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Progressive Web Apps – So sieht die Zukunft des Onlineshoppings aus

Die Welt von morgen heißt Daten-Highway 

3,45 Billiarden Dollar sind 2019 im weltweiten Onlinehandel umgesetzt worden. Das entspricht einem Wachstum von 19 Prozent gegenüber 2018. Trotzdem ist der Markt noch lange nicht ausgereizt. Wie Onlinehändler ihre Profite weiter steigern können, indem sie ihre Shops benutzerfreundlicher gestalten, steht immer wieder zur Debatte. Kein Wunder also, dass es einen erbitterten Diskurs über die folgende Frage gibt: Was ist sinnvoller für ein Unternehmen: sich der eigenen Kundschaft auf mobilen Endgeräten als App oder doch besser als responsive Webseite zu präsentieren?

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Nun sieht es so aus, als habe diese Diskussion ihr unerwartetes Ende gefunden. Denn die Technologie der Progressive Web App (PWA) hält Einzug in immer mehr Onlineshops und bringt dabei alle Vorzüge von Webseiten und Apps in einem kompakten Paket mit.

Wie eine PWA funktioniert, welche Vorteile du und deine Kunden von dieser neuen Art der Anwendung haben, wo ihre Gefahren lauern und wie du deinen Onlineshop auf die Technologie umstellst, erfährst du in diesem Artikel.

Onlinehandel in der guten alten Zeit

Bereits 2014 nutzten 69 Prozent der deutschen Bevölkerung das Internet auf mobilen Endgeräten; dass diese Zahl seitdem noch angestiegen ist, scheint dabei nur plausibel. Für Händler, die online ihre Waren feilbieten, sind Smartphones und Tablets essenzielle Vertriebskanäle – und dabei standen bislang vor allem zwei Wege offen:

Web Stores

Da wäre zunächst die klassische Website. Selbst umfangreiche Onlineshops lassen sich mittlerweile unkompliziert anlegen und verwalten. Der Kunde ruft die Seite bei Bedarf einfach in seinem Browser auf. Das Prinzip, eine URL einzutippen, ist jedem Web-Surfer hinlänglich bekannt, er muss nichts installieren und keine überflüssigen Daten auf seinem Handy speichern.

Allerdings hat diese einfachste aller Lösungen auch ihre Nachteile. Der offensichtlichste ist, dass der Einkaufsvorgang abrupt zu Ende ist, sobald die Internetverbindung abreißt. Dabei muss es gar nicht zu einem völligen Zusammenbruch des Netzes kommen, denn dem durchschnittlichen Nutzer vergeht bereits die Lust aufs Surfen, wenn aus der 4G-Anzeige auf seinem Telefon ein oder gar ein E wird. Drei Sekunden, länger warten die meisten Menschen nicht auf eine Webseite.

Dazu gesellen sich weitere Probleme, die eine Website mit sich bringen kann: Das Eintippen einer Internetadresse auf einem kleinen Display ist mitunter lästig, vielleicht hat der potenzielle Kunde gar den Namen des Shops vergessen. Und ob die Seite schlussendlich in wirklich jedem Browser auf jedem Gerät leserlich angezeigt wird, steht in den Sternen.

Lesetipp: 20 großartige Shopify-Store-Beispiele aus Deutschland, Österreich und der Schweiz findest du hier.

Shopping Apps

Die zweite Möglichkeit sind Apps, also jene Anwendungen, die Nutzer sich meist über einen eigenen Store (App Store, Google Play etc.) auf ihrem Smartphone installiert haben. Dadurch bleibt der jeweilige Anbieter seinen Kunden beständig präsent – schließlich landet das kleine Symbol des Programms direkt in der Liste aller installierten Apps, dem sogenannten App-Drawer oder sogar auf dem Startbildschirm.

Außerdem lässt sich eine App wunderbar personalisieren und bietet, dank weitreichender Möglichkeiten in Sachen Design und Interface, häufig eine bessere Nutzererfahrung als eine Webseite.

Allerdings ist die Entwicklung von Apps teuer, denn anders als Webseiten lassen sie sich nicht mit ein paar Mausklicks zusammenbasteln. Die dahinterstehende Technik ist so komplex, dass sie von einem ganzen Team aus Spezialisten konzipiert, entwickelt und gepflegt werden muss.

Und auch nach der eigentlichen Programmierung ist das Ende der Kosten noch nicht erreicht, denn die App-Shop-Betreiber wie Apple und Google lassen sich ihre Dienste bezahlen. Wer dauerhaft in den Stores gelistet werden möchte, zahlt einen regelmäßigen Beitrag. Jedes Update der App kostet eine zusätzliche Gebühr.

Hinzu kommt die Unlust von immer mehr Nutzern fortwährend weitere Anwendungen auf ihrem Gerät zu installieren. Denn niemand mag einen App-Drawer, in dem er vor lauter Icons das eigene Adressbuch nicht mehr findet. App-Müdigkeit nennen Experten dieses Phänomen.

Die Alternative: Progressive Web Apps

Progressive Web Apps treten nun bereits seit 2018 die schwere Aufgabe an, alle Vorteile von Webseiten und Apps in sich zu vereinen und gleichzeitig all ihre Nachteile zu vermeiden. Zwar setzen bislang vor allem große Konzerne auf die neue Technologie, doch neue Entwicklungen im Bereich Browser- und Webseitenprogrammierung machen PWAs inzwischen auch zunehmend für kleine Unternehmen interessant und erschwinglich.

Was ist eine PWA?

Einfach gesprochen ist eine Progressive Web App eine Internetseite, die wesentlich mehr kann, als eine herkömmliche Website. Sie basiert weiterhin auf dem HTML-Quellcode, also der Sprache, durch die Webseiten meist strukturiert werden, und wird wie jeder andere Ort im World Wide Web über ihre Adresse angesteuert.

Dennoch werden die Unterschiede zu einer herkömmlichen Webseite schnell klar, wenn eine PWA geöffnet wird:
Eine Progressive Web App…

…ist auch offline verfügbar

Der größte Unterschied zu althergebrachten Webseiten ist, dass die PWA nach einmaligem Besuch auch dann geöffnet werden kann, wenn keine Internetverbindung zur Verfügung steht. Verantwortlich dafür sind sogenannte Service Worker. Sie sind ein relativ neuer Bestandteil von JavaScript. Das ist jene Sprache, welche das bereits erwähnte HTML um zahlreiche Funktionen erweitert und moderne, interaktive Webseiten erst möglich macht.

Diese guten Geister laden große Teile der PWA in den Cache des Browsers, sprich dem extra für das Surfprogramm reservierten Teil des Festplattenspeichers. Dieser Vorgang sorgt dafür, dass eine Seite sogar im Flugmodus aufgerufen werden kann. Und sie arbeiten dabei äußerst intelligent: Kommt es zu Veränderungen auf der Seite, lädt die Anwendung auch nur die neuen Informationen herunter. So wird das mobile Datenvolumen geschont.

Dein Vorteil

Deine Kunden können nach Herzenslust in deinem Shop stöbern, selbst wenn sie gerade mit dem ICE durch den Gotthard-Tunnel fahren. Vorausgesetzt natürlich, sie haben deine Seite irgendwann einmal besucht, als sie eine Verbindung zum WWW hatten. Alles, was dann tatsächlich aktiver Konnektivität bedarf – etwa das Absenden und Bezahlen einer Bestellung – kann einfach nachgeholt werden, wenn wieder Netzzugriff besteht.

Denn eine PWA merkt sich ihren aktuellen Zustand für unbegrenzte Zeit. Der Nutzer selbst bekommt davon allerdings so gut wie nichts mit. Alle Prozesse, die auf eine Internetverbindung angewiesen sind, starten automatisch im Hintergrund, wenn das Gerät wieder online ist. Lediglich die E-Mail mit der Bestellbestätigung trudelt mit etwas Verspätung ein.

…sieht aus wie eine App

Dank moderner APIs (den Programmierschnittstellen, die dem Entwickler neue Möglichkeiten, zum Beispiel bezüglich Animation oder Grafik, zur Verfügung stellen) muss eine PWA nicht aufgebaut sein und reagieren wie eine klassische Webseite. Vielmehr wirkt sie in Aufbau und Handhabung wie eine App.

So wird eine Progressive Web App beispielsweise immer im Vollbild-Modus dargestellt, störende Browser-Elemente werden ausgeblendet. Mit der üblichen Taste oder Geste kann der Nutzer die Seite allerdings wie gewohnt verlassen und zu der zuvor besuchten Website zurückkehren.

Der Einsatz der Kamera wird durch PWAs möglich
Auch der Einsatz der Kamera wird durch PWAs möglich

Dein Vorteil

PWAs bieten Möglichkeiten, die wir bislang nur von Apps kannten und die weit über den Funktionsumfang einer Webseite hinausgehen. Zum Beispiel kannst du deinen Shop so gestalten, dass ein Kunde seine Artikel tatsächlich einfach in den Einkaufswagen zieht, was gerade auf kleinem Display mehr ist, als eine nette Spielerei.

Denn ganz komfortabel das Produktbild greifen zu können, erweist sich dort schlicht als nutzerfreundlicher im Vergleich zum Versuch, mit der Fingerspitze einen winzigen Button zu treffen. Die Bezahlung kann danach einfach per Fingerabdruck erfolgen, denn wer hat schon Lust, immer wieder aufs Neue sein Passwort einzugeben?

Und anstatt umständlich Suchbegriffe in deinen Store einzutippen, kannst du deinen Besuchern die Option anbieten, ihre Kamera auf Objekte in ihrer Umgebung zu richten und deinen Shop danach zu durchforsten. So schaffst du für deine Besucher ein einzigartiges und unkompliziertes Einkaufserlebnis und hebst dich von der Konkurrenz ab.

Lesetipp: Apropos Apps – kennst du schon die Apps, auf die Shopify-Händler auf keinen Fall verzichten sollten? Hier findest du sie.

…verhält sich wie eine App

Zum Funktionsumfang einer PWA gehört alles, was Nutzer bislang nur von Apps kennen. So ist es kein Problem, eine Progressive Web App als Icon auf dem Startbildschirm oder im App-Drawer abzulegen oder dieses Symbol wieder zu löschen. Auch das Versenden von Push-Nachrichten ist für eine PWA ohne große Umstände machbar.

Dein Vorteil

Die permanente Präsenz deiner PWA direkt zwischen den anderen Apps des Kunden sorgt dafür, dass sie immer wieder an deinen Shop erinnert werden und ihn schnell erreichen. Anstatt umständlich den Browser zu öffnen, durch die Favoriten zu scrollen oder womöglich gar die URL eingeben zu müssen, reicht ein einfaches Antippen, um deinen Shop anzusteuern.

Dass eine PWA Push-Nachrichten verschicken kann, gibt dir wiederum eine schnelle und unübersehbare Option, deinen Besuchern Informationen zukommen zu lassen. Denn bis jemand die E-Mail mit deinem Newsletter voll aktueller Angebote geöffnet hat, ist diese Aktion vielleicht längst schon wieder vorbei. Eine Benachrichtigung direkt auf dem Telefon dagegen wird so leicht nicht übersehen und zieht häufig die direkte Interaktion des Lesenden nach sich.

…ist aber keine App

Eine PWA ist und bleibt eine Webseite – wenn auch eine, die um einiges mehr kann, als viele Surfer es bislang kennen. Das bedeutet zum einen, dass sie nicht erst umständlich im Shop gesucht, gefunden und installiert werden muss, zum anderen macht es sie flexibel, kostengünstig und unabhängig vom App und Play Store.

Dein Vorteil

Zunächst sparst du natürlich eine Menge Geld. Allein die Integration von Push-Nachrichten lassen sich Entwickler gerne 5.000 Dollar und mehr kosten. In einer PWA ist diese Funktionalität bereits eingebaut und ihre Realisierung viel einfacher und günstiger, als das Programmieren einer App (weiter unten mehr dazu).

Weiterhin ist es gar nicht so einfach, überhaupt im Play und App Store platziert zu werden. Bevor eine App dort auftauchen darf, durchläuft sie einen langwierigen Prozess, der nicht selten in einer mehr oder weniger klar nachvollziehbaren Ablehnung endet. Mit einer PWA umgehst du dieses Problem.

Progressive Web Apps VorteileHaben PWAs auch Nachteile?

Kritische Leser mögen an dieser Stelle den Verdacht äußern, dass Progressive Web Apps einfach die nächste, sprichwörtliche Sau ist, die durchs Dorf getrieben wird. Denn gerade im Onlinebereich werden Trends schnell überhyped.

Doch PWAs scheinen sich auf dem Markt zu etablieren. Marketingexperten sind sich einig, dass dieser Technologie die Zukunft gehört und auch die reinen Zahlen sprechen für sich. So hat Flipkart, das indische Pendant zu Amazon, seine Conversion Rate seit der Einführung von PWA um 70 Prozent steigern können. Die Verweildauer der Seitenbesucher hat sich zeitgleich verdreifacht.

Lesetipp: PWA als Plan für 2020? Diese folgenden Vorsätze sind für dich als Onlinehändler garantiert auch interessant! Jetzt lesen.

Entscheidend für den Erfolg ist, dass mit PWAs ein Mehrwert für den Nutzer geschaffen wird. Das bedeutet: nicht jede kleine Homepage muss zum neuen Format wechseln. Die Wenigsten haben gesteigertes Interesse daran, die Fotos der letzten Jahreshauptversammlung des lokalen Taubenzüchtervereins auch offline betrachten zu können.

Für dich als Onlinehändler bedeutet dieser Umstand konkret, dass du vor allem behutsam vorgehen solltest. Hüte dich davor, das Smartphone deiner Besucher mit Push-Nachrichten zu belagern oder ungefragt Symbole auf ihrem Startbildschirm abzulegen. Solche Verletzungen der Privatsphäre werden gar nicht gerne gesehen und kosten dich schnell das Vertrauen deiner Kunden.

Und um auch noch das letzte Haar in der Suppe zu finden: Das Betreiben von PWAs ist teurer als eine „normale“ Webseite zu führen. Die Mehrkosten halten sich jedoch im Rahmen. Grob geschätzt kannst du mit 30 bis 100 Euro Zuschlag pro Monat rechnen.

Die Kosten sind demnach deutlich niedriger als die Entwicklung und Betreuung einer nativen App. Hier veranschlagen Entwickler für die Programmierung einer Taschenlampen-App gerne Beträge um die 800 Euro, eine waschechte E-Commerce-App schlägt mit mindestens 20.000 Euro zu Buche.

Ohne großen Aufwand kann jede PWA als Icon auf dem Homescreen landenOhne großen Aufwand kann jede PWA als Icon auf dem Homescreen landen

Welche systemischen Anforderungen stellt eine PWA?

Für eine erfolgreiche technische Umsetzung stellen PWAs keine großen Ansprüche. Im Grunde gilt, wenn du bereits über eine moderne Webseite verfügst, lässt sie sich sehr einfach in eine Progressive Web App umwandeln.

Die einzigen Voraussetzungen sind zum einen die Verwendung von HTTPS. Diese Abkürzung steht für “Hypertext Transfer Protocol Secure“ und bezeichnet die Vorschrift, nach der Computer über das Internet miteinander kommunizieren. Anders als beim alten HTTP (also ohne Secure) werden Daten im HTTPS abhörsicher verschlüsselt. Keine moderne Webseite und erst recht kein Onlinestore geht heutzutage noch ohne diesen zusätzlichen Schutz an den Start – und wenn es nur aus dem Grund ist, dass Suchmaschinen HTTPS-Seiten in ihren Ergebnissen bevorzugen.

Zum anderen fordern PWAs ein responsives Design, also eine Gestaltung der Webseite, die sich in Auflösung und Anordnung an jede beliebige Displaygröße und jeden verwendeten Browser anpasst. Auch dies gehört inzwischen zum Branchenstandard. Kein Webdesigner, der diesen Namen verdient, würde seinen Kunden etwas Anderes anbieten.

Der Rest liegt in der Hand des Nutzers, denn noch ist nicht jeder Browser in der Lage, PWAs zu unterstützen. Zu den Programmen, welche die moderne Technik bereits beherrschen, gehören derzeit Google Chrome und der kurz vor der Veröffentlichung stehende neue Microsoft Edge. Laut Statistik sind dadurch immerhin schon zwei Drittel aller Surfer mit an Bord. Apple zögerte bislang mit seinem Safari noch etwas, unterstützt aber bereits die Offline-Verfügbarkeit und zeigt sich offen gegenüber weiteren Funktionen.

Der altehrwürdige Internet Explorer muss leider passen. Wann frei entwickelte Browser wie Firefox oder Opera PWAs in vollem Umfang ausführen können, ist ebenfalls nicht bekannt. Falls du also planst, zukünftig selbst eine Progressive Web App zu launchen, informiere dich am besten schon in der Planungsphase, ob sich an der jetzigen Situation etwas geändert hat.

Wer nutzt bereits Progressive Web Apps?

Hierzulande ist man mit der Einführung von PWAs etwas zögerlich. Aber einige große deutsche Unternehmen haben die neue Art des Surfens schon für sich entdeckt. Ganz vorne mit dabei sind der Automobilkonzern BMW, zumindest auf seiner englischsprachigen Webseite, die Deutsche Lotto Gesellschaft und die Continentale Versicherung.

International finden sich zahlreiche Beispiele für Betreiber von PWAs. Dazu gehören etwa das Kosmetikinstitut Lancôme aus Frankreich, die bekannten US-amerikanischen Konzerne Starbucks und Uber, die NASA oder das chinesische Online-Kaufhaus AliExpress.

Aber natürlich musst du kein Weltkonzern sein, um Progressive Web Apps erfolgreich umsetzen zu können. Auch zahlreiche kleinere Seiten, die auf dem Shopify-Backend basieren, nutzen die Technologie für sich.

Lesetipp: Du willst wissen, warum bereits eine Million Unternehmen auf Shopify setzt? Alle Vorteile von Shopify auf einen Blick, gibts hier.

Da wäre zum Beispiel der Shop von StriVectin an. Dort findest du eine große Auswahl an Pflegeprodukten für eine gesunde Haut – selbstverständlich durchgehend auf Basis natürlicher Wirkstoffe.
StriVectin - PWA Beispiel 1

Für natürlich schöne Haut – die Homepage von StriVectin

Oder auch die Homepage des Gertränkeherstellers Recess. Hier gibt es nicht einfach Brause, sondern Mineralwasser in so außergewöhnlichen Geschmacksrichtungen wie Hibiskus oder Pfirsich-Ingwer.

Recess - PWA Beispiel 2Mineralwasser mal anders: Recess

Technikfreunde werden ihren Spaß bei einem Besuch des Shops von rachio haben. Dort gibt es Bewässerungsanlagen für den Garten. Allerdings nicht einfach langweilige Sprinkler, sondern intelligente Geräte, die sich per Smartphone steuern und programmieren lassen.
rachio - PWA Beispiel 3Moderner kann Bewässerung nicht sein 

Wie kann ich PWAs in meinem eigenen Shop umsetzen?

Wenn du bereits einen Onlinestore hast, ist das Upgrade auf PWA überraschend einfach. Mehr als eine kleine Anwendung im App-Format brauchst du nicht, um auf alle neuen Funktionalitäten zugreifen zu können. Der Vorgang läuft dabei nahezu vollständig automatisiert ab: Die App benötigt den Zugriff auf den Quellcode deiner Webseite und passt alle relevanten Einstellungen automatisch an.

Lediglich für wirklich aufwändige Ideen wie den Einsatz der Kamera oder eine komplette Umstellung des User Interface auf Gestensteuerung möchten wir dir den Kontakt zur Marketingagentur deines Vertrauens ans Herz legen. Dort findest du Webentwickler, die in der Lage sind, auch ausgefallene Wünsche umzusetzen.

Wie finde ich einen seriösen Experten in Deutschland, Österreich oder der Schweiz, der sich mit Shopify auskennt?

Gib in dieser Suchmaske deine Stadt oder dein Land ein und schau dir die Profile und Referenzen der Experten an. (Hier sind die Ergebnisse für DeutschlandÖsterreich und die Schweiz.) Du findest garantiert einen passenden!

Hinweis: Es ist möglich, dass nicht jeder Experte für alle drei Länder (bzw. für jede Stadt) gelistet ist. Es kann sich also durchaus lohnen, einen Experten aus Deutschland anzuschreiben, auch wenn du in Österreich oder der Schweiz angesiedelt bist. Umgekehrt gilt dies natürlich auch.

Bis dahin empfehlen wir dir eine der zahlreichen Apps, die die Umstellung automatisch für dich vollziehen. Als eines von vielen Beispielen sei hier PWA by Ampify Me genannt. Dort halten die Entwickler auch gleich eine Beispielseite für dich bereit, auf der du einen Vorgeschmack auf das bekommen kannst, was deinen eigenen Store erwartet.

Auf der technischen Überholspur

Progressive Web Apps sind Webseiten, die aussehen, funktionieren und sich anfühlen wie eine Native App. Zahlreiche Funktionen, wie die Offlineverfügbarkeit, schnellere Ladezeiten und die Verlinkung auf den Startbildschirm von Mobilgeräten wirken sich häufig positiv auf die Verweildauer und Conversion Rate von Besuchern der Seite aus.

Einfach in der Umsetzung und günstig in der Finanzierung sind sie eine zukunftsweisende Möglichkeit für jeden Onlinehändler, seine eigene Webpage im Gedächtnis seiner Kunden zu verankern, Besucher zur Wiederkehr zu bewegen und sich von den Mitbewerbern abzuheben.

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Instagram und IGTV: alles, was du für dein Online-Business wissen musst

Instagram ist ein soziales Netzwerk, das vor allem von Fotoliebhabern sehr geschätzt wird und sich ständig weiterentwickelt. Während der Erfolg dieser Entwicklung hauptsächlich auf den persönlichen Gebrauch zurückzuführen ist, wenden sich immer mehr Unternehmen und professionelle Fotografen diesem Marketinginstrument zu, um ihre Sichtbarkeit zu erhöhen. Viele Firmen zögern nicht, langfristig in das Netzwerk zu investieren, um eine echte Nähe zu ihrem Publikum zu schaffen. Suchst du nach neuen Ideen, wie du Instagram für dein Unternehmen einsetzen kannst? Wir werden dir im Folgenden alle notwendigen Ratschlägen geben, um das Beste aus deinem Instagram herauszuholen.

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Instagram in wenigen Zahlen

2010 gestartet und 2012 von Facebook übernommen, ist Instagram heute eines der meist genutzten sozialen Netzwerke der Welt. Ursprünglich für die gemeinsame Nutzung von Fotos konzipiert, ist es nun möglich, Videos zu posten, Stories (Fotos oder Videos, die der Benutzer 24 Stunden lang ansehen kann) zu erstellen, Live-Videos zu senden oder mit Freunden privat zu chatten.

Im Laufe der Jahre hat sich Instagram von anderen sozialen Netzwerken wie Snapchat oder Periscope inspirieren lassen. Seine Merkmale haben sich weiterentwickelt und bringen neue Möglichkeiten für Unternehmen mit sich. Die Anwendung ist kostenlos auf Android oder iOS verfügbar, aber auch über den Browser erreichbar.

Im Juni 2018 erreichte Instagram 1 Milliarde monatliche Nutzer, davon 15 Millionen in Deutschland. Mehr als 500 Millionen Nutzer besuchen die Plattform täglich und machen sie damit zu einer der beliebtesten sozialen Anwendungen. Laut Hootsuite (im Jahr 2019) sind 71% der aktiven monatlichen Nutzer von Instagram unter 35 Jahre alt. Dabei gibt es viele Strategien, um dein Publikum aufzubauen und deine potenziellen Kunden zu erreichen. Wenn dein Ziel in dieser Altersgruppe liegt, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um deine Community zu gründen!

Wir investieren jetzt genauso viel Zeit in Instagram wie in Facebook. Laut einer im Juni 2018 veröffentlichten Studie von SimilarWeb verbrachten die Nutzer durchschnittlich 58 Minuten pro Tag auf Facebook im Vergleich zu 53 Minuten auf Instagram. Als zunehmend beliebtes soziales Netzwerk zeigen die Zahlen, dass 80% der Nutzer mindestens einer Marke folgen. Instagram ist daher eine große Chance für Unternehmen, Sichtbarkeit zu erlangen. Die Anwendung deckt einen wichtigen Markt ab, der sich aus einem potenziell interessierten Publikum zusammensetzt.

So geben 83% der registrierten Nutzer an, dass sie neue Produkte und Dienstleistungen auf Instagram entdecken. Diese Zahlen belegen, dass eine einfache Präsenz in diesem sozialen Netzwerk es einer Marke ermöglicht, ein positives Image mit potenziellen Käufern zu teilen.

Wie benutze ich Instagram für mein Unternehmen?

Der erste Schritt ist die Erstellung eines Instagram-Accounts. Lade dazu einfach die mobile Anwendung herunter oder gehe direkt auf die Website. Um von einem professionellen Konto zu profitieren, musst du dein Konto mit deiner Facebook-Seite verknüpfen. So erhältst du Zugang zu interessanten Daten über dein Publikum. Nimm dir die Zeit, diese Statistiken zu analysieren. Sie erlauben dir, eine bessere Vorstellung davon zu bekommen, wer deine Zielgruppe ist und was ihr gefällt. Somit kannst du deine nächsten Veröffentlichungen entsprechend anpassen, um deine Leistung noch zu verbessern.

Abhängig von deinen Zielen ermöglicht dir die Nutzung dieses sozialen Netzwerks:

  • dein Publikum zu deinem Onlineshop zu leiten,
  • deine Konversionsrate zu steigern (für mehr Umsatz),
  • die Sichtbarkeit deiner Produkte oder Dienstleistungen zu erhöhen,
  • dein Markenengagement zu verstärken,
  • deine Kunden an dich zu binden und sie über Neuigkeiten zu informieren.

Um über dein Unternehmen auf Instagram zu kommunizieren, kannst du zum Beispiel:

  • Fotos oder Videos zu einem bestimmten Thema erstellen,
  • für deine Produkte oder Dienstleistungen werben, um die Neugierde deines Publikums zu wecken,
  • dein Team oder deine Werte vorstellen oder
  • Kundenstimmen in Form von attraktiven Visuals teilen.

Lesetipp: Wie du Instagram Stories für dein Marketing nutzt. Jetzt Blogbeitrag lesen.

Auf Instagram veröffentlichen und Handhabung der Funktionen

Wie bei jedem sozialen Netzwerk ist die erste Regel, sehr aktiv zu sein. Wenn du bereits konkrete Vorstellungen hast, zögere nicht, einen Redaktionskalender dafür einzurichten. So kannst du alle Veröffentlichungen im Voraus planen und erhältst eine gesamtheitliche Vision über dein Vorhaben. Du wirst auch in der Lage sein, den Erfolg oder Misserfolg deiner Inhalte zu notieren und deine nächsten Inhalte zu verwalten.

Um dein Instagram-Konto bekannt zu machen, empfiehlt sich die Verwendung von Hashtags. Dank der internen Suche des sozialen Netzwerks helfen dir die Hashtags dabei, die Nutzer auf deine Fotos zu leiten. Deine veröffentlichten Inhalte haben so eine bessere Chance, von einer größeren Anzahl von Menschen gesehen zu werden. Wenn dir die Ideen fehlen, lies unseren Artikel über die Verwendung von Hashtags.

Es ist auch wichtig, reaktiv zu sein und auf Kommentare zu reagieren. Je näher du deiner Community bist, desto mehr wirst du dein Image verbessern. Dieser Austausch wird dir helfen, Kunden zu binden oder potenziellen Käufern deine Seriosität zu beweisen. Beantworte Fragen, investiere Zeit in private Nachrichten, like Fotos, auf denen du markiert wirst, teile Hintergründe zu deinem Unternehmen in Stories… Es gibt viele Ideen, um Internetnutzer dazu zu bringen, deine Produkte oder Dienstleistungen zu entdecken!

Die Sichtbarkeit auf Instagram aufbauen

Wenn dein Budget es erlaubt, warum nicht die Vorteile der Werbung nutzen? Ein kostenpflichtiger Boost kann dir mehr Sichtbarkeit und neue Abonnenten bringen. Gesponserte Beiträge ermöglichen es dir, dein Instagram-Konto durch die richtige Ausrichtung auf dein Publikum in Gang zu bringen. Sie können Benutzer auf deinen Onlineshop oder auf ein bestimmtes Produkt leiten.

