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Der ultimative Guide für Shops: So funktioniert Pinterest (mit Tipps zum schnellen Start!)

Sucht man im Internet gezielt nach Fotos, landet man oft auf einer Pinterest-Seite. Auf diese Weise sind die meisten Internetnutzer vermutlich schon einmal in Kontakt mit dem 2010 gegründeten Netzwerk gekommen.

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In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Pinterest trotzdem noch nicht besonders weit verbreitet. Schätzungen zufolge nutzen fünf Millionen Deutsche Pinterest aktiv. Im Vergleich zu Facebook mit 32 Millionen aktiven Nutzern und Instagram mit mindestens 25 Millionen aktiven Nutzern in Deutschland, hängt Pinterest hinten an.

Nach der Umstellung des Facebook-Algorithmus – weg von Fan Pages und hin zu mehr Inhalten, die Freunde oder Gruppen posten – wird Pinterest für Unternehmen zunehmend spannender. Was das soziale Netzwerk kann, welche Branchen und Zielgruppen hier angesiedelt sind und welche Vor- und Nachteile Pinterest Marketing mit sich bringt, haben wir nachfolgend beleuchtet.

Außerdem findest du einen Guide zum schnellen und reibungslosen Start in Pinterest für Unternehmen und Onlineshops.


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Alles, was du über Pinterest und Pinterest Marketing wissen musst

  1. Was ist Pinterest?
  2. Gute Gründe für Pinterest
  3. Wie unterscheidet sich Pinterest von Facebook und Instagram?
  4. Wer benutzt Pinterest?
  5. Welche Branchen sind besonders aktiv auf Pinterest?
  6. Was sind die Vorteile von Pinterest?
  7. Mit Pinterest kann man mehr über die eigene Zielgruppe erfahren
  8. Wie funktioniert Pinterest Analytics?
  9. Was sind die Nachteile von Pinterest?
  10. Das Urheberrecht und Pinterest
  11. Was muss man rechtlich bedenken, wenn man Bilder auf Pinterest teilt?
  12. In 10 Schritten: So legen Sie ein effektives Unternehmensprofil bei Pinterest an
  13. Ist Pinterest die richtige Wahl für mein Unternehmen?

1. Was ist Pinterest?

“Finde neue Ideen zum Ausprobieren” – mit diesem Leitspruch lädt Pinterest Interessenten ein, sich ein Konto zu erstellen. Das Unternehmen sieht sich selbst weniger als soziales Netzwerk, dafür aber als Plattform für Ideen zum Ausprobieren, Selbermachen und Entdecken. Dabei werden Bilder aus dem Internet auf eigene Pinnwände gepinnt, um so verschiedene Ideen-Boards zu erstellen. Natürlich kann auch eigener Content hochgeladen werden und auf einer Pinnwand zu einem bestimmten Thema abgelegt werden. Die Follower und Menschen, die gezielt nach etwas suchen, können diesen Pin finden und wiederum auf einer eigenen Pinnwand abspeichern, sodass deren Follower den Inhalt auch sehen.

2. Gute Gründe für Pinterest

Insgesamt 322 Millionen Menschen sind bereits auf den Geschmack gekommen und täglich werden 4 Millionen Bilder auf den digitalen Bildwänden gespeichert. Diese sogenannten Pins sind in den meisten Fällen mit einer Webseite verknüpft.

Viel passiert auf dieser Plattform über die Suchfunktion. Deswegen bildet Pinterest eine einzigartige Mischung aus Social-Media-Netzwerk und visueller Suchmaschine, in der man durch gezielte Schlagwort-Suche zum gewünschten Ergebnis finden kann. Ebenso hat der User trotzdem die Möglichkeit, Gruppen beizutreten, Beiträge zu teilen (Repin) oder zu kommentieren.

3. Wie unterscheidet sich Pinterest von Facebook, Instagram, Snapchat und Twitter?

Trotzdem unterscheidet sich Pinterest von Facebook und Co. Es geht weniger um die Kommunikation mit anderen oder aktuelle Status-Updates, sondern um sich selbst und die eigene Ideenfindung.

Deutscher Shopify Online Händler auf Pinterest

Pinterest-Aufbau und Pinwände am Beispiel des Münchner Shopify-Händlers distorted people

4. Wer bzw. welche Zielgruppe benutzt Pinterest?

Nach wie vor ist die Mehrheit der Pinterest-Nutzer weiblich. Verschiedene inoffizielle Daten sprechen dabei von einem 70 bis 80 prozentigen Anteil. Allerdings kommen laut Pinterest die Hälfte aller Neuanmeldungen auf der Plattform von männlichen Nutzern. Das heißt, dass hier in verschiedenen Bereichen Potential besteht.

Schaut man sich das Alter der Nutzergruppen auf Pinterest an, findet man Angaben dazu, dass vor allem Personen zwischen 25 und 39 angesprochen werden. Bei einer Internetumfrage in Deutschland gaben außerdem auch 51 Prozent der 14- bis 19-jährigen Befragten an, die Ideenplattform zu nutzen.
Die Nutzungsdauer pro Tag ist im Gegensatz zu anderen sozialen Netzwerken mit 21 Minuten ziemlich hoch und deutet darauf hin, dass die Nutzer engagiert und aufmerksam sind.

5. Welche Branchen sind besonders aktiv auf Pinterest?

Wenn es darum geht, welche Branchen und Themen bei Pinterest besonders gut laufen, lässt sich eine Aussage pauschal sagen:

Pinterest ist für Unternehmen geeignet, die visuell ansprechende Produkte und dazugehöriges Bildmaterial haben.

Möchte man es doch ein wenig genauer, kann man sich die häufigsten Suchanfragen auf Pinterest ansehen. Keywords wie “Basteln mit Kindern” oder “Nähen” zeigen, dass gerade DIY-Pins bei Pinterest gut ankommen.

Suchanfragen wie “Thermomix-Rezepte”, “Brot backen” oder “Vegane Rezepte” belegen außerdem die Beliebtheit von Koch-Themen. Auch Inneneinrichtung oder Rennräder spielen eine Rolle bei den Anfragen.

Die größten Zuwächse hatten laut Pinterest Pins mit Produkten, Style-Ideen, Kunst oder DIY-Projekten.

Auch die beliebtesten Pinterest-Profile (gemessen nach Followern) zeigen, welche Themen besonders beliebt sind: Inneneinrichtung, Essen, Kunst und Kleidung laufen für Nutzer wie OhjoyMaryannrizzo oder Bekkapalmer am besten.

Berliner Shopify Online Händler Gestalten Verlag auf Pinterest

Der Gestalten Verlag auf Pinterest – ein Berliner Unternehmen erregt weltweite Aufmerksamkeit

Shopify-Händler wie der Berliner DIE GESTALTEN VERLAG treffen dabei mit ihren Themen auf Pinterest genau ins Schwarze, was sich auch in der Zahl der Follower und der monatlichen Betrachter widerspiegelt.

Aber auch Unternehmen, die nicht diesen Themen angehören, müssen nicht zwangsläufig beim Thema Pinterest-Marketing kapitulieren. Eine große Menge an gut aufbereitetem, Interesse erweckenden Bildmaterial ist der Schlüssel zum Erfolg. Außerdem finden sich hier durchaus auch andere Themen wie Survival, Tuning, Reisen und Co. Auch virtuelle Produkte wie Ebooks oder Webinare werden über Pinterest-Bilder und -Infografiken promotet. Hier gilt es zu testen und zu suchen, ob die Zielgruppe oder Wettbewerber vertreten sind.

6. Was sind die Vorteile von Pinterest?

Eines haben wir immer wieder von Händlern und Unternehmern auf Pinterest in Erfahrung gebracht:

Pinterest ist eine vielversprechende Traffic-Quelle, die eine hohe Verweildauer und geringe Absprungraten mit sich bringt.

Im eigenen Pinterest-Feed erscheinen nämlich nicht nur die Pins der Profile, denen man folgt, sondern auch Inhalte, die nach dem Pinterest-Algorithmus zu den eigenen Interessen passen könnten. Außerdem nutzt der Großteil der User die Plattform für direkte Suchanfragen, worüber extra Traffic auf die eigenen Pins generiert werden kann – vorausgesetzt sie sind für die entsprechenden Keywords optimiert.

Auf Pinterest kann ein wahres Schneeballsystem entstehen und Pins können einfacher viral gehen.

Pinterest-Nutzer sind außerdem motiviert. Ein Pin wird durchschnittlich elf Mal repint, wodurch er wiederum den Followern des Nutzers angezeigt wird. Dadurch kann ein wahres Schneeballsystem entstehen, das erfolgreiche Inhalte noch erfolgreicher macht und viral gehen lässt. Seit 2019 lassen sich Pins außerdem bewerben, sodass du noch mehr Reichweite erzielst und Traffic für deine Website gewinnst.

7. Mit Pinterest kann man mehr über die eigene Zielgruppe erfahren

Die Pinnwände der Nutzer eignen sich außerdem hervorragend, um die eigene Zielgruppe genauer kennenzulernen. Durch die Bilder, die sich die Nutzer merken, bekommt man als Unternehmen einen Eindruck davon, was die eigene Zielgruppe bzw. die eigenen Follower beschäftigt. Dieses Wissen kann beispielsweise für neue Produkte oder für das Content-Marketing sowie neue Pins genutzt werden. Bei Pinterest fällt es außerdem leichter bestimmte Nischen zu erreichen, als bei anderen sozialen Netzwerken wie etwa YouTube (auf dem du auf andere Weise erfolgreich sein kannst). Durch Tags können diese ausgeschildert und auffindbar gemacht werden.

Verglichen mit anderen Social Media Plattformen sind Pinterest-Inhalte deutlich langlebiger.

Wenn bei Facebook ein Post schon nach einigen Stunden kaum noch Reichweite erzielt, kann Pinterest Monate für Reichweite sorgen. Durchschnittlich benötigt ein Beitrag 3,5 Monate, um die Hälfte der Engagement-Rate zu beschaffen. Vor allem bei saisonalen Pins (z.B. zu Weihnachten oder Ostern) kann Jahr für Jahr neuer Traffic erzielt werden.

Tipps zum saisonalen Marketing gibt’s auch in unseren Artikeln und Interviews zum Black Friday und Cyber Monday. Lass dich hier inspirieren!

Zürich Schweiz Shopify Onlineshop auf Pinterest

Der Schweizer Shopify-Shop Five Skincare ist erfolgreich auf Pinterest unterwegs

Ein riesiger Vorteil von Pinterest für Unternehmen ist außerdem, dass jedes Bild mit einer URL zur eigenen Webseite oder den eigenen Shop verknüpft werden kann. Wo es sonst schwer ist an gute Backlinks zu gelangen, wird es durch Pinterest leicht gemacht. Dieser Linkaufbau kann durchaus einen positiven Effekt auf Ihre SEO-Maßnahmen haben.

SEO” bedeutet “Search engine optimization” also Suchmaschinenoptimierung. Du willst mehr darüber erfahren? Hier geht’s zu unserem SEO-Guide für Einsteiger!

Wir alle wissen – niemand ist auf Instagram oder Facebook, um Werbung unserer Produkte zu sehen. Bei Pinterest ist das ein wenig anders.

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Marketing in Shopify ist ein neuer Ort, an dem du Kampagnen erstellen, launchen und analysieren kannst. Ab sofort kannst du erfolgreiche Werbekampagnen schneller als je zuvor durchführen, dazu kannst du Google-Smart-Shopping-Kampagnen und Facebook-Werbung noch heute schalten.

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93 Prozent der aktiven Nutzer verwenden die Plattform nämlich, um einen Kauf zu planen und fünf von zehn haben tatsächlich schon einmal etwas gekauft, was sie bei Pinterest gesehen haben. Für Unternehmen ist das besonders interessant, denn Markeninhalte scheinen hier als viel weniger störend empfunden zu werden.

Pinterest sorgt sogar dafür, dass Interessenten schneller zu Käufern konvertiert werden, zum Beispiel mit der Funktion “Shop the Look”. Diese ermöglicht es einzelne Produkte, die auf einem Pin mit Kleidung oder Einrichtungs-Pin zu sehen sind, direkt nachzukaufen.

8. Wie funktioniert Pinterest Analytics?

Letzter Vorteil der Plattform sind die Pinterest Analytics, mit denen ein Unternehmen sehen kann, welche Pins den Nutzern gefallen und welche Inhalte der eigenen Webseite sie sich merken. Über die Statistiken erhalten Unternehmen Zugriff auf die wichtigsten Kennzahlen, wie Klicks, Impressionen oder gemerkte Inhalte.

Wie funktioniert Pinterest Analytics - shopify.de

9. Was sind die Nachteile von Pinterest?

Wie bei allen Social-Media-Netzwerken hat auch Pinterest ein paar Nachteile in petto. Die Kehrseiten der Medaille haben wir im Folgenden zusammengefasst:

  • Im Vergleich zu Instagram oder Facebook sind noch relativ wenige Nutzer bei Pinterest angesiedelt.
  • Die Zielgruppe der Plattform ist recht jung. Die Personen ab 25 Jahren interessieren sich zwar zunehmend für Pinterest, für einige Unternehmen wird die ideale Zielgruppe jedoch woanders zu finden sein.
  • Am Anfang muss viel Zeit in Pinterest investiert werden, um vom Schneeballeffekt zu profitieren. Pinnwände müssen angelegt, Bilder gepinnt und Grafiken aufbereitet werden.
  • Pinterest hat momentan den Ruf als Drehscheibe für Lebensmittel-, Hochzeits- und DIY-Bilder. Andere Themen und männliche Nutzer steigen zwar mittlerweile an, werden diese Themen jedoch nicht so schnell überholen.

10. Ein notwendiger Exkurs: Das Urheberrecht und Pinterest

Wie bei allen sozialen Netzwerken, spielt bei Pinterest das Urheberrecht eine zentrale Rolle. Wer Inhalte teilt und so für eine breite Masse vervielfältigt, verstößt häufig gegen das Urheberrecht und trägt die Haftung für die Inhalte. Urheberrechtlich geschützte Inhalte, also Fotografien, Zeichnungen, Grafiken, Videos oder Texte dürfen nur mit der Einwilligung der Inhaber vervielfältigt werden.

11. Was muss man rechtlich bedenken, wenn man Bilder auf Pinterest teilt?

Bei Pinterest, wo der Schneeballeffekt extrem schnell für Pins greifen kann und Bilder munter aus dem Internet geteilt werden, muss besonders aufgepasst werden. Beachte folgende Dinge und lass dich im Zweifel immer vorher rechtlich beraten:

  • Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, pinne nur die eigenen Inhalte an Pinnwände – also Fotos und Grafiken, die du selbst aufgenommen oder entwickelt hast.
  • Wenn du ein Bild aus dem Internet pinnen willst, holst du dir am besten die Einwilligung des Rechtinhabers ein.
  • Teile nur Inhalte, wenn du davon ausgehen kannst, dass der Inhaber damit einverstanden ist. Wenn dieser selbst den “Pinnen”-Button auf seiner Seite für Inhalte bereitstellt, kann ein Einverständnis vermutet werden.
  • Gib die Quelle deines Pins zusätzlich im Beschreibungstext an. Dadurch hast du zwar nicht automatisch die Erlaubnis, diese zu teilen, doch das Risiko sinkt, dass der Inhaber unzufrieden mit dem Share ist.
  • Die Problematik mit dem Urheberrecht gilt übrigens genauso für Vorschaubilder bei Facebook und Twitter.
  • Wie immer gilt: Wir haben die Informationen und Handlungsempfehlungen nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert. Diese stellen aber keine Rechtsberatung dar.

12. In 10 Schritten: So legst du ein effektives Unternehmensprofil bei Pinterest an

Als erstes erstellst du einen privaten Account, mit dem du ein Gefühl für die Vorgänge von Pinterest bekommen kannst. Sobald du bereit für ein Unternehmensprofil bist, kannst du dieses mit wenigen Klicks im bereits bestehenden Profil upgraden. Wähle dein Logo als Profilbild und gib deinem Profil den Unternehmensnamen, am besten in der Schreibweise, die du auch in anderen sozialen Netzwerken verwendest.

Erstelle anfangs etwa fünf Pinnwände zu unterschiedlichen Themen und schaffe hier mit mindestens 10 Bildern pro Board einen soliden Anfangsbestand.

Pinterest Beispiele Unternehmen

Auch die Yoga-Marke Lotuscrafts aus Wien weiß sich in Szene zu setzen

Mach außerdem deine Website pinterest-freundlich, indem du den Pin-Button bereitstellst. Informiere dich vorher zu aktuellen Datenschutzrichtlinien und update ggf. deine Datenschutzerklärung.

Pinterest Merken Button - shopify.deWenn es um die tägliche Pinterest-Arbeit geht, solltest du außerdem folgendes beachten:

  • Schau dir die Konkurrenz an oder Beispiele, die zu deinem Thema bereits existieren. Überlege, wie du herausstechen kannst.
  • Pinne Bilder und Grafiken mit guter Qualität im Hochformat. Beachte dabei die Abmessungen von 2:3, also etwa 600:900 Pixeln. Pinterest erlaubt auch Abmessungen bis zu 1260 Pixel – diese Bilder sind fast doppelt so lang wie normale Pins und fallen dadurch besonders ins Auge.
  • Achte darauf, dass man dich als Unternehmen wiedererkennt – verwende beispielsweise dein Logo auf den Bildern oder halte das Corporate Design ein. Setze Texte auf deinen Bildern ein, oftmals werden derartige Grafiken besser geklickt.
  • Poste auch saisonbedingte Inhalte. Jahreszeitabhängige Themen sind oft besonders stark gesucht und sollten bereits zwei Monate im Voraus auf der Plattform zur Verfügung gestellt werden. Von diesen Inhalten wirst du auch im nächsten Jahr wieder profitieren.
  • Pinne regelmäßig und täglich mindestens fünf Inhalten (eigene und fremde). Je aktiver du bist, desto mehr Personen werden auf dich aufmerksam und desto stärker wächst der Traffic deiner Webseite.
  • Optimiere deine Pins wie beim SEO! Führe eine Keyword-Recherche bei Pinterest durch. Wenn du einen Begriff in die Suchmaske eingibst, schlägt dir die Plattform ähnlich wie bei Google Suggest weitere Begriffe vor. Nutze diese Keywords, um sie in die Überschriften und Beschreibungen der Pins zu setzen. Auch deine Pinnwände sollten starke Keywords in Titeln und Beschreibungen erhalten, umso besser gefunden zu werden.
  • Nutze die Pinterest Analytics und Google Analytics, um den Erfolg deiner Inhalte messbar zu machen. Damit erhältst du Einblick in den Erfolg deiner Strategie und kannst abschätzen, welche Bedürfnisse der Zielgruppe du erfüllen kannst.

Mit der Verwendung zusätzlicher Marketing-Tools wie Board Booster, Viraltag oder Tailwind kannst du deine Pins außerdem vorplanen und automatisch pinnen. Außerdem erhältst du zusätzliche Einblicke in Statistiken und kannst deine Kennzahlen noch besser überwachen.

13. Ist Pinterest die richtige Wahl für mein Unternehmen bzw. meinen Onlineshop?

Pinterest kann ein Tool sein, dass dir einen massiven Traffic-Boost verschafft.

Behalte trotzdem immer Belange wie Urheberrecht und Datenschutz im Blick. Pinterest-Marketing ist für Unternehmen lukrativ, aber bisher weniger stark besiedelt. Die Plattform mit Mischung aus Suchmaschine und Social-Media-Kanal kann genau deswegen deine Chance sein, die Konkurrenz zu überholen und Sales zu maximieren.


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So erstellst du einen Businessplan: Die ultimative Schritt-für-Schritt-Anleitung

Es gibt viele Gründe, einen Businessplan zu schreiben. Dabei ist es nicht nur für Unternehmen interessant, die sich eine Finanzierung für die Gründung oder den Ausbau ihres Business sichern möchten.

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Ein Businessplan kann dir helfen, mehr Klarheit bezüglich deiner Strategie zu gewinnen, potenzielle Hindernisse zu identifizieren, deinen Ressourcenbedarf zu klären und die Durchführbarkeit deiner Idee oder Wachstumspläne zu bewerten – und das alles noch vor der eigentlichen Gründung.

Was auch immer dein Grund für das Schreiben eines Businessplanes ist, die Aufgabe wird sich anfangs wahrscheinlich wie eine lästige Hausaufgabe anfühlen. Wenn du ein Unternehmen gründest, ist deine To-Do-Liste endlos lang und gespickt mit spannenderen Aufgaben, wie dem Fotografieren von Produkten, dem Erstellen von Werbekampagnen und dem Aufbau deiner Social-Media-Präsenz.

Nicht jedes Unternehmen startet mit einem formalen Businessplan. Viele Gründer finden es jedoch wertvoll, einen Schritt zurückzutreten und ihre Idee und den von ihnen avisierten Markt genauer zu analysieren. Es soll helfen, den Umfang ihres Projekts und die eigene Strategie besser einschätzen zu können und anschließend fundiertere Entscheidungen zu treffen.

Und genau an dieser Stelle kommt die Erstellung eines Businessplans ins Spiel.

Inhaltsverzeichnis:

 

  • 2. Warum einen Businessplan erstellen?
  • 3. So schreibt man einen Businessplan
  • 4. Erstelle einer Gliederung für deinen Businessplan
  • 5. Was jeder Abschnitt deines Businessplans enthalten sollte
  • 6. Planung als solide Grundlage für dein Wachstum

 

1. Was ist ein Businessplan?

Ein Businessplan ist ein Dokument, das ein Unternehmen, seine Produkte oder Dienstleistungen, seine Führung und Personalausstattung, seine Finanzierung, sein Betriebsmodell sowie viele andere erfolgsentscheidende Details beschreibt und darauf eingeht, wie ein Unternehmen Geld verdient (oder verdienen wird).

2. Warum einen Businessplan erstellen?

Investoren verlassen sich auf Businesspläne, um vor der Finanzierung die Machbarkeit eines Geschäftsvorhabens zu bewerten. Aus diesem Grund sind Businesspläne oft auch mit der Aufnahme eines Kredits verbunden. Aber auch wenn du gerade keine Finanzierung benötigst, gibt es einige schlagende Argumente für das Schreiben eines Businessplans.

  • Planung. Das Schreiben deines Businessplans ist eine unschätzbare Übung zur Klärung deiner Ideen und kann helfen, den Umfang deines Unternehmens sowie den Bedarf an Zeit, Geld und Ressourcen zu verstehen, die du für den Einstieg benötigst.
  • Bewertung von Ideen. Wenn du mehrere Ideen im Kopf hast, kann dir ein grober Businessplan für jede einzelne helfen, deine Zeit und Energie auf diejenige mit den höchsten Erfolgsaussichten zu konzentrieren.
  • Recherche. Um einen Businessplan zu schreiben, musst du deinen idealen Kunden und deine Wettbewerber recherchieren. Diese Informationen werden dir später helfen, fundiertere und strategischere Entscheidungen zu treffen.
  • Personalplanung. Dein Businessplan ist eine der einfachsten Möglichkeiten, deine Vision an potenzielle neue Mitarbeiter zu kommunizieren und kann helfen, ihr Vertrauen in das Unternehmen aufzubauen. Das gilt besonders dann, wenn du dich in den frühen Phasen des Wachstums befindest.
  • Partnerschaften. Wenn du planst, andere Unternehmen für eine Kooperation zu gewinnen, können sie anhand eines Businessplans viel leichter einschätzen, ob dein Unternehmen gut zu ihnen passt – vor allem, wenn ihr Geschäft bereits reifer als deines ist.
  • Wettbewerbe. Es gibt viele Businessplan-Wettbewerbe, die Preise wie Mentoring, Stipendien oder Investitionskapital ausloben. Um relevante Wettbewerbe in deiner Branche und Region zu finden, solltest du die folgenden Google-Suchen ausprobieren: „Businessplan Wettbewerb + [dein Standort]“ und „Businessplan Wettbewerb + [deine Branche]“.

Wenn du nach einer strukturierten Möglichkeit suchst, deine Gedanken und Ideen zu sortieren und diese mit Personen zu teilen, die einen großen Einfluss auf deinen Erfolg haben können, ist ein Businessplan ein ausgezeichneter Ausgangspunkt.


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Hier sind die Antworten einiger Entrepreneure auf die Frage, wie nützlich das Schreiben eines Businessplans für ihr Unternehmen war.

„Wir hatten einen Marketinghintergrund, aber nicht viel Erfahrung in den anderen Funktionen, die für die Führung eines E-Business im Bereich Mode erforderlich sind, wie z. B. Betriebsabläufe, Finanzen, Produktion und IT.”

Die Erstellung eines Businessplans half uns, die ‘Unbekannten’ zu identifizieren. Wir konnten dadurch die Lücken erkennen, bei denen wir unsere Kenntnisse ausbauen mussten bzw. auf externe Unterstützung angewiesen waren.

– Jordan Barnett, Kapow Meggings

“Wir führen ein Schmuckunternehmen, das wir sowohl als Einzelhandelsgeschäft als auch Onlineshop betreiben. Irgendwann stand dann der Wechsel von Magento zu Shopify an. Wir erstellten einen Businessplan für den Umzug, genau wie auch bei unserer ursprünglichen Website und unserem E-Commerce-Business. Unser Businessplan enthielt einen Überblick über die Motivation hinter dem Umzug, die Probleme mit dem derzeitigen Shopsystem, die Vorteile des Umzugs auf eine neue Plattform, die potenziellen Probleme während des Umzugs, die Hauptaufgaben, zusätzliche Kosten und einen Zeitplan. Er deckte wirklich alles ab, was wir für das Wichtigste hielten. Dieser Businessplan wurde an alle Projektbeteiligten weitergegeben, von den Fotografen über das Marketingteam bis hin zu den Entwicklern. Auf diese Weise waren wir alle auf dem gleichen Stand. Beim ersten Mal hatte es ziemlich gut funktioniert und dieses Mal sogar noch besser.”

– Jeff Moriarty, Tanzanite Jewelry Designs

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3. So schreibt man einen Businessplan

Wenn du einen Businessplan erstellen möchtest, solltest du ein paar wichtige Dinge beachten:

  • Kenne dein Publikum. Wenn du weißt, wer deinen Plan lesen wird (auch wenn du ihn nur für dich selbst schreibst), kannst du die Sprache und die Detailgenauigkeit darauf zuschneiden. So kannst du auch gewährleisten, dass du die wichtigsten Informationen berücksichtigst und herausfinden, wann du Abschnitte auslassen solltest, die nicht so wirkungsvoll sind.
  • Setze dir ein klares Ziel. Wenn dein Ziel darin besteht, dir eine Finanzierung für dein Business zu sichern, anstatt einen Plan lediglich für dich selbst oder dein Team auszuarbeiten, dann musst du einen deutlich umfangreicheren Businessplan vorlegen.
  • Investiere Zeit in die Recherche. Die Abschnitte deines Businessplans werden in erster Linie durch deine Ideen und Visionen bestimmt. Einige der wichtigsten Informationen, die du einbeziehen musst, beruhen auf Recherchen aus unabhängigen Quellen. Hier geht es darum, zu verstehen, ob es eine Nachfrage nach deinen Produkten gibt und wer ähnliche Produkte oder Dienstleistungen verkauft.
  • Halte es kurz und knapp. Egal für wen du auch schreibst, dein Businessplan sollte kurz und verständlich sein – im Allgemeinen nicht länger als 15 bis 20 Seiten. Falls du zusätzliche Dokumente hast, die deiner Ansicht nach für dein Publikum und die Vermittlung deiner Vision wertvoll sein könnten, solltest du sie als Anhang hinzufügen.
  • Halte Ton, Stil und Stimme einheitlich. Dies lässt sich am besten bewerkstelligen, indem eine einzelne Person den Plan verfasst oder zumindest genügend Zeit für die gründliche Nachbearbeitung des Businessplans einkalkuliert wird.

4. Erstelle einer Gliederung für deinen Businessplan

Nur wenige Dinge wirken einschüchternder, als eine leere Seite vor sich zu haben. Um diesen Zustand zu vermeiden, solltest du deinen Businessplan mit einer strukturierten Skizze und den wichtigsten Details beginnen, die in jedem Abschnitt enthalten sein sollen.

Diese Skizze ist ein enorm wichtiger Schritt im Prozess der Erstellung eines Businessplans. Aus diesem Grund haben wir eine umfassende Übersicht zusammengestellt, die du in dein leeres Dokument kopieren kannst. So erleichterst du dir den Einstieg und vermeidest den Anblick dieser einschüchternden leeren Seite.

Hier ist eine Skizze eines beispielhaften Businessplans.

  1. Zusammenfassung
  2. Unternehmensübersicht
  3. Marktanalyse
  4. Produkte und Dienstleistungen
  5. Marketingplan
  6. Logistik und Betriebsplan
  7. Finanzplan

Du kannst auch mit einer Businessplan Vorlage beginnen und damit die Struktur deines Plans zu definieren.

How to write a business plan

5. Was jeder Abschnitt deines Businessplans enthalten sollte

Jetzt, da du ein Grundgerüst oder eine Vorlage erstellt hast, ist es an der Zeit, diese mit Inhalt zu füllen. Wir haben unsere Vorlage nach Abschnitten aufgeschlüsselt, damit du deinen Businessplan Schritt für Schritt erstellen kannst.

Zusammenfassung

Eine gute Zusammenfassung ist einer der wichtigsten Abschnitte deines Plans. Gleichzeitig ist sie auch der letzte Abschnitt, den du schreiben solltest.

Der Zweck der Zusammenfassung ist es, alles, was folgt, zu verdichten und Lesern mit wenig Zeit (z. B. potenzielle Investoren) einen Überblick über dein Businessvorhaben zu geben, der sie davon überzeugt, weiter zu lesen. Denk daran, dass es sich hier um eine Zusammenfassung handelt. Hebe also die wichtigsten Punkte hervor, die du beim Schreiben deines Plans herausgearbeitet hast. Wenn du für deine eigenen Planungszwecke schreibst, kannst du die Zusammenfassung auch überspringen. Natürlich kannst du es trotzdem versuchen und es als Übung betrachten.