Die Organisation von Gewinnspielen ist ein guter Weg, um dein Unternehmen sichtbar zu machen, aber auch um neue Kunden zu gewinnen. Sie begünstigen das Engagement und können deine Produkte hervorheben. Dazu werden in der Regel mehrere Methoden angewandt. Die am häufigsten verwendeten Techniken ermutigen den Benutzer zur Teilnahme, indem er einen Kommentar oder ähnliches hinterlässt, den Beitrag mit einem Like markiert oder ein Foto postet. Gewinnspiele ermöglichen es, in kürzester Zeit und auf einfache Weise neue Abonnenten zu gewinnen und stärken dabei die Loyalität deiner Community.

Instagram GewinnspielInstagram-Gewinnspiel am Beispiel des Shopify-Händlers Lotuscrafts

In jedem Fall solltest du daran denken, dass das Wesen von Instagram darin besteht, ästhetische Inhalte zu teilen. Die grundlegendste Voraussetzung ist es, Inhalte anzubieten, die relevant sind, die angenehm anzusehen sind und die deiner Zielgruppe einen echten Mehrwert bringen. Denke auch daran, Text unter deine Veröffentlichungen zu schreiben, um eine größere Wirkung zu erzielen.

Lesetipp: So verkaufst du direkt in Instagram Stories und erzielst mehr Umsatz. Jetzt Blogbeitrag lesen.

IGTV oder Instagram TV

Zur Feier der Erreichung von 1 Milliarde monatlicher Benutzer hat Instagram eine eigene Videoanwendung gestartet: IGTV. Es erlaubt den Benutzern, Videos von bis zu zehn Minuten zu teilen oder anzusehen. Offizielle Konten mit einer großen Anzahl von Abonnenten können sogar Videos mit einer Länge von bis zu einer Stunde veröffentlichen. Im Gegensatz zu den Stories verschwinden sie nicht nach 24 Stunden und können im Hochformat im Vollbildmodus betrachtet werden. Die Anwendung ist eigenständig und läuft auf Android oder iOS.

Jeder IGTV-Kanal ist mit einem Instagram-Konto verbunden. Alle deine Instagram-Abonnenten haben daher Zugang zu deinen Videos. Die Anwendung verfügt über eine eigene Bedienung, die es einem ermöglicht, eine präzise Suchanfrage zu stellen oder eine On-Demand-Funktion zu nutzen, indem man ein Video anhalten kann, um es später fortzusetzen. Wie ein Fernsehgerät sendet Instagram TV-Inhalte, sobald die Anwendung geöffnet wird.

IGTV Instagram BeispielDie IGTV-Inhalte innerhalb des Instagram-Kontos am Beispiel von Tastillery

Die von IGTV angebotenen Funktionen sind für dein Unternehmen sehr interessant. Du kannst zum Beispiel ein Video für eine Produkteinführung oder eine Demonstration erstellen, Fragen beantworten oder deine neueste Kampagne hervorheben. IGTV ist ein origineller Weg, um eine weniger institutionelle Kommunikation aufzubauen. Wenn du die Transparenzkarte ausspielen möchtest, teile ein Live-Video.

Wie erstelle ich ein IGTV-Konto?

Um deine Videos für deine Community freizugeben, musst du zunächst ein Instagram-TV-Konto erstellen. Die folgenden Schritte sind dazu notwendig:

  • Lade die IGTV-Anwendung aus dem Apple Store oder Google Play Store herunter.
  • Erstelle ein IGTV-Konto: Beachte, dass die Anwendung automatisch dein Profil verwendet, wenn du mit deinem Instagram-Konto verbunden bist.
  • Klicke auf das Symbol “Einstellungen” und dann auf “Kanal erstellen”.

Wie lade ich ein Video auf IGTV hoch?

Herzlichen Glückwunsch, dein Kanal ist jetzt online! Du kannst nun die Anwendung erkunden. Du möchtest dein erstes Video veröffentlichen? Nichts könnte einfacher sein, folge einfach diesen Schritten:

  • Klicke auf der Startseite auf dein Profilfoto, um zu deinem Konto zurückzukehren.
  • Klicke auf das “+” oben rechts auf dem Bildschirm.
  • Wähle ein Video aus deiner Mediathek aus.
  • Gib einen Titel und eine Beschreibung an: Vergiss nicht, Schlüsselwörter hinzuzufügen, damit deine Videos sichtbar sind.
  • Verlinke dein Video mit einer externen Seite (Website, Onlineshop …).
  • Wähle das Titelbild.
  • Drücke “Veröffentlichen”.

Instagram IGTV VideoDas GTV-Video von 3Bears dient als Recap des World Fitness Days

Instagram ist eine großartige Möglichkeit, anders zu kommunizieren und dabei deinen Zielen und deiner digitalen Strategie treu zu bleiben. Eine gute Nutzung dieses sozialen Netzwerks ermöglicht es, Verbindungen und Nähe zu deiner Zielgruppe aufzubauen und dich gleichzeitig innovativ zu präsentieren. Instagram ist sowohl spielerisch als auch seriös und ein großer Gewinn zur Stärkung deines Markenimages. Wenn deine Zielgruppe dort ist, musst du nur noch anfangen!

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Werben auf Instagram: eine Anleitung in 6 Schritten

Dass Instagram Ads Ihre Marke fördern, versteht sich von selbst.

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Schließlich nutzen mehr als eine Milliarde Menschen monatlich die Instagram-App – und das mit Engagement-Raten, die sowohl die von Facebook wie die von Twitter blass aussehen lassen.

Deshalb möchten wir Ihnen in diesem Beitrag ausführlich erklären, wie Werbung auf Instagram funktioniert. Damit auch Sie Ihren Content gezielt zu den Instagram-Nutzern bringen können, auf die es Ihrem Unternehmen ankommt.

Was Sie im Folgenden erfahren:

  • wie man Instagram Ads erstellt
  • was Sie Ihre Instagram-Anzeige (wahrscheinlich) kosten wird
  • welcher Tag und welche Uhrzeit für Werbung auf Instagram am teuersten sind
  • wie Sie leistungsstarke Instagram Ads erstellen

Legen wir los.

Inhalt

Was sind Instagram Ads?

Was kosten Instagram Ads?

Instagram Ads Typen

Wie Sie das beste Instagram-Anzeigenformat für Ihr Unternehmen ermitteln

So funktioniert Werbung auf Instagram

Tipps und Beispiele für Werbung auf Instagram

Was sind Instagram Ads?

Nach der Übernahme von Instagram durch Facebook startete der Service ab 2013 mit einer überschaubaren Anzahl von Werbemöglichkeiten.

Doch erst 2015 öffnete Instagram die Schleusen und ließ Werbung für Marken und Unternehmen aller Art und jeder Größe zu. Wie sich bald herausstellte, verschaffte Instagram den Werbetreibenden enorme geschäftliche Vorteile.

Da Instagram in den Facebook-Werbeanzeigenmanager integriert ist, können Marken auf die gigantische Menge an Nutzerinformationen von Facebook zugreifen, um ihre Zielgruppe direkt anzusprechen.

Wenn Sie noch mehr Argumente für Werbung auf Instagram suchen, wird Sie vielleicht die Statistik überzeugen:

  • 75% der Nutzer setzen eine Aktion aufgrund einer Instagram-Anzeige (z. B. ein Produkt kaufen oder eine Website besuchen).
  • 35% aller erwachsenen Amerikaner nutzen Instagram (siehe unten).

 

  • Majority of Americans now use Facebook, YouTube chart

In Deutschland sind über 15 Millionen Nutzer auf Instagram, Tendenz steigend.

Fazit: Wenn Sie nicht auf Instagram werben, lassen Sie sich große Umsatzchancen entgehen.

Was kosten Instagram Ads?

Die genauen Kosten einer Instagram-Anzeige sind zwar vom jeweiligen Fall abhängig (schließlich sind nicht alle Anzeigen gleich), doch die durchschnittlichen Kosten pro Klick für Werbung auf Instagram liegen bei 0,70 bis 0,80 US-$ (63 bis 72 Euro-Cent). Diese Zahl stammt aus einer Analyse von Werbeausgaben in Höhe von mehr als 300 Millionen US-Dollar.

Vergessen Sie dabei aber nicht, dass es sich hier nur um eine Durchschnittszahl handelt. Ob Ihre Instagram Ad mehr oder weniger kostet, hängt von einer Reihe von Faktoren ab. So schwanken die Kosten beispielsweise je nach Alter der ausgewählten Zielgruppe:

Instagram CPC by age range

Und so unterscheiden sich die Kosten pro Klick je nach Platzierung Ihrer Werbeanzeige.

Instagram CPC by placement

Fällt Ihnen an diesen Grafiken etwas auf? Richtig – der wichtigste Kostenfaktor für Werbung auf Instagram ist die Jahreszeit. Je später im Jahr, desto höher sind im Allgemeinen die Kosten pro Klick. Im letzten Quartal sind sie in der Regel am höchsten.

Instagram Ads Typen

Instagram bietet fünf Anzeigenformate an:

  • Stories Ads
  • Photo Ads
  • Video Ads
  • Karussell Ads
  • Collection Ads

Jedes dieser Anzeigenformate ist in die Feeds und Stories der Nutzer eingebettet und sorgt damit für eine unterbrechungsfreie Benutzererfahrung.

Instagram stellt Ihnen auch unterschiedliche Call-to-Actions zur Verfügung, mit denen Sie mehr potenzielle Kunden erreichen können. Mehr darüber erfahren Sie in den Beschreibungen der jeweiligen Anzeigenformate. (Hinweis: nicht alle CTAs sind bereits in den D/A/CH-Ländern verfügbar, sollen aber nach und nach hinzukommen.)

Sehen wir uns die einzelnen Anzeigenformate und ihre Funktionsweise genauer an.

Stories Ads

instagram story ad by Louis Vuitton

Call-to-Action-Buttons

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  • Jetzt anrufen (nur Video)
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Instagram Stories Ads sind bildschirmfüllend und werden zwischen Nutzer-Stories angezeigt.

Da 500 Millionen Instagram-Nutzer täglich Stories betrachten, können Sie mit Ihrer Werbung auf Instagram ein gigantisches Publikum erreichen.

Mit Stories Ads können Sie Ihre Zielgruppe direkt ansprechen und festlegen, wie oft die Nutzer Ihre Anzeige zu sehen bekommen. Da Stories nach 24 Stunden ablaufen, bieten sie das ideale Format für zeitlich begrenzte Angebote und Aktionen.

Marken stehen sämtliche Features von Instagram Stories für witzige und kreative Werbung auf Insta zur Verfügung – von Gesichtsfiltern über Videoeffekte bis hin zu Text.

Dank dieser Funktionen können Sie Instagram-Stories kreieren, die wie Ihre normalen Posts aussehen und wirken, was für ein nahtloses Nutzererlebnis sorgt. Die Call-to-Actions bestehen aus einem einfachen Nach-oben-wischen – und schon landet der Nutzer aus Ihrer Stories-Anzeige direkt auf Ihrer Website.

Photo Ads

Instagram photo ad by Stitch Fix Mex

Call-to-Action-Buttons

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In Photo Ads können Marken Ihre Produkte und Dienstleistungen in attraktiven Bildern präsentieren.

Wenn Sie ohnehin erstklassige visuelle Inhalte erstellen, bieten Ihnen Foto-Anzeigen bei Instagram die perfekte Bühne, um diesen Content mit mehr Menschen zu teilen.

Ein gutes Beispiel dafür ist Parachute Home, ein Unternehmen für Haushaltstextilien. Die Firma setzte bei der Bewerbung der 60-Nächte-Testphase für ihre Bettwäsche sehr erfolgreich Photo Ads mit einem „Jetzt kaufen“-CTA ein.

Auch die Instagram-Posts von Parachute überzeugen durch ihr unverwechselbares Erscheinungsbild. Die Produkte werden meist in authentischer, schöner Schlafzimmeratmosphäre gezeigt – und die Foto-Anzeigen stimmten mit dieser Ästhetik überein.

Die Anzeigen zielten auf Männer und Frauen im Alter von 18 bis 54 Jahren ab, wobei die Zielgruppeneinstellungen auf den Stammkundenprofilen des Unternehmens beruhten.

Das Ergebnis: eine 3,7-fache Rendite auf die Werbeausgaben – und eine doppelt so hohe Klickrate wie bei den Anzeigen der Marke auf anderen Plattformen.

Nehmen Sie sich die Strategie von Parachute Homes zum Vorbild und erstellen Sie mit dem Facebook-Werbeanzeigenmanager Custom Audiences und Lookalike Audiences.

Bonus: Laden Sie eine kostenlose Checkliste herunter, die Ihnen in genauen Schritten verrät, wie ein Lifestyle-Fotograf ohne Budget und teure Ausrüstung auf Instagram von 0 auf 600.000 Follower kam.

Video Ads

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Instagram-Nutzer lieben Videos.

Die mit dem Anschauen von Videos auf Instagram verbrachte Zeit stieg 2017 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 80%.

Das hat auch Instagram gemerkt und es Werbetreibenden leichter als je zuvor gemacht, Videos für ihre Marken einzusetzen.

Ein großartiges Beispiel für eine gelungene Video-Werbekampagne lieferte Lionsgate UK mit der Werbung für den Film „La La Land“.

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💙 We’re thinking movie night…

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Dem Team von Lionsgate UK war klar, dass es zur Bewerbung eines der wichtigsten Filme des Jahres eine jüngere Zielgruppe (18 bis 24 Jahre) ansprechen musste. Das Problem dabei: Jüngere Leute kennen sich mit klassischen Hollywood-Musicals nicht besonders gut aus.

Zum Glück wusste das Team, dass Instagram-Nutzer sich zu Themen wie Romantik, Reise und Mode hingezogen fühlen – also bediente man sich dieser Themen, um zehn kurze Videohäppchen zu erstellen. Und wurde genau die richtige Zielgruppe angesprochen.

Mit umwerfendem Erfolg:

  • 24% bessere Werbeerinnerung
  • 8% mehr Markenbekanntheit
  • 4% mehr Wunsch, den Film zu sehen
  • 12% mehr Wunsch bei Frauen, den Film zu sehen

Mehr darüber erfahren Sie in der Fallstudie zu dieser erfolgreichen Werbekampagne.

Karussell Ads

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Bei Karussell-Anzeigen kann der Nutzer durch eine Reihe von Bildern oder Videos wischen, wie bei einem Karussell. Eine Call-to-Action-Schaltfläche bringt ihn dann per Handlungsaufforderung direkt zu Ihrer Website.

Diese Art von Werbung bietet ein paar spannende Möglichkeiten:

  • Präsentation mehrerer Produkte
  • Erzählen einer mehrteiligen Story
  • in bis zu zehn Bildern oder Videos genauer auf eine Dienstleistung eingehen

Kayla Itsines, die hinter dem Fitness-Hit „Bikini Body Guide“ steht, erhöhte mit einer Reihe von Video-Karussell-Anzeigen die Bekanntheit und die Downloadzahlen ihrer Workout-App „Sweat: Kayla Itsines Fitness“.

In diesem Anzeigenformat präsentierte sie kurze Fitness-Szenen, die zeigten, wie Nutzer mit ihrer App überall und jederzeit trainieren können.

Die Kampagne sprach Frauen im Alter von 18 bis 42 Jahren an, erreichte 6,4 Millionen Menschen und erhöhte die Bekanntheit der Marke um unglaubliche 21 Prozent.

Karussell Ads erwiesen sich als genau das Richtige für eine Marke, die die Vielseitigkeit ihrer Inhalte präsentieren wollte. Sie eignen sich sehr auch gut für andere Marken mit unterschiedlichsten kreativen Aktivposten – zum Beispiel Lebensmittelhersteller und Modefirmen.

Mehr darüber erfahren Sie in der Fallstudie zu Kaylas Werbung auf Instagram.

Collection Ads

https://www.facebook.com/1319742961447503/videos/1796434313778363/

Call-to-Action-Buttons

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Die Anfang 2018 eingeführten Collection Ads auf Instagram funktionieren ganz einfach: Wenn Nutzer eine Anzeige Ihrer Marke sehen, haben sie die Möglichkeit, direkt von der Anzeige aus Produkte zu erwerben.

Collection Ads kombinieren die Anziehungskraft von Fotos und Videos in einem höchst wirksamen Anzeigenformat mit Direkt-Marketing.

Zu den Marken, die Collection Ads für erfolgreiche Werbekampagnen auf Instagram nutzen, gehört der E-Commerce-Bekleidungshändler Zattini.

instagram ads

Zattini präsentierte seine Produkte und Sonderangebote in diesem Anzeigenformat, um den Umsatz zu steigern. Das Unternehmen erzielte einen 6,3-prozentigen Anstieg bei den Conversions. Seine Collection Ad erwies sich zudem um 41,9 % günstiger als andere Werbeformate.

Mehr darüber erfahren Sie in der Fallstudie zu dieser Werbekampagne.

Wie Sie das besten Anzeigenformat für Ihr Unternehmen ermitteln

Jetzt kennen Sie die verschiedenen Formate für Werbung auf Instagram – nun geht es um die Auswahl des besten Formats für Ihre Anforderungen.

Und dafür sollten Sie Ihre Absichten ganz genau kennen. Um die richtige Entscheidung zu treffen, müssen Sie sich vor allem eine Frage beantworten:

Was ist mein Ziel?

Ihr Social Media-Ziel ist der wichtigste Faktor für die Planung Ihrer Werbekampagne auf Instagram. Es hilft Ihnen zu entscheiden was Sie anstreben – und vor allem, was Sie nicht anstreben – sollten.

Geht es Ihnen um mehr Markenbekanntheit, sollten Sie Collection Ads eher meiden, da diese dazu dienen, Produkte direkt zu verkaufen. Stattdessen greifen Sie lieber zu Foto- oder Video-Anzeigen mit einem CTA, die Nutzer direkt auf Ihre Website führt. So können Sie mit bestechenden Inhalten den Bekanntheitsgrad Ihrer Marke steigern.

Wenn Sie aber einfach etwas verkaufen wollen, ist die Collection Ad deutlich besser geeignet, da die Nutzer Produkte direkt aus der Anzeige shoppen können.

Nehmen wir an, dass Sie gerade mehrere Produkte auf den Markt bringen und diese möglichst vielen Nutzern präsentieren wollen. Dann ist eine Karussell Ad das passende Format, weil Sie damit mehrere faszinierende Bilder Ihrer Produkte zeigen können.

Welches Anzeigenformat Sie für Ihre Werbung auf Instagram auch auswählen – vergewissern Sie sich, dass es im Einklang mit Ihren Zielen steht.

Jetzt kennen Sie sowohl die Anzeigenformate und wissen, wie Sie ein geeignetes ermitteln. Beschäftigen wir uns nun mit der Frage, wie Sie eine erfolgreiche Instagram-Werbekampagne starten.

So funktioniert Werbung auf Instagram

Es gibt mehrere unterschiedliche Arten, eine Kampagne auf Instagram zu erstellen – wobei Ihnen bei manchen mehr Tools und Optionen zur Verfügung stehen als bei anderen.

Im Folgenden gehen wir Ihnen auf zwei verschiedene Methoden zur Erstellung einer Instagram-Anzeige ein:

  • mit dem Facebook-Werbeanzeigenmanager
  • mit Instagram

Los geht’s.

So funktioniert Werbung auf Instagram mit dem Facebook-Werbeanzeigenmanager

Der Facebook-Werbeanzeigenmanager ist der erste Anlaufpunkt, um Anzeigen für Facebook und Instagram zu erstellen. Im Prinzip laufen auch Instagram Ads generell über Facebook. Mit einer Ausnahme: auch in der Instagram App lassen sich Anzeigen erstellen und buchen.

Über den Facebook-Werbeanzeigenmanager können Sie zudem Ihre Zielgruppen anpassen, weitere individuelle Einstellungen vornehmen und die Performance Ihrer Anzeigen verfolgen.

Facebook bietet mit dem Business Manager noch ein weiteres Werbe-Tool für Unternehmen an. Es empfiehlt sich, wenn Sie nicht nur Anzeigen bearbeiten, sondern auch Seiten, Accounts und Zugriffsrechte managen möchten. Dieses Tool stellen wir gleich näher vor. (Hinweis: dies ist ein zusätzliche Tool, Sie brauchen den Facebook-Werbeanzeigenmanager auch weiterhin!)

Wenn Sie noch keine Facebook-Unternehmensseite haben, müssen Sie diese zuerst einrichten. Es empfiehlt sich zudem, Ihre Business-Page von Zeit zu Zeit zu optimieren.

Sie haben bereits eine Facebook-Seite? Prima. So verbinden Sie diese Seite mit dem Facebook Business Manager:

  1. Gehen Sie auf business.facebook.com.
  2. Klicken Sie auf Konto erstellen.
  3. Geben Sie einen Namen für Ihr Unternehmen ein, wählen Sie die primäre Seite aus und geben Sie Ihren Namen und Ihre geschäftliche Email-Adresse ein.
  4. Geben Sie Ihre Informationen in den übrigen erforderlichen Feldern ein.
  5. Erfahren Sie hier, wie Sie Ihrem Business Manager Personen hinzufügen.

Ist dann erledigt, können Sie mit der Erstellung Ihrer Instagram Ad im Business Manager (alternativ im Werbeanzeigenmanager) beginnen.

Schritt 1: Verknüpfen Sie Ihr Instagram-Konto mit Ihrem Facebook Unternehmens-Profil.

Gehen Sie auf Ihren Business Manager und klicken Sie oben links das Menü mit den drei Strichen an.

Facebook Business manager

Klicken Sie Unternehmenseinstellungen an. Sie werden zu einem Menü weitergeleitet, wo Sie Instagram-Konten anklicken können.

Facebook Ads manager

Auf der folgenden Seite können Sie Ihr Instagram-Konto mit + Hinzufügen auswählen.

Facebook Ads manager

Geben Sie Ihren Nutzernamen und das Passwort ein und klicken Sie dann auf Weiter.

Um eines oder mehrere Ihrer Werbekonten zur Verwendung des Instagram-Accounts zu autorisieren, klicken Sie in das Kästchen neben jedem dieser Konten und dann auf Änderungen speichern.

Gratulation! Sie haben es gerade geschafft, Ihr Instagram-Konto mit dem Facebook Business Manager zu verknüpfen. Aber das ist noch lange nicht alles. Jetzt geht es an die Erstellung Ihrer Instagram-Anzeige. Und die beginnt mit:

Schritt 2: Wählen Sie Ihr Werbeziel aus.

Gehen Sie zuerst auf den Facebook-Werbeanzeigenmanager und klicken Sie dort unter Kampagnen auf Erstellen.

Facebook Ads manager

Hier haben Sie die Wahl zwischen „Erstellung mit Anleitung“ und „Quick Creation“.

Facebook Ads manager

Dabei handelt es sich um zwei unterschiedliche Workflows, mit deren Hilfe Sie Ihre Instagram-Anzeige in Facebook erstellen und verwalten können. Die Unterschiede:

  • Erstellung mit Anleitung führt Sie ausführlich durch alle Schritte, die zur Erstellung einer typischen Werbekampagne nötig sind. Diese Anleitung eignet sich für Vermarkter, die sich gerne etwas genauer informieren lassen.
  • Quick Creation ist die Option, die Ihnen mehr Kontrolle bei der Erstellung Ihrer Werbeanzeige gibt. Wenn Sie schon mehr Erfahrung und bereits etliche Anzeigen in Facebook erstellt haben, wählen Sie diese Option aus.

Für Erste klicken Sie aber auf Wähle Erstellung mit Anleitung. Sobald Sie in dieser Hinsicht erfahrener sind und weniger Hilfe brauchen, können Sie ja auf Quick Creation umsteigen.

Jetzt stehen Sie vor der Auswahl Ihres Marketingziels. Der Facebook-Werbeanzeigenmanager bietet hier eine ganze Liste von Zielen an.

Facebook Ads manager

Für Werbung auf Instagram können Sie aus den folgenden Zielen wählen:

  • Markenbekanntheit: Präsentieren Sie Ihre Marke einem neuen Publikum.
  • Reichweite: Zeigen Sie Ihre Anzeige so vielen Nutzern wie möglich.
  • Traffic: Erhöhen Sie die Zugriffe auf Ihre Website oder Ihre App im App-Store.
  • App-Installationen: Regen Sie Nutzer dazu an, Ihre App zu installieren, wenn sie Ihre Anzeige sehen.
  • Interaktionen: Erhöhen Sie die Anzahl an Kommentaren, Likes, Shares, Zusagen für Veranstaltungen und Inanspruchnahme von Sonderangeboten.
  • Videoaufrufe: Bringen Sie mehr Personen dazu, sich Ihren Video-Content anzusehen.
  • Leadgenerierung: Sammeln Sie Daten potenzieller Kunden, die auf Ihre Anzeige klicken.
  • Nachrichten: Sorgen Sie dafür, dass mehr Menschen Ihr Unternehmen kontaktieren.
  • Conversions: Erhöhen Sie die Anzahl der Käufe und Anmeldungen auf Ihrer Website oder App.
  • Katalogverkäufe: Präsentieren Sie den Nutzern Anzeigen für Produkte aus Ihrem Facebook-Produktkatalog.
  • Besuche im Geschäft (Store Visits): Steigern Sie die Besucherzahlen in Ihren physischen Geschäften.

Nicht ganz sicher, für welches Ziel Sie sich entscheiden sollen? Dann lesen Sie nach, wie jedes dieser Marketingziele unterschiedliche geschäftliche Ziele unterstützt. So finden Sie das für Ihr Unternehmen sinnvolle Ziel.

In diesem Video erfahren Sie mehr über die Identifikation des richtigen Ziels:

Sobald Sie Ihr Ziel ausgewählt haben, werden Sie aufgefordert, Ihre Werbekampagne zu benennen.

Der voreingestellte Name ist einfach nur das von Ihnen gewählte Marketingziel (z. B. „Markenbekanntheit“), doch Sie können die Kampagne auch detaillierter bezeichnen, um sie besser im Auge zu behalten.

Schritt 3: Legen Sie Ihre Zielgruppe fest.

Im nächsten Schritt entscheiden Sie, wen Ihre Werbeanzeige erreichen soll.

Facebook Ads manager

Facebook bietet eine ganze Reihe zuverlässiger Targeting-Optionen, die weit über typische demografische Daten wie Alter, Geschlecht und Standort hinausgehen. Sie können Ihre Zielgruppe sogar nach den Kriterien auswählen, ob ihre Mitglieder:

  • mit Ihrem Content interagiert haben
  • Ihre Website besucht haben
  • einer bestimmten Facebook-Gruppe oder Seite folgen
  • Ihre App heruntergeladen haben
  • Ihre Videos betrachtet haben
  • Ihren Newsletter abonniert haben

So lassen sich Werbetexte und Botschaften erstellen, die präzise auf Ihre potenziellen Kunden zugeschnitten sind.

Schritt 4: Wählen Sie Ihre Anzeigenplatzierungen.

Im Abschnitt Platzierungen können Sie entscheiden, wo auf Facebook und Instagram Ihre Ads ausgespielt werden sollen.

Instagram ad placement options

Es gibt zwei Optionen:

  • Automatische Platzierungen: Ihre Anzeige wird der Zielgruppe dort angezeigt, wo die besten Ergebnisse zu erwarten sind. Allgemein wird empfohlen, Anzeigen sowohl auf Facebook wie auf Instagram zu schalten.
  • Platzierungen bearbeiten: Hier können Sie auswählen, wo Ihre Anzeige zu sehen sein soll. Wenn Sie zum Beispiel wünschen, dass sie nur in Instagram Stories oder im Instagram-Feed erscheint, dann können Sie diese Platzierungsart wählen.

So sieht das Fenster aus, in dem Sie Ihre Platzierungen bearbeiten können:

instagram ad placement options

Denken Sie daran: Mobilgeräte können Sie nur für Werbung auf Instagram auswählen.

Wenn Sie sich für die Platzierung entschieden haben, geht es ans Werbebudget.

Schritt 5: Legen Sie Budget und Zeitplan fest.

In diesem Schritt entscheiden Sie, was Sie für Ihre Werbung ausgeben wollen – und wie lange.

setting up Instagram ads budget

Sie können sich zwischen einem Tagesbudget (mit Festlegung der täglichen Maximalkosten) oder einem Laufzeitbudget (mit Anfangs- und Enddatum) entscheiden. Außerdem können Sie wählen, ob Ihre Anzeigen immer oder nur zu bestimmten Tageszeiten eingespielt werden.

Gehen Sie bei Ihren Budgetüberlegungen am besten vom durchschnittlichen CPC (Kosten pro Link-Klick) auf Instagram aus, der sich nach demografischen Daten der Zielgruppe und der Zeit ändert, in der Ihre Anzeigen zu sehen sind.

Profitipp: Sonntag ist der teuerste Tag für Werbung auf Instagram.

Der Facebook-Werbeanzeigenmanager bietet auch Optionen – die abhängig vom Kampagnenziel zur Verfügung stehen – zur Optimierung und Gebotsstrategie, in denen Sie noch genauer festlegen können, wie Sie Ihr Budget ausgeben.

Wenn Sie diese Optionen einstellen, zeigt Ihnen die geschätzte Zielgruppengröße in der rechten Spalte an, wie viele Nutzer Sie mit Ihren Werbeanzeigen täglich erreichen können.

Schritt 6: Erstellen Sie Ihre Werbeanzeige.

Und jetzt erstellen wir die tatsächliche Anzeige.

Zuallererst müssen Sie eine Facebook-Seite auswählen, die Sie mit Ihrer Anzeige verknüpfen wollen. Ohne diesen Vorgang können Sie bei Facebook keine Anzeige erstellen.

choosing the Facebook page you want to promote

Ist das getan, können Sie sich für eines von fünf Formaten für die Erscheinungsform Ihrer Anzeige entscheiden.

Instagram ad formats

Von diesem Punkt an geht es unkompliziert weiter:

  • Wählen Sie Ihre Bilder oder Videos aus.
  • Texten Sie Ihre Ad Copy.
  • Entscheiden Sie sich für eine Zahlungsmethode.
  • Überprüfen Sie Ihre Anzeige noch einmal.
  • Klicken Sie auf Bestätigen.

Facebook hat eine eigene Hilfeseite zum Thema Instagram-Anzeigenformate, in der sämtliche Spezifikationen und Design-Anforderungen angeführt sind, die Ihre Werbung gut aussehen lassen. Auch der Werbeanzeigenmanager zeigt Ihnen bei der Auswahl Ihrer Bilder oder Videos die technischen Formatanforderungen an.

Hier können Sie auch eine Call-to-Action-Schaltfläche sowie die Ziel-URL auswählen, zu der ein Nutzer geführt wird, wenn er sie anklickt.

Instagram ad call-to-action

Klicken Sie Erweiterte Optionen anzeigen an, wenn Sie Conversions mit einem Facebook Pixel auf Ihrer Website oder mit einem App Event verfolgen wollen. Diese Optionen informieren Sie darüber, wie Ihre Zielgruppe mit Ihrem Unternehmen interagiert, nachdem Sie Ihre Anzeige angeklickt hat.

Wenn Sie Bestätigen angeklickt haben, können wir Ihnen nur gratulieren! Sie haben soeben Ihre erste Instagram Ad erstellt.

So funktioniert Werbung auf Instagram – mit Instagram

Werbung auf Instagram lässt sich auch direkt aus der App erstellen.

Wie? Ganz einfach: Sie bewerben einen bereits bestehenden Post aus Ihrem Instagram-Profil.

Für Posts, die sich gut schlagen und hohes Engagement erzeugen, bietet die Bewerbung innerhalb der App eine schnelle und einfache Methode, um noch mehr Nutzer zu erreichen.

Dazu brauchen Sie allerdings einen Unternehmens-Account auf Instagram. Sobald Sie diesen eingerichtet haben, können Sie jeden beliebigen Post ganz leicht in Ihrem Feed bewerben.

Gehen Sie einfach auf den Post, den Sie bewerben wollen, und klicken Sie dann darunter auf Promotion erstellen.

Instagram ad SAD magazine

Eventuell müssen Sie sich in Ihr Facebook-Konto einloggen, um sich zu authentifizieren. Tun Sie das, wenn Sie dazu aufgefordert werden.

Wählen Sie dann Ihr Werbeziel aus.

Wollen Sie mehr Nutzer auf Ihre Website bringen oder die Anzahl der Nutzer maximieren, die diesen individuellen Beitrag sehen?

Dann integrieren Sie eine Call-to-Action-Schaltfläche (wie „Jetzt einkaufen“ oder „Anmelden“), die dann unter dem Bild oder Video in Ihrem Post auftaucht.

Instagram kann eine Standardzielgruppe für Ihre Anzeige auswählen – oder Sie erstellen eine spezielle Zielgruppe für den besagten Post, indem Sie nach Interessen, Standort und demografischen Daten entscheiden.

Geben Sie danach Ihr Budget und die Laufzeit der Werbeanzeige an und klicken Sie Promotion erstellen an.

Das war’s auch schon! Die Ergebnisse dieser innerhalb der App laufenden Werbung auf Instagram können Sie in Ihrem Facebook-Werbeanzeigenmanager überwachen, ebenso wie die Ihrer sonstigen Instagram-Werbung.

Tipps und Beispiele für Werbung auf Instagram

Jetzt haben Sie das technische Knowhow, um Werbung auf Instagram zu betreiben. Doch gute Werbung ist keine Wissenschaft, sondern eine Kunst.

Wenn Sie eine Anzeige kreieren wollen, die Nutzer motivieren und erfreuen soll, behalten Sie die folgenden Fakten stets im Hinterkopf,

Kennen Sie Ihre Zielgruppe.

Ob eine Social Media-Anzeige funktioniert, steht schon lange fest, bevor Sie sich für das Bildmaterial oder einen Werbetext entscheiden. Wenn Sie wissen, wer Ihre Zielgruppe ist, steigen die Chancen, dass Ihre Botschaft sie auch erreicht.

Genau deshalb sollten Sie Ihre Zielgruppe ganz genau kennen, bevor Sie sie mit Werbung ansprechen.

Lesen Sie unseren Leitfaden zur Entwicklung von Zielgruppen-Personas, damit Sie noch besser mit Ihrer Zielgruppe vertraut werden. Welche Lösung bietet Ihr Produkt oder Ihr Service für sie?

Was will und braucht Ihre Zielgruppe? Halten Sie sich bei der Erstellung einer Anzeige stets die Ziele und Werte der Zielgruppe vor Augen.

Setzen Sie Text klug ein.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – und das ist auch gut so, weil Sie bei Werbung auf Instagram gar nicht so viele Worte verwenden dürfen. Setzen Sie die Zeichenanzahl für Ihre Bildunterschriften (bei den meisten Posts 2.200 Zeichen) klug ein und denken Sie dabei an Ihre Zielgruppen-Personas.

Lernen Sie hier, wie Sie einen effektiven Call-to-Action verfassen, der Ihre Zielgruppe dazu motiviert, Ihre Anzeige anzuklicken und Ihre Website zu besuchen, einen Kauf zu tätigen oder eine App herunterzuladen.

Verwenden Sie Hashtags.

Wir alle haben schon mal den Fehler gemacht, Hashtags als bloße Anhängsel zu betrachten – ihre Wirkung sollte aber nicht unterschätzt werden.

Hashtags in Instagram-Posts erhöhen die Engagement-Rate um durchschnittlich 12,6 Prozent. Und ein Marken-Hashtag (der ausschließlich für Ihr Unternehmen oder Ihre Werbekampagne verwendet wird) kann zu noch mehr Interaktionen und größerer Markenbekanntheit führen.

Sie können bis zu 30 Hashtags pro Post verwenden, doch hier geht Qualität natürlich vor Quantität. Arbeiten Sie mit Hashtags, die für Ihre Zielgruppe relevant und in Ihrer Branche weit verbreitet sind. Perfektionieren Sie die Kunst des Hashtags mit unserem Leitfaden für Profis: Instagram Hashtags nutzen.

Interagieren Sie.

Ihre Interaktionen mit Nutzern in den sozialen Medien lassen sich in zwei Kategorien unterteilen:

  • Reaktive Interaktion: Ihre Antwort auf Kommentare, Erwähnungen und Direktnachrichten in den sozialen Medien
  • Proaktive Interaktion: Hier machen Sie den ersten Schritt und interagieren mit anderen Nutzern. Damit lässt sich beispielsweise sehr gut die Begeisterung für bestimmte Kampagnen oder Produkteinführungen erhöhen.

Tun Sie beides, wenn Nutzer auf Ihre Anzeigen reagieren und mit diesen interagieren. Das unterstützt den Aufbau Ihrer Marke und zeigt den Nutzern, dass Sie nicht einfach nur ein weiteres Unternehmen ohne Gesicht sind.

Mehr darüber erfahren Sie aus unserem Artikel zum Thema Social Media Engagement.

Bleiben Sie konsistent …

Wussten Sie schon, dass 60% aller Top-Marken für jeden Post den selben Filter verwenden? Das liegt daran, dass Konsistenz das Markenimage verstärkt.

Jedes Element Ihrer Werbung auf Instagram sollte Ihre Unternehmensidentität verkörpern, von den Visuals über die Botschaft bis hin zum Tonfall.

… aber bewahren Sie sich Ihre Frische.

Auf eine gut funktionierende Anzeige legt man sich oft viel zu schnell fest. Sie bringt so gute Ergebnisse – und findet so viele Freunde! Doch auch Anzeigen haben (wie der Salat im Gemüsefach Ihres Kühlschranks) ein Ablaufdatum.

Tauschen Sie Ihre Werbeanzeigen daher regelmäßig aus, am besten alle ein bis zwei Wochen. Sonst könnte es passieren, dass Ihre Zielgruppe sie einfach ausblendet …

Ein weiterer Vorteil des regelmäßigen Auswechselns: So erfahren Sie, welche Anzeigen am besten funktionieren. Experimentieren Sie mit unterschiedlichen Bildunterschriften, Formaten und Zielgruppen. Jede Menge Ideen finden Sie in unserem Leitfaden über A/B-Testing.

Messen Sie Ihre Leistung und optimieren Sie.

Wie bei Facebook Ads können Sie auch die Leistung Ihrer Werbung auf Instagram im Facebook-Werbeanzeigenmanager überprüfen.

Wenn Sie AdEspresso von Hootsuite oder Hootsuite Ads nutzen, steht Ihnen noch eine weit größere Palette an Echtzeit-Engagement-Daten zur Verfügung. So können Sie sehen, welche Ihrer Anzeigen am besten funktionieren und welche floppen – und Sie erfahren, warum.

Das Messen der Performance und die entsprechenden Anpassungen sind der wichtigste Teil jeder Werbestrategie.

Es gibt aber auch noch viele andere Gründe, warum Sie sich regelmäßig Ihre Instagram Analytics einsehen sollten. Sie hilft Ihnen nämlich dabei, sich realistische Ziele für jede neue Kampagne zu setzen, einen Vorsprung vor Mitbewerbern zu gewinnen (oder deren Aktivitäten im Auge zu behalten) und vor Ihrem Chef oder Teammitgliedern den ROI nachzuweisen.

Testen Sie Ihre Werbetexte und seien Sie kreativ.

Um frisch und interessant zu bleiben, sollten Sie nicht nur mit unterschiedlichen Anzeigenformaten und Kampagnen experimentieren, sondern auch mit unterschiedlichen Werbetexten und Bildern in ein und derselben Kampagne.

Führt „Mehr dazu“ zu mehr Konversionen als „Jetzt einkaufen“? Wie sieht es mit verschiedenen Produktbeschreibungen, Hashtags oder Fließtexten aus? Oder auch mit unterschiedlichen Farben und Fotos?

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Grundlagen der Bildbearbeitung – hier findest du kostenlose Apps, Webseiten und Photoshop-Anleitungen

Dein Onlineshop steht und fällt mit guten Bildern. Produkt- und Kategoriebilder sorgen nicht nur dafür, deinen Besuchern einen Eindruck deiner angebotenen Artikel zu geben, sondern helfen dir dabei, deine Markenwelt zu transportieren und deine Werte zu vermitteln.

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Nachdem du einen eigenen Onlineshop erstellt und Fotos gemacht hast, ist es an der Zeit, diese aufzupolieren und zu professionalisieren. Unter der Bildbearbeitung können dabei verschiedene Prozesse zusammengefasst werden, so zum Beispiel die Entfernung von Hintergründen, Farbkorrekturen und das Hinzufügen von Schattierungen. Welche Kniffe der Bildbearbeitung du kennen solltest und welche kostenpflichtigen und kostenlosen Bildbearbeitungs-Apps dich bei deiner Arbeit unterstützen, erklären wir in diesem Beitrag.

Inhaltsverzeichnis

Grundlegende Bildbearbeitung

Natürlich ist es wichtig, direkt beim Aufnehmen der Fotos auf eine passende Kameraeinstellung, gute Lichtverhältnisse und einen ruhigen Hintergrund zu achten. Dennoch kann es natürlich passieren, dass im Eifer des Gefechts kleine Unfeinheiten zu spät wahrgenommen werden. Elementare Bildbearbeitungsschritte wie den richtigen Bildausschnitt, die Regulierung von Helligkeit und Kontrast oder Rauschreduzierung können hierbei jedoch schon große Wirkung auf die Bilder deines Onlineshops zeigen.

Du hast noch keinen eigenen Onlineshop erstellt? Mache aus deiner Idee ein Business und teste Shopify 14 Tage lang kostenlos!

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Bildausschnitt

Durch den Bildausschnitt und das horizontale Begradigen von Bildern kann aus einem guten Bild ein sehr gutes Bild werden. Manchmal fotografiert man nicht perfekt ausgerichtet, sodass das Motiv in der Gesamtheit eher schief wirkt, was schnell störend wirkt. Verändere also ein wenig den Winkel des Bildes, um es zu begradigen. Das ist übrigens mittlerweile in beinahe allen Bearbeitungssoftwares und Apps möglich.

Achte außerdem darauf, dass du störende Elemente an Rändern wegschneidest oder dich für einen optimale Bildausschnitt entscheidest. Manche Bilder, in denen das Objekt mittig ausgerichtet ist, wirken langweilig. Eine 2/3-Bildaufteilung kann dafür eine bessere Lösung sein. Andere Objekte sind so imposant, dass ein mittiger Bildausschnitt ggf. sogar ein quadratisches Bild mehr herausholt. Teste hier, was für deine Produkte am besten funktioniert! Denk aber auch daran, dass zu viel Beschnitt die Auflösung deines Bildes automatisch verringert und die Qualität somit leiden könnte.

Lesetipp: Du brauchst Inspiration für gute Bilder und hervorragende Shops? 20 extrem gute Shopify-Beispiele findest du hier.

Belichtung

Wenn Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen aufgenommen werden, kann das ein Problem sein, das auch mit digitaler Bildbearbeitung nicht komplett ausgebessert werden kann. Sorge deswegen unbedingt dafür, dass Produkte, die du fotografieren möchtest, gut ausgeleuchtet sind. Setze immer eher auf Tageslicht, als auf künstliches Licht (es sei denn du arbeitest mit Softboxen und Studioleuchten).

Natürlich kannst du mit den meisten Bearbeitungsprogrammen trotzdem einiges herausholen. Hier solltest du bei Lightroom, Photoshop und Co. vor allem nach Funktionen wie “Helligkeit & Belichtung” oder “Tiefen und Lichter” Ausschau halten. Die Belichtungskorrektur ist der einfachste und schnellste Schritt, um aus normalen Fotos viel rauszuholen.

Kontrast & Sättigung

Oft wirken aufgenommene Bilder trist und matt. Durch die Regelung des Kontrasts und/ oder der Sättigung schaffst du es, mehr Dynamik in dein Motiv zu bringen. Bei Photoshop und Lightroom hast du außerdem die Möglichkeit einzelne Farbtöne stärker hervorzuheben, ohne dass die anderen Farben dadurch übersättigen. Versuche diese Funktionen dennoch sparsam anzuwenden, denn oft sehen Bilder mit zu starken Kontrasten und Farben künstlich und unnatürlich aus.

Hintergründe bearbeiten und entfernen

In den meisten Fällen ist die Entfernung des Bildhintergrunds bei der Bildbearbeitung von Produktbildern ein Muss, denn sie sorgt für ein professionelleres Aussehen. Bilder mit reinem, weißem Hintergrund sind auf den Produktseiten erfolgreicher E-Commerce-Shops und großer Online-Marktplätze längst zum Standard geworden.

Warum das Freistellen bei der Bildbearbeitung so wichtig ist

Die Entfernung von Hintergründen, auch Freistellung genannt, ist unerlässlich, da sie einen einheitlichen Look über alle Produkte in deinem Store hinweg schafft und dir eine hochprofessionelle Ausstrahlung verleiht. Das Ergebnis sind schöne, übersichtliche Bilder, mit denen sich deine Kunden auf das Produkt und seine Funktionen konzentrieren können. Der professionelle Look fördert das Markenvertrauen und die langfristige Loyalität und verbessert letztendlich deine Conversion Rate.

Lesetipp: Höhere Conversion Rates und mehr Umsatz erzielst du durch gute Werbetexte. Was du bei diesen beachten musst, erklären wir hier.

So entfernst du Hintergründe mit dem Photoshop Zeichenstiftwerkzeug

Es ist einfacher, Hintergründe zu entfernen, die mit der Farbe deines Produkts kontrastieren, als ähnliche oder mehrfarbige Hintergründe. Deshalb ist es so wichtig, Fotos auf weißem Hintergrund zu machen. Werfen wir einen Blick auf die wenigen einfachen Schritte, wie du deinen Bildhintergrund in Photoshop, einem der beliebtesten Bearbeitungssoftwares, entfernen kannst.

  1. Suche das Zeichenstiftwerkzeug
    Öffne dein Bild mit Photoshop und suche das Stiftwerkzeug in der linken vertikalen Symbolleiste im Dashboard. Alternativ wählst du es einfach mit dem Shortcut “P” aus. Achte darauf, dass unter den Werkzeugeigenschaften “Pfad” ausgewählt ist.

    Quelle: Pixc
  2. Ankerpunkte auswählen
    Das Zeichenstiftwerkzeug arbeitet mit Ankerpunkten, die bei der Verknüpfung einen Pfad bilden. Das Ziel ist es, den Pfad nur um dein Produkt herum auszuwählen, so dass du dann alles außerhalb davon löschen kannst. Du erstellst jedes Mal einen Anker, wenn du auf das Bild klickst, also arbeitest du dich um dein Produkt herum und schaffst Ankerpunkte an jeder Kurve. Wenn du einen Ankerpunkt anpassen musst, kannst du „Strg“ und „A“ halten und ihn an die richtige Position ziehen.
    Bildbearbeitung Freistellen
    Quelle: Pixc
  3. Erstelle Krümmungen
    Wenn du den Weg krümmen musst, halte deinen letzten Ankerpunkt mit der Maustaste gedrückt und ziehe ihn zurück. Es erscheinen Bezier-Griffe, mit denen du die Linie zwischen den letzten beiden Ankern biegen kannst. Sobald du deine Ankerpunkte definiert hast, ist der anstrengende Teil vorbei!
    Bildbearbeitung Ankerpunkte
    Quelle: Pixc
  4. Den Hintergrund löschen
    Um den Hintergrund zu entfernen, wählst du das Stiftwerkzeug erneut aus. Klicke dann auf die Option „Auswahl“ in der Leiste der Werkzeugeiegenschaften oben und drücke OK. Dein Produkt wird nun ausgewählt. Als nächstes musst du deine Auswahl umkehren. Klicke oben auf das Menü „Auswahl“ und wähle die Option „Auswahl umkehren“. Deine Auswahl wird in den Hintergrund invertiert und wenn du Steuerung/Command + X drückst, wird dein Hintergrund gelöscht.
    Bild freistellen Bildbearbeitung
    Quelle: Pixc

Voila!

Quelle: Pixc

Farbkorrektur durchführen

Weitere Bearbeitungsfunktionen – wie Farbkorrektur oder Tiefenbearbeitung – sind optional, können aber den Unterschied zwischen einer mittelmäßigen und einer gutaussehenden Produktseite machen.

Die Farbkorrektur bringt die wahren Farben deines Produkts zum Vorschein. Die Beleuchtung oder der Hintergrund einer Aufnahme sind oft nicht perfekt, sodass die Farbkorrektur nötig wird, um Unfeinheiten auszugleichen. Wenn der Weißabgleich deiner Kamera ausgeschaltet war und dein Bild leichte Gelb- oder Blautöne vorweist, kann die Farbkorrektur dafür sorgen, die echten Farben hervorzuholen. Selbst wenn deine Aufnahme perfekt war, erfassen verschiedene Kameras die Farben unterschiedlich, und du solltest leichte Anpassungen vornehmen, um die Qualität deiner finalen Ergebnisse zu gewährleisten.

Glücklicherweise gibt es mehr als ein Photoshop-Tool, das du für die Farbkorrektur verwenden kannst. Für dieses Beispiel verwenden wir das Werkzeug “Kurven”.

  1. Erstellen einer neuen Graustufe
    Erstelle zunächst eine neue Ebene. Gehe zum Menü „Bearbeiten“ und wähle „Fläche füllen“, dann fülle deine Ebenen mit „50 % Grau“ und stell den Mischmodus auf „Differenz“. Achte darauf, dass auch im Ebenenfenster der Ebenenmodus “Differenz” anzeigt.
  2. Erstellen einer Schwellwertebene
    Erstelle dann eine neue Ebene und wähle im Fenster „Korrekturen“ „Schwellenwert“ aus. Stelle das Level hier auf die Stufe 10. Dein Bild wird fast vollständig weiß mit einigen schwarzen Flecken. Diese schwarzen Flecken sind die Teile des Bildes, die 50 % Grau am nächsten kommen. Diese brauchst du, um eine bessere Farbkorrektur zu erhalten.
  3. Einen Messpunkt platzieren
    Wähle das Pipettenwerkzeug, halte die Umschalttaste gedrückt und klicke auf einen der schwarzen Punkte. So setzt du einen Messpunkt.
  4. Erstellen einer Kurvenanpassungsebene
    Lösche die Ebenen „50 % Grau“ und „Schwellenwerte“ und füge mit Klick auf “Gradationskurven” im Fenster “Korrekturen” eine Einstellungsebene hinzu. Wähle das mittlere Pipettenwerkzeug, vergrößere dein Bild und klicke einmal auf deinen gesetzten Messpunkt, um die Farbe über diesen grauen Punkt auszugleichen.

Bildbearbeitungs-Apps und Tools

Photoshop

Photoshop ist der Standard, wenn es um die Bildbearbeitung geht. Als einer der Pioniere der Fotoretusche ist die Software nach wie vor führend in der Branche und hält regelmäßige Updates und unzählige Bücher über ihre Funktionen bereit. Egal, wie oft du Photoshop verwendest, du wirst mit Sicherheit immer wieder den ein oder anderen Trick dazulernen.

Pixlr

Pixlr ist ein kostenloses Online-Fotobearbeitungsprogramm, das ähnliche Funktionen wie Photoshop bietet – allerdings ohne die hohen Kosten.

Canva

Canva ist ein benutzerfreundlicher, kostenloser Online-Editor, der sich vor allem für die Gestaltung von Marketingmaterialien eignet und mit vielen kostenlosen Vorlagen und Layouts auffährt.

Pixc

Pixc ist ein Online-Fotobearbeitungsprogramm, das speziell für den E-Commerce entwickelt wurde. Es erfüllt alle Anforderungen an die Fotobearbeitung und eignet sich hervorragend für die Retusche von Bildern in großen Mengen für Online-Händler. Das besondere: du reichst deine Bilder ein und lässt sie bearbeiten, anstatt dich selbst darum kümmern zu müssen. Du kannst jede Bestellung an deine Bedürfnisse anpassen und dann deine Präferenzen in einer Vorlage speichern, um sie in Zukunft noch schneller zu bearbeiten. Nachdem Einreichen erhältst du deine Bilder innerhalb von 24 Stunden zurück. Das Programm gibt es auch als Shopify App und ist in einer kostenlosen Version testbar.

Bildbearbeitung AppSource: Pixc

Template Icon

Kostenloses Ebook: Die besten Apps für Onlineshops

In diesem Ebook stellen wir Apps und Integrationen vor, die für Online-Händler und -Händlerinnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz unerlässlich sind.

Hol dir das Ebook!

Lightroom

Adobe Lightroom richtet sich an Fachleute, die sich mit der Bildbearbeitung im größeren Stil befassen, und verfügt über eine optimierte Benutzeroberfläche. Es hat ein saubereres und fokussierteres Dashboard als Photoshop und kostet bei nur 11,89 € im Monat auch deutlich weniger.

GIMP

GIMP erinnert im Kern stark an Photoshop, ist als Open-Source-Produkt jedoch kostenlos. Wenn du auf der Suche nach einer großen Auswahl für die Fotobearbeitung bist, dann ist diese Anwendung genau das Richtige für dich.

Pixelmator

Diese benutzerfreundlichere Alternative zu GIMP und Photoshop bietet alle grundlegenden Werkzeuge, aber in einer viel verständlicheren Oberfläche und ist ausschließlich mit Apple Devices nutzbar. Die Kosten für das Programm belaufen sich auf 39.99 Dollar.

Instagram

Die beliebte Foto-Sharing-Social-Plattform verfügt über ein paar einfache Tools und Filter, um deine Bilder zu optimieren. In deinen Instagram-Einstellungen gibt es die Option “Originalfotos speichern”, stelle sicher, dass sie eingeschaltet ist. Schalte nun dein Telefon in den Flugzeugmodus, so dass du keine Internetverbindung hast. Jetzt kannst du Instagram verwenden, um deine Fotos zu bearbeiten. Wenn du fertig bist, veröffentliche das Foto wie sonst auch. Der Unterschied besteht darin, dass du keine Internetverbindung hast, so dass der Beitrag fehlschlägt. Wenn du diese Fehlermeldung erhältst, klicke auf das X und verwerfe es. Du kannst deine Internetverbindung jetzt wieder einschalten. Eine hochauflösende Version deines bearbeiteten Bildes findest du in deinem Fotoordner auf dem Telefon. Natürlich ist Instagram auch ein großartiger Ort, um deinen E-Commerce-Shop zu bewerben. Instagram kannst du einfach mit Shopify verbinden, so dass deine Kunden direkt vom Social-Media-Riesen zu deinem Shop kommen.

VSCO

Als kostenlose Bildbearbeitungs-App, mit der du Bilder direkt auf deinem Handy bearbeiten kannst, verfügt VSCO über eine Reihe von Voreinstellungen und Filtern, die schnell und einfach zu bedienen sind. VSCO eignet sich besonders gut für kontextspezifische Produktbilder, da es ihnen interessante Besonderheiten verleihen kann wie zum Beispiel einen Vintage-Look.

Fotor

Diese kostenlose, benutzerfreundliche App enthält alle grundlegenden Tools, Frames, visuellen Effekte und einige erweiterte Funktionen wie RAW-Kompatibilität und Tilt-Shift.

Snapseed

Snapseed ist eine der leistungsfähigsten, voll ausgestatteten und kostenlosen mobilen Apps. Du hast die Auswahl zwischen wichtigen Werkzeugen wie dem Reparaturpinsel oder dem Korrekturpinsel und kannst viele coole Filter verwenden.

Aviary Photo Editor

Aviary ist kostenlos, super einfach und intuitiv zu bedienen und verfügt über alle grundlegenden Funktionen zur Fotobearbeitung, die du auf deinem Handy erwarten kannst.

Filterstorm Neue

Diese mobile Bearbeitungs-App wurde für Profis entwickelt und bietet leistungsstarke Funktionen wie Wasserzeichen, IPTC-Tag-Daten und RAW-Bildverarbeitung. Es beinhaltet sogar professionelle Tools wie Kurven, Ebenen und Kanäle.

Lesetipp: Die 10 krassesten Fehler, die Onlineshop-Betreiber begehen und wie du sie vermeidest, liest du hier.

Quellen für Stockfotografie

E-Commerce-Shops werden wahrscheinlich fortwährend gute Stockfotos gebrauchen können, außer sie haben einen professionellen Fotografen eingestellt. Gute Fotos werden beispielsweise für Website-Hintergründe benötigt oder um deine Produktfotos und Inhalte anderweitig hervorzuheben.

Hier ist eine Liste der besten Stock-Foto-Ressourcen.

Burst

Mit Shopify bietet Burst tausende von lizenzfreien Fotos speziell für E-Commerce-Unternehmen. Burst-Fotografen arbeiten auch daran, beliebte Produkte in einem attraktiven Umfeld zu präsentieren, das speziell darauf ausgerichtet ist, E-Commerce-Unternehmern mit ihren Produkt- und Werbebildern einen Vorsprung zu verschaffen. Besuche Burst.