Eine Zusammenfassung sollte den Umfang einer Seite nicht überschreiten. Diese Platzbeschränkung kann das Verdichten aller wichtigen Informationen natürlich ein wenig stressig machen, es ist aber nicht unmöglich. Hier die Dinge, welche die Zusammenfassung deines Businessplans enthalten sollte:

  • Geschäftskonzept. Was macht dein Unternehmen?
  • Geschäftsziele und Visionen. Was möchte dein Unternehmen tun?
  • Produktbeschreibung und Differenzierung. Was verkaufst du und warum ist es anders?
  • An wen verkaufst du?
  • Wie willst du deine Kunden erreichen?
  • Aktuelle Finanzlage. Was verdienst du derzeit an Umsatz?
  • Prognostizierte Finanzlage. Welche Umsatzerwartungen hast du?
  • Die Finanzierung. Wie viel Geld benötigst du?
  • Das Team. Wer ist in das Geschäft involviert?

Unternehmensübersicht

Dieser Abschnitt deines Businessplans sollte zwei grundlegende Fragen beantworten: Wer bist du, und was willst du tun? Hiermit soll dargestellt werden, warum du dich in deinem Geschäft engagierst, warum du anders bist, was für dich spricht und warum du eine gute Möglichkeit für Investoren darstellst.

Auch wenn nur du diese Details zu Gesicht bekommen wirst, ist das Ganze trotzdem eine sinnvolle Übung. Es ist eine Gelegenheit, einige der immateriellen Aspekte deines Unternehmens zu Papier zu bringen, so z. B. deine Prinzipien, Ideale und kulturellen Leitlinien. Hier sind einige der Komponenten, die du in deine Unternehmensübersicht aufnehmen solltest:

  • Deine Unternehmensstruktur (Einzelunternehmen, eine GmbH, eine Kommanditgesellschaft oder eine andere Gesellschaftsform)
  • Die Art deines Unternehmens (Was verkaufst du?)
  • Deine Branche
  • Vision, Leitbild und Werte deines Unternehmens
  • Hintergrundinformationen zu deinem Unternehmen oder deiner Geschichte
  • Geschäftsziele, sowohl kurz- als auch langfristig
  • Dein Team, einschließlich der Schlüsselpersonen und deren Gehälter

Lesetipp: Nutze deine Wochenenden effektiv, um deine Geschäftsidee zu verwirklichen! Hier zeigen wir, wie!

Einige dieser Punkte sind Tatsachenaussagen. Andere hingegen erfordern ein wenig mehr Überlegung, besonders wenn es um die Vision, das Leitbild und die Werte deines Unternehmens geht.

Dies sind die Dinge, die den Kern deines Unternehmens ausmachen – warum dein Unternehmen existiert, was du zu erreichen hoffst und wofür du stehst.

Um deine Werte zu definieren, solltest du an alle Personen denken, denen gegenüber dein Unternehmen verantwortlich ist, einschließlich Eigentümer, Mitarbeiter, Dienstleister, Kunden und Investoren. Überlege dir nun, wie du mit jedem von ihnen interagieren bzw. kooperieren möchtest. Wenn du aus diesen Überlegungen eine Liste erstellst, sollten sich deine Werte nach und nach herauskristallisieren.

Sobald du dir dann über deine Werte im Klaren bist, kannst du auch ein Leitbild verfassen. Dieses Leitbild sollte überzeugend erklären, warum dein Unternehmen existiert, und dabei nicht länger als ein einziger Satz sein.

Das Leitbild von Shopify lautet beispielsweise „E-Commerce besser machen – für alle Beteiligten“. Es ist das „Warum“ hinter allem, was wir tun, und klar genug, dass es keiner weiteren Erklärung bedarf.

Welche Auswirkungen hat dein Unternehmen auf die Welt, wenn du deine Vision erreicht hast?

Als nächstes erstellst du deine Vision: Welche Auswirkungen hat dein Unternehmen auf die Welt, wenn du deine Vision erreicht hast? Formuliere diese Auswirkungen als Behauptung und beginne die Aussage mit „Wir werden“. Die Beschreibung deiner Vision kann im Gegensatz zu deinem Leitbild länger als ein einziger Satz sein. Versuche aber, es auf maximal drei Sätze zu beschränken. Die besten Leitbilder sind kurz und prägnant.

Schließlich sollte deine Unternehmensübersicht sowohl kurz- als auch langfristige Ziele enthalten. Kurzfristige Ziele sollten in der Regel innerhalb des nächsten Jahres erreichbar sein, während ein bis fünf Jahre ein gutes Zeitfenster für langfristige Ziele sind. Achte darauf, dass du deine Ziele nach dem S.M.A.R.T-Prinzip entwickelst: Spezifisch, Messbar, Akzeptiert, Realistisch und Terminierbar.

Marktanalyse

Es ist keine Übertreibung: Dein Markt kann dein Unternehmen zum Erfolg führen oder spektakulär scheitern lassen. Wähle den richtigen Markt für deine Produkte, einen mit vielen Kunden, die dein Produkt verstehen und brauchen. Das ist eine solide Grundlage auf dem Weg zum Erfolg. Wenn du den falschen Markt oder den richtigen Markt zur falschen Zeit wählst, wirst du im schlimmsten Fall um jeden einzelnen Verkauf kämpfen müssen.

Die Marktanalyse ist ein wichtiger Teil deines Businessplans – unabhängig davon, ob ihn jemand anderes außer dir zu Gesicht bekommen wird.

Aus diesem Grund ist die Marktanalyse ein wichtiger Teil deines Businessplans – unabhängig davon, ob ihn jemand anderes außer dir zu Gesicht bekommen wird. Du solltest einen Überblick darüber geben, wie groß der Markt für deine Produkte ist, eine Analyse der Marktposition deines Unternehmens und einen Überblick über die Wettbewerbslandschaft. Eine gründliche Recherche, die deine Schlussfolgerungen unterstützt, ist wichtig, um Investoren zu überzeugen und deine eigenen Annahmen zu bestätigen.

Lesetipp: Lerne von deiner Konkurrenz! Wie du online eine Wettbewerberanalyse durchführst, liest du hier.

Wie groß ist dein potenzieller Markt?

Das Marktpotenzial ist eine Schätzung, wie viele Personen dein Produkt möglicherweise kaufen könnten. Während es spannend ist, sich himmelhohe Verkaufszahlen vorzustellen, solltest du so viele unabhängige Daten wie möglich heranziehen, um damit dein geschätztes Marktpotenzial zu validieren. Dies kann ein durchaus einschüchternder Prozess sein. Deshalb haben wir nachfolgend einige hilfreiche Tipps zusammengestellt, die dir bei deinen Recherchen eine Hilfe sein sollten:

  • Verstehe dein ideales Kundenprofil, insbesondere in Bezug auf die demografische Entwicklung. Wenn du beispielsweise Millennials in Deutschland ansprechen möchtest, könntest du zunächst nach amtlichen Daten über die Größe dieser Gruppe suchen. Du könntest dir auch die prognostizierten Veränderungen deiner Zielgruppe in den nächsten Jahren ansehen.
  • Recherchiere relevante Branchentrends. Wenn dein Produkt für Rentner bestimmt ist, solltest du Daten darüber recherchieren, wie viele Menschen in den nächsten fünf Jahren in den Ruhestand gehen werden. Außerdem solltest du dir alle Informationen über das Kaufverhalten dieser Gruppe anschauen. Wenn du Fitnessgeräte verkaufst, könntest du dir Trends bei der Mitgliedschaft im Fitnessstudio und die allgemeine Gesundheit und Fitness deiner Zielgruppe oder der gesamten Bevölkerung ansehen. Schließlich solltest du nach Informationen darüber suchen, ob deine Branche in den nächsten Jahren wachsen oder eher schrumpfen wird.
  • Entwickle fundierte Schätzungen. Eines ist klar: Du wirst nie vollständige Informationen über die Größe deines adressierbaren Marktes haben. So sollte es dein Ziel sein, deine Schätzungen auf so viele überprüfbare Datenpunkte wie nötig zu stützen, um eine fundierte Schätzung zu ermöglichen.

Einige Quellen, die für Marktdaten herangezogen werden können, sind staatliche Statistikbehörden, Industrieverbände, akademische Forschung und angesehene Informationsanbieter, die über deine Branche berichten.

SWOT-Analyse

Eine SWOT-Analyse betrachtet deine Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken. Was sind die besten Dinge an deinem Unternehmen? Worin bist du nicht ganz so gut? Welche Markt- oder Branchenverschiebungen kannst du nutzen und in Chancen verwandeln? Gibt es externe Faktoren, die deine Erfolgschancen gefährden?

Diese Aufschlüsselungen werden oft als Raster dargestellt, wobei die Gliederungspunkte in jedem Abschnitt die wichtigsten Informationen hervorheben. Somit kannst du dir das Formulieren umfangreicher Absätze an dieser Stelle ersparen. Stärken und Schwächen (beides unternehmensinterne Faktoren) werden zuerst aufgelistet, Chancen und Risiken folgen in der nächsten Reihe. Mit dieser visuellen Präsentation können deine Leser schnell die positiven und negativen internen und externen Faktoren erkennen, die sich auf dein Unternehmen auswirken können.

Hier ist ein Beispiel.

Stärken

  • Vorherige Erfahrung bei der Skalierung eines E-Commerce-Geschäfts
  • Umfangreiche Erfahrung im Anzeigenmanagement
  • Patentiertes Produkt
  • Exklusivvertrag mit dem Herstellerunternehmen
Schwächen

  • Keine Erfahrung im Teammanagement
  • Zerbrechliches Produkt, wodurch der Versand teurer wird
Chancen

  • Starkes Wachstum beim Umsatz in der Produktkategorie
  • Kein „Marktführer“ in der Kategorie; viele kleinere Firmen
Risiken

  • Noch ausstehende Regulierung für die Produktkategorie auf internationalen Märkten

Wettbewerbsanalyse

Es gibt drei übergeordnete Faktoren, über die du dein Unternehmen im Wettbewerb differenzieren kannst:

  • Kostenführerschaft. Durch das Anbieten niedrigerer Preise als die meisten deiner Wettbewerber kannst du deine Gewinne maximieren.
  • Differenzierung. Dein Produkt oder deine Dienstleistung unterscheidet sich von den derzeitigen Kostenführern in deiner Branche. Du setzt darauf, dich durch deine Einzigartigkeit abzuheben.
  • Segmentierung. Du konzentrierst dich auf einen sehr spezifischen Zielmarkt oder eine Nische und darauf, dich zunächst bei einem kleineren Publikum zu etablieren, bevor du dann die Erschließung breiterer Märkte in Angriff nimmst.

Um zu erkennen, welche die für dich beste Lösung ist, musst du sowohl dein Unternehmen als auch die Wettbewerbslandschaft verstehen.

Im Markt wirst du immer mit Wettbewerb zu tun haben, auch mit einem noch so innovativen Produkt. Deshalb ist es wichtig, einen Überblick über die Wettbewerbslandschaft in deinen Businessplan aufzunehmen. Wenn du in einen etablierten Markt einsteigst, solltest du eine Liste einiger weniger Unternehmen hinzufügen, die du als direkte Konkurrenten betrachtest. Außerdem solltest du herausarbeiten, wie du dich, deine Produkte und dein Business von dieser Konkurrenz absetzen möchtest.

Im Markt wirst du immer mit Wettbewerb zu tun haben, auch mit einem noch so innovativen Produkt.

Nehmen wir an, dass du Schmuck verkaufst. Deine Wettbewerbsdifferenzierung könnte sich dadurch auszeichnen, dass du, im Gegensatz zu vielen High-End-Konkurrenten, einen Prozentsatz deiner Gewinne an eine renommierte Wohltätigkeitsorganisation spendest oder Einsparungen an deine Kunden weitergibst.

Wenn du in einen Markt einsteigst, in dem sich direkte Wettbewerber nicht leicht identifizieren lassen, solltest du deine indirekten Wettbewerber berücksichtigen – Unternehmen, die Produkte anbieten, die deine ersetzen. Nehmen wir an du verkaufst ein neues Küchengerät. In diesem Fall wäre es einfach zu sagen, dass du keine Konkurrenz hast, weil dein Produkt neu ist. Überlege dir, was deine potenziellen Kunden aktuell tun, um die gleichen Probleme zu lösen, die dein Produkt löst.

Marketing analysis is an important part of writing your business plan

Produkte und Dienstleistungen

Deine Produkte oder Dienstleistungen werden in den meisten Bereichen deines Businessplans eine wichtige Rolle spielen. Du solltest jedoch einen speziellen Abschnitt vorsehen, der wichtige Details dazu beschreibt. Wenn du viele verschiedene Artikel verkaufst, kannst du allgemeinere Informationen zu deinen einzelnen Produktlinien bereitstellen. Verkaufst du dagegen nur einige wenige Produkte, solltest du detailliertere Informationen zu jedem davon angeben.

Lesetipp: Du hast bisher nicht genug Produkte für dein Business? Wie du Produkte findest, steht hier.

Kundensegmentierung

Dein idealer Kunde, auch bekannt als dein Zielmarkt, ist die Grundlage deines Marketingplans – wenn nicht sogar für deinen Businessplan als Ganzes. Wann immer du strategische Entscheidungen triffst, solltest du diese Person im Hinterkopf behalten. Darum ist das Verständnis deines idealen Kunden so wichtig und deshalb solltest du auch sein Profil in deinen Businessplan aufnehmen.

Um einen ganzheitlichen Überblick über deine idealen Kunden zu erhalten, solltest du zunächst eine Reihe allgemeiner und spezifischer demografischer Merkmale beschreiben. Eine Kundensegmentierung umfasst dabei häufig folgende Informationen:

  • Wo sie leben
  • Ihre Altersgruppe
  • Ihr Bildungsniveau
  • Gängige Verhaltensmuster
  • Wie sie ihre Freizeit verbringen
  • Wo sie arbeiten
  • Welche Technologie sie nutzen
  • Wie viel sie verdienen
  • Wo sie häufig beschäftigt sind
  • Ihre Werte, Überzeugungen oder Meinungen

Diese Informationen variieren je nachdem, was du verkaufst. Du solltest aber in jedem Fall spezifisch genug sein, dass zweifellos klar ist, wen du erreichen möchtest und wie du deine Entscheidungen auf Basis dieser Zielkunden und deren Eigenschaften getroffen hast.

Zum Beispiel hat ein Student andere Interessen, Einkaufsgewohnheiten und ein anderes Preisempfinden als ein 50-jähriger Manager in einem Dax-Konzern. Je nachdem, welcher dieser beiden Personen dein idealer Kunde ist, würden dein Businessplan und deine Entscheidungen sehr unterschiedlich aussehen.

Marketingplan

Deine Marketingaktivitäten leiten sich direkt von deinem idealen Kunden ab. Dein Plan sollte deine aktuellen Entscheidungen und deine zukünftige Strategie beschreiben, mit einem Fokus darauf, wie und warum deine Ideen für deinen idealen Kunden geeignet sind. Wenn du beispielsweise stark in Anzeigen auf Instagram investieren möchtest, solltest du analysieren, ob Instagram eine für dein Publikum relevante Plattform ist. Falls nicht, könnte dies ein Zeichen dafür sein, deinen Marketingplan zu überdenken.

Die meisten Marketingpläne enthalten Informationen zu vier Themenbereichen. Wie viele Details du für jeden einzelnen davon einbringst, hängt sowohl von deinem Unternehmen als auch von der Zielgruppe deines Businessplans ab.

  • Wie viel kosten deine Produkte und warum hast du dich für diesen Preispunkt entschieden?
  • Was verkaufst du und wie differenzierst du es im Markt?
  • Wie sollen deine ideale Kunden von deinen Produkten erfahren?
  • Wo wirst du deine Produkte verkaufen?

Die Bewerbung wird wahrscheinlich der Hauptteil deines Plans sein, da du hier leichter in taktische Details eintauchen kannst. Aber auch die anderen drei Bereiche sollten zumindest kurz abgedeckt werden – jeder davon ist ein wichtiger strategischer Hebel in deinem Marketing-Mix.

Logistik und Betriebsplan

Logistik und Betrieb sind die Abläufe, über die du deine Ideen letztendlich verwirklichen wirst. Auch wenn du einen Businessplan lediglich für deine eigenen Planungszwecke schreibst, ist dies immer noch ein wichtiger Abschnitt. Natürlich muss er in diesem Fall nicht den gleichen Detaillierungsgrad aufweisen, wie es bei einem Pitch an Investoren oder Banken der Fall wäre.

Decke alle Teile deines geplanten Betriebs ab, einschließlich:

  • Lieferanten. Woher beziehst du die Rohstoffe, die du für die Produktion benötigst bzw. wo werden deine Produkte hergestellt?
  • Produktion. Wirst du deine Produkte herstellen, fertigen lassen, im Großhandel vertreiben oder per Dropshipping versenden? Wie lange dauert es, bis deine Produkte produziert und an dich ausgeliefert werden? Wie wirst du mit der Hauptsaison oder einem unerwarteten Nachfrageanstieg umgehen?
  • Einrichtung. Wo werden du und deine Teammitglieder arbeiten? Planst du physische Verkaufsflächen? Falls ja, wo?
  • Ausrüstung. Welche Tools und Technologien benötigst du, um betriebsbereit zu sein? Dazu gehört alles – vom Computer bis zur Glühbirne und alles dazwischen.
  • Versand und Fulfillment. Wirst du alle Fulfillment-Aufgaben intern erledigen oder einen externen Dienstleister einsetzen?
  • Inventar. Wie viel Inventar wirst du beziehen und wo wirst du es lagern? Wie wirst du bei Bedarf an Partner versenden und wie wirst du den ein- und ausgehenden Bestand verfolgen?

Dieser Abschnitt sollte deinen Lesern signalisieren, dass du über ein gutes Verständnis deiner Lieferkette und solide Notfallpläne zur Absicherung gegen potenzielle Unsicherheiten verfügst. Wenn du selbst der Leser bist, sollte es dir eine Grundlage für das Treffen anderer wichtiger Entscheidungen geben, so z. B. wie du die Preisgestaltung für deine Produkte vornimmst, um deine Kosten zu decken, und zu welchem Zeitpunkt du das Erreichen der Gewinnschwelle planst.

Lesetipp: Wie du deine Preise beim Dropshipping kalkulierst, lernst du hier.

Finanzplan

Egal wie großartig deine Idee ist, unabhängig von Aufwand, Zeit und Geld, lebt oder stirbt ein Unternehmen aufgrund seiner finanziellen Machbarkeit. Am Ende des Tages wollen die Menschen mit einem Unternehmen zusammenarbeiten, von dem sie erwarten, dass es auf absehbare Zeit tragfähig ist.

Der Detaillierungsgrad deines Finanzplans hängt von deiner Zielgruppe und deinen Zielen ab. In der Regel solltest du jedoch drei wichtige Aspekte deiner Finanzen berücksichtigen: eine Gewinn- und Verlustrechnung, eine Bilanz und eine Kapitalflussrechnung. Außerdem könnte es angebracht sein, Finanzprognosen einzubeziehen.

Hier ist eine tabellarische Vorlage (auf Englisch), die alles enthält, was du für die Erstellung einer Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Kapitalflussrechnung benötigst, einschließlich einiger beispielhafter Zahlen.

Gewinn- und Verlustrechnung

Deine Gewinn- und Verlustrechnung ist so konzipiert, dass die Leser einen Überblick über deine Einnahmequellen und Ausgaben über einen bestimmten Zeitraum erhalten. Anhand dieser beiden Informationen kann er das wichtige Endergebnis oder den Gewinn / Verlust deines Unternehmens für diesen Zeitraum ablesen. Wenn du dein Business noch nicht gestartet hast, kannst du eine Prognose mit den gleichen Informationen zusammenstellen.

Bilanz

Deine Bilanz gibt einen Überblick darüber, wie viel Eigenkapital du in deinem Unternehmen hast. Auf der einen Seite führst du dein gesamtes Betriebsvermögen (was du besitzt) und auf der anderen Seite alle Verbindlichkeiten (was du schuldig bist) auf. Dies bietet eine Momentaufnahme des Eigenkapitals deines Unternehmens und wird wie folgt berechnet:

Aktiva – Verbindlichkeiten = Eigenkapital

Kapitalflussrechnung (Cash Flow)

Deine Kapitalflussrechnung ähnelt deiner Gewinn- und Verlustrechnung, mit einem wichtigen Unterschied: Sie berücksichtigt, wann Einnahmen erzielt werden und wann Ausgaben bezahlt werden.

Wenn der eingehende Geldbetrag größer ist als der ausgehende, ist dein Cashflow positiv. Wenn das umgekehrte Szenario zutrifft, ist dein Cashflow negativ. Im Idealfall lässt sich mit deiner Kapitalflussrechnung feststellen, wann der Kassenstand niedrig ist, wann du einen Überschuss haben könntest und in welchen Situationen du einen Notfallplan benötigen könntest, um dein Unternehmen mit externem Kapital liquide zu halten.

Eine Prognose deiner Kapitalflussrechnung kann dabei sehr hilfreich sein, um Lücken oder negative Cashflows zu identifizieren und den Betrieb bei Bedarf anzupassen. Hier findest du einen vollständigen Leitfaden zur Erstellung von Cashflow-Prognosen (auf Englisch) für dein Business.

Lade alle drei Vorlagen herunter, um diese Finanzberichte für deinen Businessplan zu erstellen.

6. Planung als solide Grundlage für dein Wachstum

Ein Businessplan kann dir helfen, klare, bewusste Entscheidungen für dein Unternehmen zu treffen, auch wenn du dich damit vielleicht gar nicht an Investoren wenden wirst. Außerdem kannst du damit Lücken in deiner Vision erkennen, bevor sie zu echten Problemen werden. Egal, ob du einen Businessplan für eine neue Online-Geschäftsidee, ein Einzelhandelsgeschäft oder für den Ausbau deines derzeitigen Unternehmens geschrieben hast, hast du jetzt einen umfassenden Leitfaden und alle nötigen Informationen, um mit der Arbeit an der nächsten Phase deines Business zu beginnen.

Illustrationen von Rachel Tunstall.

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7 Trends für 2020: Diese Entwicklungen im E-Commerce darfst du nicht verpassen

Die sich stets im Wandel befindende E-Commerce-Landschaft bietet Online-Händlern immer neue und aufregende Wege, innovative Ideen innerhalb des eigenen Unternehmens umzusetzen. (Starte hier deinen eigenen Onlineshop – natürlich kostenlos!) Für das Jahr 2021 wird dem deutschen E-Commerce ein Umsatz von 80,4 Milliarden Euro vorausgesagt, doch wie kann dein Unternehmen im immer größer werdenden Wettbewerb mithalten?

Käufer erwarten inzwischen mehr von Onlineshops als bloße Webpräsenz – sie erwarten ein Einkaufserlebnis. Im Folgenden haben wir eine Liste zusammengestellt, die die sieben wichtigsten E-Commerce-Trends für das Jahr 2020 und darüber hinaus vorstellt. Diese sollen dir zur Inspirationen dienen und Anreize bieten, als gute Vorsätze im neuen Jahr, zukunftsgerichtete Änderungen voranzutreiben und deinen Kunden das Online-Shopping noch schmackhafter zu machen.

In diesem Artikel behandelt unsere Gastautorin Inara Muradowa:

  1. Produktpräsentation mit Augmented Reality & Virtual Reality
  2. Simplifizierung der Produktsuche: Erweiterte Produktfilter
  3. Vom Feed in den Warenkorb: Social Shopping
  4. Künstliche Intelligenz und Personalisierung
  5. Die endgültige Revolution des Versands
  6. Planbar, praktisch, gut: Abo-Commerce
  7. Der bequemste Einkauf mit Voice Commerce
  8. … und noch ein Gedanke zum Thema Digitalisierung auf dem Vormarsch

Du hast bereits eine Geschäftsidee? Starte deinen eigenen Onlineshop mit Shopify! Jetzt 14 Tage lang kostenlos testen.

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1. Produktpräsentation mit Augmented Reality & Virtual Reality

Augmented Reality(auf Deutsch: erweiterte Realität) und Virtuelle Realität (VR) verwischen die Grenzen des Physischen und des Digitalen mit der Vorstellung neuer Sichten auf die Welt. Für Online-Händler bedeutet dies, Kunden neue Produkterfahrungen außerhalb des physischen Geschäftes anbieten zu können.

Unternehmen setzen auf Augmented Reality

Was ist der Unterschied zwischen Augmented Reality und der virtuellen Realität? Augmented Reality bezeichnet die Technologie, die ein Computer-generiertes Bild bereitstellt, die Sicht des Nutzers auf die Welt überlagert und daraus eine zusammengesetzte Abbildung kreiert.

Damit bietet Augmented Reality Unternehmen eine Möglichkeit, die Kundenerfahrung während der kritischen Phase der Kaufentscheidung zu verbessern. Aus einer aktuellen Studie geht hervor, dass 49 Prozent der befragten Unternehmen bereits auf Augmented Reality setzen und diesem Zweig viel Potenzial beimessen.

IKEA macht es vor. Mit seiner IKEA Place App erlaubt das Unternehmen seinen Kunden, einen virtuellen Raum mit Möbeln einzurichten. Die Größen der Produkte sind dabei realitätsgetreu und helfen Verbrauchern, bessere Kaufentscheidungen zu treffen.

Lesetipp: Die 20 besten Shopify-Beispielshops von erfolgreichen Unternehmen, die durch AR, Design oder Usability überzeugen, zeigen wir hier.

IKEA Place App Augmented Reality - Shopify.de

Die IKEA Place App arbeitet mit Augmented Reality

Auch das Modelabel Zara setzt in seiner Präsentation der Herbst- und Winterkollektion auf Augmented Reality. Mithilfe einer App können Fashion-Interessierte extra dafür kreierte Hinweisschilder auf der Kleidung im Store scannen und sofort virtuelle Models in den Raum spazieren sehen. Diese präsentieren in einer Catwalk-Manier die ausgesuchten Kleidungsstücke. Überzeugt das Produkt, so kann der Kunde sie via Fingerprint direkt über die App kaufen. Unterhaltsam, praktisch und effektiv: Online-Shopping im stationären Handel.

Eine virtuelle Modenschau bei Zara

Auch die beliebte Kosmetik Marke MAC Cosmetics experimentiert mit Augmented Reality und macht dabei einen Frauentraum wahr: so viel Make-up wie möglich testen, ohne danach wie ein Clown auszusehen. Das geht dank eines Augmented-Reality-Spiegels mit dem sich Kundinnen virtuell schminken und das Ergebnis sogar bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen begutachten können.

Augmented Reality bei MAC Cosmetics - Shopify.de

AR-Kosmetikspiegel von MAC Cosmetics

Auch für kleine und mittelständische Unternehmen gibt es Mittel und Wege, Augmented Reality in die Unternehmensstrategie aufzunehmen. So stellt zum Beispiel Flyeralarm AR-Technologie bereit, die sich ganz einfach in die eigenen Marketingaktivitäten integrieren lassen.

Erwecke im Jahr 2020 deine digitalen Inhalte zum Leben und profitiere von den neuen technologischen Fortschritten.

Virtuelle Realität schon längst Teil der echten Welt

Virtuelle Realität in Abgrenzung zur AR ist eine computergenerierte Simulation eines 3D-Bildes oder einer Umgebung. Nutzer tauchen in die digitale Welt ein und können mit dieser meistens interagieren.

Erfahrungen in der virtuellen Realität erlauben Kunden, Produkte oder Aktivitäten in realistischen Kulissen zu erleben. Reiseunternehmen sind auf diesen virtuellen Zug bereits aufgesprungen und bieten ihren Kunden eine 360-Grad VR-Tour an.

Auch andere Unternehmen nutzen Technologien der virtuellen Realität für unterschiedliche Zwecke. So zum Beispiel die Manpower Group, die im unten stehenden Bewerbungsvideo auf die VR-Funktion setzt:

Eine 360-Grad Tour durch das Unternehmen

Wozu ist das alles gut?

Die häufigste Ursache für Kaufhindernisse liegt in der Unsicherheit seitens der Verbraucher, die die Echtheit der Produkte anzweifeln. Daher haben qualitativ hochwertige Bilder auch so eine enorme Wichtigkeit für jeden Online-Händler, denn mit ihnen steht und fällt der Kauf. Inzwischen haben viele Onlineshops die Zoomfunktion implementiert, die dem Kunden erlaubt, das Produkt wortwörtlich unter die digitale Lupe zu nehmen.

Demo-Videos und der Einsatz von 3D-Bildern als Abbildung und Vorstellung des Produktes erhöht nicht nur die Interaktion in deinem Onlineshop, sondern verbessert auch die Conversion Rate.

Conversion Rate Optimization ist ein heißes Thema – hier findest du viele weitere Tipps!!

2. Vereinfachte Produktsuche: Erweiterte Produktfilter

Mit erweiterten Produktfiltern können deine Kunden genau das finden, wonach sie gesucht haben – und zwar schnell. Filter-Attribute wie Größe, Farbe, Material und Preis helfen deinen Kunden, die Suche besser einzugrenzen. Gute erweiterte Produktfilter müssen folgenden vier Leistungsbenchmarks standhalten:

  • Verfügbare Filter: Wie viele Filter werden angeboten?
  • Filterlogik: Ist die Filteranordnung für den Kunden intuitiv?
  • Filter-Interface: Sind die Filter klar und deutlich auswählbar?
  • Angewandte Filter: Arbeiten die Filter mit- und nicht gegeneinander?

Erweiterte Filterfunktion als E-Commerce Trend 2019 - Shopify.de
In diesem Beispiel sehen wir eine E-Commerce-Webseite von Shopify-Händler Yvi & Oak und eine Bandbreite an Filtern präsentiert, die einer Logik folgen, ein funktionierendes Interface bereitstellen und eine Kombination aus Filtern für die Nutzer ermöglichen.

Erweiterte Filter m�ssen logisch und intuitiv sein - Shopify.de

Mit endlosen Optionen kreuz und quer durch das Web ist es wichtig, deinen Kunden Filtermöglichkeiten zur Verfügung zu stellen, damit diese nicht woanders danach suchen. Im Jahr 2020 werden die Kunden beim Online-Einkauf noch anspruchsvoller.

Erweiterte Produktfilter können bei der Wahl zwischen den Produkten in deinem Onlineshop und den Produkten deiner Konkurrenten, den entscheidenden Unterschied ausmachen.