Burst ShopifyVisualhunt

Diese Website sammelt Fotos aus einer Reihe von Online-Quellen und macht sie leicht auffindbar. Es gibt dir außerdem Zugriff auf lizenzfreie Bilder von Flickr. Die Bilder kannst du direkt von der Website aus einbetten. Visualhunt ist einfach zu navigieren und bietet großartige Tools wie ein gutes Tagging-System, umfangreiche Metadetails und eine Farbpalette für Produktbilder.

Adobe Stock

Adobe Stock ist eine umfangreiche Datenbank mit Bildern in höchster Qualität. Es ist hervorragend in die Adobe Creative Cloud integriert und ermöglicht es dir, Bilder auszuprobieren, bevor du sie kaufst. Adobe Stock ist kostenpflichtig (im Gegensatz zu den meisten Websites auf dieser Liste), aber es bietet eine kostenlose Testversion für zehn Bilder.

Stocksnap.ioo

Diese einfach zu bedienende Website wurde von Snappa erstellt und verfügt über Tonnen von professionellen Bildern, die frei von jeglichen Copyright-Beschränkungen sind.

Death to the Stock Photo

Diese Seite ist ein Zuhause für künstlerischen und authentische Stockfotos. Sie beherbergt Kunstsammlungen und Fotos, im Stil von Fotojournalisten, die sich von anderen Bildressourcen gewaltig unterscheiden. Death to the Stock Photo bietet eine 14-tägige Testversion und ist ansonsten für 12$ im Monat nutzbar.

New Old Stock (Vintage)

Bist du auf der Suche nach einem Vintage-Look? Auf dieser Website findest du klassische Fotos aus der ganzen Welt, die frei von Lizensbeschränkungen sind.

Stock Up

Stock Up bezieht Bilder von 33 Websites sowohl im lizensfreien Bereich als auch mit CC0-Lizenzen. Die Website ist einer der größten Stock-Foto-Anbieter und bietet mehr als 20.000 Bilder.

Pexels

Pexels bietet hochwertige CC0-lizenzierte Bilder und ist eine der besten Stock-Foto-Websites. Die Seite ist dank Tagging und Filterung einfacher zu navigieren als die meisten anderen.

Unsplash

Unsplash ist aufgrund seines übersichtlichen Designs und der super einfachen Navigation überaus beliebt. Es bietet eine große Auswahl an hochqualitativen Stockbildern in gut gepflegten Kategorien.

Pixabay

Pixabay bietet mehr als eine Million kostenlose Stockbilder. Hier wirst du garantiert fündig, wenn du nach Hintergründen oder Kategoriebildern suchst.

StockPhotos.io

Hier findest du unzählige urheberrechtsfreie Bilder, die übersichtlich in sehr detaillierte Kategorien eingeteilt sind.

Du brauchst Unterstützung bei der Umsetzung deines Onlineshops? Finde Shopify Experten in Deutschland, Österreich oder der Schweiz! 

Gib in dieser Suchmaske deine Stadt oder dein Land ein und schau dir die Profile und Referenzen der Experten an. (Hier sind die Ergebnisse für DeutschlandÖsterreich und die Schweiz.) Du findest garantiert einen passenden!

Hinweis: Es ist möglich, dass nicht jeder Experte für alle drei Länder (bzw. für jede Stadt) gelistet ist. Es kann sich also durchaus lohnen, einen Experten aus Deutschland anzuschreiben, auch wenn du in Österreich oder der Schweiz angesiedelt bist. Umgekehrt gilt dies natürlich auch.

Die richtige Dateigröße

Wenn es um die Auswahl von Dateitypen und -größen für deine Bilder geht, musst du auch an Qualität, Ladezeiten der Seiten, Zoomfunktion und Marktplatzanforderungen denken, insbesondere wenn du auf mehreren Plattformen verkaufst. Werfen wir einen Blick auf die optimalen Abmessungen für Fotos und wie du deinen Dateityp auswählen kannst, während du gleichzeitig die mobile Nutzerfreundlichkeit im Hinterkopf behältst.

Die richtigen Maße wählen

Es ist wichtig, einen Mittelweg zu finden zwischen Bilder, die groß genug sind, damit Benutzer heranzoomen können und eine optimale Größe haben, damit sie nicht zu viel Platz einnehmen und die Ladezeiten deiner Seite verlangsamen. Bei Shopify kannst du Bilder mit bis zu 5760 x 5760 Pixel und einer Dateigröße von bis zu 20 MB hochladen. Die Plattform empfiehlt jedoch typischerweise die Verwendung von 2048 x 2048 Pixeln für quadratische Produktfotos, d.h. hochauflösende Bilder, die deinem Geschäft einen professionellen und runden Look mit großartigen Zoomfunktionen verleihen. Beachte, dass die Zoomfunktionalität nur dann funktioniert, wenn deine Bilder mehr als 800 x 800 Pixel groß sind.

Auch Amazon und Etsy haben eine Bildanforderung von 1000 x 1000 Pixel, um das Zoomen zu ermöglichen.

Um einen einheitlichen Look entlang deiner Produktlinie und auf deinen Kollektionsseiten zu erhalten, solltest du das Seitenverhältnis von Breite und Höhe bei all deinen Feature-Bildern gleich halten. Am besten funktioniert das mit quadratischen Fotos. Dein Feature-Bild ist das erste Bild eines Produkts, das in deinem Onlineshop angezeigt wird – auf deiner Homepage, der Warenkorbseite, der Checkout-Seite und einer Vielzahl von Sammelseiten. Halte auch all deine Miniatur- und Vorschaubilder in der gleichen Größe und Form, um einen ausgefeilten Look von deinem Store zu vermitteln. Denk daran, dass viele deiner Kunden auch auf dem Handy surfen werden und quadratische Bilder für kleinere Bildschirme leichter neu positioniert werden können.

Bildgröße für Mobilgeräte

Shopify passt die Größe deiner Bilder automatisch an kleinere Bildschirme an, aber bestimmte Bilder erfordern manchmal eine manuelle Bearbeitung. Denk daran, dass Desktop- und mobile Bildschirme nicht nur unterschiedlich groß sind, sondern auch entgegengesetzt ausgerichtet sind. Während Shopify versucht, dies durch leichtes Zuschneiden zu berücksichtigen, ist es am besten, wenn deine Bilder quadratisch sind und dein Produkt vertikal und horizontal zentriert ist.

Auch Bilder mit zu großen Auflösungen, wie z.B. Shopifys Maximum von 5760 x 5760 Pixel, können verschwommen erscheinen, wenn die Größe für Mobilgeräte angepasst wird. So kann die Reduzierung deines Bildes auf eine überschaubare Größe und Form, die die mobile Ansicht berücksichtigt, deinem Geschäft helfen, auf allen Geräten besser auszusehen. Denk daran, dass große Dateien auch die Ladezeit deiner Website verlangsamen. Im E-Commerce und vor allem im mobilen Bereich zählt jede Sekunde, sodass die Optimierung deiner Bilder Priorität haben sollte.

Auch wenn die verlustfreie Komprimierung dir Bilder höchster Qualität liefert, erstellt sie oft große Dateien, deren Upload ewig dauert (insbesondere in großen Mengen) und die Ladezeiten deiner Seiten verlangsamen können. Das führt dazu, dass Besucher deinen Shop tendenziell eher verlassen. Das gilt besonders für Mobiltelefone, bei denen die Internetgeschwindigkeit geringer sein kann und das Warten auf ein Bild potenzielle Käufer frustriert.

Die responsiven Designs und Algorithmen von Shopify eignen sich zwar gut für die Größenänderung und Anzeige deiner Bilder auf allen Geräten, aber wenn du mit durchdachten Dateigrößen arbeitest, kann das ein noch reibungsloseres Einkaufserlebnis bedeuten.

Das richtige Dateiformats

Werfen wir einen Blick auf die in der Produktfotografie am häufigsten verwendeten Dateiformate und was sie jeweils mitbringen. Wir haben sie so aufgelistet, wie sie am häufigsten in der Produktfotografie verwendet werden.

JPG

JPG ist das gängigste digitale Bilddateiformat auf dem Markt. Es wird allgemein unterstützt und zeichnet sich durch eine geringe Dateigröße mit einem guten Farbspektrum aus. Seine Komprimierung ermöglicht es dir, ein Gleichgewicht zwischen Dateigröße und Bildqualität herzustellen. Shopify empfiehlt insbesondere JPG, da es Bilder mit einer relativ kleinen Größe und guter Qualität liefern kann, was gerade bei Produktfotos von Vorteil ist.

PNG

PNG wurde entwickelt, um das GIF-Format zu verbessern, indem die Begrenzung auf 256 Farben aufgehoben wurde. Es ist weithin akzeptiert, verlustfrei (reduziert die Dateigröße ohne Qualitätseinbußen) und unterstützt Transparenzen (z.B. für transparente Hintergründe). Die Nachteile sind, dass die PNG-Dateigrößen aufgrund der verlustfreien Kompression groß sein können und das Format nicht so universell kompatibel ist wie JPG.

GIF

GIF bietet eine geringe Dateigröße, indem es Bilder komprimiert und auf 256 Farben reduziert. Obwohl es weitgehend durch PNG ersetzt wurde, wird es immer noch für Animationen verwendet, da es das einzige Format ist, das es unterstützt und von Browsern allgemein anerkannt wird.

TIFF

TIFF ist ein verlustfreies Kompressionsformat, das von einer Reihe von Bearbeitungs- und Webanwendungen unterstützt wird. Es bietet eine hohe Auflösung, und mehrere Bilder und Seiten können bequem in einer einzigen Datei gespeichert werden. Die Dateigröße ist jedoch tendenziell groß.

BMP

BMP wird häufig im Windows-Ökosystem verwendet. Es unterstützt Datenkompression, Alpha-Kanäle (diese werden bei Photoshop verwendet, um zusätzliche Informationen zu speichern, mit denen du Teile des Bildes bearbeiten kannst, wie z.B. transparente Hintergründe) und nahezu universelle Kompatibilität. Unkomprimiert bietet es perfekte Bilder, aber auch hier können Dateigrößen beträchtlich sein.

Insgesamt ist JPG sicherlich am bequemsten, wenn es darum geht, kleinere Größen mit guter Qualität zu kombinieren. PNG bietet zwar eine verlustfreie Komprimierung in höherer Qualität, dies geschieht jedoch zu Lasten einer hohen Dateigröße. GIF ist nützlich, wenn du 360-Grad-Bilder anbietest und kompakte Dateien benötigst. BMP und TIFF bieten im Vergleich dazu eine hohe Qualität, aber die Größen sind in der Regel eher hoch und unpraktisch.

Du weißt nun, was du bei der Bildbearbeitung beachten musst, welche Größe und welches Format deine Bilder im Onlineshop idealerweise haben sollten. Mit unserer Liste an Apps und Softwares findest du sicher einen guten Weg, um deinen Onlineshop mit unvergleichlichen Bildern auszustatten!

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Online verkaufen nach Stuttgarter Formel: Kreative Shoplösungen mit minimalem Aufwand

Den richtigen Shop Zusammenwürfeln

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Mit fast 20-jähriger Erfahrung im Bereich individuelle Softwareentwicklung und 17 Jahren in der Onlineshoperstellung ist netshake ein echtes Urgestein in der E-Commerce-Welt. Seit 2000 betreuen die Spezialisten hauptsächlich mittelständische Unternehmen aber auch große Marken wie Mercedes, Deutsche Bank und EnBW und helfen ihnen, erfolgreich online zu verkaufen.

Die Ideen gehen dem Stuttgarter Onlineshop-Spezialisten nicht aus. Stattdessen lassen sie sich von den vielen intelligenten Softwarelösungen inspirieren, die es mittlerweile auf dem Markt gibt. Nach dem Motto ‘gewusst wie’ würfeln die netshaker verfügbare Tools und eigene Ideen geschickt zusammen und realisieren so effizient selbst die komplexesten Shopsysteme für ihre Partner.

Mit dem Abitur in der Tasche in die Selbstständigkeit

Gründer Sven-Oliver-Stietzel - netshake
netshake-Gründer Sven-Oliver Stietzel

Das Internet fand Gründer Sven-Oliver Stietzel schon immer spannend, schließlich hat er bereits in seiner Schulzeit bei Werbeagenturen gejobbt. Mit 17 Jahren gründete er seine erste GmbH, um individuelle Softwarelösungen für das Internet anzubieten und finanzierte sich so das Wirtschaftsinformatikstudium.

Svens Fähigkeiten kamen so gut an, dass er nach seinem Abschluss Vollzeit-Selbstständiger wurde. Statt sich als Angestellter fremden Strukturen unterzuordnen, wollte er lieber selbst welche schaffen und seine Ideen verwirklichen. Heute ist Sven CEO seiner eigenen Agentur und aktiv in der  Projektberatung, dem Key-Account-Management sowie der eigenen Unternehmensentwicklung.

Mit seiner unstillbaren Neugier und langjähriger Erfahrung weiß Sven als Kopf von netshake ganz genau, wie man sich als Onlinehändler seine zukünftigen Marktanteile sichert. Im Gespräch gibt er uns Einblick in die technischen Tricks und Kniffe seiner unzähligen Projekte aus jeder existierenden E-Commerce-Nische und teilt sein Erfolgsrezept für ein langes und kreatives Agenturleben.

Warum sind eure Onlineshops “clever“?

Clever sind unsere Lösungen deshalb, weil wir auf eine intelligente Kombination der sinnvollsten am Markt verfügbaren Tools und Systeme setzen. So braucht man nicht jedes Mal das Rad neu erfinden, auch wenn dies leider gängige Praxis in der IT-Branche ist. Denn es gibt so viele schlaue Entwickler, die sich bereits tolle Systeme ausgedacht haben. Wir sind getrieben von technischer Leidenschaft, um diese ausgefallenen und kreativen Lösungen zu finden und sie klug zu vereinen. So helfen wir Unternehmen, besser online zu verkaufen.

Wir bringen die Dinge zum Laufen.

Unser Fokus liegt voll und ganz auf der Technik. Darauf haben wir uns spezialisiert und sind so in der Lage unheimlich effizient höchste technische Qualität zu liefern. Dank unserer Erfahrung aus fast zwei Jahrzehnten ist unsere Vorgehensweise sehr ausgereift und professionell. Uns ist es wichtig, stets einen besonderen Mehrwert für die Besucher der Onlineshops zu schaffen, zum Beispiel durch ausgefeilte Produktkonfiguratoren.

Wir legen Wert darauf, in dem was wir tun wirklich sehr gut zu sein und in die Tiefe zu gehen. Das geht nur, weil wir uns voll und ganz auf eine Sache konzentrieren. Würden wir zum Beispiel auch Grafik, Marketing und Kommunikation oder Offpage-SEO anbieten, so könnten wir niemals so detailliert, qualitativ und professionell arbeiten wie wir es heute tun. Wir machen Technik. Daher kooperieren wir unter anderem auch mit vielen Werbeagenturen, die oftmals weniger stark technisch ausgerichtet sind. Gemeinsam können so in jeder Hinsicht optimale Verkaufslösungen realisiert werden.

Lesetipp: Weitere Erfolgsgeschichten und Tipps unserer Shopify-Partner in Deutschland, Österreich und der Schweiz findest du hier.

Der netshake-AnsatzDer netshake-Ansatz für Shopify-Kunden

Viele mittelständische Firmen im DACH-Raum befinden sich immer noch im Prozess der Digitalisierung. Welche Rolle spielt die Datendigitalisierung für einen erfolgreichen Onlineshop?

Dazu fällt mir ein gutes Beispiel ein: Ein Projekt für einen Partner aus der Maschinenbaubranche. Dort gab es einen Print-Katalog mit rund 3.500 Produkten auf über 200 Seiten. Der war nicht nur teuer und langwierig in der Produktion, sondern auch nicht besonders nachhaltig. Also haben wir gemeinsam überlegt, wie wir die Produktdaten am sinnvollsten digitalisieren und online vermitteln können.

Schritt 1: Digitale Produktdatenbank erstellen

Zuerst mussten wir die Daten aufräumen. Vieles war kreuz und quer verteilt, Bilder waren in unterschiedlichen Formaten und in chaotischen Ordnerstrukturen. Außerdem gab es kein einheitliches System für Datentabellen der Produktbemaßungen. Unternehmen, die heute nicht ihre Daten aufräumen, werden in fünf Jahren untergehen. Statt eines klassischen PIM Systems, haben wir die Produktdatenbank des Shopsystems eingesetzt, um die Daten medienneutral zu digitalisieren.

Das ging nicht nur erheblich schneller als mit einem PIM-System, sondern war zugleich auch deutlich kostengünstiger. Im Ergebnis hatte das Unternehmen eine zentrale Datenbank in welcher alle Produktinformationen sauber strukturiert und stets aktuell zur Verfügung stehen.

Schritt 2: Online-Produktkatalog auf Desktop- & Mobilgeräten einrichten

Für die eingepflegten Daten haben wir anschließend einen Onlinekatalog mit den aktuellen und aufgeräumten Produktinformationen erstellt. Zusätzlich wurde die Datensynchronisation mit einer eigenen App eingerichtet, damit der Produktkatalog auch auf mobilen Geräten offline verfügbar ist. So können heute sowohl die Fachhändler als auch der Außendienst jederzeit unkompliziert auf die aktuellen Produktdaten zugreifen.

Produktkatalog onlineEin Online-Produktkatalog, auch als mobile Variante

Schritt 3: Neues Auftragssystem entwickeln

Das Auftragssystem unseres Partners war veraltet und aufwendig. Aufträge wurden per E-Mail und in manchen Fällen sogar per Fax entgegengenommen und anschließend bearbeitet. Vor allem für Aufträge mit geringem Auftragsvolumen war dieser Prozess mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden. Deshalb haben wir die kundenspezifischen Daten und Preise aus ihrem ERP-System ausgelesen, konsolidiert und auf der Website verfügbar gemacht. Endkunden und Fachhändler können so direkt bestellen, statt vorher Angebote schicken zu müssen und der Hersteller hat mehr Kapazitäten für die Bearbeitung großer Projekte.

Schritt 4: Warenrestbestände veräußern

Unter den Produkten in der Datenbank waren vereinzelte Waren, die nicht mehr produziert wurden und deshalb nicht aktiv beworben werden sollten. Diese Produktdaten haben wir einfach und automatisiert für Ebay-Listings aufbereitet. Über diese Anzeigen war der Verkauf der Restposten schnell erledigt.

Schritt 5: Onlineshop und Website fusionieren

Im nächsten Schritt wurden Website-Auftritt und Onlineshop miteinander verheiratet. Dafür haben wir eine Plattform mit enormer Detailtiefe geschaffen, inklusive eindrucksvoller 3D-Ansichten. Dieses Feature gibt Besuchern der Website die Möglichkeit, 3D-Modelle der Produkte beispielsweise für die Konstruktion herunterzuladen. Das wäre mit einem einfachen Print-Katalog nicht möglich gewesen.

Schritt 6: Produktkataloge automatisch erstellen

Obwohl das Ziel des Projekts die Digitalisierung der Katalogdaten war, haben wir zusätzlich ein automatisches Tool für die Print-Variante eingerichtet. In einigen Zielgruppen ist diese Form der Katalogdarstellung immer noch sehr gefragt.

Früher hätte die Erstellung eines Produktkatalogs circa neun Monate gedauert und etwa 20 Mitarbeiter involviert. Mit unserer Lösung können neue Kataloge in zehn Minuten von einer Person erstellt werden. Damit können außerdem erstmals Kataloge mit Teilsortimenten entstehen für beispielsweise Messeauftritte oder kundenbezogene Kataloge, je nach Maschinenpark. Diese Möglichkeit ist nicht nur praktisch, sondern erhöht auch die Absatzchancen.

Auch du brauchst einen kompetenten Partner für deine Digitalisierung? Finde deinen Shopify-Experten aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz?

Gib in dieser Suchmaske deine Stadt oder dein Land ein und schau dir die Profile und Referenzen der Experten an. (Hier sind die Ergebnisse für DeutschlandÖsterreich und die Schweiz.) Du findest garantiert einen passenden!

Hinweis: Es ist möglich, dass nicht jeder Experte für alle drei Länder (bzw. für jede Stadt) gelistet ist. Es kann sich also durchaus lohnen, einen Experten aus Deutschland anzuschreiben, auch wenn du in Österreich oder der Schweiz angesiedelt bist. Umgekehrt gilt dies natürlich auch.

Wie schafft es netshake, auch nach 20 Jahren Agenturleben immer noch neue Ideen zu haben?

Wir setzen auf eine gute Mischung aus unterschiedlichen Projekten, die abwechslungsreich sind. So können wir an jedes Projekt mit einem klaren Kopf und neuer Energie herangehen. Allein durch die Mischung von unterschiedlichsten Anforderungen an Onlineshops von mittelständischen Unternehmen, Großkonzernen und manchmal auch Start-ups ergeben sich stets neue Sichtweisen. Außerdem setzen wir auf laufende Weiterbildung, internen Wissenstransfer und die Zusammenarbeit in sich regelmäßig neu zusammengesetzten Teams. Auch suchen wir stets den Austausch mit Außenstehenden, um unseren Blick über den Tellerrand zu schärfen.

Wichtig war mir, dass die Person ins Team passt und mich mit ihrem Engagement überzeugt.

Unser Ansatz ist es, die bestmögliche Lösung zu finden. Dafür muss man querdenken können. Das geht nur mit einem Spitzenteam. Ich habe ursprünglich als eine One-Man-Show begonnen und mir nach und nach Freelancer dazugeholt, die später zu Festangestellten wurden. Mittlerweile arbeiten wir nur noch mit einem festen Team.

netshake Grüner Sven bei einem seiner Vorträgenetshake Gründer Sven weiß, was er will, auch bei seinen Mitarbeitern

Bei der Auswahl habe ich wenig wert auf harte Fakten wie Werdegang oder Erfahrung gelegt. Wichtig war mir, dass die Person ins Team passt und mich mit ihrem Engagement überzeugt. Alles andere kann man lernen. Es bringt nichts, wenn wir jemanden haben, der sich mit den heutigen CSS-Standards auskennt, da diese in fünf Jahren ganz anders aussehen werden. Entscheidend ist die Begeisterung für das, was man tut.

Lesetipp: Begeisterung kennt auch das Team von Moving Primates. Wie die Shopify-Agentur Shop-Designs für große Marken wie Löwenbräu und Freeletics erstellt, liest du hier.

Warum passt Shopify zu eurer Unternehmensphilosophie?

Wir haben bereits mit der kompletten Palette an gängigen Shopsystemen erfolgreich Projekte realisiert: Magento, Oxid, ShopwareWoocommerce und unsere Eigenentwicklungen. Schon immer haben wir die Veränderungen am Markt mit großem Interesse beobachtet. So kennen wir Shopify schon lange und sehen inzwischen nicht nur großes Potenzial, sondern auch eine deutliche Reife des Systems. Die Plattform hat sich zu einem ernsthaften Tool mit einer gigantischen Infrastruktur entwickelt. Dies war auch für uns die Grundlage zu entscheiden nur noch Lösungen auf der Basis von Shopify für unsere Partner zu entwickeln.

Schaut man sich vergleichsweise Magento an, kommt man dort als Techniker bei dem Gedanken an ein Update schon ins Schwitzen. Zu aufwendig und komplex ist die professionelle Wartung des Systems. Und aufgrund der vielfältigen Abhängigkeiten ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man sich dabei mit feuchten Händen auf Fehlersuche begibt. Mit Shopify erlebt man hingegen, wie toll es ist, keine Gedanken mehr an Updates oder technische Infrastruktur verschwenden zu müssen.

Händler können sich dank Shopify wieder auf den Onlineverkauf konzentrieren.

Es sollte nicht die Aufgabe eines Händlers sein, sich darüber zu informieren, welche Server, Backup-Strategien, Loadbalancer und Skalierungsmöglichkeiten die richtigen sind. Da kann man immens viel Geld und Energie hineinstecken. Ich empfinde es als sehr angenehm, dass sich Händler mit Shopify auf den Onlineverkauf konzentrieren können, was auch ihre primäre Aufgabe ist. Sie müssen sich keine Sorgen mehr um die Technik dahinter machen.

Ein anderer, wichtiger Grund, der uns zu Shopify bewegt hat, ist die Unternehmensphilosophie. Oft werden Shopsysteme nur funktional verglichen und niemand schaut sich das Unternehmen hinter der Software an. Als Magento von Adobe gekauft wurde, hat die Software von einem Tag auf den anderen eine andere Philosophie bekommen. Für einige unserer Partner war das ein echtes Problem, da die Weiterentwicklung des Systems in eine völlig andere Richtung weiterging. Shopify ist ein börsennotiertes, kanadisches Unternehmen und zu groß, um von irgendwem abhängig zu werden und tut das Beste für ihre Händler.


Du bist selbstständig oder Teil einer Agentur und möchtest Shopify-Partner werden?

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Ihr bezeichnet eure Kunden als Partner, mit denen ihr gemeinsam vorangeht. Inwiefern passt diese Einstellung zur Positionierung als Shopify-Agentur?

Als Partner vorankommen

Umgeben von Gleichgesinnten

Ganz genau, wir haben keine Kunden, sondern nur Partner. Wir setzen auf eine langfristige Zusammenarbeit auf freundschaftlicher Ebene. Genau das haben wir uns auch von Shopify erhofft – gemeinsam voranzugehen. Unsere Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen. Wir wurden sehr partnerschaftlich und auf Augenhöhe aufgenommen. Es gibt einen Ansprechpartner für alle Fragen und Probleme. Das macht den Kontakt im Vergleich zu anderen Softwareunternehmen deutlich persönlicher. Zudem ist das Partnernetzwerk bei Shopify sehr familiär. Dort sind alle darum bemüht, gemeinsam Lösungen zu finden, um besser online zu verkaufen. Das ist genau die Philosophie, die wir auch intern verfolgen.

Wie schätzt du aktuelle und zukünftige Marktchancen für Onlinehändler ein?

Der Ecommerce ist eine grüne Wiese

Der E-Commerce ist eine grüne Wiese.

Wir sehen noch sehr viel Potenzial, sowohl in Deutschland als auch im Ausland. Deshalb wachsen wir momentan sehr stark und werden im nächsten Jahr auch einen außereuropäischen Standort eröffnen. Vor allem Shopify kommt langsam in der Wahrnehmung im DACH-Raum an und wird ernst genommen.

Wir freuen uns, Teil dieser großartigen Story zu sein.

Ein großer Teil der Händler versteht noch nicht, dass man sich mit der Onlinestrategie von heute den Marktanteil für die nächsten fünf bis zehn Jahre sichert. Trotzdem probieren viele, einem Zug, der schon abgefahren ist, hinterherzuhecheln und noch aufzuspringen – statt selbst die treibende Kraft zu sein. Man braucht heute nicht mehr anfangen, Bücher online verkaufen zu wollen. Das ist verbrannte Erde. Aber im E-Commerce ist noch so viel grüne Wiese verfügbar.

Händler sollten sich nicht darin versteifen, es perfekt zu machen, sondern einfach Erfahrung sammeln. Jetzt ist die beste Zeit dafür, weil es so viele unheimlich leistungsfähige Tools gibt. Und wenn man sich anfangs überfordert fühlt, sucht man sich am besten einen starken und erfahrenen Partner. Unternehmen, welche sich und ihre Produkte heute nicht konsequent online positionieren und verkaufen, überlassen die Marktanteile der Zukunft dem Wettbewerb. Dies gilt sowohl im B2C- als auch im B2B-Bereich, für physische als auch digitale Produkte oder Dienstleistungen.


Starte deinen eigenen Onlineshop mit Shopify!

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Which method is right for you?Über die Autorin: Inara Muradowa ist Shopify Partner, SEO-Expertin und Corporate Blogger. Neben technischer Suchmaschinenoptimierung und SEO-Beratung steht sie Unternehmen mit Konzeption und Verfassen von professionellen Blogposts tatkräftig zur Seite.

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13 Wege, um die Conversion Rate deines Onlineshops durch gute CTAs zu verbessern

Ein Unternehmen hat meistens das Ziel, in irgendeiner Weise neue Kunden zu erreichen. Wurde ein Kunde durch eine Anzeige, SEO oder Ähnliches auf die eigene Website geleitet, beginnt jedoch erst die Arbeit!

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Der richtige Call-to-Action, kurz CTA genannt, ist deswegen in deinem Onlineshop besonders wichtig!

Aber wie optimiere ich den Weg, den der Kunde im Onlineshop durchläuft und die Botschaften, die er dabei sieht?

In diesem Beitrag erklärt Fabian Gmeindl, Experte bei Drip Agency, Grundprinzipien, die von ihm erfolgreich beim Onlineshop Snocks getestet wurden und die die Add-to-Cart-Rate von neun auf 17 Prozent steigern konnten. Insgesamt wurden seit März 2019 fast 50 Tests auf Produktebene durchgeführt, um den besten Weg zu mehr Conversions zu finden.

Die Einblicke und was Onlinehändler und -händlerinnen für ihren Onlineshop lernen können, werden in den folgenden Absätzen Step by Step aufgezeigt.

Ergänzend dazu empfehlen wir den Beitrag “9 Aktionen, die dir helfen, online mehr zu verkaufen”.

Was ist ein Call-to-Action und wie sind die Grundprinzipien eines funktionierenden CTA?

Landet ein potenzieller Kunde auf deinem Shopify Store, muss er direkt wissen, was als nächstes zu tun ist. Im Onlineshop muss der Kunde mit einem Blick verstehen können, wie er ein Produkt kaufen und in welchen Varianten er dieses auswählen kann. Wenn er sich auf der Seite weiterbewegt und in den Checkout kommt, muss eindeutig gekennzeichnet werde, wo schließlich geklickt werden soll, um zu kaufen. Diese klaren Botschaften und Handlungsaufforderungen erscheinen meist in Button-Form und werden Call-to-Action genannt.

Wie kann ich meinen Onlineshop durch CTAs verbessern?

Gute Online-Stores müssen so aufgebaut sein, dass sie den Kunden ohne Umschweife zum nächsten Schritt führen. Dabei ist der Standardablauf, im E-Commerce auch Funnel genannt, folgender:

>> Ansehen der Produktseite
>> Varianten auswählen (optional)
>> Zum Warenkorb hinzufügen
>> Nach anderen Produkten suchen (optional)
>> Im Checkout Versanddaten eintragen
>> Im Checkout Zahlungsdaten eintragen à
>> Bestellung überprüfen
>> Zahlen

Hierzu möchten wir noch drei grundlegende Tipps zu Call-to-Actions im E-Commerce geben, bevor wir auf die Tests eingehen:

Tipp1: Ein CTA pro Funnel

Kunden sind leicht vom eigentlichen Angebot abgelenkt, deshalb ist es wichtig nicht zu viele Call-To-Actions zu setzen. Weniger ist hier definitiv mehr. Mehrere gleiche CTAs auf einer Seite funktionieren bei Produkten gut, die erklärungsbedürftig sind und eine umfassende Beschreibung haben.

Tipp 2: Gut erkennbare Call-to-Actions

Je klarer die visuellen Hinweise, desto eindeutiger das Signal für den Kunden. Möglichkeiten, um CTAs zu variieren sind Schatten, Farbe, Rahmen und Größe.

Lesetipp: Die 10 wichtigsten Gründe für Warenkorbabbrüche und was du dagegen tun kannst, findest du hier.

Tipp 3: Klar kommuniziert

Für den Kunden ist es wichtig zu wissen, wohin der CTA führt, zum Beispiel ob er direkt in den Bezahlvorgang geleitet wird oder vorher in den Warenkorb kommt. Deswegen sind klare Botschaften essenziell.

Die Produktseite

“Je wichtiger etwas ist, desto auffälliger soll es sein”: Auf der Produktseite zum Beispiel sollte der Fokus auf dem Add-to-Cart-Button und den Varianten liegen, die zur Auswahl stehen. Diesen kann man zum Beispiel mit auffälligeren Farben oder größerer Schrift hervorheben, wie hier im Bild zu sehen:

Call to Action verstehen

Dazu wurden aktuell spannende Experimente auf der Produktseite von Snocks durchgeführt, die sehr überraschende Ergebnisse lieferten.

Die CTA-Erkenntnisse für Produktseiten

Vorab ist zu sagen, dass viele die Sinnhaftigkeit von kleineren Tests zu bspw. unterschiedlichen Farben in Frage stellen. Das Wissen darüber, was am besten funktioniert, erlangt man jedoch nur durch Tests wie diese.

1. Tests zur Farbe des Add-to-Cart-Buttons:

  • Die anfängliche Add-to-Cart-Rate (auch ATC-Rate) bei diesem Test lag bei durchschnittlich 11 Prozent.
  • Im ersten Test nutzten wir für unseren CTA den Orange-Ton von Amazon. Durch diesen konnten wir die Add-to-Cart-Rate um ca. 30-50 Prozent steigern.
  • Im zweiten Test kam der Orange-Ton von Zalando zum Einsatz. Dieser ist etwas auffälliger und knalliger, wie im Bild zu sehen ist. Wir stellten hier eine 10-prozentige Reduzierung der Conversion Rate im Vergleich zu den Anfangswerten fest.

2. Die Größe des Add-to-Cart-Buttons

Auch hier lohnt es sich einfach zu testen und zu sehen, ob sich etwas verändert. Die perfekte Größe den Buttons ist natürlich abhängig vom Seitenaufbau und Theme, aber generell sollte er ca. daumenbreit sein. Diese Richtlinie gilt auch fürs Smartphone, da man dort durch die Verwendung eines Fingers statt einer Maus ungenauer tippt.

  • Zu Beginn betrug die Add-to-Cart-Rate 9 %.
  • ATC-Button 200px x 50px = 5 % Verbesserung
  • ATC-Button 300px x 66px = 8 % Verbesserung
  • ATC-Button 400px x 66px = 10 % Verbesserung

3. Der Text im Add-to-Cart-Button

Zwischen ‘Zum Warenkorb hinzufügen’ oder ‘in den Warenkorb legen’ besteht ein Unterschied

Hier besteht eine klare Abhängigkeit vom Preis. Generell haben wir herausgefunden, dass große Marken mit Produkten, die man in einem Geschäft in einen Einkaufswagen legen müsste, auch den Begriff “Einkaufswagen” im Onlineshop verwenden. Verkauft man eher kleinere Produkte, dann wird oft das Wording “Warenkorb” verwendet. Auch das Symbol ändert sich.

Zwischen “Zum Warenkorb hinzufügen” oder “in den Warenkorb legen” besteht ein Unterschied. Der Effekt ist produktabhängig, kann jedoch sehr einfach getestet werden.

4. Preis im Warenkorb anzeigen

Diese Anpassung führte in unserem Test zu keinem positiven Ergebnis, sodass keine weiteren Tests dazu durchgeführt wurden. Eine Vermutung ist, dass eine doppelte Anzeige des Preises den Fokus auf den Preis und nicht auf das Produkt legt.

5. Position

Die Theorie: wenn sich der Add-To-Cart-Button im ersten Sichtfeld der Seite befindet, verbessert sich die Conversion Rate.

In der Praxis ist die Umsetzung mit vielen verschiedenen Varianten und einer guten Größe des ATC vor allem auf dem Handy nicht einfach. Auf der Produktseite von Snocks wurde diese Änderung so vorgenommen, dass User nach einmaligem Scrollen direkt den ATC-Button sehen. Große Auswirkungen auf die Conversion hatte das jedoch nicht. Wahrscheinlich, weil sich der Button auch zuvor beinahe “above the fold” befand und und laut Heatmaps 80 Prozent der User den CTA-Button vor der Änderung schon gesehen haben.

Wir können dennoch empfehlen, den Add-to-Cart-Button im oberen Teil der Produktseite zu platzieren.

Lesetipp: Interesse an 6 weiteren todsicheren Wegen, um die Conversions deiner Produktseiten anzukurbeln? In diesem Beitrag erfährst du mehr.

6. Farbe des Preises

“Den Preisschmerz nehmen” ist hier die Absicht. Das ist keine Voodoo-Technik, sondern eine Taktik, die eigentlich fast alle großen E-Commerce-Stores nutzen. Unsere zwei Techniken hierzu waren:

  • Ein sehr dunkles Rot zu nutzen, ähnlich wie bei Amazon. Farbpsychologisch gesehen, wirkt dieser Preis besser.
  • Die Reviews direkt neben der Zahl bieten einen Vergleich: 35€ im Vergleich mit 712 Bewertungen ist ein klares Ergebnis.

7. “Sticky” Add-to-Cart-Button

Sticky Call to Action Button

Wie im Bild zu sehen, erscheint die Möglichkeit, das Produkt in den Warenkorb zu legen, wenn der normale ATC-Button nicht mehr im Sichtfeld ist. Der Sticky Cart macht fast zahn Prozent aller Add-to-Carts aus. Eine mögliche Theorie ist, dass der Kunde die Botschaft “in den Warenkorb legen” stets fokussieren kann, da der ATC-Button nie aus dem Sichtfeld verschwindet.

Weniger ist mehr, auch bei Call-to-Actions

Das Problem bei vielen Onlinshops ist, dass Produktseiten, der Checkout und sonstige Seiten immer nach dem Prinzip “Literatur” designt werden. Das bedeutet, dass man davon ausgeht, dass User eine Seite genau studieren, wie ein Buch lesen und dann eine fundierte Entscheidung treffen.

Ein Beispiel aus dem Leben: Gary Klein fand in einem Experiment zum Treffen von Entscheidung bei Feuerwehrleuten folgendes heraus:

Einsatzleiter in der Feuerwehr vergleichen – im Gegensatz zu den Annahmen anerkannter Modelle – überhaupt keine Optionen. Sie greifen nach dem ersten vernünftigen Plan, der ihnen in den Sinn kommt, und überprüfen diesen im Geiste schnell auf Probleme. Wenn sie keine finden, haben sie ihren Aktionsplan.

Und genau darum sollte der Onlineshop eher nach dem Prinzip “mit 100 Sachen an Werbeplakaten vorbeirauschen“ designt werden, wie Steve Krug in seinem Buch “Don’t make them think” schreibt.

Stell dir vor du sitzt in deinem Auto und fährst mit 100 km/h an einem Plakat vorbei, auf dem deine Website dargestellt ist. Erkennst du die Grundstruktur und den wichtigsten Call-to-Action?

Die erste Entscheidung, die deine Kunden treffen können, soll die sein, die zum Kauf führt.

Das heißt ganz einfach, dass dein Onlineshop so selbsterklärend und so deutlich auf den nächsten Schritt hinweisen muss, dass du auch im Schnellvorbeifahren genau erkennst, was zu tun ist.

Hier im Beispiel der Warenkorb von Snocks. Es wird sofort klar, wo geklickt werden muss, um zu bezahlen:
Call-to-Action-Button-Tipps

Die CTA-Erkenntnisse für den Warenkorb

8. Hervorheben des Cart Drawers

Hier haben wir festgestellt, dass es sich lohnt mit Overlays zu arbeiten. Indem man für den Rest des Onlineshops mit einer Transparenz und Unschärfe arbeitet, wird der Fokus auf das eigentlich wichtige Warenkorbfeld (= Cart Drawer) gelegt. Im gezeigten Beispiel wurde ein transparenter Schwarzton für den Bereich der Seite verwendet, der nicht wichtig für den Warenkorb ist. Das Auge fokussiert sich dadurch nicht wie sonst von links oben nach rechts unten, sondern von recht oben nach rechts unten.

9. Einheitliche Farbe aller CTAs die zum Kauf führen

Der Call-To-Action „Jetzt sicher zur Kasse“ nutzt wieder die altbekannte Farbe des ATC-Buttons und zeigt dem Kunden, wo er als nächstes klicken muss. Das hat sich bei uns sehr positiv auf die Conversion Rate ausgewirkt.

10. Wording

In diesem Schritt des Bestellprozesses haben wir herausgefunden, dass dem Kunden Sicherheit wichtig ist. Deshalb haben wir den Text von der Standardfloskel “zur Kasse“ zu “Jetzt sicher zur Kasse” geändert.

11. Shipping Notes entfernen

Diese Methode bringt noch mehr Klarheit in das Warenkorbfeld und eliminiert einen weiteren CTA, der den Kunden vom nächsten Schritt abhalten könnte. Falls diese in deinem Shop noch aktiv sind, lohnt es sich definitiv sie testweise zu entfernen.

Wie benutzten Menschen das Internet? 

Der Grund warum Menschen so offensichtlich darauf hingewiesen werden müssen, was als nächstes zu tun ist, lässt sich darauf zurückführen, wie Menschen das Internet benutzen und generell Entscheidungen treffen. Die Annahme, dass Menschen erst alle möglichen Optionen raussuchen und dann eine Entscheidung treffen, ist oft falsch.

In der Realität wählen wir meist nicht die beste Option, sondern die erste annehmbare Option. Diese Strategie nennt man auch Satisficing: Sobald wir einen Link gefunden haben, der halbwegs so aussieht, als brächte er uns zum Ziel, ist die Wahrscheinlichkeit für einen Klick auf diesen hoch. Das hat auch mit der alltäglichen Eile zu tun, die die meisten von uns umgibt.

Lesetipp: Wann und warum sich Kunden für einen Kauf entscheiden und wie du darauf Einfluss nehmen kannst, liest du hier.

Deshalb ist es so wichtig, so wenig CTAs wie möglich auf einer Website einzusetzen. Die vorhandenen CTAs sollen herausstechen, sodass man sie theoretisch bei einer schnellen Autofahrt auf einem Werbeplakat sehen könnte.

Ein guter CTA ist zum Beispiel: “Café umsonst, nächste Autobahnausfahrt“, weil er zum einen sagt, was ich bekomme und was ich dafür tun muss. Durch die klare Kommunikation kann ein Autofahrer in unter drei Sekunden klar erkennen, was er bekommt – ohne unnützen Text.

Die Tests und Tipps zu CTAs im Checkout

In dem unten aufgeführten Bild fällt sofort der CTA „Weiter zum kostenlosen Versand“ auf. Kostenlos ist eines der Schlüsselwörter, das Menschen anspricht und immer sehr gut funktioniert.

Hier haben wir folgende Veränderungen gemacht:

12. Die Farbe des CTA-Buttons

In unserem Onlineshop haben wir den Call-to-Action-Button auf die Standardfarbe aller anderen CTAs geändert. Ganz wichtig ist Konsistenz, da dem Kunden mit dieser Farbe signalisiert wird “Hier geht’s weiter”. Jeder der wichtigen Call-to-Actions ist deshalb in derselben Farbe und fast in derselben Größe.

13. Wording

“Weiter zum kostenlosen Versand” klingt um einiges besser als “Weiter zum Versand”.

Wenn es als Unternehmen möglich ist, kostenlosen Versand anzubieten, dann sollte das auch klar kommuniziert werden.

Falls kostenloser Versand keine Option ist, kann auch der Preis des Versands direkt mit einberechnet werden.

Dazu muss man anmerken, dass der Checkout im Beispielbild nicht perfekt ist. Wir werden in den nächsten Wochen den Express-Checkout testweise entfernen, da es gegen unser Prinzip von nur einem CTA klar verstößt.

CTAs erfolgreich testen

Abschließend möchten wir kurz die verschiedenen Möglichkeiten vorstellen, um solche Methoden zu testen:

  • Vergleichen: Beim Vergleichen testet man eine Woche lang eine Variante und in der nächsten Woche eine andere und stellt die Ergebnisse schließlich vergleichend gegenüber.
    Vorteil: Die Durchführung ist sehr einfach.
    Nachteil: Weil in verschiedenen Zeiträumen getestet wird, können viele Faktoren das Ergebnis verfälschen.
  • Verschieden Produkt-Themes: Heißt ganz einfach, dass man für zwei verschiedenen Produkte ein anderes Layout erstellt und dann vergleicht.
  • Google Optimize: Die wahrscheinlich einfachste und beste kostenlose Option, um A/B zu testen.
  • Drittanbieter: A/B-Tests lassen sich mithilfe von verschiedenen Tools durchführen. Hier sind die großen Player Optimizely und VWO.

Lesetipp: Umfassende Tipps für erfolgreiche A/B-Tests geben wir in diesem Guide.

Wir fassen zusammen:

Auf jeder Seite muss ein klarer CTA vorhanden sein. Dieser muss für den Kunden gut erkennbar sein und sich von anderen Inhalten hervorheben.

Es sollten verschiedene Varianten getestet werden. Vereinfacht gesagt sollte man das, von dem man denkt es sei richtig, mit Tests auf die Probe stellen. Oft steht einem hier die eigene Meinung im Weg.

Es ist wichtig jede Entscheidung durch Tests in Frage zu stellen

Du willst auch den Schritt gehen und deinen Shop auf ein neues Level bringen? Das ist deine Einladung dir beim Testen die Hände schmutzig zu machen und endlich deine Entscheidungen mit Daten zu hinterlegen.

Wir sind gespannt auf deine Erfahrungen und freuen uns über einen regen Austausch!

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Auf dem Feld und im Netz: Wie ein Landwirt aus Niedersachsen die Onlinewelt für sein Unternehmen entdeckte

Das Bauernsterben geht weiter“ titelte schon 2015 die Süddeutsche Zeitung. Die Landwirte kämpfen ums Überleben, das lesen Verbraucher in den letzten Jahren immer wieder in den Zeitungen. Junge Männer und Frauen wollen nicht mehr in die Fußstapfen ihrer farmenden Eltern treten, die Milchpreise sinken so tief, dass Bauern am Existenzminimum leben. Die Folge: Kleine Bauernhöfe weichen der Massenproduktion und Tierhaltung.

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Durchsetzen kann sich, wer fortschrittlich denkt und handelt, so wie die Betreiber des Hofs Stövesandt, die seit 450 Jahren ihre Felder beackern, bewässern und pflegen. Milch, Zuckerrüben, Mais, Getreide und Kartoffeln werden auf dem niedersächsischen Betrieb angebaut, doch entgegen der archaischen Vorstellung eines Bauernhofs, werden ausgewählte Produkte heute im eigenen Onlineshop angeboten.

Alles hat einen Anfang

Lange vor dem Internet wurde der Hof Stövesandt 1587 gegründet und wurde seither von Generation zu Generation weitergegeben. Der nächste in der Reihe der Erben ist Hermann Reinecke, dessen Vater den Hof bis heute leitet. Vor drei Jahren ist der Junior in das Business seiner Familie eingestiegen. Die Landwirtschaft liegt ihm am Herzen, weshalb er eine Ausbildung zum Landwirt anstrebte und später in einem aufbauenden Studium zum Agrarbetriebswirt und Wirtschaftsingenieur seine spätere Position festigte. Die Umstellung auf eine biologische Produktion, die der Hof durchlaufen hat, hat der junge Landwirt mit vorangetrieben.

Der langfristige Ausbau auf speziellere Kulturen, jenseits des Standards der Region oder der deutschen Landwirtschaft ist mein Ziel.

Im Sinn hat er dabei Süßkartoffeln, Heidelbeeren und vor allem die Aroniabeere, die es ihm angetan hat. Der Gedanke dabei: Obst und Gemüse, das in der Regel aus dem Ausland importiert wird, soll in Zukunft selbst angebaut und vermarktet werden.

Der Vertrieb frischer Produkte im Internet war damals schwierig. Die hohen Versandkosten passten nicht zum Produktpreis.

Das Gespür für die Kombination von Ackerwirtschaft und dem Handel im Internet trieb Hermann schon im jungen Alter von 15 Jahren an. Damals interessierte er sich bereits für den E-Commerce und baute einen Magento Shop für Speisekartoffeln. „Der Vertrieb frischer Produkte im Internet war zu der Zeit schwierig. Die hohen Versandkosten passten nicht zum Produktpreis“, erinnert sich Hermann. Und trotzdem fanden sich einige Abnehmer für die digital vertriebenen Erdäpfel. Seitdem wuchs der Gedanke, nicht heimische Beeren wie die Aroniabeere überregional als Nischenprodukt über das Internet anzubieten. Eine Idee, die bis zu seinem 30. Lebensjahr in ihm brodelte, bis die Aroniabeere es schließlich zum Star seines neuen Shopify Stores geschafft hat.

Österreich und der Schweiz finden Sie hier.

 

Bio-zertifizierte Aroniabeere vom Hof Stövesandt

Bio-zertifiziert und handgepflückt: Die Aroniabeere vom Hof Stövesandt

Digital und Landwirtschaft – kein Gegensatz

Bevor Hermann in den Familienbetrieb eingestiegen ist, wurden die auf dem Hof angebauten Produkte nicht vermarktet. Die produzierte Milch geht heute noch an eine Molkerei und Kartoffeln werden an die Genossenschaft abgegeben. Einen Einfluss auf den Verkaufspreis haben die Landwirte dabei nicht. „Sie produzieren Milch, Fleisch, Obst oder Gemüse und liefern es an Genossenschaften, Großhändler und verarbeitende Betriebe, ohne dass der Preis verhandelt werden kann“, erklärt Hermann die schwierige Lage der Bauern.

Landwirte produzieren Milch oder Gemüse und liefern es an Großhändler und verarbeitende Betriebe, ohne dass der Preis verhandelt werden kann.

Der Vertrieb neuer Kulturen und verarbeiteter Produkte soll diese Tatsache ändern und dem Hof neue zukunftsfähige Sicherheiten bringen. Ein Standbein ist nicht genug, daher arbeitet Hermann am Aufbau einer Marke und möchte die angebotenen Lebensmittel weniger austauschbar machen, um so einen größeren Einfluss auf ihre Verkaufspreise zu gewinnen. Die Entwicklung eines E-Commerce ist seine moderne und unkonventionelle Antwort auf die heutigen Probleme landwirtschaftlicher Betriebe.

Lesetipp: Onlineshop erstellen: 6 Expertentipps für die erfolgreiche Einrichtung eines Onlineshops finden Sie hier.

Denn nicht jeder Kunde hat die Möglichkeit, die Farm, von der er sein Obst und Gemüse, seine Milch und sein Fleisch verzehren möchte, zu besuchen. Die Wege auf dem Land sind weit, frische Lebensmittel legen bisweilen Strecken zurück, die eine arbeitstätige Mutter oder ein alleinstehender Rentner für eine kurze Stippvisite nicht überwinden können.

Über den Onlineshop findet ein Austausch statt, den es sonst nicht geben würde. Hermann erhält das Feedback seiner Kunden und kann ganz einfach über eine Kommentarfunktion eine Antwort absetzen. Positive Rückmeldungen sind für ihn eine Belohnung. Aber auch Kritik findet er wichtig, denn die Option auf Wünsche und Verbesserungsvorschläge einzugehen, hat er bei der Belieferung des Einzelhandels nicht. Die neue Technologie, der so oft vorgeworfen wird, dass sie eine Distanz erzeugt, wirkt hier ganz gegenteilig: Der E-Commerce bringt den Landwirt und seine Kunden näher zusammen.

Lesetipp: 3 Sätze für den Kunden-Support, die jede hitzige Interaktion entschärfen werden. Zum Blogbeitrag!

Der Anbau der Aroniabeere in Lüneburger Heide

Der Anbau der Aroniabeere in der Lüneburger Heide

Überlebensfähig durch E-Commerce

„Wie machst du deinen Hof überlebensfähig?“ Aufgrund der Entwicklungen hört Hermann diese Frage häufig. Aktuell gibt es erst wenige Landwirte, die E-Commerce als Lösung gegen das Aussterben ihres Hofs entdeckt haben. Stattdessen haben in der Vergangenheit viele Agrarunternehmen versucht, mit einer Spezialisierung auf bestimmte Produkte überlebensfähig zu bleiben. Nur Äpfel, nur Kartoffeln, nur Eier oder eben nur Fleisch – ganz besonders im Bereich der Tierhaltung sind sie damit auf wenig Akzeptanz bei den Konsumenten gestoßen. Verbraucher legen immer mehr Wert auf eine artgerechte Unterbringung von Schweinen, Kühen und Hühnern.

Die zunehmenden Probleme, von den Preisen für tierische Produkte bis zu den Schwierigkeiten bei der Genehmigung neuer Ställe, treiben die digitale Entwicklung voran. Heute wird die Thematik des Onlinehandels in den Köpfen der jungen Landwirte präsenter. Hermann ist einer der Vorreiter, aber es werden sicher andere seinem Beispiel folgen.

Auf der Plantage und im Netz: die Aroniabeere

Hermann hat sich auf ein Produkt festgelegt, mit dem er den Onlineshop des Hof Stövesandt startete. Sein prominentes Angebot ist das Bio OPC Pulver, das er aus den Aroniabeeren, die auf seiner Plantage wachsen, gewinnt.

Seine Work-Life-Balance ist dem jungen Mann wichtig, die Berufung des Landwirts verlangt ohnehin einen hohen zeitlichen Einsatz und stete Pünktlichkeit, insbesondere bei der Arbeit mit Milchkühen, die gefüttert und gemolken werden wollen, täglich zur gleichen Zeit. Eine große Produktpalette kann er daher online aktuell nicht anbieten, die Betreuung und Abwicklung der Aufträge würde ihn einfach zu viel Zeit kosten. In der Theorie denkt er trotzdem einen Schritt weiter, langfristig kann er sich den Vertrieb anderer Erzeugnisse vorstellen.

Ich habe noch nie gehört, dass jemand selbst Zucker aus seinen Rüben herstellt und verkauft, aber wer weiß? Unmöglich ist es nicht.

Die Beschäftigung mit dem Themenbereich der alternativen Medizin führte ihn in die Nische, die er bedienen möchte. Die Aroniabeere kannte Hermann bereits als Lieferant für OPC, einen natürlichen Stoff, der sich positiv auf die menschliche Gesundheit auswirkt. Der Wissensdurst trieb den künftigen Hofleiter voran, er sammelte Informationen zum Anbau und zur Ernte der dunklen Beere und ließ sogar Tests durchführen, die ihn zu dem Schluss führten, dass das Produkt genau richtig für den überregionalen Verkauf in einem Onlineshop sei.

BIO Aronia OPC

Bio OPC Aronia, produziert am Hof Stövesandt

Gesucht und gefunden – das richtige Shopsystem für den Newcomer

Erste Anläufe, eine Website für den Hof aufzubauen, unternahm Hermann mit Jimdo. Zunächst wollte er lediglich ausprobieren, ob die Inbetriebnahme eines Onlineshops sein Business weiterbringen könnte. Leider empfand er das Dashboard des Anbieters nicht als selbsterklärend und Versuche, das OPC-Pulver über den Marktplatz Amazon anzubieten, machten ihn nicht glücklich. Die ständige Gefahr wegen kleinen Fehlern von der Plattform gesperrt zu werden, war ihm zu hoch. Außerdem lieferte er sich mit dem Vertrieb via Amazon genau jener Austauschbarkeit aus, der er ursprünglich hatte entkommen wollen.

Lesetipp: Amazon, eBay oder ein eigener Shop? Welches Verkaufsportal für Verkäufer geeigneter ist, lesen Sie hier..

Hermann durchstöberte das Internet, als er auf Shopify stieß, das Shopsystem, das keine Programmierkenntnisse von ihm forderte und von dem er sich gut abgeholt fühlte. Die Aufregung, als es funktionierte, war so groß, dass Hermann prompt seinen Urlaub vergaß. Stattdessen verbrachte er seine Zeit, die einzelnen Shopify-Bausteine zu einem Shop zusammenzusetzen, der seinen Anforderungen entsprach. Die Kombinationsmöglichkeiten mit Apps, die seine Onlinepräsenz ergänzen und verknüpfen, begeistern ihn noch heute und die Professionalisierung des eifrig gestalteten Markts befindet sich in vollem Gange.

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In diesem Ebook stellen wir Apps und Integrationen vor, die für Online-Händler in Deutschland, Österreich und der Schweiz unerlässlich sind.

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Farmers’ Future

In Zukunft möchte Hermann noch mehr auf die Nachfragen seiner Kunden eingehen. Dazu nutzt er die Kommentarfunktion, die sein Onlineshop Käufern und Interessenten bietet. Zusammen mit ihnen möchte er wachsen und seinen Handel durch ein größeres Sortiment aufbauen. Irgendwann wird sein Feld dann vielleicht durch neue und vielfältige Pflanzen bereichert, die nicht nur während des Anbaus, sondern auch während der Verarbeitung, Vermarktung und des Verkaufs unter seiner Obhut stehen.

Einen Blick in die Zukunft zu werfen, rät Hermann auch anderen Onlinehändlern und jenen, die es noch werden möchten:

Es ist einen Versuch wert, ein bisschen Zeit zu investieren, um sich und sein Unternehmen mit einer nachhaltigen Onlinepräsenz zu stärken!


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Referral-Marketing-Programme: So animieren Sie Ihre Kunden dazu, Ihre Marke zu empfehlen

E-Commerce-Schwergewichte wie Bonobos, Rothy’s und Everlane sind allesamt bekannt für ihre Weiterempfehlungs-Programme (bzw. Referral-Marketing-Programme). Sie funktionieren. Sie helfen Händlern, unter den besten Kunden eine treue Gefolgschaft aufzubauen.