3. Vom Feed in den Warenkorb: Social Shopping

Immer mehr Menschen shoppen in sozialen Medien. Sicherlich hast du beim Scrollen durch die Facebook- oder Instagram Feeds die eine oder andere Werbeanzeige für die unterschiedlichsten Produkte und Dienstleistungen gesehen. Doch Social Shopping geht über bloße Werbeanzeigen hinaus und stellt Einkaufsmöglichkeiten in sozialen Netzwerken bereit, die stets um neue Funktionen erweitert werden.

Bereits 2018 hat Instagram ein neues Feature veröffentlicht, welches Unternehmen erlaubt, bis zu fünf Produkte pro Post zu taggen. Die Tags zeigen Produktinformationen wie Preise und einen Link zum Shop an.

Pinterest: Der stärkste Traffic-Lieferant

Instagram ist jedoch nicht die einzige Plattform, die sogenannte “Easy-to-buy”-Posts zulässt. Pinterest etwa bietet Online-Händlern ebenfalls eine Vielzahl von Optionen an, ihre Produkte im Netzwerk zu teilen. Mit über 200 Millionen monatlich aktiven Nutzern weltweit schmückt sich das Unternehmen mit der Behauptung, dass 98 Prozent der Ideen, über die auf Pinterest gestoßen wird, auch wirklich umgesetzt werden.

Den Unterschied zu anderen Plattformen macht Pinterests visuelle Suche aus. Im Gegensatz zu abgespielten Werbeanzeigen in den Facebook- und Instagram-Feeds, suchen Nutzer auf Pinterest aktiv nach Dingen, die sie kaufen wollen.

Für deinen Onlineshop kannst du zwischen folgenden Pin-Typen entscheiden:

  • Promoted Pins werden als normale Pins dargestellt, die einzige Ausnahme liegt in der Größe des Publikums, für die du zahlst.
  • Rich Product Pins beinhalten Echtzeit-Preise, Verfügbarkeit und Informationen darüber, wo die Produkte gekauft werden können.
  • Mit Buyable Pins können deine Produkte direkt bei Pinterest gekauft werden.

Schlussendlich kaufen 60 Prozent der Pinterest-Nutzer Produkte, weil sie irgendeine Art von Business Content des jeweiligen Unternehmens auf Pinterest gesehen haben. Damit ist Pinterest mit Abstand die stärkste Inspirationsquelle.

Den ultimativen Pinterest Guide für Shop-Betreiber findest du hier – natürlich mit sehr vielen Tipps zur sofortigen Umsetzung!

Spielerisch shoppen mit Snapchat

Wenn du ein jüngeres Publikum erreichen möchtest, ist Snapchat die geeignetste Plattform. Dank der neuen Lenses-Funktion können Unternehmen gesponserte Filter erstellen und Nutzer direkt in der App einkaufen lassen.

Snapchat nennt diese Funktion “Shoppable AR”, die eine Kombination aus Augmented Reality und Shopping darstellt.

In diesem Jahr hat Snapchat mit einem “Slam Dunk” sein E-Commerce-Potenzial unter Beweis gestellt. Nike entwickelte in Kooperation mit Shopify und Darkstore eine Limited Edition der Air Jordan III Thinkers, die innerhalb von 23 Minuten ausverkauft waren

Nutzer, die auf einer NBA Aftershow Party waren, scannten einen bestimmten Spezial-Snapcode, der in der App generiert wurde, während sie die Air Jordans kauften. Sobald der Kauf getätigt wurde, erhielten sie die gewünschten Schuhe noch am selben Abend.

Shoppable Snapchat - Shopify.de

Quelle: Techcrunch

Finde für das Jahr 2020 kreative Wege, wie du soziale Plattformen nutzen kannst, um deine E-Commerce-Präsenz zu verbessern.

4. Künstliche Intelligenz und Personalisierung

Personalisierte 3D-Avatare, virtuelle Modeberater und KI-Tools, die verhaltensbasierte Kundendaten sammeln – künstliche Intelligenz ist die Zukunft des E-Commerce und so auch für das Jahr 2020 von besonderer Wichtigkeit.

Genau wie in einem Ladengeschäft Kunden Berater zu schätzen wissen, die ihren Geschmack antizipieren können, nimmt der Einsatz von künstlicher Intelligenz diese Antizipation im Online-Handel ein und verbessert die Nutzererfahrung ungemein.

Amazon zum Beispiel veröffentlichte in den USA seinen sogenannten “Echo Look”- ein Pilotprojekt eines virtuellen Modeassistenten. Mithilfe von Algorithmen und dem gesammelten Wissen eines Stylisten vollzieht der virtuelle Berater eine Analyse des Outfits der Nutzer und gibt auf dieser Grundlage Modeempfehlungen ab.

Net-a-Porter, ein Onlineshop für Designermode, dagegen greift auf Nutzerdaten für geplante Veranstaltungen, Aktivitäten oder Reisen zu und empfiehlt auf Basis dieser Daten dem Nutzer passende Outfits für die jeweiligen Ereignisse.

Personalisierte Einkaufserlebnisse

Heutzutage erwarten Kunden beim Einkauf personalisierte Erfahrungen, auch wenn manche es hier und da “gruselig” finden – zumindest sagen sie das.

Unternehmen wie Amazon sind gute Beispiele dafür, wie Personalisierung im E-Commerce funktionieren kann. Amazon kann ganze 35 Prozent seines Gesamtumsatzes allein auf Produktempfehlungen zurückführen.

Amazon Produktempfehlungen - Shopify.de

Cross-selling macht sich für Amazon bezahlt

Kunden als Teil der Produktentwicklung

Da deine Kunden vermehrt personalisierte Shopping-Erfahrungen erwarten, wollen sie verstärkt bei der Produktentwicklung eine Rolle spielen. Das Online Unternehmen Wristler macht vor, wie Unternehmen Kunden gestatten, Teil der Produktentwicklung zu sein und sie aktiv mit einbeziehen.

Selbst B�ndchen gestalten - Shopify.de

Im oberen Beispiel siehst du einen Bändchen-Konfigurator, mit dessen Hilfe Kunden ihre ganz persönlichen Armbänder erstellen lassen können. Über den Konfigurator wählen sie ihre bevorzugte Farbe aus, bestimmen ihren ganz persönlichen Text und können noch sämtliche Elemente hinzufügen – et voilà, Produkt entwickelt!

Künstliche Intelligenz beeinflusst, wie dein Unternehmen Kunden anspricht und Daten über sie sammelt, um ihnen personalisierte Shopping-Erfahrungen anzubieten. Im Jahr 2020 erwarten wir einen Anstieg im Einsatz der lernenden Algorithmen, die Kunden auf sie zugeschnittene Landing Pages, Content oder Werbeanzeigen präsentieren und ihnen virtuelle Berater zur Verfügung stellen.

5. Die endgültige Revolution des Versands

Nie zuvor gab es so viele Möglichkeiten für Unternehmen, ihre Produkte zu verschicken und für Kunden diese Produkte zu empfangen. Traditionelle Versandoptionen sind vor allem in Deutschland immer noch sehr beliebt. Pakete werden bis zur Tür gebracht – und das schneller denn je. Viele Unternehmen bieten Lieferungen noch am selben Tag an oder sogar innerhalb von wenigen Stunden.

Schnelligkeit und Effizienz sind das fünfte Jahr in Folge die Haupttreiber der online- oder Kanal-übergreifender Einkäufe. Deshalb ist es kein Wunder, dass Shopbetreiber unter Druck stehen, ihre Lieferkette zu optimieren.

Ein Postbote namens Drohne

Wenn es um Lieferungen geht, sehnen sich Kunden nach noch mehr Bequemlichkeit. Daher investieren Online-Händler in neue Wege, den Liefervorgang für ihre Kunden zu vereinfachen. So hat Amazon in England angefangen mittels Drohnen, Päckchen auszuliefern.

In Australien arbeitet die Post mit Woolworth zusammen und daher tauchen immer mehr Postfächer in Woolworth-Filialen auf, damit die Kunden in den Stores nebenan, ihre Ebay-Einkäufe abholen können.

Zusätzlich bietet die australische Post einen Abo-Service an, der sich Shipster nennt. Dieser erlaubt Kunden gegen eine Gebühr von $6,95 im Monat, kostenlosen Versand zu erhalten, und zwar bei mehr als 60 australischen Einzelhändlern.

Verpackung sei Dank

Nicht nur der Versand, sondern auch die Verpackung erlebt im kommenden Jahr eine Revolution. Dafür sorgt der Verpackungsgigant Constantia Flexibles zusammen mit ihrem Technologie-Partner Wikitude.

69 Prozent aller Verbraucher wünschen sich mehr Informationen beim Einkaufen. Auf diesen Wunsch hin entwickelten die Unternehmen eine Software, mit der die Kunden beim Einkaufen ganz einfach die Verpackungen einscannen können und auf diese Weise Zusatzinformationen über Inhaltsstoffe, Gebrauchshinweise oder digitale Gewinnspiele erscheinen.

 

Halte in 2020 die Augen offen für neue Versandoptionen sowie Verpackungstechnologien, die deinen Kunden nutzen könnten.

6. Planbar, praktisch, gut: Abo-Commerce

Das Geschäftsmodell um Abonnements ist nichts Neues. Magazine und Zeitschriften nutzen diesen Service seit Jahren, doch inzwischen greifen auch E-Commerce-Akteure verstärkt auf das Abonnement zurück, um ihr Angebot zu differenzieren.

Abonnements bieten Kunden Bequemlichkeit und schenken ihnen so Seelenfrieden durch die Gewissheit, dass ihr Produkt da sein wird, wenn sie es brauchen – was gleichzeitig die Budgetierung vereinfacht. Online-Unternehmen profitieren dagegen vom Service, da sie Umsätze genau berechnen, die Abwanderungsquote reduzieren und je nach Bedarf, hoch oder runter skalieren können.

So nutzt der österreichische Shopify-Händler Playbrush das Abo-Modell, um zusätzlich zum Kauf seiner Kinder-Zahnbürste, Spiele in der Playbrush App anzubieten, und so Kinder mit Spiel und Spaß zu mehr Zahnhygiene zu bewegen. Je besser geputzt wird, desto weniger zahlen die Eltern für das Abo.

 

Ein weiteres Beispiel eines Abonnenten-Services, der Dinge anders angeht, ist der Schweizer Onlineshop und Shopify-Nutzer Shavejack. Dieser bietet seinen Kunden einen vereinfachten und stylischen Zugang zur männlichen Rasur.

Shavejack Abo-Gesch�ftsmodell - Shopify.de
Shavejack erkannte den Bedarf auf dem Markt für Rasierklingen für Männer. Daher präsentiert es in seinem Onlineshop einen lustigen und lockeren Zugang zur Rasur, ganz im Gegensatz zu anderen Marktriesen, die eher auf einen ernsten, sehr maskulinen und High-Tech-lastigen Ton setzen.

Lesetipp: Weitere Erfolgsgeschichten von Shopify-Händlern in Deutschland, Österreich und der Schweiz findest du hier.

Wenn du schon mal über einen Abo-Service nachgedacht hast, dann ist 2020 vielleicht dein Startjahr. Hier kannst du deinen eigenen Onlineshop kostenlos erstellen und mit vielen Elementen herumspielen.

7. Sprich dich aus – Voice Commerce in 2020

Der Aufstieg der Voice-Technologie macht sich in der Art und Weise bemerkbar, wie Nutzer ihre Suche gestalten und mit Geräten interagieren. (Noch mehr zum Thema gibt’s hier!) Da ist es nur natürlich, dass die Sprachsuche inzwischen als hilfreiche Technologie im Alltag eingesetzt wird, um nach Produkten zu suchen und sie zu kaufen. Voice Commerce bezeichnet diese Transaktionen, die durch die Sprachsuche und – steuerung stattfinden.

Voice Commerce - Shopify.de

“Alexa, suche nach Weihnachtsschmuck”, “OK Google, wie wird das Wetter heute?” sind allseits bekannte Phrasen, die vor allem in diesem Jahr an Beliebtheit gewonnen haben. Eine Studie von 2017 fand heraus, dass 41 Prozent aller Personen, die Geräte wie Alexa und Google Home besitzen, auch Einkäufe über diese Voice-Technologie planen und erledigen.

Der amerikanische Marktforscher Comscore prognostiziert zudem, dass bis zum Jahr 2020 jede zweite Onlinesuche mittels Spracherkennung durchgeführt wird. Eine andere Studie sagt für 2022 eine Summe von $40 Milliarden voraus, die allein in den USA nur mit Voice Commerce erwirtschaftet werden wird.

Wen wundert’s, dass so viele Verbraucher Produkte über Voice kaufen wollen. Unter anderem ist es verlockend, weil es viel weniger Friktion bietet als die meisten Checkout-Erfahrungen. Denn: Leichter als per Sprachsteuerung geht es wohl kaum.

Daher arbeiten immer mehr Anbieter zusammen, um die Voice-Erfahrung für Konsumenten noch weiter zu optimieren. In Australien haben Google und eBay in Kooperation eine Funktion entwickelt, die es Nutzern erlaubt, über die Google Assistant App mit eBay zu kommunizieren.

Voice Commerce ist kein neuer Trend mehr. Google priorisiert bereits seit längerer Zeit Beiträge, die auch in gesprochener Sprache gut klingen und Sinn ergeben. In 2020 wird Voice Commerce seine Anwenderzahl lediglich vergrößern, denn die Sprachsuche und -steuerung ist keine Technologie der Zukunft mehr, sie ist bereits da. Setze also für das kommende Jahr den Anstoß für Voice Commerce in deinem Unternehmen.

Bonus-Trend-Tipp: Digitalisierung auf dem Vormarsch

Viele “Einheimische” der digitalen Szene sehnen sich in Deutschland schon längst danach: die Weiterentwicklung und Förderung der Digitalisierung, die auch außerhalb von Berlin, Hamburg oder München stattfindet. Mehr bargeldlose Zahlung, mehr Gamification beim Einkaufen – einfach mehr digitale Moderne. Viele Einzelhändler beklagen schlechte Zahlen und die Konkurrenz, die vom Online-Shopping-Geschäft ausgeht.

Doch damit beide Parteien profitieren ist die Lösung nicht unbedingt eine Trennung – sondern ein Zusammenkommen. Die Zusammenführung der digitalen und physischen Welt ist die Zukunft und so auch für das Jahr 2020 relevanter denn je.

Die Nordamerikaner sind uns Deutschen da mal wieder eine Nasenlänge voraus und zeigen, wie so eine Fusion des digitalen und echten Lebens aussehen kann. So werden zum Beispiel interaktive, digitale Erfahrungen in den Einzelhandel integriert, die Kunden wahrlich zum Staunen bringen.

Die Zukunft des Einzelhandels liegt in der Digitalisierung

Amazon ist eines der Unternehmen, das eben dieses Konzept in den Einzelhandel gebracht hat, und zwar mit Amazon Go im amerikanischen Seattle. Stell dir ein Lebensmittelgeschäft vor, doch ohne Kasse. Du nimmst dir einfach die Produkte, die du haben möchtest und verlässt das Geschäft. Anschließend belastet Amazon dein Konto.

Ein anderes Beispiel stellt Walmart in Australien dar. Das Unternehmen nutzt eine Scan & Go-Technologie, die dem Kunden das Einscannen der Produkte ermöglicht während sie diese in den Einkaufswagen legen.

Im kanadischen Toronto bietet Tesla Motors Kunden in der eigenen Filiale an, ihr Tesla-Fahrzeug auf einem riesigen Bildschirm zu konfigurieren. Das Ergebnis können Kunden sich im Vorschaumodus auf einer 85-Zoll-Videoleinwand im hinteren Teil des Geschäfts anschauen.

Tesla Motos in Toronto - Shopify.de

Tesla-Filiale in Toronto setzt auf den Gaming-Faktor

Ständig kommen Studien zu dem Schluss, dass Konsumenten sich gar nicht zwischen einem Online- und Offline-Kauf entscheiden wollen. Nein, sie hätten gern beides. Die Grenzen zwischen Online- und stationärem Handel verschwimmen immer weiter. Doch eines steht fest: Verbraucher wollen innovative Einkaufserlebnisse.

In 2020 kannst du also damit rechnen, dass viele der weltweit führenden Unternehmen in Sachen Digitalisierung aufrüsten werden, um weiterhin aktuell und relevant im Rennen um Kunden zu bleiben.

Aufmacherfoto von Matthew Henry auf Burst – wo auch du kostenlose und professionelle Fotos für dein Webprojekt finden kannst.

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Progressive Web Apps – So sieht die Zukunft des Onlineshoppings aus

Die Welt von morgen heißt Daten-Highway 

3,45 Billiarden Dollar sind 2019 im weltweiten Onlinehandel umgesetzt worden. Das entspricht einem Wachstum von 19 Prozent gegenüber 2018. Trotzdem ist der Markt noch lange nicht ausgereizt. Wie Onlinehändler ihre Profite weiter steigern können, indem sie ihre Shops benutzerfreundlicher gestalten, steht immer wieder zur Debatte. Kein Wunder also, dass es einen erbitterten Diskurs über die folgende Frage gibt: Was ist sinnvoller für ein Unternehmen: sich der eigenen Kundschaft auf mobilen Endgeräten als App oder doch besser als responsive Webseite zu präsentieren?

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Nun sieht es so aus, als habe diese Diskussion ihr unerwartetes Ende gefunden. Denn die Technologie der Progressive Web App (PWA) hält Einzug in immer mehr Onlineshops und bringt dabei alle Vorzüge von Webseiten und Apps in einem kompakten Paket mit.

Wie eine PWA funktioniert, welche Vorteile du und deine Kunden von dieser neuen Art der Anwendung haben, wo ihre Gefahren lauern und wie du deinen Onlineshop auf die Technologie umstellst, erfährst du in diesem Artikel.

Onlinehandel in der guten alten Zeit

Bereits 2014 nutzten 69 Prozent der deutschen Bevölkerung das Internet auf mobilen Endgeräten; dass diese Zahl seitdem noch angestiegen ist, scheint dabei nur plausibel. Für Händler, die online ihre Waren feilbieten, sind Smartphones und Tablets essenzielle Vertriebskanäle – und dabei standen bislang vor allem zwei Wege offen:

Web Stores

Da wäre zunächst die klassische Website. Selbst umfangreiche Onlineshops lassen sich mittlerweile unkompliziert anlegen und verwalten. Der Kunde ruft die Seite bei Bedarf einfach in seinem Browser auf. Das Prinzip, eine URL einzutippen, ist jedem Web-Surfer hinlänglich bekannt, er muss nichts installieren und keine überflüssigen Daten auf seinem Handy speichern.

Allerdings hat diese einfachste aller Lösungen auch ihre Nachteile. Der offensichtlichste ist, dass der Einkaufsvorgang abrupt zu Ende ist, sobald die Internetverbindung abreißt. Dabei muss es gar nicht zu einem völligen Zusammenbruch des Netzes kommen, denn dem durchschnittlichen Nutzer vergeht bereits die Lust aufs Surfen, wenn aus der 4G-Anzeige auf seinem Telefon ein oder gar ein E wird. Drei Sekunden, länger warten die meisten Menschen nicht auf eine Webseite.

Dazu gesellen sich weitere Probleme, die eine Website mit sich bringen kann: Das Eintippen einer Internetadresse auf einem kleinen Display ist mitunter lästig, vielleicht hat der potenzielle Kunde gar den Namen des Shops vergessen. Und ob die Seite schlussendlich in wirklich jedem Browser auf jedem Gerät leserlich angezeigt wird, steht in den Sternen.

Lesetipp: 20 großartige Shopify-Store-Beispiele aus Deutschland, Österreich und der Schweiz findest du hier.

Shopping Apps

Die zweite Möglichkeit sind Apps, also jene Anwendungen, die Nutzer sich meist über einen eigenen Store (App Store, Google Play etc.) auf ihrem Smartphone installiert haben. Dadurch bleibt der jeweilige Anbieter seinen Kunden beständig präsent – schließlich landet das kleine Symbol des Programms direkt in der Liste aller installierten Apps, dem sogenannten App-Drawer oder sogar auf dem Startbildschirm.

Außerdem lässt sich eine App wunderbar personalisieren und bietet, dank weitreichender Möglichkeiten in Sachen Design und Interface, häufig eine bessere Nutzererfahrung als eine Webseite.

Allerdings ist die Entwicklung von Apps teuer, denn anders als Webseiten lassen sie sich nicht mit ein paar Mausklicks zusammenbasteln. Die dahinterstehende Technik ist so komplex, dass sie von einem ganzen Team aus Spezialisten konzipiert, entwickelt und gepflegt werden muss.

Und auch nach der eigentlichen Programmierung ist das Ende der Kosten noch nicht erreicht, denn die App-Shop-Betreiber wie Apple und Google lassen sich ihre Dienste bezahlen. Wer dauerhaft in den Stores gelistet werden möchte, zahlt einen regelmäßigen Beitrag. Jedes Update der App kostet eine zusätzliche Gebühr.

Hinzu kommt die Unlust von immer mehr Nutzern fortwährend weitere Anwendungen auf ihrem Gerät zu installieren. Denn niemand mag einen App-Drawer, in dem er vor lauter Icons das eigene Adressbuch nicht mehr findet. App-Müdigkeit nennen Experten dieses Phänomen.

Die Alternative: Progressive Web Apps

Progressive Web Apps treten nun bereits seit 2018 die schwere Aufgabe an, alle Vorteile von Webseiten und Apps in sich zu vereinen und gleichzeitig all ihre Nachteile zu vermeiden. Zwar setzen bislang vor allem große Konzerne auf die neue Technologie, doch neue Entwicklungen im Bereich Browser- und Webseitenprogrammierung machen PWAs inzwischen auch zunehmend für kleine Unternehmen interessant und erschwinglich.

Was ist eine PWA?

Einfach gesprochen ist eine Progressive Web App eine Internetseite, die wesentlich mehr kann, als eine herkömmliche Website. Sie basiert weiterhin auf dem HTML-Quellcode, also der Sprache, durch die Webseiten meist strukturiert werden, und wird wie jeder andere Ort im World Wide Web über ihre Adresse angesteuert.

Dennoch werden die Unterschiede zu einer herkömmlichen Webseite schnell klar, wenn eine PWA geöffnet wird:
Eine Progressive Web App…

…ist auch offline verfügbar

Der größte Unterschied zu althergebrachten Webseiten ist, dass die PWA nach einmaligem Besuch auch dann geöffnet werden kann, wenn keine Internetverbindung zur Verfügung steht. Verantwortlich dafür sind sogenannte Service Worker. Sie sind ein relativ neuer Bestandteil von JavaScript. Das ist jene Sprache, welche das bereits erwähnte HTML um zahlreiche Funktionen erweitert und moderne, interaktive Webseiten erst möglich macht.

Diese guten Geister laden große Teile der PWA in den Cache des Browsers, sprich dem extra für das Surfprogramm reservierten Teil des Festplattenspeichers. Dieser Vorgang sorgt dafür, dass eine Seite sogar im Flugmodus aufgerufen werden kann. Und sie arbeiten dabei äußerst intelligent: Kommt es zu Veränderungen auf der Seite, lädt die Anwendung auch nur die neuen Informationen herunter. So wird das mobile Datenvolumen geschont.

Dein Vorteil

Deine Kunden können nach Herzenslust in deinem Shop stöbern, selbst wenn sie gerade mit dem ICE durch den Gotthard-Tunnel fahren. Vorausgesetzt natürlich, sie haben deine Seite irgendwann einmal besucht, als sie eine Verbindung zum WWW hatten. Alles, was dann tatsächlich aktiver Konnektivität bedarf – etwa das Absenden und Bezahlen einer Bestellung – kann einfach nachgeholt werden, wenn wieder Netzzugriff besteht.

Denn eine PWA merkt sich ihren aktuellen Zustand für unbegrenzte Zeit. Der Nutzer selbst bekommt davon allerdings so gut wie nichts mit. Alle Prozesse, die auf eine Internetverbindung angewiesen sind, starten automatisch im Hintergrund, wenn das Gerät wieder online ist. Lediglich die E-Mail mit der Bestellbestätigung trudelt mit etwas Verspätung ein.

…sieht aus wie eine App

Dank moderner APIs (den Programmierschnittstellen, die dem Entwickler neue Möglichkeiten, zum Beispiel bezüglich Animation oder Grafik, zur Verfügung stellen) muss eine PWA nicht aufgebaut sein und reagieren wie eine klassische Webseite. Vielmehr wirkt sie in Aufbau und Handhabung wie eine App.

So wird eine Progressive Web App beispielsweise immer im Vollbild-Modus dargestellt, störende Browser-Elemente werden ausgeblendet. Mit der üblichen Taste oder Geste kann der Nutzer die Seite allerdings wie gewohnt verlassen und zu der zuvor besuchten Website zurückkehren.

Der Einsatz der Kamera wird durch PWAs möglich
Auch der Einsatz der Kamera wird durch PWAs möglich

Dein Vorteil

PWAs bieten Möglichkeiten, die wir bislang nur von Apps kannten und die weit über den Funktionsumfang einer Webseite hinausgehen. Zum Beispiel kannst du deinen Shop so gestalten, dass ein Kunde seine Artikel tatsächlich einfach in den Einkaufswagen zieht, was gerade auf kleinem Display mehr ist, als eine nette Spielerei.

Denn ganz komfortabel das Produktbild greifen zu können, erweist sich dort schlicht als nutzerfreundlicher im Vergleich zum Versuch, mit der Fingerspitze einen winzigen Button zu treffen. Die Bezahlung kann danach einfach per Fingerabdruck erfolgen, denn wer hat schon Lust, immer wieder aufs Neue sein Passwort einzugeben?

Und anstatt umständlich Suchbegriffe in deinen Store einzutippen, kannst du deinen Besuchern die Option anbieten, ihre Kamera auf Objekte in ihrer Umgebung zu richten und deinen Shop danach zu durchforsten. So schaffst du für deine Besucher ein einzigartiges und unkompliziertes Einkaufserlebnis und hebst dich von der Konkurrenz ab.

Lesetipp: Apropos Apps – kennst du schon die Apps, auf die Shopify-Händler auf keinen Fall verzichten sollten? Hier findest du sie.

…verhält sich wie eine App

Zum Funktionsumfang einer PWA gehört alles, was Nutzer bislang nur von Apps kennen. So ist es kein Problem, eine Progressive Web App als Icon auf dem Startbildschirm oder im App-Drawer abzulegen oder dieses Symbol wieder zu löschen. Auch das Versenden von Push-Nachrichten ist für eine PWA ohne große Umstände machbar.

Dein Vorteil

Die permanente Präsenz deiner PWA direkt zwischen den anderen Apps des Kunden sorgt dafür, dass sie immer wieder an deinen Shop erinnert werden und ihn schnell erreichen. Anstatt umständlich den Browser zu öffnen, durch die Favoriten zu scrollen oder womöglich gar die URL eingeben zu müssen, reicht ein einfaches Antippen, um deinen Shop anzusteuern.

Dass eine PWA Push-Nachrichten verschicken kann, gibt dir wiederum eine schnelle und unübersehbare Option, deinen Besuchern Informationen zukommen zu lassen. Denn bis jemand die E-Mail mit deinem Newsletter voll aktueller Angebote geöffnet hat, ist diese Aktion vielleicht längst schon wieder vorbei. Eine Benachrichtigung direkt auf dem Telefon dagegen wird so leicht nicht übersehen und zieht häufig die direkte Interaktion des Lesenden nach sich.

…ist aber keine App

Eine PWA ist und bleibt eine Webseite – wenn auch eine, die um einiges mehr kann, als viele Surfer es bislang kennen. Das bedeutet zum einen, dass sie nicht erst umständlich im Shop gesucht, gefunden und installiert werden muss, zum anderen macht es sie flexibel, kostengünstig und unabhängig vom App und Play Store.

Dein Vorteil

Zunächst sparst du natürlich eine Menge Geld. Allein die Integration von Push-Nachrichten lassen sich Entwickler gerne 5.000 Dollar und mehr kosten. In einer PWA ist diese Funktionalität bereits eingebaut und ihre Realisierung viel einfacher und günstiger, als das Programmieren einer App (weiter unten mehr dazu).

Weiterhin ist es gar nicht so einfach, überhaupt im Play und App Store platziert zu werden. Bevor eine App dort auftauchen darf, durchläuft sie einen langwierigen Prozess, der nicht selten in einer mehr oder weniger klar nachvollziehbaren Ablehnung endet. Mit einer PWA umgehst du dieses Problem.

Progressive Web Apps VorteileHaben PWAs auch Nachteile?

Kritische Leser mögen an dieser Stelle den Verdacht äußern, dass Progressive Web Apps einfach die nächste, sprichwörtliche Sau ist, die durchs Dorf getrieben wird. Denn gerade im Onlinebereich werden Trends schnell überhyped.

Doch PWAs scheinen sich auf dem Markt zu etablieren. Marketingexperten sind sich einig, dass dieser Technologie die Zukunft gehört und auch die reinen Zahlen sprechen für sich. So hat Flipkart, das indische Pendant zu Amazon, seine Conversion Rate seit der Einführung von PWA um 70 Prozent steigern können. Die Verweildauer der Seitenbesucher hat sich zeitgleich verdreifacht.

Lesetipp: PWA als Plan für 2020? Diese folgenden Vorsätze sind für dich als Onlinehändler garantiert auch interessant! Jetzt lesen.

Entscheidend für den Erfolg ist, dass mit PWAs ein Mehrwert für den Nutzer geschaffen wird. Das bedeutet: nicht jede kleine Homepage muss zum neuen Format wechseln. Die Wenigsten haben gesteigertes Interesse daran, die Fotos der letzten Jahreshauptversammlung des lokalen Taubenzüchtervereins auch offline betrachten zu können.

Für dich als Onlinehändler bedeutet dieser Umstand konkret, dass du vor allem behutsam vorgehen solltest. Hüte dich davor, das Smartphone deiner Besucher mit Push-Nachrichten zu belagern oder ungefragt Symbole auf ihrem Startbildschirm abzulegen. Solche Verletzungen der Privatsphäre werden gar nicht gerne gesehen und kosten dich schnell das Vertrauen deiner Kunden.