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Empfehlungsprogramme können aber kompliziert aufzusetzen sein, passen nicht zu jedem Geschäft und sind wie jede Wachstumsinitiative ohne Erfolgsgarantie. Es gibt viele Unwägbarkeiten zu berücksichtigen, denn ein zuverlässiges Weiterempfehlungs-Programm muss als Gesamt-Marketingkampagne angegangen werden.

Viele Einzelhändler legen Empfehlungsprogramme leider verfrüht an, oft bevor sie Ihre Produkt- oder Markt-Passform oder eine ausreichende Kundenbasis haben. Oder Sie investieren halbherzig in Weiterempfehlungs-Marketing, ohne genügend in die Kampagnen-Werbung zu investieren. Jede dieser Szenarien führt zu enttäuschenden Ergebnissen und damit vergeudeter Zeit und Ressourcen.

Bedenkt man das alles, lohnt sich dann ein Weiterempfehlungs-Programm? Damit Sie diese Frage für Ihr Geschäft beantworten können, schauen wir uns an, welche Voraussetzungen Sie brauchen, um ein Empfehlungsprogramm erfolgreich durchzuführen.

Ist ein Referral-Marketing-Programm der richtige Ansatz für Ihr Geschäft?

Empfehlungsprogramme verstärken die bestehende Mundpropaganda, die Ihr Laden bereits von Kunden und Fans bekommt; sie zaubern allerdings keine Neukunden oder mehr Mundpropaganda aus dem Nichts herbei.

Da Empfehlungsprogramme von bereits existierenden zufriedenen Kunden oder Fürsprechern abhängen, die Ihre Reichweite erweitern, gibt es nicht eine Zauberformel, die vorhersagen kann, ob ein Empfehlungsprogramm für Ihren Laden erfolgreich sein wird. Unternehmern, die ein Weiterempfehlungs-Programm ernsthaft erwägen, empfehle ich, folgende zwei Variablen im Auge zu behalten:

  • Bekommen Sie bereits organische Empfehlungen durch Mundpropaganda?
  • Wie viele Verkäufe macht Ihr Laden monatlich?

Um auf Ihr Referral-Marketing-Programm zum Erfolg zu verhelfen, sollten Sie mindestens 100-200 Transaktionen verzeichnen. Diese Kundenbasis zieht die Tatsache in Betracht, dass nicht jeder Kunde bereit sein wird, eine Weiterempfehlung zu geben, und einige andere werden ihre anfängliche Bereitschaft zu einer Empfehlung vergessen oder nicht die Möglichkeiten erkennen, Ihre Produkte weiter zu empfehlen.

Stimmen Sie die Details genau auf Ihren Laden ab

Einige Dinge müssen von Anfang an stimmen, wenn Sie ein neues Programm einführen wollen.

1. Die Anreize

Referral marketing example.
Das Beispiel eines Shopify-Kunden: Greats Brand.

Die Idee hinter einem Empfehlungsprogramm ist es, einen Anreiz zu schaffen für bewusstere Mundpropaganda durch Leute, die bereits unverbindlich über Ihren Laden sprechen.

Um das zu erreichen müssen Sie überlegen, was ein sinnvoller Anreiz sowohl für Fürsprecher als auch deren Bekannte ist, an die diese Sie vermitteln sollen. Die richtigen Anreize hängen von Ihrer Ladensituation, Ihrem Produkt, Ihrer Preisgestaltung etc. ab.

Die größte Frage, die Sie beantworten müssen: Sollten Sie Bargeld oder einen Rabattcoupon als Anreiz nutzen?

Die Entscheidung hängt davon ab, ob Sie erwarten, dass Ihre Fürsprecher für zukünftige Käufe auf Ihre Site zurückkehren werden. Wenn Sie ein Produkt verkaufen, das man einmalig oder selten erwirbt (z.B. eine Matratze), bieten Sie lieber einen Geldanreiz an. Ihr Fan wird kaum fünf Gutscheine für “20 % Rabatt auf Ihre nächste Matratze” brauchen.

Wenn Sie etwas verkaufen, das die Leute ständig brauchen oder regelmäßig ersetzen müssen, wie z.B. Kleidung, Makeup oder Rasierer, dann können Sie davon ausgehen, dass jeder Gutschein für eine Empfehlung möglicherweise gleich zwei neue Verkäufe bedeutet. Das passt!

2. Die Botschaft

Brand values in referral programs.
Noch ein Shopify-Beispiel: GoldieBlox.

Bei einem Weiterempfehlungs-Programm gibt es mehrere Ansatzstellen, bei denen Sie die Gelegenheit haben, Ihren Markenstil zu kommunizieren, insbesondere durch Bilder und selbst verfasste Texte.

Sie wollen, dass jeder dieser Kommunikationsmomente Ihre Fans und die Freunde, die sie vermitteln, daran erinnern, worum es bei Ihrem Laden geht: Ihr Firmenethos, die Mission Ihres Unternehmens und die Werte, für die Ihre Marke steht.

Schauen wir uns das obige Beispiel von GoldieBlox an. Die Mission des Produkts ist es, Mädchen zu ermuntern, sich für Maschinenbau zu interessieren. Die Botschaft betont das bewusst und schafft ein Angebot, das deutlich überzeugender ist als ein einfacher Rabatt.

Referral-E-Mails sind ein besonders wichtiger Kanal, über den Sie Ihre Botschaft verfeinern können. Diese E-Mails sind ein guter Weg, Ihre bereits bestehenden Kunden zu erinnern, dass es zum eigenen Vorteil sein kann, wenn Sie Bekannte auf Ihren Laden verweisen.

Damit das passiert, müssen Ihre E-Mails allerdings gezielt Aufmerksamkeit auf sich ziehen und die Aktion auslösen—der Mindesteinsatz ist eine ansprechende Betreffzeile: kurze, interessante Texte, Content, der die Vorzüge für Fürsprecher und ihre Freunde hervorhebt, plus ein glasklarer Aktionsaufruf.

Bewerben Sie Ihr Empfehlungs-Programm

Airbnb ist eine der Top-Marken, die oft genannt werden, wenn Beispiele äußerst erfolgreicher Referral-Programme diskutiert und analysiert werden. Aber wussten Sie, dass Airbnbs erstes Empfehlungsprogramm ein kompletter Reinfall war?

Es funktionierte nicht, weil es nicht ausreichend beworben wurde; selbt Airbnb-Angestellte kannten es nicht.

Dieses Szenario wollen Sie unter allen Umständen vermeiden. Es ist ziemlich tragisch: Zeit und Energie zu investiert, die richtigen Anreize und Botschaften für ein Empfehlungsprogramm zu schreiben… das die Kunden dann vollständig ignorieren.

Mit diesen Schritten können Sie Ihr E-Commerce-Empfehlungsprogramm effektiv bewerben, sodass die richtigen Leute davon erfahren.

1. Mailen Sie Ihre bestehende Kundenliste an

Example of a referral email.
Shopify-Kunde: ZOOSHOO.

Ladenbesitzer, die bereits seit Jahren im Geschäft sind, sagen oft mit voller Inbrunst, Sie hätten schon viel früher ein Referral-Programm einführen sollen. Oft schwingt da Bedauern mit, dass Sie die Akquise vieler neuer Kunden verschlafen haben.

Aber das trifft nicht in jedem Fall zu. Relativ “gesetzte” E-Commerce-Läden ziehen oft mehr Vorteil aus Ihren Empfehlungsprogrammen als Neueinsteiger, weil sie die Möglichkeit haben, sich mit einer E-Mail-Kampagne an eine viel größere Kundenbasis zu wenden. Generell macht das bestehende Publikum eines etablierten Ladens es einfacher, den Ball eines Programms ins Rollen zu bringen.

2. Heben Sie Ihren CTA für Empfehlungen hervor

Where to highlight referral programs.
Beispiel: Kurgo.

Es ist frustrierend zu sehen, wie leicht Kunden sich ablenken lassen. Sie haben zunehmend Tausend andere Sachen im Kopf. Daher lohnt es den Aufwand, sie bei jedem Schritt an Ihr Angebot zu erinnern. Hier sind einige Stellen, an denen Sie den Call-to-Action (CTA) für Ihr Empfehlungsprogramm  platzieren können:

  • Kopfzeile (“Verdienen Sie 20 Euro”)
  • Hero Image Carousel
  • Pop-up Widgets (sparsam einzusetzen!)
  • FAQ-Seite: Häufig gestellte Fragen

3. Sprechen Sie die Kunden gleich nach dem Kauf an

Prompt customers for referrals.

Einer der besten Zeitpunkte, Ihre Kunden um eine Weiterempfehlung zu bitten, ist direkt nach dem Kauf Ihres Produkts. Die Verkaufsentscheidung ist frisch, und sie sind besonders offen, noch eine weitere kleine Aktion durchzuführen—im Idealfall, ihren Freunden von Ihnen zu berichten.

An diesem Punkt muss Ihr Text genau stimmen. Ihre Kunden haben gerade gekauft. Sie sind (hoffentlich) erfreut über Ihre Kaufentscheidung, mit der sie bekommen haben, was sie wollten. Sie möchten, dass sie Ihnen einen Gefallen tun, aber es soll sich nicht nach einer Mehrbelastung oder einer Verpflichtung anhören.

Damit Ihnen das gelingt, sollten Sie an die positiven Gefühle appellieren, die Ihre Kunden haben werden, wenn eine Bekannte nach ihrer Weiterempfehlung Ihr Produkt schätzt.

4. Fügen Sie Ihr Empfehlungs-Marketing existierenden Kanälen hinzu

Example Facebook ad.
Beispiel: Boxed.

Ihr Referral-Programm muss nicht nur an einem bestimmten Ort – z.B. Ihrer Site oder in Ihren Marketing-Emails– verankert sein. Sie können und sollten Ihre Kunden über alle Marketing-Kanäle hinweg an Ihr Programm erinnern.

Tun Sie das aber wohltemperiert. Ein Empfehlungs-Programm bietet viele Vorteile, bleibt aber eine Marketing-Taktik. Timen Sie diese Botschaften im Rahmen Ihrer umfassenderen Social-Media-Strategie.

5. Senden Sie Ihren Fans E-Mail-Erinnerungen

Schedule referral emails.

Sehr leicht überschätzt man, wie viele Kundinnen von Ihren Kampagnen oder Weiterempfehlungen gehört oder sich näher angesehen haben. Wir sind alle beschäftigt, und das kann uns zu vergesslichen Kunden machen.

Manchmal bedarf es mehrerer Erinnerungen, bevor Kunden überhaupt bemerken, dass Ihr Laden ein Empfehlungs-Programm hat und weitere, bevor sie sich an eine Bekannte erinnern, die perfekt zu Ihrem Produkt-Profil passt. Setzen Sie bei dieser Erkenntnis an und versenden Sie von Zeit zu Zeit Erinnerungs-E-Mails.

Es mag verlockend sein, jede Woche Empfehlungs-Erinnerungen zu verschicken, aber welche anderen Emails senden Sie Ihren Kunden noch? Sollten Sie bereits einiges an E-Mails versenden—Rabatt-Coupons, Ankündigungen für Neuerungen etc.—, senden Sie Ihre Referral-Erinnerungen nicht zu häufig.

Sie können Ihr Empfehlungs-Programm allerdings auch in Ihren ohnehin geplanten Marketing-E-Mails erwähnen! Das wichtigste ist, dass Sie immer auf die Kunden-Erfahrung achten und sicher stellen, dass sie positiv und angenehm bleibt.

Erreichen Sie Ihre nächste “Beste Kundin”

Machen wir uns nichts vor: Referral-Programme bedeuten viel Arbeit. Aber sie funktionieren. Die Kunden, die an Ihrem Empfehlungs-Programm teilnehmen, tun Ihnen einen großen Gefallen—Sie sind ausreichend motiviert, darüber nachzudenken, welche Ihrer Freunde, Kolleginnen oder Follower Ihr Produkt am meisten schätzen würden, und durch dieses Level von Zielgenauigkeit erreichen Sie Ihre besten und treuesten Kunden.

Kunden-Weiterempfehlungen beweisen, dass Sie etwas aufgebaut haben, das Ihre Kunden wirklich lieben. Wenn Sie etwas verkaufen, das die Leben Ihrer Kunden positiv beeinflusst, dann ist ein Referral-Marketing-Programm das richtige Instrument: Ihre Kunden werden andere über Ihr Geschäft informieren.

Noch wichtiger ist es aber, dass Sie genau wissen, welche Größenordnung ein erfolgreiches Empfehlungsprogramm benötigt. Dadurch können Sie planen, wie und wann Sie Ihr Empfehlungsprogramm einsetzen. Fröhliches Empfehlen!

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4 leicht umsetzbare Ideen: So schreibst du weihnachtliche Newsletter, die garantiert gelesen werden

Die Weihnachtszeit ist für die meisten Onlineshops bekanntlich die umsatzstärkste Zeit des Jahres. Beginnend mit dem BFCM-Wochenende (hier findest du unsere Live-Map!) Ende November geht es für rund sechs Wochen Schlag auf Schlag. Da ist es für Händler immens wichtig, von potenziellen Kunden auch wahrgenommen zu werden.

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Wie du deine Newsletter saisonal anpasst – sie also noch weihnachtlicher machst – und worauf du beim E-Mail-Marketing Ende des Jahres achten solltest, verrät Johannes Kohlmann von Newsletter2Go in diesem Gastbeitrag.

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Mit Black Friday, Cyber Monday, der Adventszeit, Nikolaus, Weihnachten und Neujahr folgt von November bis Januar ein Event das nächste. Für Marketer bedeutet das viele mögliche Aktionen und jede Menge Arbeit. Wie behalte ich dabei den Überblick?

Im Vorfeld der Weihnachtszeit ist es wichtig, eine kreative und durchdachte Strategie zu entwickeln. Hierbei sollte nicht nur entschieden werden, was für Aktionen in der Weihnachtszeit stattfinden sollen, sondern auch Termine für eventuelle Ankündigungen geplant werden. Um bei so vielen Feiertagen und Aktionen nicht den Überblick zu verlieren, lohnt es sich, einen eigenen Kampagnenplan für die Weihnachtszeit zu erstellen.

Marketingplan zu Weihnachten - shopify.de

In der Weihnachtszeit ist der Konkurrenzkampf im Postfach von Newsletter-Empfängern noch größer als sonst. Wie stechen meine Newsletter aus der Menge heraus?

Weihnachtliche Wortspiele, winterliche Emojis und Personalisierungen helfen dabei, weihnachtliche Betreffzeilen zu formulieren.

In der Weihnachtszeit füllen sich die Postfächer der Empfänger schnell mit allerlei Sonderaktionen, Weihnachtskampagnen und Neujahrsgrüßen. Damit deine Newsletter sich dabei von der Masse abheben, solltest du ein besonderes Augenmerk auf deine Betreffzeilen und Preheader legen. Achte dabei immer darauf, dass deine Betreffzeile klar formuliert und leicht verständlich ist.

Weihnachts Emojis Marketing - shopify.de

Weihnachtliche Wortspiele, winterliche Emojis und Personalisierungen helfen außerdem dabei, weihnachtliche Betreffzeilen zu formulieren.
Bei der Nutzung von Emojis gibt es einiges zu beachten. Nicht alle Betriebssysteme und E-Mail-Clients spielen die kleinen Icons gleich aus. Ältere Systeme oder Clients unterstützen die von dir verwendeten Emojis eventuell auch gar nicht. Deshalb ist es wichtig, dass du Emojis immer nur ergänzend verwendest und deine Betreffzeilen auch ohne die Symbole gut verständlich sind.

Außerdem empfiehlt es sich, Newsletter mit Emojis gründlich in verschiedenen Systemen und Clients zu testen, bevor du die Mailings an deine Empfänger sendest.Doch der Aufwand lohnt sich. Emojis sind eine sehr effektive Möglichkeit sich von anderen Betreffzeilen im Postfach abzusetzen.

Weitere Tipps zum E-Mail-Marketing:

Neben Betreffzeilen und Preheadern sollen auch die Inhalte meiner Newsletter weihnachtlichen Charme versprühen und das Interesse der Empfänger wecken. Wie kann ich meinen Newsletter passend gestalten?

Nutze kleine Animationen von Geschenken, Schneefall oder einem Weihnachtsbaum, um sich von anderen Newslettern abzuheben

Zur Weihnachtszeit bietet es sich an, dein Newsletter-Design festlich zu gestalten. Weihnachtliche und winterliche Motive wie Schneeflocken, Tannenzapfen, Lebkuchen und Geschenke helfen dabei, die besinnliche Stimmung der Feiertage in deinen Newslettern einzufangen. Auch bestimmte Farben können weihnachtliche Stimmung transportieren. Die Farben Rot, Grün und Weiß werden mit den Festtagen assoziiert und können so zum Beispiel für Header gezielt genutzt werden.

Auch Gifs werden in Mailings immer häufiger genutzt und sind eine gute Abwechslung zu statischen Bildern. Nutze zum Beispiel kleine Animationen von Geschenken, Schneefall oder einem Weihnachtsbaum, um dich von anderen Newslettern abzuheben.

Weihnachts Gifs Marketing - shopify.de
Neben der visuellen Gestaltung deines Mailings sollten auch die Sprache und der Inhalt weihnachtlich sein. Verwende zum Beispiel bestimmte Trigger-Worte, die weihnachtliche Assoziationen hervorrufen und festliche Stimmung erzeugen. Auch wenn es sonst vielleicht nicht deinem Kommunikationsstil entspricht, lohnt es sich, in deinen Weihnachtskampagnen etwas persönlicher zu sein.

Wünsche eine schöne Adventszeit, besinnliche Weihnacht und ein frohes neues Jahr vom ganzen Team, dir als Marketing Manager oder vom CEO persönlich. Eine persönliche Note ist in Weihnachts-Newslettern absolut angebracht und kommt bei Empfängern gut an.

Die Weihnachtszeit bietet viele Möglichkeiten für besondere Marketing-Aktionen. Mit welchen Aktionen kann ich meine Empfänger überraschen und zum Mitmachen motivieren?

Klassische Gutscheinaktionen und reduzierte Waren sind in der Weihnachtszeit überall zu finden. Ob im Kaufhaus oder im Onlineshop: Kaum ein Artikel wird nicht mit einem SALE-Schildchen versehen. Um hier aus der Masse herauszustechen, lohnt es sich, sich etwas Ausgefallenes zu überlegen. Mit Gewinnspielen kannst du deinen Empfänger zum Mitmachen motivieren und gleichzeitig mehr Aufmerksamkeit auf deinen Shop lenken.

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In diesem Ebook stellen wir Apps und Integrationen vor, die für Online-Händler in Deutschland, Österreich und der Schweiz unerlässlich sind.

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4 tolle Marketing-Ideen für die Weihnachtszeit

Ideen für Nikolaus-Aktionen

Traditionen, wie das Stellen der Schuhe vor die Tür am Nikolaustag, kannst du in deine weihnachtlichen Aktionen aufnehmen. Fordere deine Empfänger zum Beispiel auf, Bilder von geputzten Schuhen einzusenden und lasse für die best geputzten Stiefel voten.

Als Gewinn kannst du Gutscheine verschenken. Mit Aktionen wie dieser machst du auf deinen Onlineshop aufmerksam. Schon während des Gewinnspiels werden Interessenten und Teilnehmer durch deinen Onlineshop stöbern und sich überlegen was sie mit dem Gutschein kaufen würden.

Ideen für Advents-Aktionen

Die Adventszeit ist bekannt für Adventskränze, Kerzen, Adventskalender und Wunschzettel. Nimm eine dieser Aktionen auf und wandle diese in eine besondere Rabattaktion um. So kannst du zum Beispiel in der Vorweihnachtszeit jedem Kauf einen Adventskalender beilegen oder eine Gutschein-Aktion zu jedem Adventssonntag verschicken. Auch ein Wunschzettel-Gewinnspiel ist eine gute Idee, um Kunden auf deinen Onlineshop aufmerksam zu machen. Hier können Kunden sich einen oder mehrere Artikel aussuchen und dir einen handgeschriebenen Wunschzettel zu Weihnachten zusenden.

Lass deine Empfänger an der Bewertung teilnehmen und den schönsten Wunschzettel küren. Dem Gewinner erfüllst du einen seiner Wünsche und überraschst ihn mit einem Geschenkpäckchen zu Heilig Abend.

Ideen für Weihnachtsaktionen

Geschmückte Weihnachtsbäume, festliche Weihnachtsessen und Weihnachtsgebäck sind nur ein paar von vielen Traditionen an Heiligabend. Die Weihnachtsfeiertage werden traditionell mit der Familie verbracht.

Planst du eine Aktion an diesen Tagen, solltest du dir daher bewusst machen, dass viele Menschen ihre E-Mails an den Feiertagen nicht abrufen. Deshalb solltest du deine Weihnachtsaktionen schon im Vorfeld startet. Mit einer frühen Ankündigung und einem Aktionszeitraum der über die Weihnachtsfeiertage hinaus geht, kannst du hier trotz der Feiertage Empfänger zum teilnehmen motivieren.

  • Mach Gewinnspiele wie: Wer hat den schönsten Weihnachtsbaum?
  • Versende Gutscheine für unerfüllte Weihnachtswünsche
  • Mach eine Anti-Weihnachtskampagne denn nicht jeder ist über die ganzen Feiertage in Weihnachtsstimmung

Ideen für Nach-Weihnachtsaktionen

Sind die Feiertage gerade erst vorbei, stehen schon die nächsten potenziellen Aktionen vor der Tür. Die Nach-Weihnachtszeit ist die Zeit zwischen den Feiertagen und (zumindest in einigen Regionen) den Heiligen Drei Königen.

 

Neben Aktionen zum Thema Weihnachtsgeld oder Geschenke ist das Jahresende die ideale Zeit für einen Jahresrückblick oder eine Jahresvorschau. Bedanke dich bei deinen Empfängern für ihre Treue in diesem Jahr oder zeig in einer Vorschau, was Kunden im neuen Jahr erwarten können. Traditionen wie Neujahrsvorsätze, Bleigießen oder Feuerwerk kannst du dabei in deine Aktionen aufnehmen. Die Nachweihnachtszeit kann dabei sehr lukrativ sein.

  • Locke Empfänger mit Endjahres-Rabatten
  • Mach Umtausch-Aktionen für unglücklich Beschenkte
  • Versende gratis Feuerwerkskörper als Bestellprämie

Von November bis Januar steht die Marketing-Welt Kopf. Im Rennen um den Umsatz des Jahres sind die Postfächer der Empfänger gefüllt mit Newslettern von etlichen Onlineshops. Ein gut strukturierter Kampagnenplan, individuell gestaltete E-Mails und ausgefallene Aktionen helfen dir dabei, dich von der Masse abzuheben.



Über den Autor: Johannes Kohlmann schreibt bei Newsletter2Go regelmäßig Beiträge rund um das Thema E-Mail-Marketing. Ein White Paper zum Thema “Weihnachtliches E-Mail-Marketing” kannst du hier herunterladen.

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The Power of Content: How 1 Article Generated $22 Million in Sales

In partnership with the late model and makeup artist Cindy Joseph, Ezra Firestone helped to build BOOM by Cindy Joseph, an age-positive cosmetic line for women of every generation. As an ecommerce growth expert, Ezra has been known to share insights on building brands that resonate with consumers and stand the test of time. In this episode of Shopify Masters, Ezra Firestone shares his life and business journey and the most important lessons he’s learned along the way.

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Do you have an extra $10 a day, which is $300 a month, which is $3600 a year that you can spend on amplifying content that is designed to talk to your customers about something more than just the products you have for sale? If the answer is yes, create one article, or one video or one piece of content, and then run that as an ad to your buyers, subscribers, fans, people who look like them, and engage them.

Key Learnings shared by Ezra Firestone: 

  • Owning your brand is important. Moving away from dropshipping and white labeling, Ezra stresses the importance of owning your own brand identity and narrative to connect to consumers and finding a purpose associated with the business that you are trying to build.
  • Content testing and reinvest into your business. Produce content and test which pieces convert the best. Then use the revenue generated to put more ad dollars behind those content pieces.
  • Profitability isn’t everything. What’s most important to Ezra is to have fun, enjoy his day to day while creating a product that’s of service and value to his customers. Then he thinks about profitability. With the recent passing away of Cindy Joseph, there’s a higher emphasis on appreciating each day and building the best possible products for the customers.
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Show Notes

Transcript 

Felix: Dream job, Ezra Firestone from BOOM by Cindy Joseph, which is the first pro age cosmetic line for women of every generation and was started 2010 and brings in annual revenues of 22 million. Welcome, Ezra.

Ezra: Hey, super happy to be here. Thank you so much for having me. I love a good conversation about e-commerce and marketing with other Shopify folks.

Felix: Awesome, I can feel this going great. Great episode already. Let’s start off with the motivation behind this. You told us that you were chasing the freedom from a daily grind of a job and I think everyone out there is a yes, I can relate. Tell us about that. What was that? What were you doing and how did you kind of start going on this tour chasing freedom?

Ezra: Well, It’s a good question. I think every entrepreneur is chasing some form of freedom, freedom of time, freedom of location, freedom of resource to be able to use resources towards causes they find noble. They’re kind of running away from pain. In my case, I grew up very poor, and I moved to New York at 18 to play poker for a living. I was staying up all night and sleeping all day and hanging out with a bunch of degenerates, and they call me Johnny, how are you doing? I was like doing whatever I could to make money. I met a guy who was making money from his computer.

Ezra: This is ’04 ’05 and I was fascinated by this idea that my … The model for making money that I had figured out required me to stay up all night and sleep all day and be around a bunch of folks who are not the coolest.I also, once I gave up that life was working a full-time job. I was stuck behind the desk at this yoga studio after I gave up the poker life and was looking for a means of generating money that was something that I enjoyed doing. I ran across a guy who was doing search engine optimization, and he was selling information products. Through him, I learned about the world of online commerce and SEO and traffic and conversion and ultimately, made my way to e-commerce because I found that to be the best business model wasn’t based on a persona, wasn’t a influencer based business that’s more like cash flow based on someone’s personality.

Ezra: It was an asset that I could grow and actually hold the title of the number one mullet wig retailer in America in the late 2000s. But long story short, I found e-commerce in ’07 and ultimately started BOOM because a very good friend of mine, who I was also living with at the time, was a former makeup artist and newly model in the Baby boomer demographic. It was at the time when advertisers were realizing that the Baby boomer demographic had all the surplus money to spend and that they should put people who look like them in ads. I went to this friend of mine that said we should start a brand using your knowledge of makeup and cosmetics but targeting women over 50 who are being sold anti-age, anti-wrinkle, all this like hide it covered up. We had this negative thought process that aging is bad, but we could do something different. We had these cosmetics that are about celebrating every age because, every age really is a different beautiful. That’s a condensed version of how we got BOOM started. It was a business opportunity in the entrepreneurship and e-commerce space that I had come across, after playing poker and growing up poor and having a job I didn’t love. Found my way to e-commerce through a bunch of other stuff. Then ultimately found my way to branded e-commerce where I’m creating a brand and a story in my own products, versus let’s say, dropshipping or white labeling or something like that. Because I believe that to be the most effective and beneficial model because I think the game that we’re playing and then I’ll stop this rant.

Ezra: But I think the game that we’re playing beyond optimizing our businesses to perform better is really that of resource generation. I think the goal is to spend our time and energy generating as many resources we can in a pleasurable way. Then using that resource towards causes that we find noble taking care of our family and our communities and service In the world. Ultimately, when I looked at… I got, 15 or 20 years of my work career that I’m going to keep this pace for. What is the most effective way to generate resource?

Ezra: I came to the conclusion that branded e-commerce where I was developing assets that were saleable that I could then used, that I could then sell and then deploy, the money I make from those assets back into the market was the best way to generate wealth. I don’t actually think that cash flow businesses are the best vehicle for wealth generation. If you look at how people who generate real amounts of resource do it, it’s usually through the liquidation of assets that they built, or the purchasing of assets with money that they got through either liquidating other assets or some other way and then operating those assets and then liquidating them, so that’s kind of my spiel.

Felix: Lots of gems in there. I want to first touch on this the stage where you first got to e-commerce right before you picked up you started BOOM, were they all kind of non branded business that you started. How many were there?