Und um auch noch das letzte Haar in der Suppe zu finden: Das Betreiben von PWAs ist teurer als eine „normale“ Webseite zu führen. Die Mehrkosten halten sich jedoch im Rahmen. Grob geschätzt kannst du mit 30 bis 100 Euro Zuschlag pro Monat rechnen.

Die Kosten sind demnach deutlich niedriger als die Entwicklung und Betreuung einer nativen App. Hier veranschlagen Entwickler für die Programmierung einer Taschenlampen-App gerne Beträge um die 800 Euro, eine waschechte E-Commerce-App schlägt mit mindestens 20.000 Euro zu Buche.

Ohne großen Aufwand kann jede PWA als Icon auf dem Homescreen landenOhne großen Aufwand kann jede PWA als Icon auf dem Homescreen landen

Welche systemischen Anforderungen stellt eine PWA?

Für eine erfolgreiche technische Umsetzung stellen PWAs keine großen Ansprüche. Im Grunde gilt, wenn du bereits über eine moderne Webseite verfügst, lässt sie sich sehr einfach in eine Progressive Web App umwandeln.

Die einzigen Voraussetzungen sind zum einen die Verwendung von HTTPS. Diese Abkürzung steht für “Hypertext Transfer Protocol Secure“ und bezeichnet die Vorschrift, nach der Computer über das Internet miteinander kommunizieren. Anders als beim alten HTTP (also ohne Secure) werden Daten im HTTPS abhörsicher verschlüsselt. Keine moderne Webseite und erst recht kein Onlinestore geht heutzutage noch ohne diesen zusätzlichen Schutz an den Start – und wenn es nur aus dem Grund ist, dass Suchmaschinen HTTPS-Seiten in ihren Ergebnissen bevorzugen.

Zum anderen fordern PWAs ein responsives Design, also eine Gestaltung der Webseite, die sich in Auflösung und Anordnung an jede beliebige Displaygröße und jeden verwendeten Browser anpasst. Auch dies gehört inzwischen zum Branchenstandard. Kein Webdesigner, der diesen Namen verdient, würde seinen Kunden etwas Anderes anbieten.

Der Rest liegt in der Hand des Nutzers, denn noch ist nicht jeder Browser in der Lage, PWAs zu unterstützen. Zu den Programmen, welche die moderne Technik bereits beherrschen, gehören derzeit Google Chrome und der kurz vor der Veröffentlichung stehende neue Microsoft Edge. Laut Statistik sind dadurch immerhin schon zwei Drittel aller Surfer mit an Bord. Apple zögerte bislang mit seinem Safari noch etwas, unterstützt aber bereits die Offline-Verfügbarkeit und zeigt sich offen gegenüber weiteren Funktionen.

Der altehrwürdige Internet Explorer muss leider passen. Wann frei entwickelte Browser wie Firefox oder Opera PWAs in vollem Umfang ausführen können, ist ebenfalls nicht bekannt. Falls du also planst, zukünftig selbst eine Progressive Web App zu launchen, informiere dich am besten schon in der Planungsphase, ob sich an der jetzigen Situation etwas geändert hat.

Wer nutzt bereits Progressive Web Apps?

Hierzulande ist man mit der Einführung von PWAs etwas zögerlich. Aber einige große deutsche Unternehmen haben die neue Art des Surfens schon für sich entdeckt. Ganz vorne mit dabei sind der Automobilkonzern BMW, zumindest auf seiner englischsprachigen Webseite, die Deutsche Lotto Gesellschaft und die Continentale Versicherung.

International finden sich zahlreiche Beispiele für Betreiber von PWAs. Dazu gehören etwa das Kosmetikinstitut Lancôme aus Frankreich, die bekannten US-amerikanischen Konzerne Starbucks und Uber, die NASA oder das chinesische Online-Kaufhaus AliExpress.

Aber natürlich musst du kein Weltkonzern sein, um Progressive Web Apps erfolgreich umsetzen zu können. Auch zahlreiche kleinere Seiten, die auf dem Shopify-Backend basieren, nutzen die Technologie für sich.

Lesetipp: Du willst wissen, warum bereits eine Million Unternehmen auf Shopify setzt? Alle Vorteile von Shopify auf einen Blick, gibts hier.

Da wäre zum Beispiel der Shop von StriVectin an. Dort findest du eine große Auswahl an Pflegeprodukten für eine gesunde Haut – selbstverständlich durchgehend auf Basis natürlicher Wirkstoffe.
StriVectin - PWA Beispiel 1

Für natürlich schöne Haut – die Homepage von StriVectin

Oder auch die Homepage des Gertränkeherstellers Recess. Hier gibt es nicht einfach Brause, sondern Mineralwasser in so außergewöhnlichen Geschmacksrichtungen wie Hibiskus oder Pfirsich-Ingwer.

Recess - PWA Beispiel 2Mineralwasser mal anders: Recess

Technikfreunde werden ihren Spaß bei einem Besuch des Shops von rachio haben. Dort gibt es Bewässerungsanlagen für den Garten. Allerdings nicht einfach langweilige Sprinkler, sondern intelligente Geräte, die sich per Smartphone steuern und programmieren lassen.
rachio - PWA Beispiel 3Moderner kann Bewässerung nicht sein 

Wie kann ich PWAs in meinem eigenen Shop umsetzen?

Wenn du bereits einen Onlinestore hast, ist das Upgrade auf PWA überraschend einfach. Mehr als eine kleine Anwendung im App-Format brauchst du nicht, um auf alle neuen Funktionalitäten zugreifen zu können. Der Vorgang läuft dabei nahezu vollständig automatisiert ab: Die App benötigt den Zugriff auf den Quellcode deiner Webseite und passt alle relevanten Einstellungen automatisch an.

Lediglich für wirklich aufwändige Ideen wie den Einsatz der Kamera oder eine komplette Umstellung des User Interface auf Gestensteuerung möchten wir dir den Kontakt zur Marketingagentur deines Vertrauens ans Herz legen. Dort findest du Webentwickler, die in der Lage sind, auch ausgefallene Wünsche umzusetzen.

Wie finde ich einen seriösen Experten in Deutschland, Österreich oder der Schweiz, der sich mit Shopify auskennt?

Gib in dieser Suchmaske deine Stadt oder dein Land ein und schau dir die Profile und Referenzen der Experten an. (Hier sind die Ergebnisse für DeutschlandÖsterreich und die Schweiz.) Du findest garantiert einen passenden!

Hinweis: Es ist möglich, dass nicht jeder Experte für alle drei Länder (bzw. für jede Stadt) gelistet ist. Es kann sich also durchaus lohnen, einen Experten aus Deutschland anzuschreiben, auch wenn du in Österreich oder der Schweiz angesiedelt bist. Umgekehrt gilt dies natürlich auch.

Bis dahin empfehlen wir dir eine der zahlreichen Apps, die die Umstellung automatisch für dich vollziehen. Als eines von vielen Beispielen sei hier PWA by Ampify Me genannt. Dort halten die Entwickler auch gleich eine Beispielseite für dich bereit, auf der du einen Vorgeschmack auf das bekommen kannst, was deinen eigenen Store erwartet.

Auf der technischen Überholspur

Progressive Web Apps sind Webseiten, die aussehen, funktionieren und sich anfühlen wie eine Native App. Zahlreiche Funktionen, wie die Offlineverfügbarkeit, schnellere Ladezeiten und die Verlinkung auf den Startbildschirm von Mobilgeräten wirken sich häufig positiv auf die Verweildauer und Conversion Rate von Besuchern der Seite aus.

Einfach in der Umsetzung und günstig in der Finanzierung sind sie eine zukunftsweisende Möglichkeit für jeden Onlinehändler, seine eigene Webpage im Gedächtnis seiner Kunden zu verankern, Besucher zur Wiederkehr zu bewegen und sich von den Mitbewerbern abzuheben.

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Instagram und IGTV: alles, was du für dein Online-Business wissen musst

Instagram ist ein soziales Netzwerk, das vor allem von Fotoliebhabern sehr geschätzt wird und sich ständig weiterentwickelt. Während der Erfolg dieser Entwicklung hauptsächlich auf den persönlichen Gebrauch zurückzuführen ist, wenden sich immer mehr Unternehmen und professionelle Fotografen diesem Marketinginstrument zu, um ihre Sichtbarkeit zu erhöhen. Viele Firmen zögern nicht, langfristig in das Netzwerk zu investieren, um eine echte Nähe zu ihrem Publikum zu schaffen. Suchst du nach neuen Ideen, wie du Instagram für dein Unternehmen einsetzen kannst? Wir werden dir im Folgenden alle notwendigen Ratschlägen geben, um das Beste aus deinem Instagram herauszuholen.

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Instagram in wenigen Zahlen

2010 gestartet und 2012 von Facebook übernommen, ist Instagram heute eines der meist genutzten sozialen Netzwerke der Welt. Ursprünglich für die gemeinsame Nutzung von Fotos konzipiert, ist es nun möglich, Videos zu posten, Stories (Fotos oder Videos, die der Benutzer 24 Stunden lang ansehen kann) zu erstellen, Live-Videos zu senden oder mit Freunden privat zu chatten.

Im Laufe der Jahre hat sich Instagram von anderen sozialen Netzwerken wie Snapchat oder Periscope inspirieren lassen. Seine Merkmale haben sich weiterentwickelt und bringen neue Möglichkeiten für Unternehmen mit sich. Die Anwendung ist kostenlos auf Android oder iOS verfügbar, aber auch über den Browser erreichbar.

Im Juni 2018 erreichte Instagram 1 Milliarde monatliche Nutzer, davon 15 Millionen in Deutschland. Mehr als 500 Millionen Nutzer besuchen die Plattform täglich und machen sie damit zu einer der beliebtesten sozialen Anwendungen. Laut Hootsuite (im Jahr 2019) sind 71% der aktiven monatlichen Nutzer von Instagram unter 35 Jahre alt. Dabei gibt es viele Strategien, um dein Publikum aufzubauen und deine potenziellen Kunden zu erreichen. Wenn dein Ziel in dieser Altersgruppe liegt, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um deine Community zu gründen!

Wir investieren jetzt genauso viel Zeit in Instagram wie in Facebook. Laut einer im Juni 2018 veröffentlichten Studie von SimilarWeb verbrachten die Nutzer durchschnittlich 58 Minuten pro Tag auf Facebook im Vergleich zu 53 Minuten auf Instagram. Als zunehmend beliebtes soziales Netzwerk zeigen die Zahlen, dass 80% der Nutzer mindestens einer Marke folgen. Instagram ist daher eine große Chance für Unternehmen, Sichtbarkeit zu erlangen. Die Anwendung deckt einen wichtigen Markt ab, der sich aus einem potenziell interessierten Publikum zusammensetzt.

So geben 83% der registrierten Nutzer an, dass sie neue Produkte und Dienstleistungen auf Instagram entdecken. Diese Zahlen belegen, dass eine einfache Präsenz in diesem sozialen Netzwerk es einer Marke ermöglicht, ein positives Image mit potenziellen Käufern zu teilen.

Wie benutze ich Instagram für mein Unternehmen?

Der erste Schritt ist die Erstellung eines Instagram-Accounts. Lade dazu einfach die mobile Anwendung herunter oder gehe direkt auf die Website. Um von einem professionellen Konto zu profitieren, musst du dein Konto mit deiner Facebook-Seite verknüpfen. So erhältst du Zugang zu interessanten Daten über dein Publikum. Nimm dir die Zeit, diese Statistiken zu analysieren. Sie erlauben dir, eine bessere Vorstellung davon zu bekommen, wer deine Zielgruppe ist und was ihr gefällt. Somit kannst du deine nächsten Veröffentlichungen entsprechend anpassen, um deine Leistung noch zu verbessern.

Abhängig von deinen Zielen ermöglicht dir die Nutzung dieses sozialen Netzwerks:

  • dein Publikum zu deinem Onlineshop zu leiten,
  • deine Konversionsrate zu steigern (für mehr Umsatz),
  • die Sichtbarkeit deiner Produkte oder Dienstleistungen zu erhöhen,
  • dein Markenengagement zu verstärken,
  • deine Kunden an dich zu binden und sie über Neuigkeiten zu informieren.

Um über dein Unternehmen auf Instagram zu kommunizieren, kannst du zum Beispiel:

  • Fotos oder Videos zu einem bestimmten Thema erstellen,
  • für deine Produkte oder Dienstleistungen werben, um die Neugierde deines Publikums zu wecken,
  • dein Team oder deine Werte vorstellen oder
  • Kundenstimmen in Form von attraktiven Visuals teilen.

Lesetipp: Wie du Instagram Stories für dein Marketing nutzt. Jetzt Blogbeitrag lesen.

Auf Instagram veröffentlichen und Handhabung der Funktionen

Wie bei jedem sozialen Netzwerk ist die erste Regel, sehr aktiv zu sein. Wenn du bereits konkrete Vorstellungen hast, zögere nicht, einen Redaktionskalender dafür einzurichten. So kannst du alle Veröffentlichungen im Voraus planen und erhältst eine gesamtheitliche Vision über dein Vorhaben. Du wirst auch in der Lage sein, den Erfolg oder Misserfolg deiner Inhalte zu notieren und deine nächsten Inhalte zu verwalten.

Um dein Instagram-Konto bekannt zu machen, empfiehlt sich die Verwendung von Hashtags. Dank der internen Suche des sozialen Netzwerks helfen dir die Hashtags dabei, die Nutzer auf deine Fotos zu leiten. Deine veröffentlichten Inhalte haben so eine bessere Chance, von einer größeren Anzahl von Menschen gesehen zu werden. Wenn dir die Ideen fehlen, lies unseren Artikel über die Verwendung von Hashtags.

Es ist auch wichtig, reaktiv zu sein und auf Kommentare zu reagieren. Je näher du deiner Community bist, desto mehr wirst du dein Image verbessern. Dieser Austausch wird dir helfen, Kunden zu binden oder potenziellen Käufern deine Seriosität zu beweisen. Beantworte Fragen, investiere Zeit in private Nachrichten, like Fotos, auf denen du markiert wirst, teile Hintergründe zu deinem Unternehmen in Stories… Es gibt viele Ideen, um Internetnutzer dazu zu bringen, deine Produkte oder Dienstleistungen zu entdecken!

Die Sichtbarkeit auf Instagram aufbauen

Wenn dein Budget es erlaubt, warum nicht die Vorteile der Werbung nutzen? Ein kostenpflichtiger Boost kann dir mehr Sichtbarkeit und neue Abonnenten bringen. Gesponserte Beiträge ermöglichen es dir, dein Instagram-Konto durch die richtige Ausrichtung auf dein Publikum in Gang zu bringen. Sie können Benutzer auf deinen Onlineshop oder auf ein bestimmtes Produkt leiten.

Die Organisation von Gewinnspielen ist ein guter Weg, um dein Unternehmen sichtbar zu machen, aber auch um neue Kunden zu gewinnen. Sie begünstigen das Engagement und können deine Produkte hervorheben. Dazu werden in der Regel mehrere Methoden angewandt. Die am häufigsten verwendeten Techniken ermutigen den Benutzer zur Teilnahme, indem er einen Kommentar oder ähnliches hinterlässt, den Beitrag mit einem Like markiert oder ein Foto postet. Gewinnspiele ermöglichen es, in kürzester Zeit und auf einfache Weise neue Abonnenten zu gewinnen und stärken dabei die Loyalität deiner Community.

Instagram GewinnspielInstagram-Gewinnspiel am Beispiel des Shopify-Händlers Lotuscrafts

In jedem Fall solltest du daran denken, dass das Wesen von Instagram darin besteht, ästhetische Inhalte zu teilen. Die grundlegendste Voraussetzung ist es, Inhalte anzubieten, die relevant sind, die angenehm anzusehen sind und die deiner Zielgruppe einen echten Mehrwert bringen. Denke auch daran, Text unter deine Veröffentlichungen zu schreiben, um eine größere Wirkung zu erzielen.

Lesetipp: So verkaufst du direkt in Instagram Stories und erzielst mehr Umsatz. Jetzt Blogbeitrag lesen.

IGTV oder Instagram TV

Zur Feier der Erreichung von 1 Milliarde monatlicher Benutzer hat Instagram eine eigene Videoanwendung gestartet: IGTV. Es erlaubt den Benutzern, Videos von bis zu zehn Minuten zu teilen oder anzusehen. Offizielle Konten mit einer großen Anzahl von Abonnenten können sogar Videos mit einer Länge von bis zu einer Stunde veröffentlichen. Im Gegensatz zu den Stories verschwinden sie nicht nach 24 Stunden und können im Hochformat im Vollbildmodus betrachtet werden. Die Anwendung ist eigenständig und läuft auf Android oder iOS.

Jeder IGTV-Kanal ist mit einem Instagram-Konto verbunden. Alle deine Instagram-Abonnenten haben daher Zugang zu deinen Videos. Die Anwendung verfügt über eine eigene Bedienung, die es einem ermöglicht, eine präzise Suchanfrage zu stellen oder eine On-Demand-Funktion zu nutzen, indem man ein Video anhalten kann, um es später fortzusetzen. Wie ein Fernsehgerät sendet Instagram TV-Inhalte, sobald die Anwendung geöffnet wird.

IGTV Instagram BeispielDie IGTV-Inhalte innerhalb des Instagram-Kontos am Beispiel von Tastillery

Die von IGTV angebotenen Funktionen sind für dein Unternehmen sehr interessant. Du kannst zum Beispiel ein Video für eine Produkteinführung oder eine Demonstration erstellen, Fragen beantworten oder deine neueste Kampagne hervorheben. IGTV ist ein origineller Weg, um eine weniger institutionelle Kommunikation aufzubauen. Wenn du die Transparenzkarte ausspielen möchtest, teile ein Live-Video.

Wie erstelle ich ein IGTV-Konto?

Um deine Videos für deine Community freizugeben, musst du zunächst ein Instagram-TV-Konto erstellen. Die folgenden Schritte sind dazu notwendig:

  • Lade die IGTV-Anwendung aus dem Apple Store oder Google Play Store herunter.
  • Erstelle ein IGTV-Konto: Beachte, dass die Anwendung automatisch dein Profil verwendet, wenn du mit deinem Instagram-Konto verbunden bist.
  • Klicke auf das Symbol “Einstellungen” und dann auf “Kanal erstellen”.

Wie lade ich ein Video auf IGTV hoch?

Herzlichen Glückwunsch, dein Kanal ist jetzt online! Du kannst nun die Anwendung erkunden. Du möchtest dein erstes Video veröffentlichen? Nichts könnte einfacher sein, folge einfach diesen Schritten:

  • Klicke auf der Startseite auf dein Profilfoto, um zu deinem Konto zurückzukehren.
  • Klicke auf das “+” oben rechts auf dem Bildschirm.
  • Wähle ein Video aus deiner Mediathek aus.
  • Gib einen Titel und eine Beschreibung an: Vergiss nicht, Schlüsselwörter hinzuzufügen, damit deine Videos sichtbar sind.
  • Verlinke dein Video mit einer externen Seite (Website, Onlineshop …).
  • Wähle das Titelbild.
  • Drücke “Veröffentlichen”.

Instagram IGTV VideoDas GTV-Video von 3Bears dient als Recap des World Fitness Days

Instagram ist eine großartige Möglichkeit, anders zu kommunizieren und dabei deinen Zielen und deiner digitalen Strategie treu zu bleiben. Eine gute Nutzung dieses sozialen Netzwerks ermöglicht es, Verbindungen und Nähe zu deiner Zielgruppe aufzubauen und dich gleichzeitig innovativ zu präsentieren. Instagram ist sowohl spielerisch als auch seriös und ein großer Gewinn zur Stärkung deines Markenimages. Wenn deine Zielgruppe dort ist, musst du nur noch anfangen!

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Werben auf Instagram: eine Anleitung in 6 Schritten

Dass Instagram Ads Ihre Marke fördern, versteht sich von selbst.

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Schließlich nutzen mehr als eine Milliarde Menschen monatlich die Instagram-App – und das mit Engagement-Raten, die sowohl die von Facebook wie die von Twitter blass aussehen lassen.

Deshalb möchten wir Ihnen in diesem Beitrag ausführlich erklären, wie Werbung auf Instagram funktioniert. Damit auch Sie Ihren Content gezielt zu den Instagram-Nutzern bringen können, auf die es Ihrem Unternehmen ankommt.

Was Sie im Folgenden erfahren:

  • wie man Instagram Ads erstellt
  • was Sie Ihre Instagram-Anzeige (wahrscheinlich) kosten wird
  • welcher Tag und welche Uhrzeit für Werbung auf Instagram am teuersten sind
  • wie Sie leistungsstarke Instagram Ads erstellen

Legen wir los.

Inhalt

Was sind Instagram Ads?

Was kosten Instagram Ads?

Instagram Ads Typen

Wie Sie das beste Instagram-Anzeigenformat für Ihr Unternehmen ermitteln

So funktioniert Werbung auf Instagram

Tipps und Beispiele für Werbung auf Instagram

Was sind Instagram Ads?

Nach der Übernahme von Instagram durch Facebook startete der Service ab 2013 mit einer überschaubaren Anzahl von Werbemöglichkeiten.

Doch erst 2015 öffnete Instagram die Schleusen und ließ Werbung für Marken und Unternehmen aller Art und jeder Größe zu. Wie sich bald herausstellte, verschaffte Instagram den Werbetreibenden enorme geschäftliche Vorteile.

Da Instagram in den Facebook-Werbeanzeigenmanager integriert ist, können Marken auf die gigantische Menge an Nutzerinformationen von Facebook zugreifen, um ihre Zielgruppe direkt anzusprechen.

Wenn Sie noch mehr Argumente für Werbung auf Instagram suchen, wird Sie vielleicht die Statistik überzeugen:

  • 75% der Nutzer setzen eine Aktion aufgrund einer Instagram-Anzeige (z. B. ein Produkt kaufen oder eine Website besuchen).
  • 35% aller erwachsenen Amerikaner nutzen Instagram (siehe unten).

 

  • Majority of Americans now use Facebook, YouTube chart

In Deutschland sind über 15 Millionen Nutzer auf Instagram, Tendenz steigend.

Fazit: Wenn Sie nicht auf Instagram werben, lassen Sie sich große Umsatzchancen entgehen.

Was kosten Instagram Ads?

Die genauen Kosten einer Instagram-Anzeige sind zwar vom jeweiligen Fall abhängig (schließlich sind nicht alle Anzeigen gleich), doch die durchschnittlichen Kosten pro Klick für Werbung auf Instagram liegen bei 0,70 bis 0,80 US-$ (63 bis 72 Euro-Cent). Diese Zahl stammt aus einer Analyse von Werbeausgaben in Höhe von mehr als 300 Millionen US-Dollar.

Vergessen Sie dabei aber nicht, dass es sich hier nur um eine Durchschnittszahl handelt. Ob Ihre Instagram Ad mehr oder weniger kostet, hängt von einer Reihe von Faktoren ab. So schwanken die Kosten beispielsweise je nach Alter der ausgewählten Zielgruppe:

Instagram CPC by age range

Und so unterscheiden sich die Kosten pro Klick je nach Platzierung Ihrer Werbeanzeige.

Instagram CPC by placement

Fällt Ihnen an diesen Grafiken etwas auf? Richtig – der wichtigste Kostenfaktor für Werbung auf Instagram ist die Jahreszeit. Je später im Jahr, desto höher sind im Allgemeinen die Kosten pro Klick. Im letzten Quartal sind sie in der Regel am höchsten.

Instagram Ads Typen

Instagram bietet fünf Anzeigenformate an:

  • Stories Ads
  • Photo Ads
  • Video Ads
  • Karussell Ads
  • Collection Ads

Jedes dieser Anzeigenformate ist in die Feeds und Stories der Nutzer eingebettet und sorgt damit für eine unterbrechungsfreie Benutzererfahrung.

Instagram stellt Ihnen auch unterschiedliche Call-to-Actions zur Verfügung, mit denen Sie mehr potenzielle Kunden erreichen können. Mehr darüber erfahren Sie in den Beschreibungen der jeweiligen Anzeigenformate. (Hinweis: nicht alle CTAs sind bereits in den D/A/CH-Ländern verfügbar, sollen aber nach und nach hinzukommen.)

Sehen wir uns die einzelnen Anzeigenformate und ihre Funktionsweise genauer an.

Stories Ads

instagram story ad by Louis Vuitton

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Instagram Stories Ads sind bildschirmfüllend und werden zwischen Nutzer-Stories angezeigt.

Da 500 Millionen Instagram-Nutzer täglich Stories betrachten, können Sie mit Ihrer Werbung auf Instagram ein gigantisches Publikum erreichen.

Mit Stories Ads können Sie Ihre Zielgruppe direkt ansprechen und festlegen, wie oft die Nutzer Ihre Anzeige zu sehen bekommen. Da Stories nach 24 Stunden ablaufen, bieten sie das ideale Format für zeitlich begrenzte Angebote und Aktionen.

Marken stehen sämtliche Features von Instagram Stories für witzige und kreative Werbung auf Insta zur Verfügung – von Gesichtsfiltern über Videoeffekte bis hin zu Text.

Dank dieser Funktionen können Sie Instagram-Stories kreieren, die wie Ihre normalen Posts aussehen und wirken, was für ein nahtloses Nutzererlebnis sorgt. Die Call-to-Actions bestehen aus einem einfachen Nach-oben-wischen – und schon landet der Nutzer aus Ihrer Stories-Anzeige direkt auf Ihrer Website.

Photo Ads

Instagram photo ad by Stitch Fix Mex

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In Photo Ads können Marken Ihre Produkte und Dienstleistungen in attraktiven Bildern präsentieren.

Wenn Sie ohnehin erstklassige visuelle Inhalte erstellen, bieten Ihnen Foto-Anzeigen bei Instagram die perfekte Bühne, um diesen Content mit mehr Menschen zu teilen.

Ein gutes Beispiel dafür ist Parachute Home, ein Unternehmen für Haushaltstextilien. Die Firma setzte bei der Bewerbung der 60-Nächte-Testphase für ihre Bettwäsche sehr erfolgreich Photo Ads mit einem „Jetzt kaufen“-CTA ein.

Auch die Instagram-Posts von Parachute überzeugen durch ihr unverwechselbares Erscheinungsbild. Die Produkte werden meist in authentischer, schöner Schlafzimmeratmosphäre gezeigt – und die Foto-Anzeigen stimmten mit dieser Ästhetik überein.

Die Anzeigen zielten auf Männer und Frauen im Alter von 18 bis 54 Jahren ab, wobei die Zielgruppeneinstellungen auf den Stammkundenprofilen des Unternehmens beruhten.

Das Ergebnis: eine 3,7-fache Rendite auf die Werbeausgaben – und eine doppelt so hohe Klickrate wie bei den Anzeigen der Marke auf anderen Plattformen.

Nehmen Sie sich die Strategie von Parachute Homes zum Vorbild und erstellen Sie mit dem Facebook-Werbeanzeigenmanager Custom Audiences und Lookalike Audiences.

Bonus: Laden Sie eine kostenlose Checkliste herunter, die Ihnen in genauen Schritten verrät, wie ein Lifestyle-Fotograf ohne Budget und teure Ausrüstung auf Instagram von 0 auf 600.000 Follower kam.

Video Ads

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Instagram-Nutzer lieben Videos.

Die mit dem Anschauen von Videos auf Instagram verbrachte Zeit stieg 2017 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 80%.

Das hat auch Instagram gemerkt und es Werbetreibenden leichter als je zuvor gemacht, Videos für ihre Marken einzusetzen.

Ein großartiges Beispiel für eine gelungene Video-Werbekampagne lieferte Lionsgate UK mit der Werbung für den Film „La La Land“.

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💙 We’re thinking movie night…

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Dem Team von Lionsgate UK war klar, dass es zur Bewerbung eines der wichtigsten Filme des Jahres eine jüngere Zielgruppe (18 bis 24 Jahre) ansprechen musste. Das Problem dabei: Jüngere Leute kennen sich mit klassischen Hollywood-Musicals nicht besonders gut aus.

Zum Glück wusste das Team, dass Instagram-Nutzer sich zu Themen wie Romantik, Reise und Mode hingezogen fühlen – also bediente man sich dieser Themen, um zehn kurze Videohäppchen zu erstellen. Und wurde genau die richtige Zielgruppe angesprochen.

Mit umwerfendem Erfolg:

  • 24% bessere Werbeerinnerung
  • 8% mehr Markenbekanntheit
  • 4% mehr Wunsch, den Film zu sehen
  • 12% mehr Wunsch bei Frauen, den Film zu sehen

Mehr darüber erfahren Sie in der Fallstudie zu dieser erfolgreichen Werbekampagne.

Karussell Ads

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Bei Karussell-Anzeigen kann der Nutzer durch eine Reihe von Bildern oder Videos wischen, wie bei einem Karussell. Eine Call-to-Action-Schaltfläche bringt ihn dann per Handlungsaufforderung direkt zu Ihrer Website.

Diese Art von Werbung bietet ein paar spannende Möglichkeiten:

  • Präsentation mehrerer Produkte
  • Erzählen einer mehrteiligen Story
  • in bis zu zehn Bildern oder Videos genauer auf eine Dienstleistung eingehen

Kayla Itsines, die hinter dem Fitness-Hit „Bikini Body Guide“ steht, erhöhte mit einer Reihe von Video-Karussell-Anzeigen die Bekanntheit und die Downloadzahlen ihrer Workout-App „Sweat: Kayla Itsines Fitness“.

In diesem Anzeigenformat präsentierte sie kurze Fitness-Szenen, die zeigten, wie Nutzer mit ihrer App überall und jederzeit trainieren können.

Die Kampagne sprach Frauen im Alter von 18 bis 42 Jahren an, erreichte 6,4 Millionen Menschen und erhöhte die Bekanntheit der Marke um unglaubliche 21 Prozent.

Karussell Ads erwiesen sich als genau das Richtige für eine Marke, die die Vielseitigkeit ihrer Inhalte präsentieren wollte. Sie eignen sich sehr auch gut für andere Marken mit unterschiedlichsten kreativen Aktivposten – zum Beispiel Lebensmittelhersteller und Modefirmen.

Mehr darüber erfahren Sie in der Fallstudie zu Kaylas Werbung auf Instagram.

Collection Ads

https://www.facebook.com/1319742961447503/videos/1796434313778363/

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  • Mehr dazu
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Die Anfang 2018 eingeführten Collection Ads auf Instagram funktionieren ganz einfach: Wenn Nutzer eine Anzeige Ihrer Marke sehen, haben sie die Möglichkeit, direkt von der Anzeige aus Produkte zu erwerben.

Collection Ads kombinieren die Anziehungskraft von Fotos und Videos in einem höchst wirksamen Anzeigenformat mit Direkt-Marketing.

Zu den Marken, die Collection Ads für erfolgreiche Werbekampagnen auf Instagram nutzen, gehört der E-Commerce-Bekleidungshändler Zattini.

instagram ads

Zattini präsentierte seine Produkte und Sonderangebote in diesem Anzeigenformat, um den Umsatz zu steigern. Das Unternehmen erzielte einen 6,3-prozentigen Anstieg bei den Conversions. Seine Collection Ad erwies sich zudem um 41,9 % günstiger als andere Werbeformate.

Mehr darüber erfahren Sie in der Fallstudie zu dieser Werbekampagne.

Wie Sie das besten Anzeigenformat für Ihr Unternehmen ermitteln

Jetzt kennen Sie die verschiedenen Formate für Werbung auf Instagram – nun geht es um die Auswahl des besten Formats für Ihre Anforderungen.

Und dafür sollten Sie Ihre Absichten ganz genau kennen. Um die richtige Entscheidung zu treffen, müssen Sie sich vor allem eine Frage beantworten:

Was ist mein Ziel?

Ihr Social Media-Ziel ist der wichtigste Faktor für die Planung Ihrer Werbekampagne auf Instagram. Es hilft Ihnen zu entscheiden was Sie anstreben – und vor allem, was Sie nicht anstreben – sollten.

Geht es Ihnen um mehr Markenbekanntheit, sollten Sie Collection Ads eher meiden, da diese dazu dienen, Produkte direkt zu verkaufen. Stattdessen greifen Sie lieber zu Foto- oder Video-Anzeigen mit einem CTA, die Nutzer direkt auf Ihre Website führt. So können Sie mit bestechenden Inhalten den Bekanntheitsgrad Ihrer Marke steigern.

Wenn Sie aber einfach etwas verkaufen wollen, ist die Collection Ad deutlich besser geeignet, da die Nutzer Produkte direkt aus der Anzeige shoppen können.

Nehmen wir an, dass Sie gerade mehrere Produkte auf den Markt bringen und diese möglichst vielen Nutzern präsentieren wollen. Dann ist eine Karussell Ad das passende Format, weil Sie damit mehrere faszinierende Bilder Ihrer Produkte zeigen können.

Welches Anzeigenformat Sie für Ihre Werbung auf Instagram auch auswählen – vergewissern Sie sich, dass es im Einklang mit Ihren Zielen steht.

Jetzt kennen Sie sowohl die Anzeigenformate und wissen, wie Sie ein geeignetes ermitteln. Beschäftigen wir uns nun mit der Frage, wie Sie eine erfolgreiche Instagram-Werbekampagne starten.

So funktioniert Werbung auf Instagram

Es gibt mehrere unterschiedliche Arten, eine Kampagne auf Instagram zu erstellen – wobei Ihnen bei manchen mehr Tools und Optionen zur Verfügung stehen als bei anderen.

Im Folgenden gehen wir Ihnen auf zwei verschiedene Methoden zur Erstellung einer Instagram-Anzeige ein:

  • mit dem Facebook-Werbeanzeigenmanager
  • mit Instagram

Los geht’s.

So funktioniert Werbung auf Instagram mit dem Facebook-Werbeanzeigenmanager

Der Facebook-Werbeanzeigenmanager ist der erste Anlaufpunkt, um Anzeigen für Facebook und Instagram zu erstellen. Im Prinzip laufen auch Instagram Ads generell über Facebook. Mit einer Ausnahme: auch in der Instagram App lassen sich Anzeigen erstellen und buchen.

Über den Facebook-Werbeanzeigenmanager können Sie zudem Ihre Zielgruppen anpassen, weitere individuelle Einstellungen vornehmen und die Performance Ihrer Anzeigen verfolgen.

Facebook bietet mit dem Business Manager noch ein weiteres Werbe-Tool für Unternehmen an. Es empfiehlt sich, wenn Sie nicht nur Anzeigen bearbeiten, sondern auch Seiten, Accounts und Zugriffsrechte managen möchten. Dieses Tool stellen wir gleich näher vor. (Hinweis: dies ist ein zusätzliche Tool, Sie brauchen den Facebook-Werbeanzeigenmanager auch weiterhin!)

Wenn Sie noch keine Facebook-Unternehmensseite haben, müssen Sie diese zuerst einrichten. Es empfiehlt sich zudem, Ihre Business-Page von Zeit zu Zeit zu optimieren.

Sie haben bereits eine Facebook-Seite? Prima. So verbinden Sie diese Seite mit dem Facebook Business Manager:

  1. Gehen Sie auf business.facebook.com.
  2. Klicken Sie auf Konto erstellen.
  3. Geben Sie einen Namen für Ihr Unternehmen ein, wählen Sie die primäre Seite aus und geben Sie Ihren Namen und Ihre geschäftliche Email-Adresse ein.
  4. Geben Sie Ihre Informationen in den übrigen erforderlichen Feldern ein.
  5. Erfahren Sie hier, wie Sie Ihrem Business Manager Personen hinzufügen.

Ist dann erledigt, können Sie mit der Erstellung Ihrer Instagram Ad im Business Manager (alternativ im Werbeanzeigenmanager) beginnen.

Schritt 1: Verknüpfen Sie Ihr Instagram-Konto mit Ihrem Facebook Unternehmens-Profil.

Gehen Sie auf Ihren Business Manager und klicken Sie oben links das Menü mit den drei Strichen an.

Facebook Business manager

Klicken Sie Unternehmenseinstellungen an. Sie werden zu einem Menü weitergeleitet, wo Sie Instagram-Konten anklicken können.

Facebook Ads manager

Auf der folgenden Seite können Sie Ihr Instagram-Konto mit + Hinzufügen auswählen.

Facebook Ads manager

Geben Sie Ihren Nutzernamen und das Passwort ein und klicken Sie dann auf Weiter.

Um eines oder mehrere Ihrer Werbekonten zur Verwendung des Instagram-Accounts zu autorisieren, klicken Sie in das Kästchen neben jedem dieser Konten und dann auf Änderungen speichern.

Gratulation! Sie haben es gerade geschafft, Ihr Instagram-Konto mit dem Facebook Business Manager zu verknüpfen. Aber das ist noch lange nicht alles. Jetzt geht es an die Erstellung Ihrer Instagram-Anzeige. Und die beginnt mit:

Schritt 2: Wählen Sie Ihr Werbeziel aus.

Gehen Sie zuerst auf den Facebook-Werbeanzeigenmanager und klicken Sie dort unter Kampagnen auf Erstellen.

Facebook Ads manager

Hier haben Sie die Wahl zwischen „Erstellung mit Anleitung“ und „Quick Creation“.

Facebook Ads manager

Dabei handelt es sich um zwei unterschiedliche Workflows, mit deren Hilfe Sie Ihre Instagram-Anzeige in Facebook erstellen und verwalten können. Die Unterschiede:

  • Erstellung mit Anleitung führt Sie ausführlich durch alle Schritte, die zur Erstellung einer typischen Werbekampagne nötig sind. Diese Anleitung eignet sich für Vermarkter, die sich gerne etwas genauer informieren lassen.
  • Quick Creation ist die Option, die Ihnen mehr Kontrolle bei der Erstellung Ihrer Werbeanzeige gibt. Wenn Sie schon mehr Erfahrung und bereits etliche Anzeigen in Facebook erstellt haben, wählen Sie diese Option aus.

Für Erste klicken Sie aber auf Wähle Erstellung mit Anleitung. Sobald Sie in dieser Hinsicht erfahrener sind und weniger Hilfe brauchen, können Sie ja auf Quick Creation umsteigen.

Jetzt stehen Sie vor der Auswahl Ihres Marketingziels. Der Facebook-Werbeanzeigenmanager bietet hier eine ganze Liste von Zielen an.

Facebook Ads manager

Für Werbung auf Instagram können Sie aus den folgenden Zielen wählen:

  • Markenbekanntheit: Präsentieren Sie Ihre Marke einem neuen Publikum.
  • Reichweite: Zeigen Sie Ihre Anzeige so vielen Nutzern wie möglich.
  • Traffic: Erhöhen Sie die Zugriffe auf Ihre Website oder Ihre App im App-Store.
  • App-Installationen: Regen Sie Nutzer dazu an, Ihre App zu installieren, wenn sie Ihre Anzeige sehen.
  • Interaktionen: Erhöhen Sie die Anzahl an Kommentaren, Likes, Shares, Zusagen für Veranstaltungen und Inanspruchnahme von Sonderangeboten.
  • Videoaufrufe: Bringen Sie mehr Personen dazu, sich Ihren Video-Content anzusehen.
  • Leadgenerierung: Sammeln Sie Daten potenzieller Kunden, die auf Ihre Anzeige klicken.
  • Nachrichten: Sorgen Sie dafür, dass mehr Menschen Ihr Unternehmen kontaktieren.
  • Conversions: Erhöhen Sie die Anzahl der Käufe und Anmeldungen auf Ihrer Website oder App.
  • Katalogverkäufe: Präsentieren Sie den Nutzern Anzeigen für Produkte aus Ihrem Facebook-Produktkatalog.
  • Besuche im Geschäft (Store Visits): Steigern Sie die Besucherzahlen in Ihren physischen Geschäften.

Nicht ganz sicher, für welches Ziel Sie sich entscheiden sollen? Dann lesen Sie nach, wie jedes dieser Marketingziele unterschiedliche geschäftliche Ziele unterstützt. So finden Sie das für Ihr Unternehmen sinnvolle Ziel.

In diesem Video erfahren Sie mehr über die Identifikation des richtigen Ziels:

Sobald Sie Ihr Ziel ausgewählt haben, werden Sie aufgefordert, Ihre Werbekampagne zu benennen.

Der voreingestellte Name ist einfach nur das von Ihnen gewählte Marketingziel (z. B. „Markenbekanntheit“), doch Sie können die Kampagne auch detaillierter bezeichnen, um sie besser im Auge zu behalten.

Schritt 3: Legen Sie Ihre Zielgruppe fest.

Im nächsten Schritt entscheiden Sie, wen Ihre Werbeanzeige erreichen soll.

Facebook Ads manager

Facebook bietet eine ganze Reihe zuverlässiger Targeting-Optionen, die weit über typische demografische Daten wie Alter, Geschlecht und Standort hinausgehen. Sie können Ihre Zielgruppe sogar nach den Kriterien auswählen, ob ihre Mitglieder:

  • mit Ihrem Content interagiert haben
  • Ihre Website besucht haben
  • einer bestimmten Facebook-Gruppe oder Seite folgen
  • Ihre App heruntergeladen haben
  • Ihre Videos betrachtet haben
  • Ihren Newsletter abonniert haben

So lassen sich Werbetexte und Botschaften erstellen, die präzise auf Ihre potenziellen Kunden zugeschnitten sind.

Schritt 4: Wählen Sie Ihre Anzeigenplatzierungen.

Im Abschnitt Platzierungen können Sie entscheiden, wo auf Facebook und Instagram Ihre Ads ausgespielt werden sollen.

Instagram ad placement options

Es gibt zwei Optionen:

  • Automatische Platzierungen: Ihre Anzeige wird der Zielgruppe dort angezeigt, wo die besten Ergebnisse zu erwarten sind. Allgemein wird empfohlen, Anzeigen sowohl auf Facebook wie auf Instagram zu schalten.
  • Platzierungen bearbeiten: Hier können Sie auswählen, wo Ihre Anzeige zu sehen sein soll. Wenn Sie zum Beispiel wünschen, dass sie nur in Instagram Stories oder im Instagram-Feed erscheint, dann können Sie diese Platzierungsart wählen.

So sieht das Fenster aus, in dem Sie Ihre Platzierungen bearbeiten können:

instagram ad placement options

Denken Sie daran: Mobilgeräte können Sie nur für Werbung auf Instagram auswählen.

Wenn Sie sich für die Platzierung entschieden haben, geht es ans Werbebudget.

Schritt 5: Legen Sie Budget und Zeitplan fest.

In diesem Schritt entscheiden Sie, was Sie für Ihre Werbung ausgeben wollen – und wie lange.

setting up Instagram ads budget

Sie können sich zwischen einem Tagesbudget (mit Festlegung der täglichen Maximalkosten) oder einem Laufzeitbudget (mit Anfangs- und Enddatum) entscheiden. Außerdem können Sie wählen, ob Ihre Anzeigen immer oder nur zu bestimmten Tageszeiten eingespielt werden.

Gehen Sie bei Ihren Budgetüberlegungen am besten vom durchschnittlichen CPC (Kosten pro Link-Klick) auf Instagram aus, der sich nach demografischen Daten der Zielgruppe und der Zeit ändert, in der Ihre Anzeigen zu sehen sind.

Profitipp: Sonntag ist der teuerste Tag für Werbung auf Instagram.

Der Facebook-Werbeanzeigenmanager bietet auch Optionen – die abhängig vom Kampagnenziel zur Verfügung stehen – zur Optimierung und Gebotsstrategie, in denen Sie noch genauer festlegen können, wie Sie Ihr Budget ausgeben.

Wenn Sie diese Optionen einstellen, zeigt Ihnen die geschätzte Zielgruppengröße in der rechten Spalte an, wie viele Nutzer Sie mit Ihren Werbeanzeigen täglich erreichen können.

Schritt 6: Erstellen Sie Ihre Werbeanzeige.

Und jetzt erstellen wir die tatsächliche Anzeige.

Zuallererst müssen Sie eine Facebook-Seite auswählen, die Sie mit Ihrer Anzeige verknüpfen wollen. Ohne diesen Vorgang können Sie bei Facebook keine Anzeige erstellen.

choosing the Facebook page you want to promote

Ist das getan, können Sie sich für eines von fünf Formaten für die Erscheinungsform Ihrer Anzeige entscheiden.

Instagram ad formats

Von diesem Punkt an geht es unkompliziert weiter:

  • Wählen Sie Ihre Bilder oder Videos aus.
  • Texten Sie Ihre Ad Copy.
  • Entscheiden Sie sich für eine Zahlungsmethode.
  • Überprüfen Sie Ihre Anzeige noch einmal.
  • Klicken Sie auf Bestätigen.

Facebook hat eine eigene Hilfeseite zum Thema Instagram-Anzeigenformate, in der sämtliche Spezifikationen und Design-Anforderungen angeführt sind, die Ihre Werbung gut aussehen lassen. Auch der Werbeanzeigenmanager zeigt Ihnen bei der Auswahl Ihrer Bilder oder Videos die technischen Formatanforderungen an.

Hier können Sie auch eine Call-to-Action-Schaltfläche sowie die Ziel-URL auswählen, zu der ein Nutzer geführt wird, wenn er sie anklickt.

Instagram ad call-to-action

Klicken Sie Erweiterte Optionen anzeigen an, wenn Sie Conversions mit einem Facebook Pixel auf Ihrer Website oder mit einem App Event verfolgen wollen. Diese Optionen informieren Sie darüber, wie Ihre Zielgruppe mit Ihrem Unternehmen interagiert, nachdem Sie Ihre Anzeige angeklickt hat.

Wenn Sie Bestätigen angeklickt haben, können wir Ihnen nur gratulieren! Sie haben soeben Ihre erste Instagram Ad erstellt.

So funktioniert Werbung auf Instagram – mit Instagram

Werbung auf Instagram lässt sich auch direkt aus der App erstellen.

Wie? Ganz einfach: Sie bewerben einen bereits bestehenden Post aus Ihrem Instagram-Profil.

Für Posts, die sich gut schlagen und hohes Engagement erzeugen, bietet die Bewerbung innerhalb der App eine schnelle und einfache Methode, um noch mehr Nutzer zu erreichen.

Dazu brauchen Sie allerdings einen Unternehmens-Account auf Instagram. Sobald Sie diesen eingerichtet haben, können Sie jeden beliebigen Post ganz leicht in Ihrem Feed bewerben.

Gehen Sie einfach auf den Post, den Sie bewerben wollen, und klicken Sie dann darunter auf Promotion erstellen.

Instagram ad SAD magazine

Eventuell müssen Sie sich in Ihr Facebook-Konto einloggen, um sich zu authentifizieren. Tun Sie das, wenn Sie dazu aufgefordert werden.

Wählen Sie dann Ihr Werbeziel aus.

Wollen Sie mehr Nutzer auf Ihre Website bringen oder die Anzahl der Nutzer maximieren, die diesen individuellen Beitrag sehen?

Dann integrieren Sie eine Call-to-Action-Schaltfläche (wie „Jetzt einkaufen“ oder „Anmelden“), die dann unter dem Bild oder Video in Ihrem Post auftaucht.

Instagram kann eine Standardzielgruppe für Ihre Anzeige auswählen – oder Sie erstellen eine spezielle Zielgruppe für den besagten Post, indem Sie nach Interessen, Standort und demografischen Daten entscheiden.

Geben Sie danach Ihr Budget und die Laufzeit der Werbeanzeige an und klicken Sie Promotion erstellen an.

Das war’s auch schon! Die Ergebnisse dieser innerhalb der App laufenden Werbung auf Instagram können Sie in Ihrem Facebook-Werbeanzeigenmanager überwachen, ebenso wie die Ihrer sonstigen Instagram-Werbung.

Tipps und Beispiele für Werbung auf Instagram

Jetzt haben Sie das technische Knowhow, um Werbung auf Instagram zu betreiben. Doch gute Werbung ist keine Wissenschaft, sondern eine Kunst.

Wenn Sie eine Anzeige kreieren wollen, die Nutzer motivieren und erfreuen soll, behalten Sie die folgenden Fakten stets im Hinterkopf,

Kennen Sie Ihre Zielgruppe.

Ob eine Social Media-Anzeige funktioniert, steht schon lange fest, bevor Sie sich für das Bildmaterial oder einen Werbetext entscheiden. Wenn Sie wissen, wer Ihre Zielgruppe ist, steigen die Chancen, dass Ihre Botschaft sie auch erreicht.

Genau deshalb sollten Sie Ihre Zielgruppe ganz genau kennen, bevor Sie sie mit Werbung ansprechen.

Lesen Sie unseren Leitfaden zur Entwicklung von Zielgruppen-Personas, damit Sie noch besser mit Ihrer Zielgruppe vertraut werden. Welche Lösung bietet Ihr Produkt oder Ihr Service für sie?

Was will und braucht Ihre Zielgruppe? Halten Sie sich bei der Erstellung einer Anzeige stets die Ziele und Werte der Zielgruppe vor Augen.

Setzen Sie Text klug ein.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – und das ist auch gut so, weil Sie bei Werbung auf Instagram gar nicht so viele Worte verwenden dürfen. Setzen Sie die Zeichenanzahl für Ihre Bildunterschriften (bei den meisten Posts 2.200 Zeichen) klug ein und denken Sie dabei an Ihre Zielgruppen-Personas.

Lernen Sie hier, wie Sie einen effektiven Call-to-Action verfassen, der Ihre Zielgruppe dazu motiviert, Ihre Anzeige anzuklicken und Ihre Website zu besuchen, einen Kauf zu tätigen oder eine App herunterzuladen.

Verwenden Sie Hashtags.

Wir alle haben schon mal den Fehler gemacht, Hashtags als bloße Anhängsel zu betrachten – ihre Wirkung sollte aber nicht unterschätzt werden.

Hashtags in Instagram-Posts erhöhen die Engagement-Rate um durchschnittlich 12,6 Prozent. Und ein Marken-Hashtag (der ausschließlich für Ihr Unternehmen oder Ihre Werbekampagne verwendet wird) kann zu noch mehr Interaktionen und größerer Markenbekanntheit führen.

Sie können bis zu 30 Hashtags pro Post verwenden, doch hier geht Qualität natürlich vor Quantität. Arbeiten Sie mit Hashtags, die für Ihre Zielgruppe relevant und in Ihrer Branche weit verbreitet sind. Perfektionieren Sie die Kunst des Hashtags mit unserem Leitfaden für Profis: Instagram Hashtags nutzen.

Interagieren Sie.

Ihre Interaktionen mit Nutzern in den sozialen Medien lassen sich in zwei Kategorien unterteilen:

  • Reaktive Interaktion: Ihre Antwort auf Kommentare, Erwähnungen und Direktnachrichten in den sozialen Medien
  • Proaktive Interaktion: Hier machen Sie den ersten Schritt und interagieren mit anderen Nutzern. Damit lässt sich beispielsweise sehr gut die Begeisterung für bestimmte Kampagnen oder Produkteinführungen erhöhen.

Tun Sie beides, wenn Nutzer auf Ihre Anzeigen reagieren und mit diesen interagieren. Das unterstützt den Aufbau Ihrer Marke und zeigt den Nutzern, dass Sie nicht einfach nur ein weiteres Unternehmen ohne Gesicht sind.

Mehr darüber erfahren Sie aus unserem Artikel zum Thema Social Media Engagement.

Bleiben Sie konsistent …

Wussten Sie schon, dass 60% aller Top-Marken für jeden Post den selben Filter verwenden? Das liegt daran, dass Konsistenz das Markenimage verstärkt.

Jedes Element Ihrer Werbung auf Instagram sollte Ihre Unternehmensidentität verkörpern, von den Visuals über die Botschaft bis hin zum Tonfall.

… aber bewahren Sie sich Ihre Frische.

Auf eine gut funktionierende Anzeige legt man sich oft viel zu schnell fest. Sie bringt so gute Ergebnisse – und findet so viele Freunde! Doch auch Anzeigen haben (wie der Salat im Gemüsefach Ihres Kühlschranks) ein Ablaufdatum.

Tauschen Sie Ihre Werbeanzeigen daher regelmäßig aus, am besten alle ein bis zwei Wochen. Sonst könnte es passieren, dass Ihre Zielgruppe sie einfach ausblendet …

Ein weiterer Vorteil des regelmäßigen Auswechselns: So erfahren Sie, welche Anzeigen am besten funktionieren. Experimentieren Sie mit unterschiedlichen Bildunterschriften, Formaten und Zielgruppen. Jede Menge Ideen finden Sie in unserem Leitfaden über A/B-Testing.

Messen Sie Ihre Leistung und optimieren Sie.

Wie bei Facebook Ads können Sie auch die Leistung Ihrer Werbung auf Instagram im Facebook-Werbeanzeigenmanager überprüfen.

Wenn Sie AdEspresso von Hootsuite oder Hootsuite Ads nutzen, steht Ihnen noch eine weit größere Palette an Echtzeit-Engagement-Daten zur Verfügung. So können Sie sehen, welche Ihrer Anzeigen am besten funktionieren und welche floppen – und Sie erfahren, warum.

Das Messen der Performance und die entsprechenden Anpassungen sind der wichtigste Teil jeder Werbestrategie.

Es gibt aber auch noch viele andere Gründe, warum Sie sich regelmäßig Ihre Instagram Analytics einsehen sollten. Sie hilft Ihnen nämlich dabei, sich realistische Ziele für jede neue Kampagne zu setzen, einen Vorsprung vor Mitbewerbern zu gewinnen (oder deren Aktivitäten im Auge zu behalten) und vor Ihrem Chef oder Teammitgliedern den ROI nachzuweisen.

Testen Sie Ihre Werbetexte und seien Sie kreativ.

Um frisch und interessant zu bleiben, sollten Sie nicht nur mit unterschiedlichen Anzeigenformaten und Kampagnen experimentieren, sondern auch mit unterschiedlichen Werbetexten und Bildern in ein und derselben Kampagne.

Führt „Mehr dazu“ zu mehr Konversionen als „Jetzt einkaufen“? Wie sieht es mit verschiedenen Produktbeschreibungen, Hashtags oder Fließtexten aus? Oder auch mit unterschiedlichen Farben und Fotos?

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Grundlagen der Bildbearbeitung – hier findest du kostenlose Apps, Webseiten und Photoshop-Anleitungen

Dein Onlineshop steht und fällt mit guten Bildern. Produkt- und Kategoriebilder sorgen nicht nur dafür, deinen Besuchern einen Eindruck deiner angebotenen Artikel zu geben, sondern helfen dir dabei, deine Markenwelt zu transportieren und deine Werte zu vermitteln.

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Nachdem du einen eigenen Onlineshop erstellt und Fotos gemacht hast, ist es an der Zeit, diese aufzupolieren und zu professionalisieren. Unter der Bildbearbeitung können dabei verschiedene Prozesse zusammengefasst werden, so zum Beispiel die Entfernung von Hintergründen, Farbkorrekturen und das Hinzufügen von Schattierungen. Welche Kniffe der Bildbearbeitung du kennen solltest und welche kostenpflichtigen und kostenlosen Bildbearbeitungs-Apps dich bei deiner Arbeit unterstützen, erklären wir in diesem Beitrag.

Inhaltsverzeichnis

Grundlegende Bildbearbeitung

Natürlich ist es wichtig, direkt beim Aufnehmen der Fotos auf eine passende Kameraeinstellung, gute Lichtverhältnisse und einen ruhigen Hintergrund zu achten. Dennoch kann es natürlich passieren, dass im Eifer des Gefechts kleine Unfeinheiten zu spät wahrgenommen werden. Elementare Bildbearbeitungsschritte wie den richtigen Bildausschnitt, die Regulierung von Helligkeit und Kontrast oder Rauschreduzierung können hierbei jedoch schon große Wirkung auf die Bilder deines Onlineshops zeigen.

Du hast noch keinen eigenen Onlineshop erstellt? Mache aus deiner Idee ein Business und teste Shopify 14 Tage lang kostenlos!

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Bildausschnitt

Durch den Bildausschnitt und das horizontale Begradigen von Bildern kann aus einem guten Bild ein sehr gutes Bild werden. Manchmal fotografiert man nicht perfekt ausgerichtet, sodass das Motiv in der Gesamtheit eher schief wirkt, was schnell störend wirkt. Verändere also ein wenig den Winkel des Bildes, um es zu begradigen. Das ist übrigens mittlerweile in beinahe allen Bearbeitungssoftwares und Apps möglich.

Achte außerdem darauf, dass du störende Elemente an Rändern wegschneidest oder dich für einen optimale Bildausschnitt entscheidest. Manche Bilder, in denen das Objekt mittig ausgerichtet ist, wirken langweilig. Eine 2/3-Bildaufteilung kann dafür eine bessere Lösung sein. Andere Objekte sind so imposant, dass ein mittiger Bildausschnitt ggf. sogar ein quadratisches Bild mehr herausholt. Teste hier, was für deine Produkte am besten funktioniert! Denk aber auch daran, dass zu viel Beschnitt die Auflösung deines Bildes automatisch verringert und die Qualität somit leiden könnte.

Lesetipp: Du brauchst Inspiration für gute Bilder und hervorragende Shops? 20 extrem gute Shopify-Beispiele findest du hier.

Belichtung

Wenn Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen aufgenommen werden, kann das ein Problem sein, das auch mit digitaler Bildbearbeitung nicht komplett ausgebessert werden kann. Sorge deswegen unbedingt dafür, dass Produkte, die du fotografieren möchtest, gut ausgeleuchtet sind. Setze immer eher auf Tageslicht, als auf künstliches Licht (es sei denn du arbeitest mit Softboxen und Studioleuchten).

Natürlich kannst du mit den meisten Bearbeitungsprogrammen trotzdem einiges herausholen. Hier solltest du bei Lightroom, Photoshop und Co. vor allem nach Funktionen wie “Helligkeit & Belichtung” oder “Tiefen und Lichter” Ausschau halten. Die Belichtungskorrektur ist der einfachste und schnellste Schritt, um aus normalen Fotos viel rauszuholen.

Kontrast & Sättigung

Oft wirken aufgenommene Bilder trist und matt. Durch die Regelung des Kontrasts und/ oder der Sättigung schaffst du es, mehr Dynamik in dein Motiv zu bringen. Bei Photoshop und Lightroom hast du außerdem die Möglichkeit einzelne Farbtöne stärker hervorzuheben, ohne dass die anderen Farben dadurch übersättigen. Versuche diese Funktionen dennoch sparsam anzuwenden, denn oft sehen Bilder mit zu starken Kontrasten und Farben künstlich und unnatürlich aus.

Hintergründe bearbeiten und entfernen

In den meisten Fällen ist die Entfernung des Bildhintergrunds bei der Bildbearbeitung von Produktbildern ein Muss, denn sie sorgt für ein professionelleres Aussehen. Bilder mit reinem, weißem Hintergrund sind auf den Produktseiten erfolgreicher E-Commerce-Shops und großer Online-Marktplätze längst zum Standard geworden.

Warum das Freistellen bei der Bildbearbeitung so wichtig ist

Die Entfernung von Hintergründen, auch Freistellung genannt, ist unerlässlich, da sie einen einheitlichen Look über alle Produkte in deinem Store hinweg schafft und dir eine hochprofessionelle Ausstrahlung verleiht. Das Ergebnis sind schöne, übersichtliche Bilder, mit denen sich deine Kunden auf das Produkt und seine Funktionen konzentrieren können. Der professionelle Look fördert das Markenvertrauen und die langfristige Loyalität und verbessert letztendlich deine Conversion Rate.

Lesetipp: Höhere Conversion Rates und mehr Umsatz erzielst du durch gute Werbetexte. Was du bei diesen beachten musst, erklären wir hier.

So entfernst du Hintergründe mit dem Photoshop Zeichenstiftwerkzeug

Es ist einfacher, Hintergründe zu entfernen, die mit der Farbe deines Produkts kontrastieren, als ähnliche oder mehrfarbige Hintergründe. Deshalb ist es so wichtig, Fotos auf weißem Hintergrund zu machen. Werfen wir einen Blick auf die wenigen einfachen Schritte, wie du deinen Bildhintergrund in Photoshop, einem der beliebtesten Bearbeitungssoftwares, entfernen kannst.