Ezra: Yeah, because at that time, If you think back to, I’m talking ’05 ’06 ’07 ’08 ’09. The traffic source of the day was search engine optimization Google search that was all that existed. AdWords was there, and we were using that but for real the way that e-commerce merchants were making it was on SEO, which then went away around about 2011, 2012 with Panda Penguin and Hummingbird. But Ali Baba, Ali Express, Chinese drops, the ability to source products overseas, there was no infrastructure for that. The only way the source of product was to go to American suppliers, and get their spreadsheets of their products and their images of their products on CDs and build a Yahoo store and osCommerce store and excite or press the shoppers in car them and use them all.

Ezra: Then use search engine optimization and Google AdWords to drive visibility to the store that would then when you would get an order you would fax an American supplier. In my case, a costume wig supplier or get was in gift baskets, barstools, dog supplies, all kinds of stuff and that was the only real way to do e-commerce unless you were doing private labeling, which was a lot harder and more expensive back then. A lot of the folks who were making it an e-commerce at that time were using this business model of dropshipping from American suppliers, which is a bit outdated now, in that the margins on drop shipping are pretty slim and American suppliers. Now, a lot of them understand how to go direct to consumers and so it’s a bit of a more difficult market. But one of the interesting stories to come out of that time is Wayfair. They started right around then doing the same thing I was doing by an exact match domain like grandfatherclocks.com and things like that, using search engine optimization and American suppliers.

Ezra: Now, they’re one of the biggest drop shippers in the world and they now have house inventory. They do billions of dollars a year. They understood some things that I came to later understand at that time, they understood infrastructure, scale, delegation, how to hire people, financial model. I was a very young entrepreneur who was just trying to make a dollar. I was hungry, I was trying to eat. I did not… I was not a business owner, I didn’t understand things I understand now about how to run an operation, how to scale a team, how to manage projects, how to… I just didn’t… I just was a young kid and I was doing. But the interesting thing is some folks who started in that same model at that time, who understood some of these things that allow you to scale an organization are still at it today.

Felix: Are you saying that’s a date? Is it that the supply chain infrastructure is there? Or is that the consumer behaviors different that now positioned brand building to be the better form of resource generation than the kind of drop shipping methods that were before?

Ezra: Two factors. One is that the cost of visibility has gone up considerably. You could get free traffic, really, for article marketing was cheap,Squidoo and hub pages and bookmarks and reciprocal linking. The things that you did to generate visibility back then required sweat equity and not money. You could get visibility for very cheap and therefore you could function on dropshipping margins. It’s harder today when you have to go out and basically buy all your visibility to function on the margin of drop shippers. Secondly, many of the suppliers in America except for the high-end ones, people still do American dropshipping with big expensive bulky items because of the margin, barstools and electric fireplaces and things of that nature.

Ezra: But most of the manufacturing for low priced and impulse buy consumer goods is happening overseas and so all the people who are dropshipping kind of moved in that direction. I moved out of it for a number of reasons. The reason I think it is better is one, if you’re manufacturing yourself, and you have your own brand then all of the energy that you’re investing in developing what I label as brand assets, pixels audiences, email addresses, phone numbers, Facebook Messenger subscribers, Instagram followers, YouTube subscribers, all those brand assets are accruing and compounding to be in your ownership. So that one day you can sell that asset. If you’re drop shipping, you’re using all that energy to build exposure and brand value for other people’s items. It just not doesn’t make sense to do that if your goal is resource generation at the highest possible value if that makes sense.

Felix: If someone that’s out there that is going on this dropshipping path that believes that brand building is the future for them, what were the skills that you got to learn? What are the skills that someone has to learn to shift into the brand-building mode?

Ezra: Yeah, the reasons I’m anti drop shipping is one you don’t know where your products are made for the most part. You don’t know how that labor is paid or treated. You don’t know if that stuff is made with good materials, you have no general information on where the product is coming from, which makes it hard to tell a story about the product and also introduces moral and ethical dilemmas, potentially. That’s a huge issue for drop shipping, number one. Secondly, If you don’t have a lot of money, you have to start with something that’s cheap like affiliate marketing, drop shipping, private labeling, where you can get in with low investment and begin to build some capital. But as soon as you have some capital, you need to invest that in developing your own brand.

Ezra: The skillset with developing your own brand is you can private label or white label, but you have to be able to tell the story about how the thing was made, why it was made, what’s the benefit of owning it and why do you exist in the world beyond selling a product. What are your viewpoints as a company, as a brand? What do you think? I have a whole course on this on my blog. If you go to smartmarketer.com//courses and you scroll down to the smart social course. There are an hour and a half free training where I talked about how to develop a voice and a story. A Mission and a purpose and a reason for existing beyond having a product for sale because if all you have is a faceless, nameless product, while you can just sell on Amazon. You can use query-based traffic and you can try to make that work if you’re interested in establishing real value. What that is, what a brand really does, is it engages with a group of people who are sharing a collective experience.

Ezra: It adds value to that group of people’s lives over time through content and it continually offers them solutions to problems they face and conversations they’re having. I’ll give you a specific example. Two specific examples, one, women over 50 who are sharing the experience of aging and the whole world telling them that is wrong. They’re going through menopause, their hair is aging, their skin is changing, it’s wrinkling and things like that. Everybody’s telling them that’s dirty, bad, and wrong. Well, you can communicate with that community and add value to their life through content with ideas and fun ways to take care of your skin and things like that. Then you can offer products and that is the key. In this game, you are engaging with Shopify business owners who have online stores who are interested in improving those and you’re adding value to their life through content that helps them.

Ezra: Then eventually they go and buy different Shopify services and apps and things like that. I think that the key with building a brand is developing a voice and a story and understanding who you’re talking to and what you’re talking to them about. How you can comment on the conversations and problems that group of people is having through content, and then offer solutions really amazing, incredible products that do not have to be unique. How many electric toothbrushes are there out there? They all do the same thing. They brush your teeth electrically. But QUIP, Q-U-I-P has done a really great job telling a story doing content, aggregating all the sort of young disruptor techie toothbrush, people who are interested in electric toothbrushes and now they have an eight or nine-figure brand in a market that already existed because they were good content marketers and storytellers.

Felix: I think there are listeners out there. They’re at this stage where they have some success already and you talk about as soon as you have some capital, start brand building. What is that there? So how do you know if you have enough capital to get the ball rolling just to make a dent towards building a brand?

Ezra: Do you have an extra $10 a day, which is $300 a month, which is $3600 a year that you can spend on amplifying content that is designed to talk to your customers about something more than just the products you have for sale? If the answer is yes, create one article, or one video or one piece of content, and then run that as an ad to your buyers, subscribers, fans, people who look like them, and engage them. Then the people who consume that, filter out the consumers. Anyone who watches 50% of this video, anyone who visited this article and stayed on the page for the top 25% of the time, and cross-sell them and upsell them other products. It’s pretty straightforward. I call it the engage and filter method. You engage people with content and then the ones who consume you filter out and offer them products for sale.

Felix: You looking specifically for engagement. You’re just talking about tactics. You’re talking about, like 50% of a video being watched or someone that you want to develop a further relationship with.

Ezra: Yeah, or it’s someone who already bought from you and now you’re engaging them with content to keep them engaged. Then the ones who are consuming that you can go hey, Facebook, give me an audience of everyone who watched 50% of this branded video about the best places to rock climb in America and then show them an ad for my rock climbing clip. You can do that on the front end or the back end. That is my whole business strategy by the way I amplify content and then I take out the people who engage with my content and I run sales ads to them.

Felix: I’m sure it’s a big operation creating content. We’ll talk about that in a second of it. But before we get there, you mentioned that the story is what is the brand. Do you start … If you get to choose, I guess, do you start with the story or if you have a product already, can you build a story around, which one is powerful?

Ezra: You can definitely build a product, a story around a product? There’s two parts to this. There’s the product, which is the what and the benefits? What is it? What are the benefits of it? How was it made? What stories can you tell about the ingredients in it? What stories can you tell about the benefits of using this product? Who’s using the product? Why are they using it? There’s a whole bunch of stuff you can do. There’s manufacturing process transparency, look at Everlane. Everlane is the best company. I want to be Everlane when I grow up and their whole shtick is manufacturing process transparency. They say we think that in the retail market, you’re getting ripped off and you have no idea what the markups are, and you don’t know how your stuff is made.

Ezra: We’re going to tell you for each of our items, exactly how much it costs us to make it, where we made it, why we made it, and we’re going to tell you what we’re marking it up. Then we’re going to do videos about how denim is a really dirty business. It’s polluting the world’s oceans. We created the denim product that isn’t doing that and all these ways, and you should buy it from us. Their whole shtick is manufacturing process transparency, and their mission is to bring radical transparency to the retail of the apparel market.

Ezra: They’re doing a mission, a story and a purpose all around their products and it’s working really well. There are two sides to it. There’s the product, which is what is it and the benefits of it. Then there’s the who is buying it, and what is the life experience that they’re having, how can you talk them about that? Those are kind of the things that you need to figure out in order to be able to create content that is going to be relevant to a group of people. You can definitely start with a product. But you got to also figure out, who are engaging with this product and what are they interested in? Then you got to figure out what stories can you tell about the product that you have?

Felix: Which is what we doing on a day to day basis and if they are in the stage where they are trying to figure out what stories people actually care about. Everlane story, for example, you’re talking about, do they know this before starting or does your steps that you can take to truly understand what stories were hit with your target customers?

Ezra: Well, you got to test. If you look at BOOM, your business needs a direct response sales funnel that is going to get people in the door and get them to buy from you. My favorite strategy is to use what’s known as a Pre-sell Engagement article, where I write an article that touches on the experience that my people are having, that is interesting and compelling to them that transitions into a pitch for my products, and ultimately gets them in an open to buy mindset and get them to click over to my products. For example, I spent about 20 million dollars, advertising one article. 95% of my front end awareness and acquisition amplification traffic goes to a single article. The article goes like this, “Five makeup tips for women over 50”. Then it’s five tips about how to have a better and more fun and more exciting and more effective makeup routine when you’re over 50.

Ezra: Then it says, hey, by the way, we have this amazing cosmetics and skincare line developed for women, specifically over 50. Here’s all about it and why it’s awesome. Here’s why people love it, go check it out. That’s where we drive all of our traffic. People get all caught up and they need a whole bunch of assets. No, you need one good sales video that you can run as an ad and one good pre-sell article that you can run that too. If those are compelling, and actually talk to your audience, you don’t need much more than that. It’s really not about the quantity of assets, it’s about the quality of assets. Yeah, I would recommend starting with a Pre-sell Engagement article, and a sales video and the best video that I have found, and I’ve spent about $4 million on this particular video this year is what I call, “The love demo love formula or the testimonial sandwich”.

Ezra: It starts with a face to camera customer testimonial from someone who’s actually used and gotten benefits from the product. I’ll usually cycle through about four people five to 10 seconds each being like, “this thing is so amazing and here’s what it did for me.” They’re all enthusiastic and they’re holding it up. They’re showing it and they’re talking about it, and talking about why it’s awesome and it’s a person. Those people look like the people who would be buying these products. This is the right age, is the right demographics, all that stuff. Then it goes into a demonstration of the product in use. What are the benefits of it? How is it used? Why is it awesome and then it ends with another series of customer testimonials. That front end content asset, which is, love demo love customer testimonial, product demo customer testimonial, which if you go to my Facebook fan page BOOM by Cindy Joseph and you look at the ads that we’re running, you’ll see a million of those is working extremely well. Then we leave that to our Pre-sell article.

Felix: Okay guys, so the love demo love is a video that you’re running ads or in traffic too, which then when they click on it goes to Pre-sell article. You mentioned that you drove obviously a lot of millions of dollars against this, and you mentioned that is quality rather than quantity. I’m sure you’ve tested out a lot of different content trying to beat this one?

Ezra: Yeah, I’ve been trying to beat that Pre-sell article for like four years. I’ve tested a million different, 40 some odd ones, some are different Pre-sells against and I can’t beat that so I wrote a really good one first, which is awesome. But, if you look at most e-commerce businesses, they go from a sales video directly to their product offer page, that’s really a fine way to go too. If you go to my website BOOM by cindyjoseph.com and you click on the store, and then you click on the Boom Gold product, the Boom Scrub product or the Boom Clean product, you will see a new strategy that we are using where we have what is known as a product minisite. Essentially what it is, it’s a homepage that has a story about the product that then the user lands on and then they click over to the buy box.

Ezra: What we’ve been doing now is we send traffic from an ad directly to the homepage of our product minisite, which is the story of the product and why it was made and what’s in it and why it’s good. Then once they click through that, they end up on the buy box where they can actually purchase the product. It’s not really a Pre-sell, in that it’s not like a piece of content that is designed to engage them. It’s specifically a product sales piece, but it’s before you get to the buy box. Most people are running a video ad or image ad directly with their product offer page. We’re finding that when we sandwich either an article or a product minisite homepage, I have templates for this minisite homepage in my app called Zipify Pages, which is a Shopify app learning page builder, pretty sweet. You can grab that if you want, but that is working better for a number of reasons.

Ezra: Number one, it gives us more retargeting buckets. We can now tell the people who watch the video didn’t make it to the site, the people who made the Pre-sell but didn’t make it to the products, the people who spent the most time on the Pre-sell, the people who did make it to the product homepage but not the actual product offer page. The people who made the product offer page where they can buy and were able to segment those buckets and target them all with different content in our retargeting, so it helps them that way too. But we’re finding that sandwiching a piece of content between the ad and the buy box, whether it is a product minisite homepage, where it’s a story about the product, or whether it’s a front end, generate awareness for the brand, talk about an experience that customers having, and then that goes to the store page. Either one of those works. I think that the content article is better for awareness and acquisition traffic and that the product mini-site is better when you’re retargeting people back to a specific product.

Felix: Okay, got it makes sense. Let’s talk about the content creation process you go through where you have been trying to beat this control though the one that you’ve been tried before, for years. How does it begin? How do you know what kind of content to start off trying to create?

Ezra: You have to think about the experiences that your customers are having, and then talk about that. You got to interview your customers, you got to know who you’re selling to, you got to know what they’re interested in. We know about the experiences they’re having, they’re having hot flashes, their skins changing, their hair is growing, they’re going through menopause, everyone’s telling them that aging is bad. They’re afraid of wrinkles. We understand our customers and the experience they’re having. Therefore, we can write articles about how to have more fun, or you can go to my blog, and you can see all of our articles and different stuff that we’ve done. But it starts with an understanding of who your customer is. Then I’ve got a whole bunch of in that court that training I was telling you about.

Ezra: I’ve got a bunch of ideas like tips lists, that’s our favorite one. 10 minutes to a better makeup routine, eight skincare tips for women over 50. 4 tips on how to have more fun in your life. We do a lot of tips lists, you can do educational and how-to content you can do things that are related to current events, you can do manufacturing to process transparency.There’s a bunch of different ideas, but it comes back to what is your community going to find interesting. The way to understand that is to understand what experiences are your communities… Is your community having and what conversations are they already engaging with and how can you talk about that? There’s not like a formula beyond understanding who you’re talking to and what they find compelling.

Felix: You like to interview customers of yours to determine this?

Ezra: Yes, I call my grandma. I had a business partner who was a woman over 50. We could talk about the experiences she was having, like, you find and look, generally a lot of people are also interested like we were talking about Brazilian Jiu-jitsu earlier, you and I could come up with 15 different ideas for articles that Brazilian Jiu-jitsu people would be interested in because we know the market because we’re in the market.

Felix: Make sense? You obviously have worked with a lot of e-commerce entrepreneurs, you’ve worked with people that are aspiring to be entrepreneurs, through this smart marketer. What do you see, because of your perspective, what do you see most people tripping up on this journey?

Ezra: The most common reason that people don’t build their businesses is they get stuck driving instead of navigating. At some point in your entrepreneurial career, you’re going to have to learn how to delegate. You’re gonna have to learn how to buy help, you’re gonna have to learn how to stop doing customers support yourself. When you’re on the road, driving and taking the turn and you’re tinkering with your Shopify site, you’re tinkering with clay-vo, you’re tinkering with Facebook ads, you’re tinkering with analytics. You can’t be up above the road, looking at the mountain ranges and seeing what’s coming down the pipe, you’re stuck driving. Most people get bogged down in technology. They run all the technology platforms, they do it all themselves, they do all their customer service, they write all their emails, they do all their copy and do all their product sourcing. At some point, you have to learn how to buy help and invest in that help.

Ezra: The reason people say, I hired someone and they didn’t work out was like, no, you didn’t work out. You didn’t invest in them. The interesting thing about buying help is it gets better over time. If you’re buying 20 hours a week of help and that’s how you need to frame it, you are buying help for your brand. For your business, you’re buying 20 hours a week. Well, the first week, that 20 hours is worth whatever it is but by week 12, that 20 hours is worth four times what it was in week one because they’re more effective. The way that I’ll do this is I’ll say okay, I’m going to … There’s a bunch of different roles. There’s copywriting, there’s social media, there’s Facebook advertising, there are managing projects, there’s managing inventory, there’s design, development, video editing. There are all these different roles of areas where you could buy help, and you could use a Services Agency, or you could bring someone in and pay them a part-time or full time salary to play a role on your team.

Ezra: The way that I like to do this, I’ll say, listen, I want you to be the best social media manager in the world within three years and here’s how we’re going to get you there. These are the six best social media blogs. We’re going to have all the articles populate into a Slack channel, you’re going to spend four hours a week reading these articles and taking notes in a notebook. Then we’re going to have a meeting once a week, and you’re going to tell me what you think we could do for the brand. You’re going to read every help article from every blog post from clay-vo and from XYZ, so software that is related to your role. You’re going to go to these events, you’re going to take these courses, you’re going to cut your teeth in these ways. You hold them accountable, and you give them a way to win and you give them educational material and you give them the opportunity to develop a skill set.

Ezra: You actually train and delegate to them. The way that I like to do it is, any repeatable processes that I have, like customer support is a great one that a lot of merchants still do themselves. The way that you do it is I do it, we do it, you do it. You say, look, I’m going to do this, I’m going to document it. I’m going to do it, I’m going to take a video of it, I’m going to make it standard operating procedure, show you each step. Then we’re going to do it together, where I’m going to be looking over your shoulder as you do it, and then you’re going to do it on your own and that’s how you delegate tasks. I think that most people get stuck trying to do everything themselves. The other thing that most people do is they don’t invest enough in paid amplification.

Ezra: Everybody’s so focused on what they can get out of their business, but that really is the wrong mindset. It’s a misguided mindset. It’s about what you can invest into your business. You get out what you put in. What you want to do is take, if you made a hundred grand last year, you want to take between 15 and 30 grand, 15 to 30% of your top-line revenue number and reinvest it in paid amplification. By the way, most e-commerce businesses don’t even run on a 30% profit margin. You’re reinvesting almost 100% of your profit back into paid amplification to grow the snowball of your business, people start pulling from their business, rather than keeping their side hustle or just not are living below their means. They don’t give their business the energy to continue to grow. The paid amplification, the money you invest in ads and new products and new channels, and better brand assets.

Ezra: That’s the fuel that drives the car forward, so you got to continue to invest. Then the other thing that I would say that stops people from scale is life-work balance and overwhelm. People seem to think and I’ve been in this business now, since 2005 and I’ve seen a lot of people burn out. People seem to think that working harder and longer equates to being more successful, but it’s actually the opposite is true. It’s not about how much you work, it’s about what you produce. If you are working yourself to the bone if you’re trying to sprint at all times, and you don’t have time to take care of your body. You don’t have time for your intimate relationships. You don’t have time for your social life, you don’t have enough time for your hobbies.

Ezra: You’re just like a … Business is the backdrop of your existence and you are overwhelmed, stressed mess, that is going to eventually burn you out and your business is going to fail. Whereas if you approach it as a marathon, and you take care of yourself, and you show up to it for eight hours a day Max, but you do that consistently, you have a much better shot of success, and you’re much more pleasant to be around. Ultimately, you will build something that can be sustainable. It’s not about going out and spearing a pig. It’s about watering a mango tree for every day for a year and letting that fruit and then having that mango tree, feed your family for generations. I think that the pace at which people approach their business should be slow down.

Felix: Lots of great and wise advice. I want to start with this idea of using your time wisely. When you have someone that is you might see like going 16 hours a day, spending a lot of time, working hard when they can be working smarter on this. Where can they start looking to determine like, what am I doing wrong? What should I be cutting out? How should I be using my time better?

Ezra: Well, what happens is when you put up container around your work life, and let’s say you don’t start until 10am, and you end at 5 or 6pm, everything that you need to get done will get done within that container. It’s not really about picking what to do because what to do will be apparent. It’s about setting the border and boundary around your work life and then sticking to that which is hard to do and takes vigilance and diligence and intention. But ultimately sets you up for success because, what you do in your work life is going to be dependent upon what the business needs at that point. I have suggestions about what to outsource first. Outsource Customer Service Design and development and video editing you can’t do those yourself and customer support you shouldn’t be doing yourself hold on to advertising.

Ezra: If that’s a skill set you want to learn because it’s a very important one and nobody cares about your money as much as you do. outsource your copywriting or train someone in your voice. Because when you think about everything the copywriters do the product descriptions, the email flows, the broadcast, the blog post the labels, the inserts, the sales and launches, The amount that the copywriter does is astronomical for ecommerce brands. If you can get that off your plate it frees you up a lot. Keep doing the strategy, the vision, the development of new products, the talking to customers, the going out and figuring out what’s next for the business, the consumption and education and learning like do the stuff that’s going to be high value and delegate the rest via either outsourcing or hiring.

Ezra: I would recommend hiring in-house I think that’s a much better strategy and ultimately has you have a much more valuable asset. But I think that it’s not about what you stop doing first. It’s about committing to a certain number of hours and sticking to that and not going over it and then committing to in the hours that you’re not working, doing things that are pleasurable like moving your body, like taking care, like having a social life, like engaging in hobbies, like putting attention on your intimate relationships, that kind of stuff. That is really the game.

Felix: You also mentioned that you need to in value take care of your business too, you need to reinvest in you say a lot of ecommerce brands, don’t do this, don’t let their brands grow with or without this support reinvesting in it.

Ezra: They start holding their cash out far too soon, and they don’t reinvest back in the marketing. I learned this because I’m considered the growth guy by eight, nine-figure brands, private equity companies, venture capital companies, were buying e-commerce brands will come to me and say, we’re considering making a purchase of this retailer that does $50 million a year 100 million dollars a year, whatever. Go in, take a look at the analytics, the ad accounts, the emails, all of it, the CRM, the conversion rate, all that stuff. Tell us number one, do you think this is a good buy? Number two, how you would grow it? One of the interesting things that I saw, looking at all these bigger brands, bigger than mine is most of these folks had one source of profitable customer acquisition, maybe it was SEO, maybe it was Google AdWords, maybe it was Amazon, maybe was Facebook ads, and then they would take all the profit they made from these other channels and invested in customer acquisition at a loss.

Ezra: They would say, I make 100 grand a month in profit, I’m just giving you random numbers, I’m going to take 99.9% of that, and I’m going to invest in customer acquisition, and either breakeven or loss to grow the footprint of my brand assets so that when I run a sale, I’ve got a bigger ship that I can monetize. Once I understood this, my brand went from 3 million to 17 million the next year, because I came up poor. I came up thinking if the advertising campaign isn’t profitable, turn it off. Once I understood Oh, take 100% of what you have and reinvest it back in growth through paid amplification to acquire customers, I understood the game that is afoot, which is a longer-term view of the asset rather than what am I doing right now and what’s going on in the next 30 days? It’s what can this thing be in 12 to 24 months, if I invest 100% of what it has back into its growth.

Felix: This kind of takes away lots of guttering and belief that it will payout.

Ezra: I don’t think it does. I think if you are paying yourself enough to live, let’s say you don’t have a side job, then who cares about acquiring cash in the bank if you can grow the footprint of the asset because if you think about it, the valuation of the company is based on a number of factors. One is profit. Two is repeat business rate. Three is diversification of traffic sources, bunch of different things that the valuation is based on, but one of the things that’s going to increase your valuation is size. If you are subscribing to the idea that the goal is an eventual exit, and not cash flow from the business. I mean cash flow from business really wonderful. My business makes millions of dollars a year in profit, which is really nice. I like that cash flow, but I’m investing all that back in.

Ezra: Then if you’re going to sell it, 18 months before you sell it, you start modifying your acquisition strategy to be more profitable, you start doing more promotions to get your repeat business rate up and stuff like that. But the idea is, we want to build the biggest and best asset possible. If we have the ability to buy or buy customers at breakeven, then we should invest as much money as we can in that, so that we can grow the biggest footprint possible. We can have the biggest asset possible because the real monetization event is going to happen when we sell the thing. I think it’s actually a smarter strategy than pulling cash out. As you go, pulling a bunch of cash out as you go.

Felix: You set them something really important, which is that you will have to acquire customers at breakeven. Is that at a gain?

Ezra: Or a loss? Basically, I’m talking about let’s say, I’m making a bunch of profit from one channel, for example, my business now I make $10 million a year from repeat business because I’ve been around for a long time. I’m taking all that profit, and I’m putting it back into customer acquisition. I’m not profitable on those first customers. But because I have good storytelling, marketing, great products, those people come back around and buy again. I am buying customers at a loss deliberately to build the footprint of my brand because I have good repeat business cross-selling up selling, and I have free revenue from past customers from years ago, which what people don’t understand about paid amplification is it creates what’s known as a halo effect. Year over year, the assets that you generate are more than just the customers, it’s the pixel audiences, the email addresses, things like that the subscribers that you can monetize each year. There’s a halo effect that happens when you invest in amplification.

Felix: Okay, makes sense. Let’s talk about the personal development of an entrepreneur, the people that you’ve seen become a success, what attributes do you see them investing in themselves to be able to walk further down this path of success?

Ezra: Well, one is not being too proud to ask for help. A lot of people don’t want to ask for help when they need it. It’s like you’re not going to be the best at everything. Find someone who knows more than you about finances. Find someone who knows more in the money. That’s a big one. People screw up the money. They don’t pay their taxes. They don’t understand which products have the highest margins. They don’t understand cash flow. They’re not doing their accounting and looking at their books at the 10th of each month to see what does this month look like compared to last month? What does this month look like compared to the month before? Has our cost of goods gone up? Has our marketing costs gone up? Has our salary gone up? If so, why? Like they’re not monitoring the finances in a real way.

Ezra: You’ve got to have your books done at the 10th of every month and you must monitor your books. Look at your profit and loss statement. Look at your year to date Profit and Loss comparative the last year look at your month to date profit and loss comparative to the last month and compared to the last year like really be paying attention to the money, pay your taxes on time, pay your quarterly taxes. There’s like money is really what screws people up for mostly new entrepreneurs who are trying to scale they don’t understand how to handle money and ultimately it sinks them. That’s a big one. But I think Yeah, going back to what I was saying, which is willing to ask for help, and being ever the student, don’t, get too proud and think you know it all and egotistical, it’s like, no, you’re always… There’s always more to learn. There’s someone who knows more, there’s help that you can get, and being willing to let go of control, you can get a lot of entrepreneurs who are control freaks, and they want to micromanage people and be all crazy on them.

Ezra: It’s like, you got to give people autonomy and freedom and give them the ability to acquire a skill set and give them room to grow and pay them well. Be generous and invest in your team. Because if you want to grow something great, you’re gonna need more than just you. I have a whole course on this on my blog, too. But, delegation and scale go hand in hand. Scale can only come from outside yourself. You need to learn how to get out of your own way. That comes and that is, requires the skill set of communication and dealing with people.

Felix: I think one of the key attributes to an entrepreneur that even allows them to go on this journey. To start his journey as it’s kind of overconfidence that they can do it. I think there’s a proven concept where the con is what you’re saying about believing that you know all the answers and being maybe afraid to ask for help but maybe even not even being aware that needs to ask for help. What kind of questions do you ask or do you recommend people ask themselves to determine like … Maybe I don’t know enough about this thing?

Ezra: I think if there’s a mystery, ask for help. If you feel like maybe this could be improved based on how something you saw somewhere else, find someone who knows more about it and ask them about it. Join an online community, a Facebook group, join the mastermind. I also think that entrepreneurship is lonely. You work behind your computer, nobody understands what you’re going through, none of your friends really get it. The pressure, the intensity of being the end of the line for this thing to work, the ups and downs of it, everybody’s salary ragging on you the amount of debt that you take on to fund different parts of your infant. It’s a very intense experience. So if you’re not talking with other people who are having a similar experience, and you’re not sharing your experience and being open about what your struggles are, it’s going to crush you.