  1. Suche das Zeichenstiftwerkzeug
    Öffne dein Bild mit Photoshop und suche das Stiftwerkzeug in der linken vertikalen Symbolleiste im Dashboard. Alternativ wählst du es einfach mit dem Shortcut “P” aus. Achte darauf, dass unter den Werkzeugeigenschaften “Pfad” ausgewählt ist.

    Quelle: Pixc
  2. Ankerpunkte auswählen
    Das Zeichenstiftwerkzeug arbeitet mit Ankerpunkten, die bei der Verknüpfung einen Pfad bilden. Das Ziel ist es, den Pfad nur um dein Produkt herum auszuwählen, so dass du dann alles außerhalb davon löschen kannst. Du erstellst jedes Mal einen Anker, wenn du auf das Bild klickst, also arbeitest du dich um dein Produkt herum und schaffst Ankerpunkte an jeder Kurve. Wenn du einen Ankerpunkt anpassen musst, kannst du „Strg“ und „A“ halten und ihn an die richtige Position ziehen.
    Bildbearbeitung Freistellen
    Quelle: Pixc
  3. Erstelle Krümmungen
    Wenn du den Weg krümmen musst, halte deinen letzten Ankerpunkt mit der Maustaste gedrückt und ziehe ihn zurück. Es erscheinen Bezier-Griffe, mit denen du die Linie zwischen den letzten beiden Ankern biegen kannst. Sobald du deine Ankerpunkte definiert hast, ist der anstrengende Teil vorbei!
    Bildbearbeitung Ankerpunkte
    Quelle: Pixc
  4. Den Hintergrund löschen
    Um den Hintergrund zu entfernen, wählst du das Stiftwerkzeug erneut aus. Klicke dann auf die Option „Auswahl“ in der Leiste der Werkzeugeiegenschaften oben und drücke OK. Dein Produkt wird nun ausgewählt. Als nächstes musst du deine Auswahl umkehren. Klicke oben auf das Menü „Auswahl“ und wähle die Option „Auswahl umkehren“. Deine Auswahl wird in den Hintergrund invertiert und wenn du Steuerung/Command + X drückst, wird dein Hintergrund gelöscht.
    Bild freistellen Bildbearbeitung
    Quelle: Pixc

Voila!

Quelle: Pixc

Farbkorrektur durchführen

Weitere Bearbeitungsfunktionen – wie Farbkorrektur oder Tiefenbearbeitung – sind optional, können aber den Unterschied zwischen einer mittelmäßigen und einer gutaussehenden Produktseite machen.

Die Farbkorrektur bringt die wahren Farben deines Produkts zum Vorschein. Die Beleuchtung oder der Hintergrund einer Aufnahme sind oft nicht perfekt, sodass die Farbkorrektur nötig wird, um Unfeinheiten auszugleichen. Wenn der Weißabgleich deiner Kamera ausgeschaltet war und dein Bild leichte Gelb- oder Blautöne vorweist, kann die Farbkorrektur dafür sorgen, die echten Farben hervorzuholen. Selbst wenn deine Aufnahme perfekt war, erfassen verschiedene Kameras die Farben unterschiedlich, und du solltest leichte Anpassungen vornehmen, um die Qualität deiner finalen Ergebnisse zu gewährleisten.

Glücklicherweise gibt es mehr als ein Photoshop-Tool, das du für die Farbkorrektur verwenden kannst. Für dieses Beispiel verwenden wir das Werkzeug “Kurven”.

  1. Erstellen einer neuen Graustufe
    Erstelle zunächst eine neue Ebene. Gehe zum Menü „Bearbeiten“ und wähle „Fläche füllen“, dann fülle deine Ebenen mit „50 % Grau“ und stell den Mischmodus auf „Differenz“. Achte darauf, dass auch im Ebenenfenster der Ebenenmodus “Differenz” anzeigt.
  2. Erstellen einer Schwellwertebene
    Erstelle dann eine neue Ebene und wähle im Fenster „Korrekturen“ „Schwellenwert“ aus. Stelle das Level hier auf die Stufe 10. Dein Bild wird fast vollständig weiß mit einigen schwarzen Flecken. Diese schwarzen Flecken sind die Teile des Bildes, die 50 % Grau am nächsten kommen. Diese brauchst du, um eine bessere Farbkorrektur zu erhalten.
  3. Einen Messpunkt platzieren
    Wähle das Pipettenwerkzeug, halte die Umschalttaste gedrückt und klicke auf einen der schwarzen Punkte. So setzt du einen Messpunkt.
  4. Erstellen einer Kurvenanpassungsebene
    Lösche die Ebenen „50 % Grau“ und „Schwellenwerte“ und füge mit Klick auf “Gradationskurven” im Fenster “Korrekturen” eine Einstellungsebene hinzu. Wähle das mittlere Pipettenwerkzeug, vergrößere dein Bild und klicke einmal auf deinen gesetzten Messpunkt, um die Farbe über diesen grauen Punkt auszugleichen.

Bildbearbeitungs-Apps und Tools

Photoshop

Photoshop ist der Standard, wenn es um die Bildbearbeitung geht. Als einer der Pioniere der Fotoretusche ist die Software nach wie vor führend in der Branche und hält regelmäßige Updates und unzählige Bücher über ihre Funktionen bereit. Egal, wie oft du Photoshop verwendest, du wirst mit Sicherheit immer wieder den ein oder anderen Trick dazulernen.

Pixlr

Pixlr ist ein kostenloses Online-Fotobearbeitungsprogramm, das ähnliche Funktionen wie Photoshop bietet – allerdings ohne die hohen Kosten.

Canva

Canva ist ein benutzerfreundlicher, kostenloser Online-Editor, der sich vor allem für die Gestaltung von Marketingmaterialien eignet und mit vielen kostenlosen Vorlagen und Layouts auffährt.

Pixc

Pixc ist ein Online-Fotobearbeitungsprogramm, das speziell für den E-Commerce entwickelt wurde. Es erfüllt alle Anforderungen an die Fotobearbeitung und eignet sich hervorragend für die Retusche von Bildern in großen Mengen für Online-Händler. Das besondere: du reichst deine Bilder ein und lässt sie bearbeiten, anstatt dich selbst darum kümmern zu müssen. Du kannst jede Bestellung an deine Bedürfnisse anpassen und dann deine Präferenzen in einer Vorlage speichern, um sie in Zukunft noch schneller zu bearbeiten. Nachdem Einreichen erhältst du deine Bilder innerhalb von 24 Stunden zurück. Das Programm gibt es auch als Shopify App und ist in einer kostenlosen Version testbar.

Bildbearbeitung AppSource: Pixc

Template Icon

Kostenloses Ebook: Die besten Apps für Onlineshops

In diesem Ebook stellen wir Apps und Integrationen vor, die für Online-Händler und -Händlerinnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz unerlässlich sind.

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Lightroom

Adobe Lightroom richtet sich an Fachleute, die sich mit der Bildbearbeitung im größeren Stil befassen, und verfügt über eine optimierte Benutzeroberfläche. Es hat ein saubereres und fokussierteres Dashboard als Photoshop und kostet bei nur 11,89 € im Monat auch deutlich weniger.

GIMP

GIMP erinnert im Kern stark an Photoshop, ist als Open-Source-Produkt jedoch kostenlos. Wenn du auf der Suche nach einer großen Auswahl für die Fotobearbeitung bist, dann ist diese Anwendung genau das Richtige für dich.

Pixelmator

Diese benutzerfreundlichere Alternative zu GIMP und Photoshop bietet alle grundlegenden Werkzeuge, aber in einer viel verständlicheren Oberfläche und ist ausschließlich mit Apple Devices nutzbar. Die Kosten für das Programm belaufen sich auf 39.99 Dollar.

Instagram

Die beliebte Foto-Sharing-Social-Plattform verfügt über ein paar einfache Tools und Filter, um deine Bilder zu optimieren. In deinen Instagram-Einstellungen gibt es die Option “Originalfotos speichern”, stelle sicher, dass sie eingeschaltet ist. Schalte nun dein Telefon in den Flugzeugmodus, so dass du keine Internetverbindung hast. Jetzt kannst du Instagram verwenden, um deine Fotos zu bearbeiten. Wenn du fertig bist, veröffentliche das Foto wie sonst auch. Der Unterschied besteht darin, dass du keine Internetverbindung hast, so dass der Beitrag fehlschlägt. Wenn du diese Fehlermeldung erhältst, klicke auf das X und verwerfe es. Du kannst deine Internetverbindung jetzt wieder einschalten. Eine hochauflösende Version deines bearbeiteten Bildes findest du in deinem Fotoordner auf dem Telefon. Natürlich ist Instagram auch ein großartiger Ort, um deinen E-Commerce-Shop zu bewerben. Instagram kannst du einfach mit Shopify verbinden, so dass deine Kunden direkt vom Social-Media-Riesen zu deinem Shop kommen.

VSCO

Als kostenlose Bildbearbeitungs-App, mit der du Bilder direkt auf deinem Handy bearbeiten kannst, verfügt VSCO über eine Reihe von Voreinstellungen und Filtern, die schnell und einfach zu bedienen sind. VSCO eignet sich besonders gut für kontextspezifische Produktbilder, da es ihnen interessante Besonderheiten verleihen kann wie zum Beispiel einen Vintage-Look.

Fotor

Diese kostenlose, benutzerfreundliche App enthält alle grundlegenden Tools, Frames, visuellen Effekte und einige erweiterte Funktionen wie RAW-Kompatibilität und Tilt-Shift.

Snapseed

Snapseed ist eine der leistungsfähigsten, voll ausgestatteten und kostenlosen mobilen Apps. Du hast die Auswahl zwischen wichtigen Werkzeugen wie dem Reparaturpinsel oder dem Korrekturpinsel und kannst viele coole Filter verwenden.

Aviary Photo Editor

Aviary ist kostenlos, super einfach und intuitiv zu bedienen und verfügt über alle grundlegenden Funktionen zur Fotobearbeitung, die du auf deinem Handy erwarten kannst.

Filterstorm Neue

Diese mobile Bearbeitungs-App wurde für Profis entwickelt und bietet leistungsstarke Funktionen wie Wasserzeichen, IPTC-Tag-Daten und RAW-Bildverarbeitung. Es beinhaltet sogar professionelle Tools wie Kurven, Ebenen und Kanäle.

Lesetipp: Die 10 krassesten Fehler, die Onlineshop-Betreiber begehen und wie du sie vermeidest, liest du hier.

Quellen für Stockfotografie

E-Commerce-Shops werden wahrscheinlich fortwährend gute Stockfotos gebrauchen können, außer sie haben einen professionellen Fotografen eingestellt. Gute Fotos werden beispielsweise für Website-Hintergründe benötigt oder um deine Produktfotos und Inhalte anderweitig hervorzuheben.

Hier ist eine Liste der besten Stock-Foto-Ressourcen.

Burst

Mit Shopify bietet Burst tausende von lizenzfreien Fotos speziell für E-Commerce-Unternehmen. Burst-Fotografen arbeiten auch daran, beliebte Produkte in einem attraktiven Umfeld zu präsentieren, das speziell darauf ausgerichtet ist, E-Commerce-Unternehmern mit ihren Produkt- und Werbebildern einen Vorsprung zu verschaffen. Besuche Burst.

Burst ShopifyVisualhunt

Diese Website sammelt Fotos aus einer Reihe von Online-Quellen und macht sie leicht auffindbar. Es gibt dir außerdem Zugriff auf lizenzfreie Bilder von Flickr. Die Bilder kannst du direkt von der Website aus einbetten. Visualhunt ist einfach zu navigieren und bietet großartige Tools wie ein gutes Tagging-System, umfangreiche Metadetails und eine Farbpalette für Produktbilder.

Adobe Stock

Adobe Stock ist eine umfangreiche Datenbank mit Bildern in höchster Qualität. Es ist hervorragend in die Adobe Creative Cloud integriert und ermöglicht es dir, Bilder auszuprobieren, bevor du sie kaufst. Adobe Stock ist kostenpflichtig (im Gegensatz zu den meisten Websites auf dieser Liste), aber es bietet eine kostenlose Testversion für zehn Bilder.

Stocksnap.ioo

Diese einfach zu bedienende Website wurde von Snappa erstellt und verfügt über Tonnen von professionellen Bildern, die frei von jeglichen Copyright-Beschränkungen sind.

Death to the Stock Photo

Diese Seite ist ein Zuhause für künstlerischen und authentische Stockfotos. Sie beherbergt Kunstsammlungen und Fotos, im Stil von Fotojournalisten, die sich von anderen Bildressourcen gewaltig unterscheiden. Death to the Stock Photo bietet eine 14-tägige Testversion und ist ansonsten für 12$ im Monat nutzbar.

New Old Stock (Vintage)

Bist du auf der Suche nach einem Vintage-Look? Auf dieser Website findest du klassische Fotos aus der ganzen Welt, die frei von Lizensbeschränkungen sind.

Stock Up

Stock Up bezieht Bilder von 33 Websites sowohl im lizensfreien Bereich als auch mit CC0-Lizenzen. Die Website ist einer der größten Stock-Foto-Anbieter und bietet mehr als 20.000 Bilder.

Pexels

Pexels bietet hochwertige CC0-lizenzierte Bilder und ist eine der besten Stock-Foto-Websites. Die Seite ist dank Tagging und Filterung einfacher zu navigieren als die meisten anderen.

Unsplash

Unsplash ist aufgrund seines übersichtlichen Designs und der super einfachen Navigation überaus beliebt. Es bietet eine große Auswahl an hochqualitativen Stockbildern in gut gepflegten Kategorien.

Pixabay

Pixabay bietet mehr als eine Million kostenlose Stockbilder. Hier wirst du garantiert fündig, wenn du nach Hintergründen oder Kategoriebildern suchst.

StockPhotos.io

Hier findest du unzählige urheberrechtsfreie Bilder, die übersichtlich in sehr detaillierte Kategorien eingeteilt sind.

Du brauchst Unterstützung bei der Umsetzung deines Onlineshops? Finde Shopify Experten in Deutschland, Österreich oder der Schweiz! 

Gib in dieser Suchmaske deine Stadt oder dein Land ein und schau dir die Profile und Referenzen der Experten an. (Hier sind die Ergebnisse für DeutschlandÖsterreich und die Schweiz.) Du findest garantiert einen passenden!

Hinweis: Es ist möglich, dass nicht jeder Experte für alle drei Länder (bzw. für jede Stadt) gelistet ist. Es kann sich also durchaus lohnen, einen Experten aus Deutschland anzuschreiben, auch wenn du in Österreich oder der Schweiz angesiedelt bist. Umgekehrt gilt dies natürlich auch.

Die richtige Dateigröße

Wenn es um die Auswahl von Dateitypen und -größen für deine Bilder geht, musst du auch an Qualität, Ladezeiten der Seiten, Zoomfunktion und Marktplatzanforderungen denken, insbesondere wenn du auf mehreren Plattformen verkaufst. Werfen wir einen Blick auf die optimalen Abmessungen für Fotos und wie du deinen Dateityp auswählen kannst, während du gleichzeitig die mobile Nutzerfreundlichkeit im Hinterkopf behältst.

Die richtigen Maße wählen

Es ist wichtig, einen Mittelweg zu finden zwischen Bilder, die groß genug sind, damit Benutzer heranzoomen können und eine optimale Größe haben, damit sie nicht zu viel Platz einnehmen und die Ladezeiten deiner Seite verlangsamen. Bei Shopify kannst du Bilder mit bis zu 5760 x 5760 Pixel und einer Dateigröße von bis zu 20 MB hochladen. Die Plattform empfiehlt jedoch typischerweise die Verwendung von 2048 x 2048 Pixeln für quadratische Produktfotos, d.h. hochauflösende Bilder, die deinem Geschäft einen professionellen und runden Look mit großartigen Zoomfunktionen verleihen. Beachte, dass die Zoomfunktionalität nur dann funktioniert, wenn deine Bilder mehr als 800 x 800 Pixel groß sind.

Auch Amazon und Etsy haben eine Bildanforderung von 1000 x 1000 Pixel, um das Zoomen zu ermöglichen.

Um einen einheitlichen Look entlang deiner Produktlinie und auf deinen Kollektionsseiten zu erhalten, solltest du das Seitenverhältnis von Breite und Höhe bei all deinen Feature-Bildern gleich halten. Am besten funktioniert das mit quadratischen Fotos. Dein Feature-Bild ist das erste Bild eines Produkts, das in deinem Onlineshop angezeigt wird – auf deiner Homepage, der Warenkorbseite, der Checkout-Seite und einer Vielzahl von Sammelseiten. Halte auch all deine Miniatur- und Vorschaubilder in der gleichen Größe und Form, um einen ausgefeilten Look von deinem Store zu vermitteln. Denk daran, dass viele deiner Kunden auch auf dem Handy surfen werden und quadratische Bilder für kleinere Bildschirme leichter neu positioniert werden können.

Bildgröße für Mobilgeräte

Shopify passt die Größe deiner Bilder automatisch an kleinere Bildschirme an, aber bestimmte Bilder erfordern manchmal eine manuelle Bearbeitung. Denk daran, dass Desktop- und mobile Bildschirme nicht nur unterschiedlich groß sind, sondern auch entgegengesetzt ausgerichtet sind. Während Shopify versucht, dies durch leichtes Zuschneiden zu berücksichtigen, ist es am besten, wenn deine Bilder quadratisch sind und dein Produkt vertikal und horizontal zentriert ist.

Auch Bilder mit zu großen Auflösungen, wie z.B. Shopifys Maximum von 5760 x 5760 Pixel, können verschwommen erscheinen, wenn die Größe für Mobilgeräte angepasst wird. So kann die Reduzierung deines Bildes auf eine überschaubare Größe und Form, die die mobile Ansicht berücksichtigt, deinem Geschäft helfen, auf allen Geräten besser auszusehen. Denk daran, dass große Dateien auch die Ladezeit deiner Website verlangsamen. Im E-Commerce und vor allem im mobilen Bereich zählt jede Sekunde, sodass die Optimierung deiner Bilder Priorität haben sollte.

Auch wenn die verlustfreie Komprimierung dir Bilder höchster Qualität liefert, erstellt sie oft große Dateien, deren Upload ewig dauert (insbesondere in großen Mengen) und die Ladezeiten deiner Seiten verlangsamen können. Das führt dazu, dass Besucher deinen Shop tendenziell eher verlassen. Das gilt besonders für Mobiltelefone, bei denen die Internetgeschwindigkeit geringer sein kann und das Warten auf ein Bild potenzielle Käufer frustriert.

Die responsiven Designs und Algorithmen von Shopify eignen sich zwar gut für die Größenänderung und Anzeige deiner Bilder auf allen Geräten, aber wenn du mit durchdachten Dateigrößen arbeitest, kann das ein noch reibungsloseres Einkaufserlebnis bedeuten.

Das richtige Dateiformats

Werfen wir einen Blick auf die in der Produktfotografie am häufigsten verwendeten Dateiformate und was sie jeweils mitbringen. Wir haben sie so aufgelistet, wie sie am häufigsten in der Produktfotografie verwendet werden.

JPG

JPG ist das gängigste digitale Bilddateiformat auf dem Markt. Es wird allgemein unterstützt und zeichnet sich durch eine geringe Dateigröße mit einem guten Farbspektrum aus. Seine Komprimierung ermöglicht es dir, ein Gleichgewicht zwischen Dateigröße und Bildqualität herzustellen. Shopify empfiehlt insbesondere JPG, da es Bilder mit einer relativ kleinen Größe und guter Qualität liefern kann, was gerade bei Produktfotos von Vorteil ist.

PNG

PNG wurde entwickelt, um das GIF-Format zu verbessern, indem die Begrenzung auf 256 Farben aufgehoben wurde. Es ist weithin akzeptiert, verlustfrei (reduziert die Dateigröße ohne Qualitätseinbußen) und unterstützt Transparenzen (z.B. für transparente Hintergründe). Die Nachteile sind, dass die PNG-Dateigrößen aufgrund der verlustfreien Kompression groß sein können und das Format nicht so universell kompatibel ist wie JPG.

GIF

GIF bietet eine geringe Dateigröße, indem es Bilder komprimiert und auf 256 Farben reduziert. Obwohl es weitgehend durch PNG ersetzt wurde, wird es immer noch für Animationen verwendet, da es das einzige Format ist, das es unterstützt und von Browsern allgemein anerkannt wird.

TIFF

TIFF ist ein verlustfreies Kompressionsformat, das von einer Reihe von Bearbeitungs- und Webanwendungen unterstützt wird. Es bietet eine hohe Auflösung, und mehrere Bilder und Seiten können bequem in einer einzigen Datei gespeichert werden. Die Dateigröße ist jedoch tendenziell groß.

BMP

BMP wird häufig im Windows-Ökosystem verwendet. Es unterstützt Datenkompression, Alpha-Kanäle (diese werden bei Photoshop verwendet, um zusätzliche Informationen zu speichern, mit denen du Teile des Bildes bearbeiten kannst, wie z.B. transparente Hintergründe) und nahezu universelle Kompatibilität. Unkomprimiert bietet es perfekte Bilder, aber auch hier können Dateigrößen beträchtlich sein.

Insgesamt ist JPG sicherlich am bequemsten, wenn es darum geht, kleinere Größen mit guter Qualität zu kombinieren. PNG bietet zwar eine verlustfreie Komprimierung in höherer Qualität, dies geschieht jedoch zu Lasten einer hohen Dateigröße. GIF ist nützlich, wenn du 360-Grad-Bilder anbietest und kompakte Dateien benötigst. BMP und TIFF bieten im Vergleich dazu eine hohe Qualität, aber die Größen sind in der Regel eher hoch und unpraktisch.

Du weißt nun, was du bei der Bildbearbeitung beachten musst, welche Größe und welches Format deine Bilder im Onlineshop idealerweise haben sollten. Mit unserer Liste an Apps und Softwares findest du sicher einen guten Weg, um deinen Onlineshop mit unvergleichlichen Bildern auszustatten!

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Online verkaufen nach Stuttgarter Formel: Kreative Shoplösungen mit minimalem Aufwand

Den richtigen Shop Zusammenwürfeln

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Mit fast 20-jähriger Erfahrung im Bereich individuelle Softwareentwicklung und 17 Jahren in der Onlineshoperstellung ist netshake ein echtes Urgestein in der E-Commerce-Welt. Seit 2000 betreuen die Spezialisten hauptsächlich mittelständische Unternehmen aber auch große Marken wie Mercedes, Deutsche Bank und EnBW und helfen ihnen, erfolgreich online zu verkaufen.

Die Ideen gehen dem Stuttgarter Onlineshop-Spezialisten nicht aus. Stattdessen lassen sie sich von den vielen intelligenten Softwarelösungen inspirieren, die es mittlerweile auf dem Markt gibt. Nach dem Motto ‘gewusst wie’ würfeln die netshaker verfügbare Tools und eigene Ideen geschickt zusammen und realisieren so effizient selbst die komplexesten Shopsysteme für ihre Partner.

Mit dem Abitur in der Tasche in die Selbstständigkeit

Gründer Sven-Oliver-Stietzel - netshake
netshake-Gründer Sven-Oliver Stietzel

Das Internet fand Gründer Sven-Oliver Stietzel schon immer spannend, schließlich hat er bereits in seiner Schulzeit bei Werbeagenturen gejobbt. Mit 17 Jahren gründete er seine erste GmbH, um individuelle Softwarelösungen für das Internet anzubieten und finanzierte sich so das Wirtschaftsinformatikstudium.

Svens Fähigkeiten kamen so gut an, dass er nach seinem Abschluss Vollzeit-Selbstständiger wurde. Statt sich als Angestellter fremden Strukturen unterzuordnen, wollte er lieber selbst welche schaffen und seine Ideen verwirklichen. Heute ist Sven CEO seiner eigenen Agentur und aktiv in der  Projektberatung, dem Key-Account-Management sowie der eigenen Unternehmensentwicklung.

Mit seiner unstillbaren Neugier und langjähriger Erfahrung weiß Sven als Kopf von netshake ganz genau, wie man sich als Onlinehändler seine zukünftigen Marktanteile sichert. Im Gespräch gibt er uns Einblick in die technischen Tricks und Kniffe seiner unzähligen Projekte aus jeder existierenden E-Commerce-Nische und teilt sein Erfolgsrezept für ein langes und kreatives Agenturleben.

Warum sind eure Onlineshops “clever“?

Clever sind unsere Lösungen deshalb, weil wir auf eine intelligente Kombination der sinnvollsten am Markt verfügbaren Tools und Systeme setzen. So braucht man nicht jedes Mal das Rad neu erfinden, auch wenn dies leider gängige Praxis in der IT-Branche ist. Denn es gibt so viele schlaue Entwickler, die sich bereits tolle Systeme ausgedacht haben. Wir sind getrieben von technischer Leidenschaft, um diese ausgefallenen und kreativen Lösungen zu finden und sie klug zu vereinen. So helfen wir Unternehmen, besser online zu verkaufen.

Wir bringen die Dinge zum Laufen.

Unser Fokus liegt voll und ganz auf der Technik. Darauf haben wir uns spezialisiert und sind so in der Lage unheimlich effizient höchste technische Qualität zu liefern. Dank unserer Erfahrung aus fast zwei Jahrzehnten ist unsere Vorgehensweise sehr ausgereift und professionell. Uns ist es wichtig, stets einen besonderen Mehrwert für die Besucher der Onlineshops zu schaffen, zum Beispiel durch ausgefeilte Produktkonfiguratoren.

Wir legen Wert darauf, in dem was wir tun wirklich sehr gut zu sein und in die Tiefe zu gehen. Das geht nur, weil wir uns voll und ganz auf eine Sache konzentrieren. Würden wir zum Beispiel auch Grafik, Marketing und Kommunikation oder Offpage-SEO anbieten, so könnten wir niemals so detailliert, qualitativ und professionell arbeiten wie wir es heute tun. Wir machen Technik. Daher kooperieren wir unter anderem auch mit vielen Werbeagenturen, die oftmals weniger stark technisch ausgerichtet sind. Gemeinsam können so in jeder Hinsicht optimale Verkaufslösungen realisiert werden.

Lesetipp: Weitere Erfolgsgeschichten und Tipps unserer Shopify-Partner in Deutschland, Österreich und der Schweiz findest du hier.

Der netshake-AnsatzDer netshake-Ansatz für Shopify-Kunden

Viele mittelständische Firmen im DACH-Raum befinden sich immer noch im Prozess der Digitalisierung. Welche Rolle spielt die Datendigitalisierung für einen erfolgreichen Onlineshop?

Dazu fällt mir ein gutes Beispiel ein: Ein Projekt für einen Partner aus der Maschinenbaubranche. Dort gab es einen Print-Katalog mit rund 3.500 Produkten auf über 200 Seiten. Der war nicht nur teuer und langwierig in der Produktion, sondern auch nicht besonders nachhaltig. Also haben wir gemeinsam überlegt, wie wir die Produktdaten am sinnvollsten digitalisieren und online vermitteln können.

Schritt 1: Digitale Produktdatenbank erstellen

Zuerst mussten wir die Daten aufräumen. Vieles war kreuz und quer verteilt, Bilder waren in unterschiedlichen Formaten und in chaotischen Ordnerstrukturen. Außerdem gab es kein einheitliches System für Datentabellen der Produktbemaßungen. Unternehmen, die heute nicht ihre Daten aufräumen, werden in fünf Jahren untergehen. Statt eines klassischen PIM Systems, haben wir die Produktdatenbank des Shopsystems eingesetzt, um die Daten medienneutral zu digitalisieren.

Das ging nicht nur erheblich schneller als mit einem PIM-System, sondern war zugleich auch deutlich kostengünstiger. Im Ergebnis hatte das Unternehmen eine zentrale Datenbank in welcher alle Produktinformationen sauber strukturiert und stets aktuell zur Verfügung stehen.

Schritt 2: Online-Produktkatalog auf Desktop- & Mobilgeräten einrichten

Für die eingepflegten Daten haben wir anschließend einen Onlinekatalog mit den aktuellen und aufgeräumten Produktinformationen erstellt. Zusätzlich wurde die Datensynchronisation mit einer eigenen App eingerichtet, damit der Produktkatalog auch auf mobilen Geräten offline verfügbar ist. So können heute sowohl die Fachhändler als auch der Außendienst jederzeit unkompliziert auf die aktuellen Produktdaten zugreifen.

Produktkatalog onlineEin Online-Produktkatalog, auch als mobile Variante

Schritt 3: Neues Auftragssystem entwickeln

Das Auftragssystem unseres Partners war veraltet und aufwendig. Aufträge wurden per E-Mail und in manchen Fällen sogar per Fax entgegengenommen und anschließend bearbeitet. Vor allem für Aufträge mit geringem Auftragsvolumen war dieser Prozess mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden. Deshalb haben wir die kundenspezifischen Daten und Preise aus ihrem ERP-System ausgelesen, konsolidiert und auf der Website verfügbar gemacht. Endkunden und Fachhändler können so direkt bestellen, statt vorher Angebote schicken zu müssen und der Hersteller hat mehr Kapazitäten für die Bearbeitung großer Projekte.

Schritt 4: Warenrestbestände veräußern

Unter den Produkten in der Datenbank waren vereinzelte Waren, die nicht mehr produziert wurden und deshalb nicht aktiv beworben werden sollten. Diese Produktdaten haben wir einfach und automatisiert für Ebay-Listings aufbereitet. Über diese Anzeigen war der Verkauf der Restposten schnell erledigt.

Schritt 5: Onlineshop und Website fusionieren

Im nächsten Schritt wurden Website-Auftritt und Onlineshop miteinander verheiratet. Dafür haben wir eine Plattform mit enormer Detailtiefe geschaffen, inklusive eindrucksvoller 3D-Ansichten. Dieses Feature gibt Besuchern der Website die Möglichkeit, 3D-Modelle der Produkte beispielsweise für die Konstruktion herunterzuladen. Das wäre mit einem einfachen Print-Katalog nicht möglich gewesen.

Schritt 6: Produktkataloge automatisch erstellen

Obwohl das Ziel des Projekts die Digitalisierung der Katalogdaten war, haben wir zusätzlich ein automatisches Tool für die Print-Variante eingerichtet. In einigen Zielgruppen ist diese Form der Katalogdarstellung immer noch sehr gefragt.