Felix: When it comes to resource generation, which I think you get really good point early on about, this is the game of how can you generate the most resources using almost a credit out of thin air, to begin with then overtime reinvesting into keep on growing it, how does someone evaluate what is the activity that will generate the most resources on a day to day basis? How do they decide, how should I spend my time to generate the most resources? What should they be looking at?

Ezra: That’s a bit of … It’s a hard question to answer because there’s a lot of stuff you got to do. You got to do whatever the next most important thing in the business is. You need to be telling better stories, creating good content, optimizing your ads, optimizing your sales funnel, looking at your data and analytics, optimizing your email and autoresponders and broadcasts and flows, creating new products, marketing the past customers. It’s like there’s a whole spectrum of things that you should be doing in your business. But first and foremost, 70% of your energy of your paid amplification budget is going to be spent on acquiring new customers. One thing you could do is create better video assets that are going to engage people and tell a better story to get new customers in the door.

Ezra: That’s never a bad thing to do, is more front end customer acquisition video ads, that’s always a good thing to do. So that looking at different channels, well, okay, I’m getting all my sales on Facebook, can I expand the YouTube? Am I doing retargeting on every available network? When someone visits me and they see my product, are they seeing me on YouTube, the Google Display Network, Google search, Instagram, Pinterest? There’s a lot of stuff to do. It’s not really like a better or worse. It’s like, am I every day, keeping a positive attitude and taking the next step in the direction of my goals. Am I achieving something on a daily basis? Do I have a to-do list that’s related to the business, and am I getting something done at least once a day? That’s the game. It’s really not like a … It’s hard to prioritize or quantify what is more valuable than something else.

Ezra: The truth of the matter is that, and this is the part about people overworking themselves. You’ve heard the 80/20 rule, 80% of your results come from 20% of what you do. The truth of the matter is, you can do that again and go 64/4. 64, but you can 80/20, the 80/20, 64% of your results come from 4% of what you do. You could stop doing 96% of the stuff you’re doing and have a business that’s almost as good. So you’re definitely doing too much and you’re definitely spending a lot of time doing stuff that’s not that great, but it’s hard to know what those things are. The practice is, and it really is a practice is can I show up, enjoy myself, have fun, and take the next best step that I can think of in the direction of growing my business? For me, my vision and my goal is to number one, enjoy myself. I want to have fun. I want to be enjoying what I’m doing. My business partner randomly died last year, you don’t know how long you have.

Ezra: People get sick, people get deceased, people get hit by buses. Like, if you’re not having fun, what are you doing? Number two, I want to make really great stuff. Truly amazing incredible products that serve the world, that helped people. Then three, I wanted to be profitable and I’d like it to make money, but I want it to be in that order. I want to have fun, I want to make good stuff and I want to make money too. I don’t care how big it gets. I think this fascination with scale is a misguided fascination and often cripples people because then you end up with this giant machine that you’re shackled to that makes you miserable that you don’t even like where you could have had something where you were having a good time, making good stuff and still being profitable. It’s not really about how big it gets. It’s about, are you having a good time doing it and are you making good stuff and can you have that be profitable? If so you’ve won the game.

Felix: I think something else that might be misguided is looking at, checking the clock or checking the time, things aren’t happening fast enough, is almost like a recurring thought or in the back of a lot of entrepreneurs has like things aren’t happening fast enough. I’m not succeeding fast enough. To you is this … Does this mean that … I think a lot of people react to this by saying, I should work harder, I should be putting more time, I’m not doing something right. Is that suppose the case or do you all more often see that things just take time to play out?

Ezra: Not everyone’s going to be successful. You have to confront that sometimes what you’re doing isn’t going to work, but the ones who fail are the ones who quit before the magic happens. Most people judge their operations too early. You end up with folks who … Here’s what it takes, it takes six to 12 months to develop a great product. It takes six months to build the technology stack and then it takes six months to market that thing, and now you’re 24 months in and you’ve only done six months of marketing and you probably need to optimize that and do another round. So you’re like 30 months in before you can judge a new brand. Most people are trying to judge it in six months and it’s like, you didn’t give yourself enough time to truly create something that was meaningful.

Ezra: A lot of times you just need to spend more time, but sometimes you got a debt of a product or a debt of a brand and you need to switch gears. If you’ve never made a sale, and you’ve been at it for a year, and you’ve been marketing for a while, you might have something nobody wants. I don’t know how to tell you when you should stop, but I definitely do think a lot of people quit too early.

Felix: Got it. Now, what about you and your team? How do you guys get everything done? What is your project management process?

Ezra: Well, I happen to have a course on that, and a one and a half hour training on my blog. It’s called smartmarket.com//courses, you can click on my project management training, hard to describe that in a one-minute response, but we use technology. We use Slack. We don’t do email, we don’t do Skype. We don’t do Dropbox. We don’t do any of that. We only slack with each other and we use Google Drive to manage and store our files and we use Trello, which is a Kanban system to manage our projects and we communicate, we’re all virtual. I have a whole training on some ideas and thoughts on how to manage projects effectively, but being clear about the technology you’re using.

Ezra: Not being on emails and Skype and texts and all that, keep it all in one thread in a tool like Slack. Make sure you got a good organization of your file structure, make sure you’re managed using some task management tool like a Trello, or an Asana or a Basecamp or a Google key or a LeanKit or Mavenlink or something like that are good suggestions there.

Felix: You caught an early with that SEO that you’re talking about early on and now the importance of brand building. What do you see is something today that is in the early stages that you’re keeping an eye on?

Ezra: I think short-form video assets are coming up. You see Instagram stories, you see Facebook mid-roll video ads. I think the people who are embracing short, short form in addition to long, long-form, so 15 to 30-minute assets along with really short form assets are great tools for exposure at the moment where you can get cheap inventory. I’m focused on product line expansion to continually have additional solutions for the people in my community. I think that upselling and cross-selling past customers is really a necessity for brands today and good storytelling.

Felix: Also BOOM by Cindyjoseph.com’s website and smartmarket.com also where, as I mentioned all those courses, I’ll leave this last question. What was the biggest lesson that you learned last year that you want to employ this year?

Ezra: Things can change suddenly and nothing is quite as stable as you think it is and you’re better off not having a single person as the face and voice of your brand. You’re better off having multiple people who are representatives and brand ambassadors rather than just one because if that one person burns out or goes away for some reason, you have to quickly change a whole lot of your assets, including all your emails, all your videos, your whole website, all your ads, it makes it really difficult as a single point of failure. In general, I’m a fan of brands that are not based around a single persona.

Felix: Awesome. Thank you so much for coming and sharing your experience, Ezra.

Ezra: Yeah, thank you so much. Really appreciate it.

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Felix Thea

Felix Thea is the host of the Shopify Masters podcast, the ecommerce marketing podcast for ambitious entrepreneurs. Got something to share with Shopify Masters listeners? You can submit your story for consideration.

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Google My Business: So nutzen Onlineshop-Betreiber den Service effektiv

Google My Business Shopify Blog Post

Organischer Traffic von Google, der durch relevante Keywords zustande kommt, ist der erfolgsversprechendste Traffic. Interessenten, die darüber auf die Webseite kommen, haben bereits eine klare Such-Intention und sind somit eher dazu bereit, ein Produkt zu kaufen. Mit wachsender Bekanntheit Ihrer Marke werden auch die Brand-Suchanfragen nach Ihrem Unternehmensnamen wichtiger.

Um Personen, die nach Ihrem Unternehmen suchen, direkt ein positives Bild von Ihnen zu vermitteln, eignet sich ein Unternehmenseintrag bei Google My Business. Welche Vorteile ein solcher Beitrag mit sich bringt und wie Sie eine Verknüpfung mit Shopify problemlos umsetzen können, erklärt Paul Anderie von prandible in diesem Gastbeitrag.

Google My Business in der Customer Journey

Wenn wir über einen zukünftigen Kunden sprechen, geht es im Marketing anfänglich vor allem um drei Phasen der Customer Journey:

  • Awareness – Der potenzielle Kunde erkennt ein Problem oder ein Bedarf wird geweckt.
  • Consideration – Der Interessent wägt ab und vergleicht verschiedene Anbieter. Dabei sucht er nach Produkten, die ihm helfen können.
  • Decision – Der Kunde weiß genau, was er braucht und entscheidet sich.

Marketing Phasen ShopifyInteressenten in der Phase “Awareness” entdecken zunächst, dass sie ein Problem haben und ein Produkt oder eine Dienstleistung als Lösung benötigen. In Phase zwei wird nach Lösungsansätzen gesucht. Bei der Phase “Decision” wissen sie dann bereits genau, welches Produkt sie wollen.

Mit Google My Business unterstützt Google jeden Shop-Betreiber, die Aufmerksamkeit der Suchenden in den unterschiedlichen Phasen effizient zu erlangen.

Google My Business ist Pflicht!

Demzufolge ist Google My Business für jeden Betreiber eines Shops ein Must-have! Wer dieses Werkzeug von Google nicht einsetzt, verschenkt große Potentiale bei der Kundenansprache von organischen Interessenten. Der Eintrag ist für Unternehmen zudem kostenlos.

Ein Anwendungsszenario könnte so aussehen:

Ihr Shop wurde einem Freund weiterempfohlen und dieser neue Interessent sucht nun bei Google nach Ihrem Store oder Ihrer Marke. Marken-Suchanfragen werden mit der Zeit zunehmen, daher gilt es, diese mit besonderem Interesse zu  beachten. Mit Google My Business haben Sie die Chance, sich mit zahlreichen Informationen als Unternehmen vorzustellen und Vertrauen zum Suchenden aufzubauen.

Dazu zählen Elemente wie:

  • Bewertungen von Kunden
  • Bilder von den Personen hinter dem Unternehmen
  • Bilder vom Geschäft bzw. dem Lager
  • Hinweise auf Aktionen

Das führt zu einer immensen Vertrauenssteigerung gegenüber Ihrer Marke und Ihren Produkten.

Einer Studie von BrightLocal zufolge vertrauen 85 Prozent der Befragten Online-Bewertungen genauso wie einer persönlichen Empfehlung.

LesetippSo machen Sie Ihren Onlineshop vertrauenswürdiger.

Vorteile für Onlineshop-Betreiber

Mit Google My Business steigern Sie in erster Linie das Vertrauen von Personen, die ein Interesse an Ihrer Marke zeigen. Der Erstkontakt fällt leichter, da Sie sich als sympathisches Unternehmen präsentieren können und so eine positive Wirkung auf Interessenten haben. Über Bewertungen, Fragen oder hochgeladene Fotos können Kunden und Interessenten zudem direkt mit Ihnen interagieren.

Außerdem kann ein vollständiger Eintrag Sie bei der Suchmaschinenoptimierung unterstützen und verbessert vor allem Ihre lokale Sichtbarkeit (Local SEO).

Darüber hinaus gibt es einige weitere Vorteile, die Sie bei der Anwendung von Google My Business feststellen werden.

Adresse ausblenden

Der erste Punkt ist Ihre Adresse. Da sich Google My Business in erster Linie an lokale Geschäfte richtet, wird auch die Adresse angezeigt und auf Google Maps eingeblendet. Möchten Sie allerdings nicht, dass Personen bei Ihrem Lager oder bei Ihnen zu Hause vor der Tür stehen, können Sie die Adresse auch mit einer Einstellung ausblenden.

Lokale Auffindbarkeit steigern

Sie können mit Google My Business gezielt die Suchanfragen zu Ihren Produkten in Ihrer Umgebung steigern. In der Statistik lässt sich die Suche dementsprechend detailliert auswerten, sodass Sie sehen, welche Anfragen direkt über Ihre Marke und indirekt über Synonyme, Produkte, etc. gekommen sind.

Google My Business Statistiken

Auswertung von Suchanfragen über Statistiken im GMB-Dashboard

Kostenlose Mini-Anzeigen

Mit dem Feature “Beiträge” können Sie kurze Anzeigen in Ihrer Google-My-Business-Box präsentieren. Auf den Karten lassen sich Produkte, Angebote oder Veranstaltungen ideal bewerben, sodass die Interessenten stets sehen, wann es Neuigkeiten im Shop gibt.

Google My Business Beiträge

Erstellung von Beiträgen über Google My Business

Produkte über Google My Business einstellen

Seit Mitte 2018 können eigene kleine Kollektionen innerhalb des Eintrags angelegt werden. Diese Funktion steht allerdings nur “Handels”-Konten zur Verfügung und läuft aktuell noch in der Beta Phase. Die Produkte werden momentan ausschließlich auf dem Handy der Besucher angezeigt. Wer diese Funktion testen möchte, sollte im Google My Business Backend im linken Menü nach “Produkten” Ausschau halten.

Google My Business Produkte

So erscheinen Produkte im Eintrag über Mobilgeräte:

Google My Business Produkte mobilVerknüpfungen innerhalb Shopifys

Shopify liefert verschiedene Apps, mit denen Sie Google My Business bzw. die Funktion Google Shopping verwenden können.

Google Shopping von Shopify

Über die Google-Shopping-App im App Store von Shopify lassen sich Produkte synchronisieren und über das Google Merch Center im Google-Shopping-Bereich bewerben. Es gibt allerdings noch einen zuverlässigeren Weg, um beide Programme zu verbinden.

Google Shopping Feed von Simprosys InfoMedia

Bei der App von Simprosys InfoMedia sprechen die zahlreichen positiven Bewertungen Bände. Die Synchronisierung der eigenen Produkte zu Google kann einfach und kostenlos vorgenommen werden – zumindest für die ersten fünf Produkte. Die genauen Preise für alle weiteren Produktzahlen, finden Sie in der Tarifübersicht der App.

Fazit: Nutzen Sie die Google-Tools für mehr Sichtbarkeit, Vertrauen und Verkäufe

Google My Business bietet Ihnen großartige Möglichkeiten, Ihr Unternehmen in Googles Suchergebnissen prominent zu platzieren. Durch einzelne Funktionen wird bereits früh Vertrauen zu Ihrer Marke und Ihren Produkten aufgebaut.

Die Anmeldung ist kostenlos und die Verwendung wird sich positiv auf Ihre Marke und Ihre Verkäufe auswirken.

Kombinieren Sie Shopify über passende Apps mit den Google-Tools, lassen sich Ihre Produkte problemlos synchronisieren und für gezielte Produkt-Werbeanzeigen in unterschiedlichen Platzierungen nutzen.

Haben Sie bereits Erfahrungen mit Google My Business für Ihr Unternehmen sammeln können? Dann teilen Sie Ihre Eindrücke gern in einem Kommentar unter diesem Beitrag!


Which method is right for you?Über den Autor: Paul Anderie ist Gründer von prandible. Mit der Mission, Ladenbesitzer von der Digitalisierung zu begeistern, machen Paul und sein Team lokale Händler u.a. mit Videokursen zu SEO, Google My Business oder E-Mail-Marketing fit für die Zukunft.

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6 Tipps für Online-Händler: So machen Sie Ihre Website vertrauenswürdiger

Die meisten von uns brauchen im Durchschnitt nur Sekunden, um zu entscheiden, ob sie auf einer Website bleiben oder wegklicken. Und das kann dann schon den Unterschied zwischen einem bereits erwarteten Verkauf oder einem verlorenen Kunden ausmachen.

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Ein Teil dieser Blitzentscheidung liegt in der Einschätzung der Vertrauenswürdigkeit Ihrer Website.

Schauen wir uns an, was dahinter steckt. Wir untersuchen hier den Stellenwert, den Glaubwürdigkeit für Kunden hat, wenn sie eine Website besuchen — und was Sie gleich tun können, um Ihr Business seriös zu präsentieren.

Warum eine vertrauenswürdige Website wichtig ist

Derweil Phishing-Betrug, Malware-Attacken –oder schlicht und ergreifend schlechter Kundendienst— zunehmen, werden wir alle immer vorsichtiger, wo wir hinklicken. 

Und wenn Sie einen Onlineshop haben, bei dem Geldtransaktionen stattfinden, müssen Sie extra aufpassen, wie Ihr Geschäft und Ihre Website wahrgenommen werden.

Über die Checkout-Sicherheit müssen Sie sich zum Glück keine Gedanken machen, wenn Sie eine gehostete Lösung nutzen —aber wie steht es um den Ablauf, der den Kunden überhaupt zum Checkout bringt?

Wie erzeugen Sie also Vertrauen in Ihre Website-Oberfläche, so dass der Kunde bis zum Kauf durchklickt?

Was bedeutet Vertrauenswürdigkeit in Bezug auf eine Website und ein Geschäft aus Kundensicht?

Eine Studie des UXMag-Teams hat untersucht, warum Verbraucher einer Marke Vertrauen entgegen bringen. Einige dieser Erkenntnisse tragen wir im Folgenden zusammen.

Eine Firma muss integer sein. Vertrauen erfordert die Überzeugung, dass ein Geschäft legal ist, sich fair verhält und unter Beweis stellt, dass es sich um seine Kunden kümmert.

Ein Produkt sollte halten, was es verspricht. Ein Verbraucher kann erwarten, dass diese Versprechungen korrekt und erwartungstreu umgesetzt werden. So vertrauen die meisten von uns darauf, dass wenn sie auf “versenden” drücken, auch wirklich eine E-Mail an den ausgewählten Kontakt gesendet wird.

Informationen müssen richtig, vollständig und unabhängig sein. Wenn Besucher den angebotenen Informationen und Auswahlmöglichkeiten vertrauen, sind sie weniger versucht, sich anderweitig umzuschauen.

Ein Produkt oder eine Dienstleistung muss qualitativ hochwertig sein. Kunden wollen sich in Ihren Entscheidungen bestätigt sehen, und wir alle wollen sicher sein, dass unsere digitalen Geräte sicher sind und unsere persönlichen Daten geschützt aufbewahren.

“Diese Firma schützt mich und hat meine Sicherheit im Auge.” Datenschutz wird in der digitalen Welt immer mehr zu einem zentralen Kundenanliegen. Wir wollen sicher sein, dass ein Geschäft in unserem Interesse handelt. Wird die Firma meine Kreditkartendaten sicher speichern und persönliche Informationen privat behandeln?

Behalten wir diese Grundlagen im Hinterkopf und setzen wir sie so um, dass Ihre Website vertrauenswürdiger auftritt.

Diese Strategien sind so einfach, dass Sie sie hier und jetzt anwenden können.


1. Ein aussagekräftiges Design spielt eine entscheidende Rolle

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie laufen die Straße runter auf der Suche nach einem netten Ort, um etwas zu essen. Gehen Sie dann in das Restaurant mit dem kaputten Fenster, dem flackernden Licht über der Tür und dem komischen Geruch, den man schon von draußen riecht? Oder wählen Sie das Restaurant mit dem schönen Schriftzug, hellem Licht und offenen Fenstern, die Passanten einladen?

Die Antwort dürfte einfach fallen. Wenden Sie also die gleichen Regeln bei Ihrer Online-Fassade an —Ihrer Website.

Es gibt heutzutage keinerlei Entschuldigung für eine schlecht gestaltete Website. Es gibt unzählige Ressourcen für ansprechende und funktionale Website-Entwürfe, die Kunden mehr über Ihr Produkt erfahren und letztdlich eine Kaufentscheidung treffen lassen.

Was aber macht Website-Design vertrauenswürdig?

Vergleichen wir zum Beispiel diese beiden Websites. Auf welcher würden Sie wohl eher etwas kaufen?

Endy Sleep

Endy Sleep

Bath Magic Inc.

Bath Magic Inc.

Gehen wir davon aus, dass Sie eher Endy Ihre Kreditkarteninformationen anvertrauen würden, allein wegen der Gestaltung und Unkompliziertheit der Website. Endy strahlt Vertrauen aus. Wahrscheinlich erscheint uns die entspannte junge Frau doch glücklicher als die wütende Dame bei Bath Magic Inc.

Das ist gar nicht böse gemeint gegenüber Bath Magic Inc.— sicher gab es Gründe für diese Design-Entscheidung. Das ist auch okay, aber wenn man diesen Weg einschlägt, muss es genau in Ihre Gesamt-Markenstrategie passen.

Hier also nun unsere einfachen Tipps für ein vertrauenswürdiges Website-Design:

  • Vermeiden Sie ganze Absätze in Großbuchstaben
  • Benutzen Sie nicht den Schrifttyp Comic-Sans (es sei denn, er gehört zu Ihrer Gesamtstrategie)
  • Stellen Sie sicher, dass Ihre Texte grammatikalisch korrekt sind
  • Benutzen Sie keine billig aussehenden Agenturbilder (tolle und kostenlose Bilder gibt’s übrigens auch von Shopify!)
  • Wählen Sie ein einfaches Layout

Tipp: Wenn Ihr Budget es zulässt, ziehen Sie eine Design-Expertin zu Rate, die Sie bei Bedarf beim Re-Design Ihrer Ladenfront berät.

2. Ihre Website profitiert von einem Hauch Individualität

Ist es nicht toll, wenn Sie beim Besuch eines Ladens oder einer Website gleich das Gefühl haben, sich in besten Händen zu befinden?

Womöglich haben Sie noch nicht mal ein Wort mit jemandem gewechselt und wissen bereits allein vom visuellen Eindruck her, dass bei diesem Unternehmen alles in Ordnung ist. Sie sind überzeugt, dass die Verantwortlichen hinter Ihrer Marke und Ihren Produkten stehen.

Ob das über die Botschaften auf der Website oder Ihrer Laden-Fassade rübergebracht wird oder über etwas, das Sie zuvor online gelesen haben—die Firma hat ganz klar ein Vertrauensverhältnis mit ihren Kunden aufgebaut. Wie haben sie das gemacht?

Sehen wir uns die Landing Page von Tim Ferriss’ Website an. Er hat eine unglaublich loyale Fangemeinde. Dieses hohe Niveau hat er durch  die durchgehend zuverlässige Vermittlung von herausragendem Content erreicht.

Falls Sie Tim noch nicht kennen: Seine Website ist perfekt. Für diese Qualität steht er wortwörtlich mit seinem Gesicht auf seiner Startseite!

2. Add a Hint of Personality to Your Website

Nicht nur ist das Design umwerfend, Sie finden auch auf Anhieb folgende Informationen:

  • Ein Foto von Tim Ferriss, damit man weiß, mit wem man es zu tun hat
  • Zitate von namhaften Marken
  • Amazon-Sternebewertungen
  • Ein klarer Call to Action, ein Handlungsaufruf

Für einen Online-Laden ist eine aussagekräftige Ansprache auf der Startseite Ihrer Website entscheidend. Eine “Über Uns”-Seite mit Fotos Ihrer Mitarbeiter und einem Mission Statement ist ebenso eine gute Idee. Gestalten Sie Ihre Produktseiten mit einem persönlichen Touch, indem Sie echte Menschen zeigen, die mit Ihrem Produkt posieren oder interagieren.

In einem anderen Artikel haben wir bereits besprochen, was eine solide “Über Uns”-Seite ausmacht —aber Sie können sicherlich darüber hinaus noch einige individuelle Ideen für Ihre Homepage einsetzen, nach Tims gutem Vorbild.

3. Halten Sie Ihre Website immer aktuell

Neben einigen offensichtlichen Standards –gleichbleibende Serverstandzeiten, schnelle Ladezeiten und eine passgenaue Domain—gibt es noch einige andere Punkte zu berücksichtigen, die Ihre Website auf dem letzten Stand halten.

Alle Informationen zu Versand, Kontakt, Produktdetails etc. müssen  immer aktuell sein. Nehmen Sie sich immer wieder Zeit, Ihre Produktbeschreibungen und alte Blogeinträge nach womöglich veralteten Daten zu durchforsten, die Ihre Kunden fehlleiten oder verwirren könnten.

Eine elegante Art zu zeigen, dass Sie alles unter Kontrolle haben, ist eine Medien-Seite bzw. Pressezitate direkt auf Ihrer Startseite. 

Das Folgende haben Freshly Picked zum Beispiel auf Ihre Startseite gesetzt, nachdem Sie bei der Gründershow Shark Tank (“Die Höhle der Löwen”) und der beliebten US-Talkshow Ellen vorgestellt wurden:

3. Make Sure Your Website Is Up-To-Date
Diese Nachrichten sollten so aktuell wie möglich sein – sie sind eine Art soziale Bestätigung Ihres Geschäfts, die wiederum den Vertrauensvorschuss steigern.

4. Benutzen Sie Security Badges, um von vornherein zu signalisieren, dass Ihre Website sicher ist

4. Use Secure Badges to Display That Your Website Is Safe

Online-Shopper sind mehr den je empfindlich, wenn es um Sicherheit und Datenschutz geht. Daher müssen Sie unbedingt sofort sichtbar machen, dass Besucher auf Ihrer Site sicher browsen.

Falls Ihre E-Commerce-Plattform beim Checkout den Kunden nicht automatisch eine Nachricht anzeigt, dass sie auf einem sicheren Server sind —Shopify macht das natürlich–, dann tun Sie dies per SSL Certificate-Symbol.

Es gibt verschieden Arten, diese beruhingende Kundeninformation zentral darzustellen —z. B. durch Trust Badges in der Fußzeile Ihres Ladens oder durch eine Notiz in der Seitenspalte, dass Sie sich durch einen Drittanbieter absichern—jede Information ist hilfreich.

Bonus: Fügen Sie Ihrem Onlineshop McAfee SECURE als schnellen Vertrauensbeweis hinzu.

5. Zeigen Sie, dass Sie online ständig aktiv sind

Falls es keine Kommentare, Shares oder Likes oder andere Online-Bewegungen in letzter Zeit gibt—wie kann ich dann wissen, ob die Firma wirklich noch im Geschäft ist? Womöglich nehmen sie Aufträge an und versenden sie dann gar nicht!

Es ist wichtig zu zeigen, dass Sie mit Ihrem Kundenkreis in regem Kontakt stehen. Antworten Sie auf Twitter-Nachrichten oder posten Sie Produktansichten auf Instagram—das versichert Ihren Kunden, dass Sie authentisch und aktiv sind.

Ein weiterer toller Weg, um Besucher und Kunden über Geschäftsneuerungen auf dem Laufenden zu halten, ist ein Blog für Ihren Laden.

Schauen wir uns an, was die Bobo Academy in der Fußzeile Ihres Website-Menüs hinzugefügt hat:

5. Show That You're Active Online

Neben Ihren Twitter- und Instagram-Feeds haben sie lustige Karikaturen der Mitarbeiter eingefügt, was dem Auftritt eine nette persönliche Note verleiht. Dadurch fühlt sich die Firma “echt” an, weil sie sich und Ihre Aktivitäten in der Community so offen darstellen.

Um Ihrer eigenen Storefront Ihren Twitter- oder Instagram-Feed hinzuzufügen, können Sie verschiedene Dienste nutzen – oder einfach direkt über die Buttons aus Ihren Social Media-Accounts auf Ihre Site verlinken.

6. Machen Sie es so einfach wie möglich, Ihre Firma zu kontaktieren

Es gibt nichts Frustrierenderes. als zu versuchen, ein Geschäft zu kontaktieren und zu scheitern. Wenn Sie ein vertrauenswürdiges Business sind – warum würden Sie es Ihren Kunden schwer machen, Sie zu erreichen?

Schon ein einfaches Kontakt-Formular auf Ihrer Website wirkt Wunder. Noch besser ist es, wenn Sie sich als etabliertes Business mit einer eigenen Adresse präsentieren, über die Besucher Sie erreichen können.

So kann es aussehen, wenn Sie verschiedene Standorte haben:

6. Make It Easy for Anyone to Contact You

Denken Sie auch daran, möglichst eine Telefonnummer anzugeben. Kunden erwarten heute, dass Sie jederzeit erreichbar sind, über Live Chat, Social Media oder Telefon—ansprechbar zu sein, ist einer der wesentliche Bausteine, wie Sie mehr Vertrauen in Ihr Geschäft und Ihre Website erzielen.

Wenn Ihre Kunden mit einem tatsächlichen Mitarbeiter Ihrer Firma sprechen können, fassen sie mehr Vertrauen.

Fazit

Wir haben Ihnen verschieden Ansätze vorgestellt, wie Sie mehr Vertrauen in Ihre Website aufbauen können, jetzt müssen Sie diese Tipps nur noch umsetzen.

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Which method is right for you?Geposted von Hendrik Breuer: Hendrik ist Redakteur des deutschen Shopify-Blogs. Möchten Sie einen Gastbeitrag veröffentlichen? Dann lesen Sie bitte zuerst diesen Leitfaden.

Dieser Artikel von Tucker Schreiber erschien ursprünglich auf Englisch im Shopify.com-Blog und wurde übersetzt.