Früher hätte die Erstellung eines Produktkatalogs circa neun Monate gedauert und etwa 20 Mitarbeiter involviert. Mit unserer Lösung können neue Kataloge in zehn Minuten von einer Person erstellt werden. Damit können außerdem erstmals Kataloge mit Teilsortimenten entstehen für beispielsweise Messeauftritte oder kundenbezogene Kataloge, je nach Maschinenpark. Diese Möglichkeit ist nicht nur praktisch, sondern erhöht auch die Absatzchancen.

Auch du brauchst einen kompetenten Partner für deine Digitalisierung? Finde deinen Shopify-Experten aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz?

Gib in dieser Suchmaske deine Stadt oder dein Land ein und schau dir die Profile und Referenzen der Experten an. (Hier sind die Ergebnisse für DeutschlandÖsterreich und die Schweiz.) Du findest garantiert einen passenden!

Hinweis: Es ist möglich, dass nicht jeder Experte für alle drei Länder (bzw. für jede Stadt) gelistet ist. Es kann sich also durchaus lohnen, einen Experten aus Deutschland anzuschreiben, auch wenn du in Österreich oder der Schweiz angesiedelt bist. Umgekehrt gilt dies natürlich auch.

Wie schafft es netshake, auch nach 20 Jahren Agenturleben immer noch neue Ideen zu haben?

Wir setzen auf eine gute Mischung aus unterschiedlichen Projekten, die abwechslungsreich sind. So können wir an jedes Projekt mit einem klaren Kopf und neuer Energie herangehen. Allein durch die Mischung von unterschiedlichsten Anforderungen an Onlineshops von mittelständischen Unternehmen, Großkonzernen und manchmal auch Start-ups ergeben sich stets neue Sichtweisen. Außerdem setzen wir auf laufende Weiterbildung, internen Wissenstransfer und die Zusammenarbeit in sich regelmäßig neu zusammengesetzten Teams. Auch suchen wir stets den Austausch mit Außenstehenden, um unseren Blick über den Tellerrand zu schärfen.

Wichtig war mir, dass die Person ins Team passt und mich mit ihrem Engagement überzeugt.

Unser Ansatz ist es, die bestmögliche Lösung zu finden. Dafür muss man querdenken können. Das geht nur mit einem Spitzenteam. Ich habe ursprünglich als eine One-Man-Show begonnen und mir nach und nach Freelancer dazugeholt, die später zu Festangestellten wurden. Mittlerweile arbeiten wir nur noch mit einem festen Team.

netshake Grüner Sven bei einem seiner Vorträgenetshake Gründer Sven weiß, was er will, auch bei seinen Mitarbeitern

Bei der Auswahl habe ich wenig wert auf harte Fakten wie Werdegang oder Erfahrung gelegt. Wichtig war mir, dass die Person ins Team passt und mich mit ihrem Engagement überzeugt. Alles andere kann man lernen. Es bringt nichts, wenn wir jemanden haben, der sich mit den heutigen CSS-Standards auskennt, da diese in fünf Jahren ganz anders aussehen werden. Entscheidend ist die Begeisterung für das, was man tut.

Lesetipp: Begeisterung kennt auch das Team von Moving Primates. Wie die Shopify-Agentur Shop-Designs für große Marken wie Löwenbräu und Freeletics erstellt, liest du hier.

Warum passt Shopify zu eurer Unternehmensphilosophie?

Wir haben bereits mit der kompletten Palette an gängigen Shopsystemen erfolgreich Projekte realisiert: Magento, Oxid, ShopwareWoocommerce und unsere Eigenentwicklungen. Schon immer haben wir die Veränderungen am Markt mit großem Interesse beobachtet. So kennen wir Shopify schon lange und sehen inzwischen nicht nur großes Potenzial, sondern auch eine deutliche Reife des Systems. Die Plattform hat sich zu einem ernsthaften Tool mit einer gigantischen Infrastruktur entwickelt. Dies war auch für uns die Grundlage zu entscheiden nur noch Lösungen auf der Basis von Shopify für unsere Partner zu entwickeln.

Schaut man sich vergleichsweise Magento an, kommt man dort als Techniker bei dem Gedanken an ein Update schon ins Schwitzen. Zu aufwendig und komplex ist die professionelle Wartung des Systems. Und aufgrund der vielfältigen Abhängigkeiten ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man sich dabei mit feuchten Händen auf Fehlersuche begibt. Mit Shopify erlebt man hingegen, wie toll es ist, keine Gedanken mehr an Updates oder technische Infrastruktur verschwenden zu müssen.

Händler können sich dank Shopify wieder auf den Onlineverkauf konzentrieren.

Es sollte nicht die Aufgabe eines Händlers sein, sich darüber zu informieren, welche Server, Backup-Strategien, Loadbalancer und Skalierungsmöglichkeiten die richtigen sind. Da kann man immens viel Geld und Energie hineinstecken. Ich empfinde es als sehr angenehm, dass sich Händler mit Shopify auf den Onlineverkauf konzentrieren können, was auch ihre primäre Aufgabe ist. Sie müssen sich keine Sorgen mehr um die Technik dahinter machen.

Ein anderer, wichtiger Grund, der uns zu Shopify bewegt hat, ist die Unternehmensphilosophie. Oft werden Shopsysteme nur funktional verglichen und niemand schaut sich das Unternehmen hinter der Software an. Als Magento von Adobe gekauft wurde, hat die Software von einem Tag auf den anderen eine andere Philosophie bekommen. Für einige unserer Partner war das ein echtes Problem, da die Weiterentwicklung des Systems in eine völlig andere Richtung weiterging. Shopify ist ein börsennotiertes, kanadisches Unternehmen und zu groß, um von irgendwem abhängig zu werden und tut das Beste für ihre Händler.


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Ihr bezeichnet eure Kunden als Partner, mit denen ihr gemeinsam vorangeht. Inwiefern passt diese Einstellung zur Positionierung als Shopify-Agentur?

Als Partner vorankommen

Umgeben von Gleichgesinnten

Ganz genau, wir haben keine Kunden, sondern nur Partner. Wir setzen auf eine langfristige Zusammenarbeit auf freundschaftlicher Ebene. Genau das haben wir uns auch von Shopify erhofft – gemeinsam voranzugehen. Unsere Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen. Wir wurden sehr partnerschaftlich und auf Augenhöhe aufgenommen. Es gibt einen Ansprechpartner für alle Fragen und Probleme. Das macht den Kontakt im Vergleich zu anderen Softwareunternehmen deutlich persönlicher. Zudem ist das Partnernetzwerk bei Shopify sehr familiär. Dort sind alle darum bemüht, gemeinsam Lösungen zu finden, um besser online zu verkaufen. Das ist genau die Philosophie, die wir auch intern verfolgen.

Wie schätzt du aktuelle und zukünftige Marktchancen für Onlinehändler ein?

Der Ecommerce ist eine grüne Wiese

Der E-Commerce ist eine grüne Wiese.

Wir sehen noch sehr viel Potenzial, sowohl in Deutschland als auch im Ausland. Deshalb wachsen wir momentan sehr stark und werden im nächsten Jahr auch einen außereuropäischen Standort eröffnen. Vor allem Shopify kommt langsam in der Wahrnehmung im DACH-Raum an und wird ernst genommen.

Wir freuen uns, Teil dieser großartigen Story zu sein.

Ein großer Teil der Händler versteht noch nicht, dass man sich mit der Onlinestrategie von heute den Marktanteil für die nächsten fünf bis zehn Jahre sichert. Trotzdem probieren viele, einem Zug, der schon abgefahren ist, hinterherzuhecheln und noch aufzuspringen – statt selbst die treibende Kraft zu sein. Man braucht heute nicht mehr anfangen, Bücher online verkaufen zu wollen. Das ist verbrannte Erde. Aber im E-Commerce ist noch so viel grüne Wiese verfügbar.

Händler sollten sich nicht darin versteifen, es perfekt zu machen, sondern einfach Erfahrung sammeln. Jetzt ist die beste Zeit dafür, weil es so viele unheimlich leistungsfähige Tools gibt. Und wenn man sich anfangs überfordert fühlt, sucht man sich am besten einen starken und erfahrenen Partner. Unternehmen, welche sich und ihre Produkte heute nicht konsequent online positionieren und verkaufen, überlassen die Marktanteile der Zukunft dem Wettbewerb. Dies gilt sowohl im B2C- als auch im B2B-Bereich, für physische als auch digitale Produkte oder Dienstleistungen.


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Which method is right for you?Über die Autorin: Inara Muradowa ist Shopify Partner, SEO-Expertin und Corporate Blogger. Neben technischer Suchmaschinenoptimierung und SEO-Beratung steht sie Unternehmen mit Konzeption und Verfassen von professionellen Blogposts tatkräftig zur Seite.

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13 Wege, um die Conversion Rate deines Onlineshops durch gute CTAs zu verbessern

Ein Unternehmen hat meistens das Ziel, in irgendeiner Weise neue Kunden zu erreichen. Wurde ein Kunde durch eine Anzeige, SEO oder Ähnliches auf die eigene Website geleitet, beginnt jedoch erst die Arbeit!

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Der richtige Call-to-Action, kurz CTA genannt, ist deswegen in deinem Onlineshop besonders wichtig!

Aber wie optimiere ich den Weg, den der Kunde im Onlineshop durchläuft und die Botschaften, die er dabei sieht?

In diesem Beitrag erklärt Fabian Gmeindl, Experte bei Drip Agency, Grundprinzipien, die von ihm erfolgreich beim Onlineshop Snocks getestet wurden und die die Add-to-Cart-Rate von neun auf 17 Prozent steigern konnten. Insgesamt wurden seit März 2019 fast 50 Tests auf Produktebene durchgeführt, um den besten Weg zu mehr Conversions zu finden.

Die Einblicke und was Onlinehändler und -händlerinnen für ihren Onlineshop lernen können, werden in den folgenden Absätzen Step by Step aufgezeigt.

Ergänzend dazu empfehlen wir den Beitrag “9 Aktionen, die dir helfen, online mehr zu verkaufen”.

Was ist ein Call-to-Action und wie sind die Grundprinzipien eines funktionierenden CTA?

Landet ein potenzieller Kunde auf deinem Shopify Store, muss er direkt wissen, was als nächstes zu tun ist. Im Onlineshop muss der Kunde mit einem Blick verstehen können, wie er ein Produkt kaufen und in welchen Varianten er dieses auswählen kann. Wenn er sich auf der Seite weiterbewegt und in den Checkout kommt, muss eindeutig gekennzeichnet werde, wo schließlich geklickt werden soll, um zu kaufen. Diese klaren Botschaften und Handlungsaufforderungen erscheinen meist in Button-Form und werden Call-to-Action genannt.

Wie kann ich meinen Onlineshop durch CTAs verbessern?

Gute Online-Stores müssen so aufgebaut sein, dass sie den Kunden ohne Umschweife zum nächsten Schritt führen. Dabei ist der Standardablauf, im E-Commerce auch Funnel genannt, folgender:

>> Ansehen der Produktseite
>> Varianten auswählen (optional)
>> Zum Warenkorb hinzufügen
>> Nach anderen Produkten suchen (optional)
>> Im Checkout Versanddaten eintragen
>> Im Checkout Zahlungsdaten eintragen à
>> Bestellung überprüfen
>> Zahlen

Hierzu möchten wir noch drei grundlegende Tipps zu Call-to-Actions im E-Commerce geben, bevor wir auf die Tests eingehen:

Tipp1: Ein CTA pro Funnel

Kunden sind leicht vom eigentlichen Angebot abgelenkt, deshalb ist es wichtig nicht zu viele Call-To-Actions zu setzen. Weniger ist hier definitiv mehr. Mehrere gleiche CTAs auf einer Seite funktionieren bei Produkten gut, die erklärungsbedürftig sind und eine umfassende Beschreibung haben.

Tipp 2: Gut erkennbare Call-to-Actions

Je klarer die visuellen Hinweise, desto eindeutiger das Signal für den Kunden. Möglichkeiten, um CTAs zu variieren sind Schatten, Farbe, Rahmen und Größe.

Lesetipp: Die 10 wichtigsten Gründe für Warenkorbabbrüche und was du dagegen tun kannst, findest du hier.

Tipp 3: Klar kommuniziert

Für den Kunden ist es wichtig zu wissen, wohin der CTA führt, zum Beispiel ob er direkt in den Bezahlvorgang geleitet wird oder vorher in den Warenkorb kommt. Deswegen sind klare Botschaften essenziell.

Die Produktseite

“Je wichtiger etwas ist, desto auffälliger soll es sein”: Auf der Produktseite zum Beispiel sollte der Fokus auf dem Add-to-Cart-Button und den Varianten liegen, die zur Auswahl stehen. Diesen kann man zum Beispiel mit auffälligeren Farben oder größerer Schrift hervorheben, wie hier im Bild zu sehen:

Call to Action verstehen

Dazu wurden aktuell spannende Experimente auf der Produktseite von Snocks durchgeführt, die sehr überraschende Ergebnisse lieferten.

Die CTA-Erkenntnisse für Produktseiten

Vorab ist zu sagen, dass viele die Sinnhaftigkeit von kleineren Tests zu bspw. unterschiedlichen Farben in Frage stellen. Das Wissen darüber, was am besten funktioniert, erlangt man jedoch nur durch Tests wie diese.

1. Tests zur Farbe des Add-to-Cart-Buttons:

  • Die anfängliche Add-to-Cart-Rate (auch ATC-Rate) bei diesem Test lag bei durchschnittlich 11 Prozent.
  • Im ersten Test nutzten wir für unseren CTA den Orange-Ton von Amazon. Durch diesen konnten wir die Add-to-Cart-Rate um ca. 30-50 Prozent steigern.
  • Im zweiten Test kam der Orange-Ton von Zalando zum Einsatz. Dieser ist etwas auffälliger und knalliger, wie im Bild zu sehen ist. Wir stellten hier eine 10-prozentige Reduzierung der Conversion Rate im Vergleich zu den Anfangswerten fest.

2. Die Größe des Add-to-Cart-Buttons

Auch hier lohnt es sich einfach zu testen und zu sehen, ob sich etwas verändert. Die perfekte Größe den Buttons ist natürlich abhängig vom Seitenaufbau und Theme, aber generell sollte er ca. daumenbreit sein. Diese Richtlinie gilt auch fürs Smartphone, da man dort durch die Verwendung eines Fingers statt einer Maus ungenauer tippt.

  • Zu Beginn betrug die Add-to-Cart-Rate 9 %.
  • ATC-Button 200px x 50px = 5 % Verbesserung
  • ATC-Button 300px x 66px = 8 % Verbesserung
  • ATC-Button 400px x 66px = 10 % Verbesserung

3. Der Text im Add-to-Cart-Button

Zwischen ‘Zum Warenkorb hinzufügen’ oder ‘in den Warenkorb legen’ besteht ein Unterschied

Hier besteht eine klare Abhängigkeit vom Preis. Generell haben wir herausgefunden, dass große Marken mit Produkten, die man in einem Geschäft in einen Einkaufswagen legen müsste, auch den Begriff “Einkaufswagen” im Onlineshop verwenden. Verkauft man eher kleinere Produkte, dann wird oft das Wording “Warenkorb” verwendet. Auch das Symbol ändert sich.

Zwischen “Zum Warenkorb hinzufügen” oder “in den Warenkorb legen” besteht ein Unterschied. Der Effekt ist produktabhängig, kann jedoch sehr einfach getestet werden.

4. Preis im Warenkorb anzeigen

Diese Anpassung führte in unserem Test zu keinem positiven Ergebnis, sodass keine weiteren Tests dazu durchgeführt wurden. Eine Vermutung ist, dass eine doppelte Anzeige des Preises den Fokus auf den Preis und nicht auf das Produkt legt.

5. Position

Die Theorie: wenn sich der Add-To-Cart-Button im ersten Sichtfeld der Seite befindet, verbessert sich die Conversion Rate.

In der Praxis ist die Umsetzung mit vielen verschiedenen Varianten und einer guten Größe des ATC vor allem auf dem Handy nicht einfach. Auf der Produktseite von Snocks wurde diese Änderung so vorgenommen, dass User nach einmaligem Scrollen direkt den ATC-Button sehen. Große Auswirkungen auf die Conversion hatte das jedoch nicht. Wahrscheinlich, weil sich der Button auch zuvor beinahe “above the fold” befand und und laut Heatmaps 80 Prozent der User den CTA-Button vor der Änderung schon gesehen haben.

Wir können dennoch empfehlen, den Add-to-Cart-Button im oberen Teil der Produktseite zu platzieren.

Lesetipp: Interesse an 6 weiteren todsicheren Wegen, um die Conversions deiner Produktseiten anzukurbeln? In diesem Beitrag erfährst du mehr.

6. Farbe des Preises

“Den Preisschmerz nehmen” ist hier die Absicht. Das ist keine Voodoo-Technik, sondern eine Taktik, die eigentlich fast alle großen E-Commerce-Stores nutzen. Unsere zwei Techniken hierzu waren:

  • Ein sehr dunkles Rot zu nutzen, ähnlich wie bei Amazon. Farbpsychologisch gesehen, wirkt dieser Preis besser.
  • Die Reviews direkt neben der Zahl bieten einen Vergleich: 35€ im Vergleich mit 712 Bewertungen ist ein klares Ergebnis.

7. “Sticky” Add-to-Cart-Button

Sticky Call to Action Button

Wie im Bild zu sehen, erscheint die Möglichkeit, das Produkt in den Warenkorb zu legen, wenn der normale ATC-Button nicht mehr im Sichtfeld ist. Der Sticky Cart macht fast zahn Prozent aller Add-to-Carts aus. Eine mögliche Theorie ist, dass der Kunde die Botschaft “in den Warenkorb legen” stets fokussieren kann, da der ATC-Button nie aus dem Sichtfeld verschwindet.

Weniger ist mehr, auch bei Call-to-Actions

Das Problem bei vielen Onlinshops ist, dass Produktseiten, der Checkout und sonstige Seiten immer nach dem Prinzip “Literatur” designt werden. Das bedeutet, dass man davon ausgeht, dass User eine Seite genau studieren, wie ein Buch lesen und dann eine fundierte Entscheidung treffen.

Ein Beispiel aus dem Leben: Gary Klein fand in einem Experiment zum Treffen von Entscheidung bei Feuerwehrleuten folgendes heraus:

Einsatzleiter in der Feuerwehr vergleichen – im Gegensatz zu den Annahmen anerkannter Modelle – überhaupt keine Optionen. Sie greifen nach dem ersten vernünftigen Plan, der ihnen in den Sinn kommt, und überprüfen diesen im Geiste schnell auf Probleme. Wenn sie keine finden, haben sie ihren Aktionsplan.

Und genau darum sollte der Onlineshop eher nach dem Prinzip “mit 100 Sachen an Werbeplakaten vorbeirauschen“ designt werden, wie Steve Krug in seinem Buch “Don’t make them think” schreibt.

Stell dir vor du sitzt in deinem Auto und fährst mit 100 km/h an einem Plakat vorbei, auf dem deine Website dargestellt ist. Erkennst du die Grundstruktur und den wichtigsten Call-to-Action?

Die erste Entscheidung, die deine Kunden treffen können, soll die sein, die zum Kauf führt.

Das heißt ganz einfach, dass dein Onlineshop so selbsterklärend und so deutlich auf den nächsten Schritt hinweisen muss, dass du auch im Schnellvorbeifahren genau erkennst, was zu tun ist.

Hier im Beispiel der Warenkorb von Snocks. Es wird sofort klar, wo geklickt werden muss, um zu bezahlen:
Call-to-Action-Button-Tipps

Die CTA-Erkenntnisse für den Warenkorb

8. Hervorheben des Cart Drawers

Hier haben wir festgestellt, dass es sich lohnt mit Overlays zu arbeiten. Indem man für den Rest des Onlineshops mit einer Transparenz und Unschärfe arbeitet, wird der Fokus auf das eigentlich wichtige Warenkorbfeld (= Cart Drawer) gelegt. Im gezeigten Beispiel wurde ein transparenter Schwarzton für den Bereich der Seite verwendet, der nicht wichtig für den Warenkorb ist. Das Auge fokussiert sich dadurch nicht wie sonst von links oben nach rechts unten, sondern von recht oben nach rechts unten.

9. Einheitliche Farbe aller CTAs die zum Kauf führen

Der Call-To-Action „Jetzt sicher zur Kasse“ nutzt wieder die altbekannte Farbe des ATC-Buttons und zeigt dem Kunden, wo er als nächstes klicken muss. Das hat sich bei uns sehr positiv auf die Conversion Rate ausgewirkt.

10. Wording

In diesem Schritt des Bestellprozesses haben wir herausgefunden, dass dem Kunden Sicherheit wichtig ist. Deshalb haben wir den Text von der Standardfloskel “zur Kasse“ zu “Jetzt sicher zur Kasse” geändert.

11. Shipping Notes entfernen

Diese Methode bringt noch mehr Klarheit in das Warenkorbfeld und eliminiert einen weiteren CTA, der den Kunden vom nächsten Schritt abhalten könnte. Falls diese in deinem Shop noch aktiv sind, lohnt es sich definitiv sie testweise zu entfernen.

Wie benutzten Menschen das Internet? 

Der Grund warum Menschen so offensichtlich darauf hingewiesen werden müssen, was als nächstes zu tun ist, lässt sich darauf zurückführen, wie Menschen das Internet benutzen und generell Entscheidungen treffen. Die Annahme, dass Menschen erst alle möglichen Optionen raussuchen und dann eine Entscheidung treffen, ist oft falsch.

In der Realität wählen wir meist nicht die beste Option, sondern die erste annehmbare Option. Diese Strategie nennt man auch Satisficing: Sobald wir einen Link gefunden haben, der halbwegs so aussieht, als brächte er uns zum Ziel, ist die Wahrscheinlichkeit für einen Klick auf diesen hoch. Das hat auch mit der alltäglichen Eile zu tun, die die meisten von uns umgibt.

Lesetipp: Wann und warum sich Kunden für einen Kauf entscheiden und wie du darauf Einfluss nehmen kannst, liest du hier.

Deshalb ist es so wichtig, so wenig CTAs wie möglich auf einer Website einzusetzen. Die vorhandenen CTAs sollen herausstechen, sodass man sie theoretisch bei einer schnellen Autofahrt auf einem Werbeplakat sehen könnte.

Ein guter CTA ist zum Beispiel: “Café umsonst, nächste Autobahnausfahrt“, weil er zum einen sagt, was ich bekomme und was ich dafür tun muss. Durch die klare Kommunikation kann ein Autofahrer in unter drei Sekunden klar erkennen, was er bekommt – ohne unnützen Text.

Die Tests und Tipps zu CTAs im Checkout

In dem unten aufgeführten Bild fällt sofort der CTA „Weiter zum kostenlosen Versand“ auf. Kostenlos ist eines der Schlüsselwörter, das Menschen anspricht und immer sehr gut funktioniert.

Hier haben wir folgende Veränderungen gemacht:

12. Die Farbe des CTA-Buttons

In unserem Onlineshop haben wir den Call-to-Action-Button auf die Standardfarbe aller anderen CTAs geändert. Ganz wichtig ist Konsistenz, da dem Kunden mit dieser Farbe signalisiert wird “Hier geht’s weiter”. Jeder der wichtigen Call-to-Actions ist deshalb in derselben Farbe und fast in derselben Größe.

13. Wording

“Weiter zum kostenlosen Versand” klingt um einiges besser als “Weiter zum Versand”.

Wenn es als Unternehmen möglich ist, kostenlosen Versand anzubieten, dann sollte das auch klar kommuniziert werden.

Falls kostenloser Versand keine Option ist, kann auch der Preis des Versands direkt mit einberechnet werden.

Dazu muss man anmerken, dass der Checkout im Beispielbild nicht perfekt ist. Wir werden in den nächsten Wochen den Express-Checkout testweise entfernen, da es gegen unser Prinzip von nur einem CTA klar verstößt.

CTAs erfolgreich testen

Abschließend möchten wir kurz die verschiedenen Möglichkeiten vorstellen, um solche Methoden zu testen:

  • Vergleichen: Beim Vergleichen testet man eine Woche lang eine Variante und in der nächsten Woche eine andere und stellt die Ergebnisse schließlich vergleichend gegenüber.
    Vorteil: Die Durchführung ist sehr einfach.
    Nachteil: Weil in verschiedenen Zeiträumen getestet wird, können viele Faktoren das Ergebnis verfälschen.
  • Verschieden Produkt-Themes: Heißt ganz einfach, dass man für zwei verschiedenen Produkte ein anderes Layout erstellt und dann vergleicht.
  • Google Optimize: Die wahrscheinlich einfachste und beste kostenlose Option, um A/B zu testen.
  • Drittanbieter: A/B-Tests lassen sich mithilfe von verschiedenen Tools durchführen. Hier sind die großen Player Optimizely und VWO.

Lesetipp: Umfassende Tipps für erfolgreiche A/B-Tests geben wir in diesem Guide.

Wir fassen zusammen:

Auf jeder Seite muss ein klarer CTA vorhanden sein. Dieser muss für den Kunden gut erkennbar sein und sich von anderen Inhalten hervorheben.

Es sollten verschiedene Varianten getestet werden. Vereinfacht gesagt sollte man das, von dem man denkt es sei richtig, mit Tests auf die Probe stellen. Oft steht einem hier die eigene Meinung im Weg.

Es ist wichtig jede Entscheidung durch Tests in Frage zu stellen

Du willst auch den Schritt gehen und deinen Shop auf ein neues Level bringen? Das ist deine Einladung dir beim Testen die Hände schmutzig zu machen und endlich deine Entscheidungen mit Daten zu hinterlegen.

Wir sind gespannt auf deine Erfahrungen und freuen uns über einen regen Austausch!

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Auf dem Feld und im Netz: Wie ein Landwirt aus Niedersachsen die Onlinewelt für sein Unternehmen entdeckte

Das Bauernsterben geht weiter“ titelte schon 2015 die Süddeutsche Zeitung. Die Landwirte kämpfen ums Überleben, das lesen Verbraucher in den letzten Jahren immer wieder in den Zeitungen. Junge Männer und Frauen wollen nicht mehr in die Fußstapfen ihrer farmenden Eltern treten, die Milchpreise sinken so tief, dass Bauern am Existenzminimum leben. Die Folge: Kleine Bauernhöfe weichen der Massenproduktion und Tierhaltung.

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Durchsetzen kann sich, wer fortschrittlich denkt und handelt, so wie die Betreiber des Hofs Stövesandt, die seit 450 Jahren ihre Felder beackern, bewässern und pflegen. Milch, Zuckerrüben, Mais, Getreide und Kartoffeln werden auf dem niedersächsischen Betrieb angebaut, doch entgegen der archaischen Vorstellung eines Bauernhofs, werden ausgewählte Produkte heute im eigenen Onlineshop angeboten.

Alles hat einen Anfang

Lange vor dem Internet wurde der Hof Stövesandt 1587 gegründet und wurde seither von Generation zu Generation weitergegeben. Der nächste in der Reihe der Erben ist Hermann Reinecke, dessen Vater den Hof bis heute leitet. Vor drei Jahren ist der Junior in das Business seiner Familie eingestiegen. Die Landwirtschaft liegt ihm am Herzen, weshalb er eine Ausbildung zum Landwirt anstrebte und später in einem aufbauenden Studium zum Agrarbetriebswirt und Wirtschaftsingenieur seine spätere Position festigte. Die Umstellung auf eine biologische Produktion, die der Hof durchlaufen hat, hat der junge Landwirt mit vorangetrieben.

Der langfristige Ausbau auf speziellere Kulturen, jenseits des Standards der Region oder der deutschen Landwirtschaft ist mein Ziel.

Im Sinn hat er dabei Süßkartoffeln, Heidelbeeren und vor allem die Aroniabeere, die es ihm angetan hat. Der Gedanke dabei: Obst und Gemüse, das in der Regel aus dem Ausland importiert wird, soll in Zukunft selbst angebaut und vermarktet werden.

Der Vertrieb frischer Produkte im Internet war damals schwierig. Die hohen Versandkosten passten nicht zum Produktpreis.

Das Gespür für die Kombination von Ackerwirtschaft und dem Handel im Internet trieb Hermann schon im jungen Alter von 15 Jahren an. Damals interessierte er sich bereits für den E-Commerce und baute einen Magento Shop für Speisekartoffeln. „Der Vertrieb frischer Produkte im Internet war zu der Zeit schwierig. Die hohen Versandkosten passten nicht zum Produktpreis“, erinnert sich Hermann. Und trotzdem fanden sich einige Abnehmer für die digital vertriebenen Erdäpfel. Seitdem wuchs der Gedanke, nicht heimische Beeren wie die Aroniabeere überregional als Nischenprodukt über das Internet anzubieten. Eine Idee, die bis zu seinem 30. Lebensjahr in ihm brodelte, bis die Aroniabeere es schließlich zum Star seines neuen Shopify Stores geschafft hat.

Österreich und der Schweiz finden Sie hier.

 

Bio-zertifizierte Aroniabeere vom Hof Stövesandt

Bio-zertifiziert und handgepflückt: Die Aroniabeere vom Hof Stövesandt

Digital und Landwirtschaft – kein Gegensatz

Bevor Hermann in den Familienbetrieb eingestiegen ist, wurden die auf dem Hof angebauten Produkte nicht vermarktet. Die produzierte Milch geht heute noch an eine Molkerei und Kartoffeln werden an die Genossenschaft abgegeben. Einen Einfluss auf den Verkaufspreis haben die Landwirte dabei nicht. „Sie produzieren Milch, Fleisch, Obst oder Gemüse und liefern es an Genossenschaften, Großhändler und verarbeitende Betriebe, ohne dass der Preis verhandelt werden kann“, erklärt Hermann die schwierige Lage der Bauern.

Landwirte produzieren Milch oder Gemüse und liefern es an Großhändler und verarbeitende Betriebe, ohne dass der Preis verhandelt werden kann.

Der Vertrieb neuer Kulturen und verarbeiteter Produkte soll diese Tatsache ändern und dem Hof neue zukunftsfähige Sicherheiten bringen. Ein Standbein ist nicht genug, daher arbeitet Hermann am Aufbau einer Marke und möchte die angebotenen Lebensmittel weniger austauschbar machen, um so einen größeren Einfluss auf ihre Verkaufspreise zu gewinnen. Die Entwicklung eines E-Commerce ist seine moderne und unkonventionelle Antwort auf die heutigen Probleme landwirtschaftlicher Betriebe.

Lesetipp: Onlineshop erstellen: 6 Expertentipps für die erfolgreiche Einrichtung eines Onlineshops finden Sie hier.

Denn nicht jeder Kunde hat die Möglichkeit, die Farm, von der er sein Obst und Gemüse, seine Milch und sein Fleisch verzehren möchte, zu besuchen. Die Wege auf dem Land sind weit, frische Lebensmittel legen bisweilen Strecken zurück, die eine arbeitstätige Mutter oder ein alleinstehender Rentner für eine kurze Stippvisite nicht überwinden können.

Über den Onlineshop findet ein Austausch statt, den es sonst nicht geben würde. Hermann erhält das Feedback seiner Kunden und kann ganz einfach über eine Kommentarfunktion eine Antwort absetzen. Positive Rückmeldungen sind für ihn eine Belohnung. Aber auch Kritik findet er wichtig, denn die Option auf Wünsche und Verbesserungsvorschläge einzugehen, hat er bei der Belieferung des Einzelhandels nicht. Die neue Technologie, der so oft vorgeworfen wird, dass sie eine Distanz erzeugt, wirkt hier ganz gegenteilig: Der E-Commerce bringt den Landwirt und seine Kunden näher zusammen.

Lesetipp: 3 Sätze für den Kunden-Support, die jede hitzige Interaktion entschärfen werden. Zum Blogbeitrag!

Der Anbau der Aroniabeere in Lüneburger Heide

Der Anbau der Aroniabeere in der Lüneburger Heide

Überlebensfähig durch E-Commerce

„Wie machst du deinen Hof überlebensfähig?“ Aufgrund der Entwicklungen hört Hermann diese Frage häufig. Aktuell gibt es erst wenige Landwirte, die E-Commerce als Lösung gegen das Aussterben ihres Hofs entdeckt haben. Stattdessen haben in der Vergangenheit viele Agrarunternehmen versucht, mit einer Spezialisierung auf bestimmte Produkte überlebensfähig zu bleiben. Nur Äpfel, nur Kartoffeln, nur Eier oder eben nur Fleisch – ganz besonders im Bereich der Tierhaltung sind sie damit auf wenig Akzeptanz bei den Konsumenten gestoßen. Verbraucher legen immer mehr Wert auf eine artgerechte Unterbringung von Schweinen, Kühen und Hühnern.

Die zunehmenden Probleme, von den Preisen für tierische Produkte bis zu den Schwierigkeiten bei der Genehmigung neuer Ställe, treiben die digitale Entwicklung voran. Heute wird die Thematik des Onlinehandels in den Köpfen der jungen Landwirte präsenter. Hermann ist einer der Vorreiter, aber es werden sicher andere seinem Beispiel folgen.

Auf der Plantage und im Netz: die Aroniabeere

Hermann hat sich auf ein Produkt festgelegt, mit dem er den Onlineshop des Hof Stövesandt startete. Sein prominentes Angebot ist das Bio OPC Pulver, das er aus den Aroniabeeren, die auf seiner Plantage wachsen, gewinnt.

Seine Work-Life-Balance ist dem jungen Mann wichtig, die Berufung des Landwirts verlangt ohnehin einen hohen zeitlichen Einsatz und stete Pünktlichkeit, insbesondere bei der Arbeit mit Milchkühen, die gefüttert und gemolken werden wollen, täglich zur gleichen Zeit. Eine große Produktpalette kann er daher online aktuell nicht anbieten, die Betreuung und Abwicklung der Aufträge würde ihn einfach zu viel Zeit kosten. In der Theorie denkt er trotzdem einen Schritt weiter, langfristig kann er sich den Vertrieb anderer Erzeugnisse vorstellen.

Ich habe noch nie gehört, dass jemand selbst Zucker aus seinen Rüben herstellt und verkauft, aber wer weiß? Unmöglich ist es nicht.

Die Beschäftigung mit dem Themenbereich der alternativen Medizin führte ihn in die Nische, die er bedienen möchte. Die Aroniabeere kannte Hermann bereits als Lieferant für OPC, einen natürlichen Stoff, der sich positiv auf die menschliche Gesundheit auswirkt. Der Wissensdurst trieb den künftigen Hofleiter voran, er sammelte Informationen zum Anbau und zur Ernte der dunklen Beere und ließ sogar Tests durchführen, die ihn zu dem Schluss führten, dass das Produkt genau richtig für den überregionalen Verkauf in einem Onlineshop sei.

BIO Aronia OPC

Bio OPC Aronia, produziert am Hof Stövesandt

Gesucht und gefunden – das richtige Shopsystem für den Newcomer

Erste Anläufe, eine Website für den Hof aufzubauen, unternahm Hermann mit Jimdo. Zunächst wollte er lediglich ausprobieren, ob die Inbetriebnahme eines Onlineshops sein Business weiterbringen könnte. Leider empfand er das Dashboard des Anbieters nicht als selbsterklärend und Versuche, das OPC-Pulver über den Marktplatz Amazon anzubieten, machten ihn nicht glücklich. Die ständige Gefahr wegen kleinen Fehlern von der Plattform gesperrt zu werden, war ihm zu hoch. Außerdem lieferte er sich mit dem Vertrieb via Amazon genau jener Austauschbarkeit aus, der er ursprünglich hatte entkommen wollen.

Lesetipp: Amazon, eBay oder ein eigener Shop? Welches Verkaufsportal für Verkäufer geeigneter ist, lesen Sie hier..

Hermann durchstöberte das Internet, als er auf Shopify stieß, das Shopsystem, das keine Programmierkenntnisse von ihm forderte und von dem er sich gut abgeholt fühlte. Die Aufregung, als es funktionierte, war so groß, dass Hermann prompt seinen Urlaub vergaß. Stattdessen verbrachte er seine Zeit, die einzelnen Shopify-Bausteine zu einem Shop zusammenzusetzen, der seinen Anforderungen entsprach. Die Kombinationsmöglichkeiten mit Apps, die seine Onlinepräsenz ergänzen und verknüpfen, begeistern ihn noch heute und die Professionalisierung des eifrig gestalteten Markts befindet sich in vollem Gange.

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Farmers’ Future

In Zukunft möchte Hermann noch mehr auf die Nachfragen seiner Kunden eingehen. Dazu nutzt er die Kommentarfunktion, die sein Onlineshop Käufern und Interessenten bietet. Zusammen mit ihnen möchte er wachsen und seinen Handel durch ein größeres Sortiment aufbauen. Irgendwann wird sein Feld dann vielleicht durch neue und vielfältige Pflanzen bereichert, die nicht nur während des Anbaus, sondern auch während der Verarbeitung, Vermarktung und des Verkaufs unter seiner Obhut stehen.

Einen Blick in die Zukunft zu werfen, rät Hermann auch anderen Onlinehändlern und jenen, die es noch werden möchten:

Es ist einen Versuch wert, ein bisschen Zeit zu investieren, um sich und sein Unternehmen mit einer nachhaltigen Onlinepräsenz zu stärken!


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Referral-Marketing-Programme: So animieren Sie Ihre Kunden dazu, Ihre Marke zu empfehlen

E-Commerce-Schwergewichte wie Bonobos, Rothy’s und Everlane sind allesamt bekannt für ihre Weiterempfehlungs-Programme (bzw. Referral-Marketing-Programme). Sie funktionieren. Sie helfen Händlern, unter den besten Kunden eine treue Gefolgschaft aufzubauen.

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Empfehlungsprogramme können aber kompliziert aufzusetzen sein, passen nicht zu jedem Geschäft und sind wie jede Wachstumsinitiative ohne Erfolgsgarantie. Es gibt viele Unwägbarkeiten zu berücksichtigen, denn ein zuverlässiges Weiterempfehlungs-Programm muss als Gesamt-Marketingkampagne angegangen werden.

Viele Einzelhändler legen Empfehlungsprogramme leider verfrüht an, oft bevor sie Ihre Produkt- oder Markt-Passform oder eine ausreichende Kundenbasis haben. Oder Sie investieren halbherzig in Weiterempfehlungs-Marketing, ohne genügend in die Kampagnen-Werbung zu investieren. Jede dieser Szenarien führt zu enttäuschenden Ergebnissen und damit vergeudeter Zeit und Ressourcen.

Bedenkt man das alles, lohnt sich dann ein Weiterempfehlungs-Programm? Damit Sie diese Frage für Ihr Geschäft beantworten können, schauen wir uns an, welche Voraussetzungen Sie brauchen, um ein Empfehlungsprogramm erfolgreich durchzuführen.

Ist ein Referral-Marketing-Programm der richtige Ansatz für Ihr Geschäft?

Empfehlungsprogramme verstärken die bestehende Mundpropaganda, die Ihr Laden bereits von Kunden und Fans bekommt; sie zaubern allerdings keine Neukunden oder mehr Mundpropaganda aus dem Nichts herbei.

Da Empfehlungsprogramme von bereits existierenden zufriedenen Kunden oder Fürsprechern abhängen, die Ihre Reichweite erweitern, gibt es nicht eine Zauberformel, die vorhersagen kann, ob ein Empfehlungsprogramm für Ihren Laden erfolgreich sein wird. Unternehmern, die ein Weiterempfehlungs-Programm ernsthaft erwägen, empfehle ich, folgende zwei Variablen im Auge zu behalten:

  • Bekommen Sie bereits organische Empfehlungen durch Mundpropaganda?
  • Wie viele Verkäufe macht Ihr Laden monatlich?

Um auf Ihr Referral-Marketing-Programm zum Erfolg zu verhelfen, sollten Sie mindestens 100-200 Transaktionen verzeichnen. Diese Kundenbasis zieht die Tatsache in Betracht, dass nicht jeder Kunde bereit sein wird, eine Weiterempfehlung zu geben, und einige andere werden ihre anfängliche Bereitschaft zu einer Empfehlung vergessen oder nicht die Möglichkeiten erkennen, Ihre Produkte weiter zu empfehlen.

Stimmen Sie die Details genau auf Ihren Laden ab

Einige Dinge müssen von Anfang an stimmen, wenn Sie ein neues Programm einführen wollen.

1. Die Anreize

Referral marketing example.
Das Beispiel eines Shopify-Kunden: Greats Brand.

Die Idee hinter einem Empfehlungsprogramm ist es, einen Anreiz zu schaffen für bewusstere Mundpropaganda durch Leute, die bereits unverbindlich über Ihren Laden sprechen.

Um das zu erreichen müssen Sie überlegen, was ein sinnvoller Anreiz sowohl für Fürsprecher als auch deren Bekannte ist, an die diese Sie vermitteln sollen. Die richtigen Anreize hängen von Ihrer Ladensituation, Ihrem Produkt, Ihrer Preisgestaltung etc. ab.

Die größte Frage, die Sie beantworten müssen: Sollten Sie Bargeld oder einen Rabattcoupon als Anreiz nutzen?

Die Entscheidung hängt davon ab, ob Sie erwarten, dass Ihre Fürsprecher für zukünftige Käufe auf Ihre Site zurückkehren werden. Wenn Sie ein Produkt verkaufen, das man einmalig oder selten erwirbt (z.B. eine Matratze), bieten Sie lieber einen Geldanreiz an. Ihr Fan wird kaum fünf Gutscheine für “20 % Rabatt auf Ihre nächste Matratze” brauchen.

Wenn Sie etwas verkaufen, das die Leute ständig brauchen oder regelmäßig ersetzen müssen, wie z.B. Kleidung, Makeup oder Rasierer, dann können Sie davon ausgehen, dass jeder Gutschein für eine Empfehlung möglicherweise gleich zwei neue Verkäufe bedeutet. Das passt!

2. Die Botschaft

Brand values in referral programs.
Noch ein Shopify-Beispiel: GoldieBlox.

Bei einem Weiterempfehlungs-Programm gibt es mehrere Ansatzstellen, bei denen Sie die Gelegenheit haben, Ihren Markenstil zu kommunizieren, insbesondere durch Bilder und selbst verfasste Texte.

Sie wollen, dass jeder dieser Kommunikationsmomente Ihre Fans und die Freunde, die sie vermitteln, daran erinnern, worum es bei Ihrem Laden geht: Ihr Firmenethos, die Mission Ihres Unternehmens und die Werte, für die Ihre Marke steht.

Schauen wir uns das obige Beispiel von GoldieBlox an. Die Mission des Produkts ist es, Mädchen zu ermuntern, sich für Maschinenbau zu interessieren. Die Botschaft betont das bewusst und schafft ein Angebot, das deutlich überzeugender ist als ein einfacher Rabatt.

Referral-E-Mails sind ein besonders wichtiger Kanal, über den Sie Ihre Botschaft verfeinern können. Diese E-Mails sind ein guter Weg, Ihre bereits bestehenden Kunden zu erinnern, dass es zum eigenen Vorteil sein kann, wenn Sie Bekannte auf Ihren Laden verweisen.

Damit das passiert, müssen Ihre E-Mails allerdings gezielt Aufmerksamkeit auf sich ziehen und die Aktion auslösen—der Mindesteinsatz ist eine ansprechende Betreffzeile: kurze, interessante Texte, Content, der die Vorzüge für Fürsprecher und ihre Freunde hervorhebt, plus ein glasklarer Aktionsaufruf.

Bewerben Sie Ihr Empfehlungs-Programm

Airbnb ist eine der Top-Marken, die oft genannt werden, wenn Beispiele äußerst erfolgreicher Referral-Programme diskutiert und analysiert werden. Aber wussten Sie, dass Airbnbs erstes Empfehlungsprogramm ein kompletter Reinfall war?

Es funktionierte nicht, weil es nicht ausreichend beworben wurde; selbt Airbnb-Angestellte kannten es nicht.

Dieses Szenario wollen Sie unter allen Umständen vermeiden. Es ist ziemlich tragisch: Zeit und Energie zu investiert, die richtigen Anreize und Botschaften für ein Empfehlungsprogramm zu schreiben… das die Kunden dann vollständig ignorieren.

Mit diesen Schritten können Sie Ihr E-Commerce-Empfehlungsprogramm effektiv bewerben, sodass die richtigen Leute davon erfahren.

1. Mailen Sie Ihre bestehende Kundenliste an

Example of a referral email.
Shopify-Kunde: ZOOSHOO.

Ladenbesitzer, die bereits seit Jahren im Geschäft sind, sagen oft mit voller Inbrunst, Sie hätten schon viel früher ein Referral-Programm einführen sollen. Oft schwingt da Bedauern mit, dass Sie die Akquise vieler neuer Kunden verschlafen haben.

Aber das trifft nicht in jedem Fall zu. Relativ “gesetzte” E-Commerce-Läden ziehen oft mehr Vorteil aus Ihren Empfehlungsprogrammen als Neueinsteiger, weil sie die Möglichkeit haben, sich mit einer E-Mail-Kampagne an eine viel größere Kundenbasis zu wenden. Generell macht das bestehende Publikum eines etablierten Ladens es einfacher, den Ball eines Programms ins Rollen zu bringen.

2. Heben Sie Ihren CTA für Empfehlungen hervor

Where to highlight referral programs.
Beispiel: Kurgo.

Es ist frustrierend zu sehen, wie leicht Kunden sich ablenken lassen. Sie haben zunehmend Tausend andere Sachen im Kopf. Daher lohnt es den Aufwand, sie bei jedem Schritt an Ihr Angebot zu erinnern. Hier sind einige Stellen, an denen Sie den Call-to-Action (CTA) für Ihr Empfehlungsprogramm  platzieren können:

  • Kopfzeile (“Verdienen Sie 20 Euro”)
  • Hero Image Carousel
  • Pop-up Widgets (sparsam einzusetzen!)
  • FAQ-Seite: Häufig gestellte Fragen

3. Sprechen Sie die Kunden gleich nach dem Kauf an

Prompt customers for referrals.

Einer der besten Zeitpunkte, Ihre Kunden um eine Weiterempfehlung zu bitten, ist direkt nach dem Kauf Ihres Produkts. Die Verkaufsentscheidung ist frisch, und sie sind besonders offen, noch eine weitere kleine Aktion durchzuführen—im Idealfall, ihren Freunden von Ihnen zu berichten.

An diesem Punkt muss Ihr Text genau stimmen. Ihre Kunden haben gerade gekauft. Sie sind (hoffentlich) erfreut über Ihre Kaufentscheidung, mit der sie bekommen haben, was sie wollten. Sie möchten, dass sie Ihnen einen Gefallen tun, aber es soll sich nicht nach einer Mehrbelastung oder einer Verpflichtung anhören.

Damit Ihnen das gelingt, sollten Sie an die positiven Gefühle appellieren, die Ihre Kunden haben werden, wenn eine Bekannte nach ihrer Weiterempfehlung Ihr Produkt schätzt.

4. Fügen Sie Ihr Empfehlungs-Marketing existierenden Kanälen hinzu

Example Facebook ad.
Beispiel: Boxed.

Ihr Referral-Programm muss nicht nur an einem bestimmten Ort – z.B. Ihrer Site oder in Ihren Marketing-Emails– verankert sein. Sie können und sollten Ihre Kunden über alle Marketing-Kanäle hinweg an Ihr Programm erinnern.

Tun Sie das aber wohltemperiert. Ein Empfehlungs-Programm bietet viele Vorteile, bleibt aber eine Marketing-Taktik. Timen Sie diese Botschaften im Rahmen Ihrer umfassenderen Social-Media-Strategie.

5. Senden Sie Ihren Fans E-Mail-Erinnerungen

Schedule referral emails.

Sehr leicht überschätzt man, wie viele Kundinnen von Ihren Kampagnen oder Weiterempfehlungen gehört oder sich näher angesehen haben. Wir sind alle beschäftigt, und das kann uns zu vergesslichen Kunden machen.

Manchmal bedarf es mehrerer Erinnerungen, bevor Kunden überhaupt bemerken, dass Ihr Laden ein Empfehlungs-Programm hat und weitere, bevor sie sich an eine Bekannte erinnern, die perfekt zu Ihrem Produkt-Profil passt. Setzen Sie bei dieser Erkenntnis an und versenden Sie von Zeit zu Zeit Erinnerungs-E-Mails.

Es mag verlockend sein, jede Woche Empfehlungs-Erinnerungen zu verschicken, aber welche anderen Emails senden Sie Ihren Kunden noch? Sollten Sie bereits einiges an E-Mails versenden—Rabatt-Coupons, Ankündigungen für Neuerungen etc.—, senden Sie Ihre Referral-Erinnerungen nicht zu häufig.

Sie können Ihr Empfehlungs-Programm allerdings auch in Ihren ohnehin geplanten Marketing-E-Mails erwähnen! Das wichtigste ist, dass Sie immer auf die Kunden-Erfahrung achten und sicher stellen, dass sie positiv und angenehm bleibt.

Erreichen Sie Ihre nächste “Beste Kundin”

Machen wir uns nichts vor: Referral-Programme bedeuten viel Arbeit. Aber sie funktionieren. Die Kunden, die an Ihrem Empfehlungs-Programm teilnehmen, tun Ihnen einen großen Gefallen—Sie sind ausreichend motiviert, darüber nachzudenken, welche Ihrer Freunde, Kolleginnen oder Follower Ihr Produkt am meisten schätzen würden, und durch dieses Level von Zielgenauigkeit erreichen Sie Ihre besten und treuesten Kunden.

Kunden-Weiterempfehlungen beweisen, dass Sie etwas aufgebaut haben, das Ihre Kunden wirklich lieben. Wenn Sie etwas verkaufen, das die Leben Ihrer Kunden positiv beeinflusst, dann ist ein Referral-Marketing-Programm das richtige Instrument: Ihre Kunden werden andere über Ihr Geschäft informieren.

Noch wichtiger ist es aber, dass Sie genau wissen, welche Größenordnung ein erfolgreiches Empfehlungsprogramm benötigt. Dadurch können Sie planen, wie und wann Sie Ihr Empfehlungsprogramm einsetzen. Fröhliches Empfehlen!

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4 leicht umsetzbare Ideen: So schreibst du weihnachtliche Newsletter, die garantiert gelesen werden

Die Weihnachtszeit ist für die meisten Onlineshops bekanntlich die umsatzstärkste Zeit des Jahres. Beginnend mit dem BFCM-Wochenende (hier findest du unsere Live-Map!) Ende November geht es für rund sechs Wochen Schlag auf Schlag. Da ist es für Händler immens wichtig, von potenziellen Kunden auch wahrgenommen zu werden.

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Wie du deine Newsletter saisonal anpasst – sie also noch weihnachtlicher machst – und worauf du beim E-Mail-Marketing Ende des Jahres achten solltest, verrät Johannes Kohlmann von Newsletter2Go in diesem Gastbeitrag.

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Mit Black Friday, Cyber Monday, der Adventszeit, Nikolaus, Weihnachten und Neujahr folgt von November bis Januar ein Event das nächste. Für Marketer bedeutet das viele mögliche Aktionen und jede Menge Arbeit. Wie behalte ich dabei den Überblick?

Im Vorfeld der Weihnachtszeit ist es wichtig, eine kreative und durchdachte Strategie zu entwickeln. Hierbei sollte nicht nur entschieden werden, was für Aktionen in der Weihnachtszeit stattfinden sollen, sondern auch Termine für eventuelle Ankündigungen geplant werden. Um bei so vielen Feiertagen und Aktionen nicht den Überblick zu verlieren, lohnt es sich, einen eigenen Kampagnenplan für die Weihnachtszeit zu erstellen.

Marketingplan zu Weihnachten - shopify.de

In der Weihnachtszeit ist der Konkurrenzkampf im Postfach von Newsletter-Empfängern noch größer als sonst. Wie stechen meine Newsletter aus der Menge heraus?

Weihnachtliche Wortspiele, winterliche Emojis und Personalisierungen helfen dabei, weihnachtliche Betreffzeilen zu formulieren.

In der Weihnachtszeit füllen sich die Postfächer der Empfänger schnell mit allerlei Sonderaktionen, Weihnachtskampagnen und Neujahrsgrüßen. Damit deine Newsletter sich dabei von der Masse abheben, solltest du ein besonderes Augenmerk auf deine Betreffzeilen und Preheader legen. Achte dabei immer darauf, dass deine Betreffzeile klar formuliert und leicht verständlich ist.

Weihnachts Emojis Marketing - shopify.de

Weihnachtliche Wortspiele, winterliche Emojis und Personalisierungen helfen außerdem dabei, weihnachtliche Betreffzeilen zu formulieren.
Bei der Nutzung von Emojis gibt es einiges zu beachten. Nicht alle Betriebssysteme und E-Mail-Clients spielen die kleinen Icons gleich aus. Ältere Systeme oder Clients unterstützen die von dir verwendeten Emojis eventuell auch gar nicht. Deshalb ist es wichtig, dass du Emojis immer nur ergänzend verwendest und deine Betreffzeilen auch ohne die Symbole gut verständlich sind.

Außerdem empfiehlt es sich, Newsletter mit Emojis gründlich in verschiedenen Systemen und Clients zu testen, bevor du die Mailings an deine Empfänger sendest.Doch der Aufwand lohnt sich. Emojis sind eine sehr effektive Möglichkeit sich von anderen Betreffzeilen im Postfach abzusetzen.

Weitere Tipps zum E-Mail-Marketing:

Neben Betreffzeilen und Preheadern sollen auch die Inhalte meiner Newsletter weihnachtlichen Charme versprühen und das Interesse der Empfänger wecken. Wie kann ich meinen Newsletter passend gestalten?

Nutze kleine Animationen von Geschenken, Schneefall oder einem Weihnachtsbaum, um sich von anderen Newslettern abzuheben

Zur Weihnachtszeit bietet es sich an, dein Newsletter-Design festlich zu gestalten. Weihnachtliche und winterliche Motive wie Schneeflocken, Tannenzapfen, Lebkuchen und Geschenke helfen dabei, die besinnliche Stimmung der Feiertage in deinen Newslettern einzufangen. Auch bestimmte Farben können weihnachtliche Stimmung transportieren. Die Farben Rot, Grün und Weiß werden mit den Festtagen assoziiert und können so zum Beispiel für Header gezielt genutzt werden.

Auch Gifs werden in Mailings immer häufiger genutzt und sind eine gute Abwechslung zu statischen Bildern. Nutze zum Beispiel kleine Animationen von Geschenken, Schneefall oder einem Weihnachtsbaum, um dich von anderen Newslettern abzuheben.

Weihnachts Gifs Marketing - shopify.de
Neben der visuellen Gestaltung deines Mailings sollten auch die Sprache und der Inhalt weihnachtlich sein. Verwende zum Beispiel bestimmte Trigger-Worte, die weihnachtliche Assoziationen hervorrufen und festliche Stimmung erzeugen. Auch wenn es sonst vielleicht nicht deinem Kommunikationsstil entspricht, lohnt es sich, in deinen Weihnachtskampagnen etwas persönlicher zu sein.

Wünsche eine schöne Adventszeit, besinnliche Weihnacht und ein frohes neues Jahr vom ganzen Team, dir als Marketing Manager oder vom CEO persönlich. Eine persönliche Note ist in Weihnachts-Newslettern absolut angebracht und kommt bei Empfängern gut an.

Die Weihnachtszeit bietet viele Möglichkeiten für besondere Marketing-Aktionen. Mit welchen Aktionen kann ich meine Empfänger überraschen und zum Mitmachen motivieren?

Klassische Gutscheinaktionen und reduzierte Waren sind in der Weihnachtszeit überall zu finden. Ob im Kaufhaus oder im Onlineshop: Kaum ein Artikel wird nicht mit einem SALE-Schildchen versehen. Um hier aus der Masse herauszustechen, lohnt es sich, sich etwas Ausgefallenes zu überlegen. Mit Gewinnspielen kannst du deinen Empfänger zum Mitmachen motivieren und gleichzeitig mehr Aufmerksamkeit auf deinen Shop lenken.

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4 tolle Marketing-Ideen für die Weihnachtszeit

Ideen für Nikolaus-Aktionen

Traditionen, wie das Stellen der Schuhe vor die Tür am Nikolaustag, kannst du in deine weihnachtlichen Aktionen aufnehmen. Fordere deine Empfänger zum Beispiel auf, Bilder von geputzten Schuhen einzusenden und lasse für die best geputzten Stiefel voten.

Als Gewinn kannst du Gutscheine verschenken. Mit Aktionen wie dieser machst du auf deinen Onlineshop aufmerksam. Schon während des Gewinnspiels werden Interessenten und Teilnehmer durch deinen Onlineshop stöbern und sich überlegen was sie mit dem Gutschein kaufen würden.

Ideen für Advents-Aktionen

Die Adventszeit ist bekannt für Adventskränze, Kerzen, Adventskalender und Wunschzettel. Nimm eine dieser Aktionen auf und wandle diese in eine besondere Rabattaktion um. So kannst du zum Beispiel in der Vorweihnachtszeit jedem Kauf einen Adventskalender beilegen oder eine Gutschein-Aktion zu jedem Adventssonntag verschicken. Auch ein Wunschzettel-Gewinnspiel ist eine gute Idee, um Kunden auf deinen Onlineshop aufmerksam zu machen. Hier können Kunden sich einen oder mehrere Artikel aussuchen und dir einen handgeschriebenen Wunschzettel zu Weihnachten zusenden.

Lass deine Empfänger an der Bewertung teilnehmen und den schönsten Wunschzettel küren. Dem Gewinner erfüllst du einen seiner Wünsche und überraschst ihn mit einem Geschenkpäckchen zu Heilig Abend.

Ideen für Weihnachtsaktionen

Geschmückte Weihnachtsbäume, festliche Weihnachtsessen und Weihnachtsgebäck sind nur ein paar von vielen Traditionen an Heiligabend. Die Weihnachtsfeiertage werden traditionell mit der Familie verbracht.

Planst du eine Aktion an diesen Tagen, solltest du dir daher bewusst machen, dass viele Menschen ihre E-Mails an den Feiertagen nicht abrufen. Deshalb solltest du deine Weihnachtsaktionen schon im Vorfeld startet. Mit einer frühen Ankündigung und einem Aktionszeitraum der über die Weihnachtsfeiertage hinaus geht, kannst du hier trotz der Feiertage Empfänger zum teilnehmen motivieren.

  • Mach Gewinnspiele wie: Wer hat den schönsten Weihnachtsbaum?
  • Versende Gutscheine für unerfüllte Weihnachtswünsche
  • Mach eine Anti-Weihnachtskampagne denn nicht jeder ist über die ganzen Feiertage in Weihnachtsstimmung

Ideen für Nach-Weihnachtsaktionen

Sind die Feiertage gerade erst vorbei, stehen schon die nächsten potenziellen Aktionen vor der Tür. Die Nach-Weihnachtszeit ist die Zeit zwischen den Feiertagen und (zumindest in einigen Regionen) den Heiligen Drei Königen.

 

Neben Aktionen zum Thema Weihnachtsgeld oder Geschenke ist das Jahresende die ideale Zeit für einen Jahresrückblick oder eine Jahresvorschau. Bedanke dich bei deinen Empfängern für ihre Treue in diesem Jahr oder zeig in einer Vorschau, was Kunden im neuen Jahr erwarten können. Traditionen wie Neujahrsvorsätze, Bleigießen oder Feuerwerk kannst du dabei in deine Aktionen aufnehmen. Die Nachweihnachtszeit kann dabei sehr lukrativ sein.

  • Locke Empfänger mit Endjahres-Rabatten
  • Mach Umtausch-Aktionen für unglücklich Beschenkte
  • Versende gratis Feuerwerkskörper als Bestellprämie

Von November bis Januar steht die Marketing-Welt Kopf. Im Rennen um den Umsatz des Jahres sind die Postfächer der Empfänger gefüllt mit Newslettern von etlichen Onlineshops. Ein gut strukturierter Kampagnenplan, individuell gestaltete E-Mails und ausgefallene Aktionen helfen dir dabei, dich von der Masse abzuheben.



Über den Autor: Johannes Kohlmann schreibt bei Newsletter2Go regelmäßig Beiträge rund um das Thema E-Mail-Marketing. Ein White Paper zum Thema “Weihnachtliches E-Mail-Marketing” kannst du hier herunterladen.